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	<title>Transfusionshandbuch - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-20T13:28:07Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisungen_Dokumentation&amp;diff=408</id>
		<title>Dienstanweisungen Dokumentation</title>
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		<updated>2025-03-19T12:36:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: /* Aufklärung, Einwilligungserklärung und Indikation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Dienstanweisung regelt die nach dem Transfusionsgesetz vom 01.07.1998 bestehende Pflicht zur Dokumentation der Anwendung von Blutprodukten (auch Eigenblutspenden) im Rahmen der Krankenhausbehandlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach § 14 des Transfusionsgesetzes (TFG) hat die behandelnde ärztliche Person jede Anwendung von Blutprodukten und von gentechnisch hergestellten Plasmaproteinen zur Behandlung von Hämostase-störungen zu dokumentieren oder dokumentieren zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nach dem Beschluss des Vorstandes der Bundesärztekammer vom 17. 12.1993 und § 2 TFG sind folgende Präparate oder Präparategruppen dokumentationspflichtig:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Alpha(1)-Proteinase Inhibitor &lt;br /&gt;
|Gewebekleber (Fibrin) &lt;br /&gt;
|Plasmaproteinlösung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Antithrombin III &lt;br /&gt;
|Gefrorenes Frischplasma &lt;br /&gt;
|Prothrombinkomplexpräparate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blutgerinnungsfaktor VII &lt;br /&gt;
|Humanalbumin &lt;br /&gt;
|Prothrombinkomplex mit Faktor &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blutgerinnungsfaktor VIII &lt;br /&gt;
|Humanserum &lt;br /&gt;
|VIII-Inhibitor-Bypass-Aktivität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blutgerinnungsfaktor IX &lt;br /&gt;
|Immunglobuline &lt;br /&gt;
|Serumcholinesterase &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Faktor XIII &lt;br /&gt;
|Interferon Alpha &lt;br /&gt;
|Transfer-Faktor &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|C1-Inaktivator &lt;br /&gt;
|Interferon Beta &lt;br /&gt;
|Zellhaltige Blut- und Blutbestandteilkonserven&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fibrinogen &lt;br /&gt;
|Interferon Gamma &lt;br /&gt;
|Lyophilisiertes Plasma&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Dokumentation umfasst &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Aufklärung des Patienten über die Transfusion und die Einwilligungserklärung gemäß Patientenrechtegesetz vom Februar 2013&lt;br /&gt;
* das Ergebnis der Blutgruppenbestimmung und des Antikörpersuchtests, soweit die Blutprodukte blutgruppenspezifisch angewendet werden, und die durchgeführten Untersuchungen (z.B. serologische Verträglichkeitsprobe = Kreuzprobe, Bedside-Test)&lt;br /&gt;
* das Anforderungsformular (wird vom Blutdepot bei EK, TK und TP und von der Apotheke bei Faktorenkonzentraten und i.v. Immunglobulinen aufbewahrt) &lt;br /&gt;
* die anwendungsbezogenen Wirkungen der Blutprodukte (z.B. Hämatokrit, Thrombozytenzahl) und die unerwünschten Ereignisse infolge der Anwendung von Blutprodukten&lt;br /&gt;
* die produkt- und die patientenbezogene Chargendokumentation&lt;br /&gt;
* Sonderfall Behandlung von Hämophiliepatienten (geregelt in §14 Absatz 3a TFG) :         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Die Einrichtungen der Krankenversorgung, die behandlungsbedürftige Hämophiliepatienten zeitlich begrenzt im Rahmen eines stationären oder ambulanten Aufenthalts behandeln, übermitteln der hämophiliebehandelnden ärztlichen Person Angaben über den Anlass der Behandlung mit Blutprodukten und Plasmaproteinen im Sinne von Absatz 1 sowie ihre Dokumentation nach Absatz 2.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Deutsche Hämophilieregister:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.pei.de/DE/regulation/melden/dhr/dhr-node.html&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufklärung, Einwilligungserklärung und Indikation ==&lt;br /&gt;
Dies liegt im Verantwortungsbereich des transfundierenden Arztes. Die Aufklärung und Einwilligungs-erklärung sind in der Krankenakte zu dokumentieren. Häufigkeit, Art und Umfang der Aufklärung sind in der DA: „Aufklärungspflicht vor der Transfusion von Blutprodukten“ festgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Indikation für die Transfusion ist in der Patientenakte zu dokumentieren. Falls die Indikationsstellung von den Leitlinien zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten abweicht (www.wbbaek.de), ist dies schriftlich zu begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blutgruppenbestimmung und sonstige durchgeführte Untersuchungen ==&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Blutgruppenbestimmung und sonstiger immunhämatologischer Untersuchungen, wie z.B. Antikörpersuchtest, Antikörperidentifizierung, direkter Coombstest, serologischer Verträglichkeitsprobe etc. werden vom Funktionsbereich Zentrallabor in einer EDV-Datei dokumentiert und aufbewahrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zuständige Arzt erhält die entsprechenden Blutgruppen- und immunhämatologischen Befunde zum Verbleib in der Krankenakte. Das Ergebnis der serologischen Verträglichkeitsprobe wird auf dem Konservenbegleitzettel mitgeteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis des AB0-Identitätstestes (Bed Site-Test) ist vom transfundierenden Arzt durch Eintrag in der Patientenakte oder auf dem EK-Begleitschein oder dem Transfusionsprotokoll zu dokumentieren. Der leere Blutbeutel mit dem Transfusionsbesteck wird in einer Umverpackung (Kunststoffbeutel) 24 Stunden im Kühlschrank des Labors gelagert und anschließend entsorgt. Die Lagerung und Entsorgung von Blutprodukten erfolgt ausschließlich im Labor.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungen und unerwünschte Ereignisse infolge der angewendeten Blutprodukte ==&lt;br /&gt;
Die Dokumentation der Wirkungen und unerwünschten Ereignisse dient in erster Linie der Qualitätssicherung, dem interdisziplinären Informationsaustausch über erwünschte und unerwünschte Wirkungen und den Unterrichtungspflichten nach § 16 des TFG. Die Unterrichtungspflichten legen fest, dass unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit der Anwendung von Blutprodukten und gentechnologisch hergestellten Gerinnungspräparaten unverzüglich dem Transfusionsbeauftragten oder -verantwortlichen bzw. der Apotheke zu melden sind. Der Transfusionsverantwortliche und der Apotheker unterrichten ihrerseits den pharmazeutischen Unternehmer und im Falle des Verdachts einer schweren Nebenwirkung die zuständige Bundesoberbehörde. Bei Verdacht auf Infektionen infolge der Verabreichung von Blutprodukten veranlasst der Transfusionsverantwortliche das entsprechende Rückverfolgungsverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkt- und die patientenbezogene Chargendokumentation ==&lt;br /&gt;
Die Chargendokumentation ist für die Rückverfolgung von Infektionsereignissen, die in einen Zusammenhang mit der Gabe von Blutprodukten gestellt wurden, erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle chargendokumentationspflichtigen Präparate werden von Seiten der Apotheke mit einem entsprechenden Aufkleber versehen. Es wird zwischen der produkt- und der patientenbezogenen Chargendokumentation unterschieden. Die produktbezogene Chargendokumentation erfolgt über EDV (Apotheke und Zentrallabor), die patientenbezogene Dokumentation in der Patientenakte und EDV (Orbis) auf Station.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;Produktbezogene Chargendokumentation&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
Die produktbezogene Chargendokumentation für alle vom Blutdepot ausgegebenen Erythrozyten-konzentrate, gefrorenen Frischplasmen und Thrombozytenkonzentrate erfolgt durch den Funktionsbereich Zentrallabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die produktbezogene Chargendokumentation für alle von der Apotheke ausgegebenen intravenös zu verabreichenden Blutprodukte und Gerinnungspräparate erfolgt durch die Apotheke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die produktbezogene Chargendokumentation für verabreichte Seren und Immunglobuline (Passiv-Impfstoffe), sowie für Interferone, Humanalbuminlösungen, Plasmaproteinlösungen, Fibrinkleber und Transferfaktoren erfolgt durch den verabreichenden Arzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;Patientenbezogene Chargendokumentation&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
Für die patientenbezogene Chargendokumentation ist ausschließlich der transfundierende bzw. behandelnde Arzt zuständig. Alle dokumentationspflichtigen Blutprodukte und Präparate sind unverzüglich von ihm oder unter seiner Verantwortung in der Krankenakte mit folgenden Angaben zu dokumentieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer (bei EK, TK, TP) &lt;br /&gt;
# Pharmazentralnummer oder&lt;br /&gt;
#* Bezeichnung des Präparates &lt;br /&gt;
#* Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers &lt;br /&gt;
#* Menge und Stärke &lt;br /&gt;
# Datum und Uhrzeit der Anwendung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angaben sind ebenfalls im „Rückschein Blutprodukte“ (s. Intranet Curator - Apotheke) der Apotheke zu dokumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Übersicht stellt die unterschiedlichen Zuständigkeiten im Rahmen der produkt- und der patientenbezogenen Chargendokumentation zusammen und ist ggf. im „Anforderungsschein Blutprodukte“ (s. Intranet UEK Mitarbeiterportal – Apotheke) der Apotheke aktualisiert. &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Präparat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;zuständig für produktbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;zuständig für patientenbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|vom Blutdepot ausgegebene&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erythrozytenkonzentrate&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Thrombozytenkonzentrate&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Therapeutische Plasmen&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
Blutdepot&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
transfundierender Arzt (Krankenakte)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|von der Apotheke ausgegebene &lt;br /&gt;
* Gerinnungsfaktoren &lt;br /&gt;
* Inhibitoren &lt;br /&gt;
* i.v. zu verabreichende Immunglobuline&lt;br /&gt;
|   &lt;br /&gt;
Apotheke&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
transfundierender Arzt (Krankenakte)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|alle im OP-, Stations- und Ambulanzbereich gegebenen Blutprodukte &lt;br /&gt;
* alle i.m. und einige i.v. zu verabreichende Immunglobuline (Passiv-Impfstoffe) &lt;br /&gt;
* Fibrinkleber &lt;br /&gt;
* Interferone &lt;br /&gt;
* Transferfaktoren &lt;br /&gt;
* Humanalbuminlösungen &lt;br /&gt;
* Serumproteinlösungen &lt;br /&gt;
* Rhesogam&lt;br /&gt;
* Tetagam&lt;br /&gt;
* Hepatitis-Serumprophylaxe&lt;br /&gt;
|    &lt;br /&gt;
transfundierender Arzt&lt;br /&gt;
|   &lt;br /&gt;
transfundierender Arzt (Krankenakte)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbewahrung der Aufzeichnungen ==&lt;br /&gt;
Die Aufzeichnungen, einschließlich der EDV-erfassten Daten, müssen 30 Jahre lang aufbewahrt werden. Sie müssen zu Zwecken der Rückverfolgung unverzüglich verfügbar sein. Die Aufzeichnungen sind zu vernichten oder zu löschen, wenn eine Aufbewahrung nicht mehr erforderlich ist. Werden die Aufzeichnungen länger als dreißig Jahre aufbewahrt, sind sie gemäß § 14 TFG zu anonymisieren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisungen_Ger%C3%A4te&amp;diff=407</id>
		<title>Dienstanweisungen Geräte</title>
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		<updated>2025-03-19T12:23:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: /* Blutwärmegeräte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2&amp;gt;Einleitung&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienstanweisung regelt Einsatz und Überwachung von Kühleinrichtungen, Transfusionssystemen&lt;br /&gt;
und Blutwärmern, die im OP-, Stations- und Ambulanzbereich verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kühleinrichtungen ==&lt;br /&gt;
Kühlschränke im Stations- und Ambulanzbereich, in denen Passiv-Impfstoffe, Interferone und Human-Albumin-Lösungen gelagert werden, bedürfen einer regelmäßigen Temperaturüberwachung durch ein Min-Max-Thermometer mit einmaliger Ablesung am Tag! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transfusionssysteme ==&lt;br /&gt;
Blutprodukte dürfen vom Anwender keine Medikamente bzw. Infusionslösungen beigefügt werden, (Gefahr der Hämolyse bzw. Gerinnungsaktivierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verdünnung von Erythrozytenkonzentraten (EK) mit NaCI-Lösung ist nicht erforderlich. Die Resuspension der Erythrozyten in Additiv-(Nähr-)lösung bei der Herstellung (z.B. in SAG-M) bietet bereits optimale Fließeigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Überprüfung der Transfusionsindikation (durch den Arzt) kann die Konserve eröffnet und das Transfusionssystem gefüllt werden. Die Transfusion aller Blutkomponenten erfolgt in der Regel über ein Transfusionsgerät mit Standardfilter (DIN 58360, Porengröße 170 - 230 μm), möglichst über einen eigenen venösen Zugang. Transfusionsgeräte sind über die Materialwirtschaft als Verbrauchsmaterial zu beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eröffnete („angestochene“) Blutkomponenten bzw. Blutkomponenten nach Verlassen der Kühlkette, sind innerhalb von 6 Stunden zu transfundieren. Die Richtlinien fahren fort: „Über ein Transfusionsgerät, das maximal 6 Stunden gebraucht werden darf, können mehrere &#039;&#039;&#039;artgleiche&#039;&#039;&#039; Blutkomponenten verabreicht werden.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thrombozytenkonzentrate aus der Einzelspende und Thrombozytapheresekonzentrate (maschinell hergestellt) müssen sofort nach Eintreffen auf Station bei Raumtemperatur transfundiert werden (bei Lagerung ohne ständige Bewegung kommt es rasch zur Aggregatbildung und zum Wirkungsverlust).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thrombozytenkonzentrate keinesfalls kühlen!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blutwärmegeräte ==&lt;br /&gt;
Das Anwärmen von Blutkomponenten (max. + 39° C) beschränkt sich auf spezielle Indikationen (Massivtransfusionen, Transfusionen bei Neugeborenen, Transfusionen bei Patienten mit Kälteantikörpern). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutwärmegeräte stehen in der Klinik Aurich auf der Intensivstation und im OP zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angewärmte EK müssen unverzüglich   transfundiert werden. &#039;&#039;&#039;CAVE →&#039;&#039;&#039; Bei Kälte-AK dürfen Erythrozytenkonzentrate nur über 28°C transfundiert werden. Dies ist durch geeignete Blutwärmgeräte kontinuierlich während der Transfusion sicherzustellen (z.B. Ranger Blut- und Flüssigkeitswärmer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefrorene Frischplasmen dürfen ebenfalls nur mit geeigneten Erwärmungsgeräten aufgetaut werden. Plasmen, die auf anderen Stationen transfundiert werden, müssen dort erwärmt werden und auf der Station dem Patienten unverzüglich verabreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Auswahl geeigneter Blutwärmer und die regelmäßige Überwachung (mind. 1x pro Jahr) ihrer Funktionsfähigkeit sind der Transfusionsbeauftragte und der Geräteverantwortliche der jeweiligen Klinik zusammen mit der medizintechnischen Abteilung verantwortlich. Die Regelungen des Medizinproduktegesetzes (MPG) und die Unfallverhütungsvorschriften (UVV) sind einzuhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regelmäßige Überwachung der Funktionsfähigkeit ist zu dokumentieren. Dies kann durch den Transfusionsbeauftragten oder durch die Medizintechnik erfolgen. Der Transfusionsbeauftragte der jeweiligen Klinik ist verantwortlich, dass die Dokumentation mindestens 5 Jahre aufbewahrt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Behelfsmäßige Maßnahmen zum Auftauen und Anwärmen von Blutkomponenten (Wasserbad o. Ä.) sind &#039;&#039;&#039;verboten&#039;&#039;&#039;.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisungen_Ger%C3%A4te&amp;diff=406</id>
		<title>Dienstanweisungen Geräte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisungen_Ger%C3%A4te&amp;diff=406"/>
		<updated>2025-03-19T12:20:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: /* Transfusionssysteme */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2&amp;gt;Einleitung&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienstanweisung regelt Einsatz und Überwachung von Kühleinrichtungen, Transfusionssystemen&lt;br /&gt;
und Blutwärmern, die im OP-, Stations- und Ambulanzbereich verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kühleinrichtungen ==&lt;br /&gt;
Kühlschränke im Stations- und Ambulanzbereich, in denen Passiv-Impfstoffe, Interferone und Human-Albumin-Lösungen gelagert werden, bedürfen einer regelmäßigen Temperaturüberwachung durch ein Min-Max-Thermometer mit einmaliger Ablesung am Tag! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transfusionssysteme ==&lt;br /&gt;
Blutprodukte dürfen vom Anwender keine Medikamente bzw. Infusionslösungen beigefügt werden, (Gefahr der Hämolyse bzw. Gerinnungsaktivierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verdünnung von Erythrozytenkonzentraten (EK) mit NaCI-Lösung ist nicht erforderlich. Die Resuspension der Erythrozyten in Additiv-(Nähr-)lösung bei der Herstellung (z.B. in SAG-M) bietet bereits optimale Fließeigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Überprüfung der Transfusionsindikation (durch den Arzt) kann die Konserve eröffnet und das Transfusionssystem gefüllt werden. Die Transfusion aller Blutkomponenten erfolgt in der Regel über ein Transfusionsgerät mit Standardfilter (DIN 58360, Porengröße 170 - 230 μm), möglichst über einen eigenen venösen Zugang. Transfusionsgeräte sind über die Materialwirtschaft als Verbrauchsmaterial zu beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eröffnete („angestochene“) Blutkomponenten bzw. Blutkomponenten nach Verlassen der Kühlkette, sind innerhalb von 6 Stunden zu transfundieren. Die Richtlinien fahren fort: „Über ein Transfusionsgerät, das maximal 6 Stunden gebraucht werden darf, können mehrere &#039;&#039;&#039;artgleiche&#039;&#039;&#039; Blutkomponenten verabreicht werden.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thrombozytenkonzentrate aus der Einzelspende und Thrombozytapheresekonzentrate (maschinell hergestellt) müssen sofort nach Eintreffen auf Station bei Raumtemperatur transfundiert werden (bei Lagerung ohne ständige Bewegung kommt es rasch zur Aggregatbildung und zum Wirkungsverlust).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thrombozytenkonzentrate keinesfalls kühlen!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blutwärmegeräte ==&lt;br /&gt;
Das Anwärmen von Blutkomponenten (max. + 39° C) beschränkt sich auf spezielle Indikationen (Massivtransfusionen, Transfusionen bei Neugeborenen, Transfusionen bei Patienten mit Kälteantikörpern). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutwärmegeräte stehen in der Klinik Aurich auf der Intensivstation und im OP zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angewärmte EK müssen unverzüglich   transfundiert werden. &#039;&#039;&#039;CAVE →&#039;&#039;&#039; Bei Kälte-AK dürfen Erythrozytenkonzentrate nur über 28°C transfundiert werden. Dies ist durch geeignete Blutwärmgeräte kontinuierlich während der Transfusion sicherzustellen (z.B. Ranger Blut- und Flüssigkeitswärmer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefrorene Frischplasmen dürfen ebenfalls nur mit geeigneten Erwärmungsgeräten aufgetaut werden. Plasmen, die auf anderen Stationen transfundiert werden, müssen dort erwärmt werden und auf der Station dem Patienten unverzüglich verabreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Auswahl geeigneter Blutwärmer und die regelmäßige Überwachung (mind. 1x pro Jahr) ihrer Funktionsfähigkeit sind der Transfusionsbeauftragte und der Geräteverantwortliche der jeweiligen Klinik zusammen mit der medizintechnischen Abteilung verantwortlich. Die Regelungen des Medizinproduktegesetzes (MPG) und die Unfallverhütungsvorschriften (UVV) sind einzuhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regelmäßige Überwachung der Funktionsfähigkeit ist zu dokumentieren. Dies kann durch den Transfusionsbeauftragten oder durch die Medizintechnik erfolgen. Der Transfusionsbeauftragte der jeweiligen Klinik ist verantwortlich, dass die Dokumentation mindestens 5 Jahre aufbewahrt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Behelfsmäßige Maßnahmen zum Auftauen und Anwärmen von Blutkomponenten (Wasserbad o. Ä.) sind verboten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisungen_Lagerung&amp;diff=405</id>
		<title>Dienstanweisungen Lagerung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisungen_Lagerung&amp;diff=405"/>
		<updated>2025-03-19T12:12:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: /* Transport */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2&amp;gt;Einleitung&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Blutkomponenten (Ausnahme TK) und Plasmapräparate (ausgenommen Impfstoffe) dürfen grundsätzlich nur in den dafür vorgesehenen Kühleinrichtungen des Blutdepots und der Apotheke gelagert werden. Die Kühleinrichtungen, in denen Blutkomponenten lagern, müssen temperaturkontrolliert sein, d.h. die in den Richtlinien zur Hämotherapie vorgeschriebene Temperatur ist fortlaufend zu dokumentieren und regelmäßig zu überprüfen. Bei Überschreiten der Grenzwerte muss ein akustischer Alarm ausgelöst bzw. die Leitwarte alarmiert werden. Für den Bereich des Blutdepots existieren entsprechende Verfahrens- und Arbeitsanweisungen, die Bestandteil des Qualitätssicherungssystems sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Depots, die nur Plasmapräparate enthalten, sind Maximum-/Minimum-Thermometer und tägliche dokumentierte Temperaturkontrollen ausreichend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unzulässigen Abweichungen von der vorgeschriebenen Lagertemperatur sind geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Die Temperaturüberwachungsprotokolle sind mindestens 5 Jahre aufzubewahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Temperaturüberwachung und Aufbewahrung der Temperaturüberwachungsprotokolle sind &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verantwortlich:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Kühleinrichtungen im Bereich der Apotheke: &lt;br /&gt;
|der Apothekenleiter &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kühleinrichtungen im Bereich des Blutdepots:&lt;br /&gt;
|der ärztliche Leiter des Blutdepots&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Erythrozytenkonzentrate, die die Kühlkette verlassen haben (und aufgelöste Faktorenkonzentrate) müssen innerhalb von 6 h transfundiert sein. Wird dieser Zeitraum überschritten, müssen die Blutpräparate umgehend in das Blutdepot bzw. in die Apotheke zur Entsorgung zurückgebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lagerung von Immunglobulinen, die als Passiv-Impfstoffe verwendet werden, von Interferonen und von Human-Albumin-Lösungen im Stations- und Ambulanzbereich unterliegt nicht dieser Regelung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thrombozytenkonzentrate müssen temperaturkontrolliert bei 22 °C +/- 2 °C unter ständiger Bewegung (Agitation) gelagert werden. Eine kurzfristige Lagerung von TKs ohne Inkubator ist daher nicht zulässig. Da dieser nicht vorhanden ist, müssen TKs sofort nach Eintreffen und Ausgabe aus dem Blutdepot transfundiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport ==&lt;br /&gt;
Blut- und Plasmapräparate dürfen innerhalb der jeweiligen Klinik nur von eingewiesenen Mitarbeitern der Klinik transportiert werden. Die Einweisung erfolgt durch den/die direkten Vorgesetzten (z.B. Stations- oder Pflegedienstleitung) oder durch geschulte Keyworker der jeweiligen Stationen bzw. durch den jeweilig zuständigen transfusionsbeauftragten Arzt.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beim Abholen und Transport der Blutpräparate ist folgendes zu beachten:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Bei der Abholung sind der MTA des Blutdepots Name, Vorname und Geburtsdatum des Patienten, dessen Blutpräparate abgeholt werden, zu nennen. Daher Patientenetikett oder Auftrag mitnehmen! &lt;br /&gt;
# Der Transport zwischen ausgebender Stelle (Blutdepot bzw. Apotheke) und Anforderer (OP, Station oder Ambulanz) hat ohne jegliche Verzögerungen und Umwege (Richtwert: max. 15 min) erfolgen. &lt;br /&gt;
# Es muss sichergestellt sein, dass kein Unbefugter Zugriff auf die Blutpräparate hat. &lt;br /&gt;
# Aufgrund der kurzen Transportwege innerhalb der Klinik sind beim Transport von EKs und kühlpflichtigen Plasmapräparaten keine Kühlbehälter zur Einhaltung der Kühlkette erforderlich. &lt;br /&gt;
# Die Ausgabezeit der Blutkomponenten sowie der Name des Abholers werden vom Blutdepot in der Labor-EDV dokumentiert. &lt;br /&gt;
# Die Blutpräparate werden von eingewiesenen Personen/ Pflegekräften transportiert und persönlich übergeben. &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Es ist nicht zulässig, die Blutpräparate nur im Stations- oder Ambulanzbereich, an der OP-Schleuse oder an der Pforte abzulegen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# Ist in Ausnahmefällen die umgehende Transfusion der vom Blutdepot ausgegebenen EKs und TPs nicht möglich, so müssen die Präparate ans Blutdepot zurückgegeben werden. Thrombozytenkonzentate dürfen auf den Stationen nicht zwischengelagert und nie im Kühlschrank aufbewahrt werden.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Eine Rücknahme von einmal ausgegebenen Blutprodukten ist generell nicht und nur in Ausnahmefällen durch den ärztlichen Blutdepotleiter möglich.&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisungen_Anforderung&amp;diff=404</id>
		<title>Dienstanweisungen Anforderung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisungen_Anforderung&amp;diff=404"/>
		<updated>2025-03-19T11:59:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: /* Blutkonservenbestellung und serologische Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Blutkomponenten sind &#039;&#039;&#039;verschreibungspflichtige&#039;&#039;&#039; Arzneimittel &#039;&#039;&#039;und sind nur durch Ärzte zu stellen.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2&amp;gt;Anforderungsschein Immunhämatologie&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ohne korrekt ausgefüllten Anforderungsschein kann aus forensischen Gründen keine Bearbeitung erfolgen; die Labor-MTAs sind verpflichtet, dieses dem Laborleiter zu melden und die Bearbeitung zurückzustellen (einzige Ausnahme sind Notfälle)!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen der Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH erfolgen schriftlich mit dem dafür vorgesehenen Anforderungsschein Immunhämatologie (s. XServe „Anforderung von Blutprodukten“). Der Anforderungsschein für Blutgruppenbestimmungen kann vom Pflegepersonal vorbereitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anforderungsschein Immunhämatologie muss vollständig einschließlich Entnahmedatum ausgefüllt und auch von der entnehmenden Person unterschrieben sein. Nimmt eine beauftragende ärztliche Person selbst die Blutprobe ab, kann diese Unterschrift entfallen. Erfolgt die Unterschrift der ärztlichen Person nur bei der Blutentnahme, ist dieses ein unvollständiger Auftrag und darf nicht bearbeitet werden (Unterschrift wird nachgefordert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsender [Station und anfordernder Arzt] muss auf dem Untersuchungsauftrag eindeutig ausgewiesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Auftrag muss vom Arzt unterschrieben sein und Angaben zur klinischen Diagnose, Vortransfusionen, Zwischenfällen, Schwangerschaften der letzten 6 Monate, aktuelle Medikation enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Keinesfalls fehlen dürfen Angaben zu gefundenen Antikörpern, auch aus Fremdbefunden, den Tag der Blutentnahme und die Angabe zur zeitlichen Dringlichkeit.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen Patienten, bei denen die Möglichkeit einer Transfusion von zellulären Blutpräparaten oder gefrorenem Frischplasma besteht, ist die &#039;&#039;&#039;Blutgruppenbestimmung mit Antikörpersuchtest zu einem möglichst frühen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; anzufordern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Angaben sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das Datum der Probenahme,&lt;br /&gt;
* Angaben zur Dringlichkeit der Untersuchung (alle eiligen Anforderungen sind zu begründen) &amp;lt;u&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;/u&amp;gt; Diese Angabe ist unbedingt notwendig, da damit das weitere Procedere im Labor festgelegt wird und ggf. die Laborarbeitskräfte im Dienstbetrieb bei Notfalltransfusionen vollständig gebunden sind, also keine anderen Laboruntersuchungen zeitweise mehr durchgeführt werden können. Routineanforderungen müssen bis 14 Uhr das Labor erreicht haben und werden nach 14 Uhr erst am folgenden Arbeitstag bearbeitet.&lt;br /&gt;
* die Diagnose, (aus der Angabe der Diagnose muss zumindest hervorgehen, ob hämatologische Erkrankungen vorliegen, die die Blutgruppenbestimmungen beeinflussen können, wie z.B. multiples Myelom, M. Waldenström, Lymphome oder Agammaglobulinämie)&lt;br /&gt;
* die Angabe von die Blutgruppenbestimmung beeinflussenden Medikamenten, insbesondere Plasmaexpander, Heparin in hoher Dosierung, Immunglobuline, die Angabe früherer Blutgruppen- und Antikörperbefunde aus mitgebrachten Notfallausweisen/ Nothilfepässen&lt;br /&gt;
* falls bekannt, die Angabe früherer Transfusionsreaktionen&lt;br /&gt;
* frühere Knochenmark-/ Blutstammzelltransplantationen&lt;br /&gt;
* frühere Schwangerschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nabelschnurblut von Neugeborenen muss als solches gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personenangaben auf Blutröhrchen und Untersuchungsauftrag müssen übereinstimmen. &#039;&#039;&#039;Die Unterschrift des zuständigen Arztes ist auch bei ausschließlicher Blutgruppenbestimmung mit Antikörpersuchtest erforderlich!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwecken die Kennzeichnung des Probengefäßes oder der Inhalt der Begleitpapiere Zweifel, so ist dies zu überprüfen und das Ergebnis zu protokollieren. Verbleiben Zweifel, ist eine neue Blutprobe anzufordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nothilfepass ==&lt;br /&gt;
Nothilfepässe enthalten neben der Angabe der Blutgruppe des Patienten auch Angaben zu evtl. im Serum des Patienten gefundenen irregulären Antikörpern gegen Erythrozytenmerkmale. Diese Antikörper treten bei einigen Patienten nach Immunisierung durch Schwangerschaften oder Transfusionen, gelegentlich auch spontan auf und können, wenn nicht beachtet, zu schweren Transfusionsreaktionen führen. Diese Antikörper sinken mit der Zeit unter die Nachweisgrenze, können aber wie bei einer Impfung durch erneuten Antigenkontakt besonders schnell wieder geboostert werden und ebenfalls zu u.U. schweren Transfusionsreaktionen führen. Deswegen sind einmal nachgewiesene irreguläre erythrozytäre Antikörper auf Lebenszeit des Patienten zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patienten, bei denen Bluttransfusionen vorgesehen sind, müssen daher immer nach einem Nothilfepass befragt werden. Die Nothilfepässe sind dem Blutdepot mit den Unterlagen zur Blutgruppenbestimmung, bzw. Konservenanforderung zuzusenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderung Blutgruppenbestimmung ==&lt;br /&gt;
Blutgruppenbestimmungen und Antikörpersuchtests sind rechtzeitig vor allen invasiven und operativen Eingriffen zu veranlassen, bei denen die Möglichkeit eines transfusionsbedürftigen Blutverlusts besteht. Im Regelfall sollte das Ergebnis der Blutgruppenbestimmung und des Antikörpersuchtests vorliegen, bevor mit dem Eingriff begonnen wird. Diese Bestimmungen sind im Regelfall von einem Arzt zu veranlassen. Routineanforderungen müssen bis 14 Uhr das Labor erreicht haben und werden nach 14 Uhr am folgenden Arbeitstag bearbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden bei der Antikörpersuche irreguläre erythrozytäre Antikörper nachgewiesen, ist für den entsprechenden Eingriff in der Regel die Bereitstellung verträglicher Blutkonserven erforderlich. Irreguläre Antikörper sind Antikörper, welche (im Gegensatz zu den Isoagglutininen) durch nicht natürliche Sensibilisierung (z.B. Bluttransfusionen, Schwangerschaften) gebildet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwechslungen kommen häufiger vor als Fehlbestimmungen. Sie sind auch und besonders bei der Blutentnahme möglich. Verwechslungen bei der Blutgruppenbestimmung können zu einer hochgradigen Gefährdung des Patienten führen! Der anfordernde Arzt ist für die Identität der Blutprobe verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jedes Probengefäß ist vor der Entnahme zu kennzeichnen&#039;&#039;&#039; (min. Name, Vorname, Geburtsdatum, bzw. Barcode-Etikett; Richtlinien). Bei der Entnahme Daten bei Patienten erfragen und vergleichen. Eine Entnahme in unbeschriftete Behältnisse ist nicht statthaft. Das nachträgliche Beschriften bzw. Bekleben nicht identifizierter Blutröhrchen kann als grobe Fahrlässigkeit interpretiert werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für blutgruppenserologische Untersuchungen ist eine nur für diesen Zweck bestimmte und geeignete Blutprobe erforderlich, d.h. aus dieser Probe dürfen keine anderen Laborbestimmungen angefordert oder erstellt werden. Für die Blutgruppenbestimmung werden ca. 10 ml Vollblut ohne Zusatz (z.B. Vacutainer-Röhrchen mit rotem Stopfen) benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Patienten, die unter Notfallbedingungen aufgenommen werden und deren Identität zum Zeitpunkt der Anforderung der Blutgruppenbestimmung unbekannt ist, ist eine eindeutige Identifizierung durch die Angabe von Geschlecht und der Uhrzeit, zu der der Patient in die Klinik aufgenommen wurde, vorzunehmen, z.B.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaa; border-left: 10px solid #36c; background: #fbfbfb;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding: 0.25em 0.5em; width: 100%;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Unfall(opfer) 1, 17:10 Uhr 10. Mai, männlich&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Unfall(opfer) 2, 17:20 Uhr 10. Mai, weiblich&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Weitere Unterscheidungsmerkmale (mit/ohne Bart) sind optional, soll&amp;lt;s&amp;gt;t&amp;lt;/s&amp;gt;en aber die laufende Nummerierung nicht ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird ein solcher Patient, dessen Identität noch unklar ist, auf eine andere Station oder in eine andere Klinik verlegt, muss auch der vorläufige Name, unter dem der Patient dem Blutdepot bekannt ist, an die neue Station oder neue Klinik weitergereicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald die Identität eines solchen Patienten bekannt wird, muss diese (vorläufiger und tatsächlicher Name z.B. laut Personalausweis, sowie Geburtsdatum, evtl. zusammen mit einem Barcode-Etikett des Patienten), &#039;&#039;&#039;schriftlich&#039;&#039;&#039; auf dem Anforderungsschein Immunhämatologie, an das Blutdepot weitergeleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blutkonservenbestellung und serologische Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) ==&lt;br /&gt;
Für die Verträglichkeitsprobe bei der Bestellung von Erythrozytenkonzentraten wird wie für die Blutgruppenbestimmung ein ca. 10 ml Vollblut-Röhrchen ohne Zusatz (z.B. Vacutainer-Röhrchen mit rotem Stopfen) benötigt. Jedes Röhrchen soll mit Namen, Vornamen und Geburtsdatum des Patienten beschriftet werden oder mit einem Patientenaufkleber, der diese Informationen enthält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immunhämatologische und hämostaseologische Untersuchungen aus einer Blutprobe, die einem Zugang entnommen wurden, durch den bereits Infusionslösungen laufen, können zu falschen Ergebnissen führen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Röhrchenbeschriftung und Ausfüllen des immunhämatologischen Anforderungsscheins siehe unter Blutgruppenbestimmung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich ist der Anforderungsschein bei der Anforderung von Blutprodukten und Plasmaderivaten mit Art und Anzahl der Präparate, der Indikation, der Dringlichkeit, transfusionsmedizinischen Anamnese, wesentliche, die serologische Verträglichkeitsprobe beeinträchtigenden Medikamente, sowie dem Eingriff auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutkomponenten und Plasmaderivate (Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentrate, gefrorenes Frischplasma, lyophilisiertes Plasma, Gerinnungsfaktoren und -inhibitorenkonzentrate) sind &#039;&#039;&#039;verschreibungspflichtige Arzneimittel, der Anforderungsschein entspricht einem Rezept. Die Bearbeitung setzt immer die Unterschrift eines zur Anforderung berechtigten Arztes voraus!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten Zeitverzögerungen bei der Bereitstellung von Blut entstehen bis zum oder beim Transport der Untersuchungsproben ins Labor. Jede Untersuchungsprobe sollte unverzüglich ins Labor gebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderung von Erythrozytenkonzentraten ==&lt;br /&gt;
Die Bereitstellung von EK setzt voraus, dass dem Blutdepot die Blutgruppe und das Ergebnis des Antikörpersuchtests des Patienten bekannt sind. Im Regelfall müssen vor allen invasiven und operativen Eingriffen, bei denen die Möglichkeit eines transfusionsbedürftigen Blutverlustes besteht, ein gültiger Befund der Blutgruppenbestimmung und ein aktuelles Ergebnis des Antikörpersuchtests des zuständigen Laboratoriums vorliegen. Dies bedeutet, dass bei Patienten, bei denen die Möglichkeit einer Bluttransfusion besteht, die Blutgruppenbestimmung mit AKS zum frühst möglichen Zeitpunkt (= i. d. R. der Aufnahmetag) angefordert werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Richtlinien zur Hämotherapie, ist für den bei operativen/invasiven Eingriffen zu erwartenden Transfusionsbedarf &#039;&#039;&#039;rechtzeitig&#039;&#039;&#039; eine entsprechende Anzahl kompatibler EK &#039;&#039;&#039;bereit&#039;&#039;&#039;zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtzeitig bedeutet,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;dass mindestens bis 14 Uhr am Vortag einer geplanten Operation oder eines geplanten invasiven Eingriffs das Blut für die Blutgruppenbestimmung, den Antikörpersuchtest und gegebenenfalls für die serologische Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) der gewünschten EKs eingetroffen sein soll. Vor elektiven Eingriffen haben sich die betreffenden Ärzte davon zu überzeugen, dass das benötigte Blutkonzentrat auch verfügbar ist.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutproben für Kreuzproben müssen frühzeitig, in der Regel bis 14 Uhr, ins Immunhämatologische Labor geschickt werden, damit die Blutkonservenausgabe und die geplanten Transfusionen während der regulären Dienstzeit - unter optimaler Überwachung der Patienten - erfolgen können. Außerhalb dieser Zeit besteht nur eine Bereitschaftsdienst-Besetzung des Blutdepots. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sollten ins besondere alle planbaren Untersuchungen für das Wochenende am Freitag durchgeführt werden. Bei vergessenen oder zu spät abgenommenen Kreuzblutproben (für Operationen am folgenden Tag) sollte mit der diensthabenden MTA im Blutdepot Rücksprache genommen werden; &#039;&#039;&#039;sie sind kein Notfall!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn Patienten am Wochenende aufgenommen werden, wird die notwendige Diagnostik auch durch den Bereitschaftsdienst am Wochenende durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die präoperative Bereitstellung ist die klinikspezifische Liste über die Zahl der bereitzustellenden EK für Standardoperationen zugrunde zu legen (s. Anlage 9 IB Anforderung von Blutkonserven). Wird mehr als die dort festgelegte Zahl an EK angefordert, so ist dieser Mehrbedarf auf dem Anforderungsformular zu begründen, z.B. niedriges Ausgangs-Hb, zu erwartende Komplikationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Durchführung der serologischen Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) wird jeder Konserve ein Begleitschein beigefügt, auf dem die vollständigen Patientendaten, die Nummer des EK, das Ergebnis der Kreuzprobe und evtl. weitere Informationen vermerkt sind. Der Begleitschein darf bis zur Entsorgung des leeren Beutels bzw. bis zur Rückgabe an das Blutdepot nicht von der Konserve getrennt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderung von Thrombozytenkonzentraten (TK) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* TK sind im Blutdepot &#039;&#039;&#039;nicht vorrätig,&#039;&#039;&#039; Lieferungen erfolgen durch den Blutspendedienst&lt;br /&gt;
* Anforderung durch den behandelnden Arzt/Ärztin bis 9.00 Uhr beim Zentrallabor (Lieferung erfolgt dann durch den regulären Verteiler zwischen 13.00 und 14.00 Uhr)&lt;br /&gt;
* Da bei TK keine serologische Verträglichkeitsprobe erforderlich ist, ist – bei bekannter Blutgruppe – kein „Kreuzblut“ erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaa; border-left: 10px solid #36c; background: #fbfbfb;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding: 0.25em 0.5em; width: 100%;&amp;quot; |&#039;Thrombozytenkonzentrate müssen nach Eingang in die Klinik unverzüglich transfundiert werden, da die Produkte temperatur- und bewegungssensibel sind (eine Zwischenlagerung ist verboten)!&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderung von gefrorenem Frischplasma (GFP) ==&lt;br /&gt;
GFP wird nur noch im Blutdepot des Zentrallabors Aurich gelagert und ausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klinik Aurich:&#039;&#039;&#039; Hier erfolgt der Auftauprozess auf der Intensivstation bzw. im OP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal angetaute oder aufgetaute Plasmapräparate können nicht wieder eingefroren werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderung von Plasmapräparaten (Albumin, Gerinnungsfaktoren…) ==&lt;br /&gt;
Plasmapräparate müssen mit einem vollständig ausgefüllten, vom Arzt unterschriebenen Sonderrezept (siehe Anlage im Transfusionshandbuch Curator/Intranet) angefordert werden, das folgende Angaben enthalten muss: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Patientenetikett oder Name, Vorname, Geburtsdatum und Patientennummer &lt;br /&gt;
* korrekte Bezeichnung des Arzneimittels und der gewünschten Menge &lt;br /&gt;
* diagnostische Angaben, vor allem dann, wenn es sich um die Behandlung von Gerinnungsstörungen handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plasmapräparate sind grundsätzlich in der Apotheke abzuholen. Näheres regelt die Apotheke mittels   Anforderungs- und Rückschein chargendokumentationspflichtiger Medikamente (Intranet – Apotheke – Dokumente).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisungen_Anforderung&amp;diff=403</id>
		<title>Dienstanweisungen Anforderung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisungen_Anforderung&amp;diff=403"/>
		<updated>2025-03-19T11:58:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: /* Blutkonservenbestellung und serologische Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Blutkomponenten sind &#039;&#039;&#039;verschreibungspflichtige&#039;&#039;&#039; Arzneimittel &#039;&#039;&#039;und sind nur durch Ärzte zu stellen.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2&amp;gt;Anforderungsschein Immunhämatologie&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ohne korrekt ausgefüllten Anforderungsschein kann aus forensischen Gründen keine Bearbeitung erfolgen; die Labor-MTAs sind verpflichtet, dieses dem Laborleiter zu melden und die Bearbeitung zurückzustellen (einzige Ausnahme sind Notfälle)!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen der Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH erfolgen schriftlich mit dem dafür vorgesehenen Anforderungsschein Immunhämatologie (s. XServe „Anforderung von Blutprodukten“). Der Anforderungsschein für Blutgruppenbestimmungen kann vom Pflegepersonal vorbereitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anforderungsschein Immunhämatologie muss vollständig einschließlich Entnahmedatum ausgefüllt und auch von der entnehmenden Person unterschrieben sein. Nimmt eine beauftragende ärztliche Person selbst die Blutprobe ab, kann diese Unterschrift entfallen. Erfolgt die Unterschrift der ärztlichen Person nur bei der Blutentnahme, ist dieses ein unvollständiger Auftrag und darf nicht bearbeitet werden (Unterschrift wird nachgefordert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsender [Station und anfordernder Arzt] muss auf dem Untersuchungsauftrag eindeutig ausgewiesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Auftrag muss vom Arzt unterschrieben sein und Angaben zur klinischen Diagnose, Vortransfusionen, Zwischenfällen, Schwangerschaften der letzten 6 Monate, aktuelle Medikation enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Keinesfalls fehlen dürfen Angaben zu gefundenen Antikörpern, auch aus Fremdbefunden, den Tag der Blutentnahme und die Angabe zur zeitlichen Dringlichkeit.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen Patienten, bei denen die Möglichkeit einer Transfusion von zellulären Blutpräparaten oder gefrorenem Frischplasma besteht, ist die &#039;&#039;&#039;Blutgruppenbestimmung mit Antikörpersuchtest zu einem möglichst frühen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; anzufordern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Angaben sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das Datum der Probenahme,&lt;br /&gt;
* Angaben zur Dringlichkeit der Untersuchung (alle eiligen Anforderungen sind zu begründen) &amp;lt;u&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;/u&amp;gt; Diese Angabe ist unbedingt notwendig, da damit das weitere Procedere im Labor festgelegt wird und ggf. die Laborarbeitskräfte im Dienstbetrieb bei Notfalltransfusionen vollständig gebunden sind, also keine anderen Laboruntersuchungen zeitweise mehr durchgeführt werden können. Routineanforderungen müssen bis 14 Uhr das Labor erreicht haben und werden nach 14 Uhr erst am folgenden Arbeitstag bearbeitet.&lt;br /&gt;
* die Diagnose, (aus der Angabe der Diagnose muss zumindest hervorgehen, ob hämatologische Erkrankungen vorliegen, die die Blutgruppenbestimmungen beeinflussen können, wie z.B. multiples Myelom, M. Waldenström, Lymphome oder Agammaglobulinämie)&lt;br /&gt;
* die Angabe von die Blutgruppenbestimmung beeinflussenden Medikamenten, insbesondere Plasmaexpander, Heparin in hoher Dosierung, Immunglobuline, die Angabe früherer Blutgruppen- und Antikörperbefunde aus mitgebrachten Notfallausweisen/ Nothilfepässen&lt;br /&gt;
* falls bekannt, die Angabe früherer Transfusionsreaktionen&lt;br /&gt;
* frühere Knochenmark-/ Blutstammzelltransplantationen&lt;br /&gt;
* frühere Schwangerschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nabelschnurblut von Neugeborenen muss als solches gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personenangaben auf Blutröhrchen und Untersuchungsauftrag müssen übereinstimmen. &#039;&#039;&#039;Die Unterschrift des zuständigen Arztes ist auch bei ausschließlicher Blutgruppenbestimmung mit Antikörpersuchtest erforderlich!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwecken die Kennzeichnung des Probengefäßes oder der Inhalt der Begleitpapiere Zweifel, so ist dies zu überprüfen und das Ergebnis zu protokollieren. Verbleiben Zweifel, ist eine neue Blutprobe anzufordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nothilfepass ==&lt;br /&gt;
Nothilfepässe enthalten neben der Angabe der Blutgruppe des Patienten auch Angaben zu evtl. im Serum des Patienten gefundenen irregulären Antikörpern gegen Erythrozytenmerkmale. Diese Antikörper treten bei einigen Patienten nach Immunisierung durch Schwangerschaften oder Transfusionen, gelegentlich auch spontan auf und können, wenn nicht beachtet, zu schweren Transfusionsreaktionen führen. Diese Antikörper sinken mit der Zeit unter die Nachweisgrenze, können aber wie bei einer Impfung durch erneuten Antigenkontakt besonders schnell wieder geboostert werden und ebenfalls zu u.U. schweren Transfusionsreaktionen führen. Deswegen sind einmal nachgewiesene irreguläre erythrozytäre Antikörper auf Lebenszeit des Patienten zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patienten, bei denen Bluttransfusionen vorgesehen sind, müssen daher immer nach einem Nothilfepass befragt werden. Die Nothilfepässe sind dem Blutdepot mit den Unterlagen zur Blutgruppenbestimmung, bzw. Konservenanforderung zuzusenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderung Blutgruppenbestimmung ==&lt;br /&gt;
Blutgruppenbestimmungen und Antikörpersuchtests sind rechtzeitig vor allen invasiven und operativen Eingriffen zu veranlassen, bei denen die Möglichkeit eines transfusionsbedürftigen Blutverlusts besteht. Im Regelfall sollte das Ergebnis der Blutgruppenbestimmung und des Antikörpersuchtests vorliegen, bevor mit dem Eingriff begonnen wird. Diese Bestimmungen sind im Regelfall von einem Arzt zu veranlassen. Routineanforderungen müssen bis 14 Uhr das Labor erreicht haben und werden nach 14 Uhr am folgenden Arbeitstag bearbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden bei der Antikörpersuche irreguläre erythrozytäre Antikörper nachgewiesen, ist für den entsprechenden Eingriff in der Regel die Bereitstellung verträglicher Blutkonserven erforderlich. Irreguläre Antikörper sind Antikörper, welche (im Gegensatz zu den Isoagglutininen) durch nicht natürliche Sensibilisierung (z.B. Bluttransfusionen, Schwangerschaften) gebildet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwechslungen kommen häufiger vor als Fehlbestimmungen. Sie sind auch und besonders bei der Blutentnahme möglich. Verwechslungen bei der Blutgruppenbestimmung können zu einer hochgradigen Gefährdung des Patienten führen! Der anfordernde Arzt ist für die Identität der Blutprobe verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jedes Probengefäß ist vor der Entnahme zu kennzeichnen&#039;&#039;&#039; (min. Name, Vorname, Geburtsdatum, bzw. Barcode-Etikett; Richtlinien). Bei der Entnahme Daten bei Patienten erfragen und vergleichen. Eine Entnahme in unbeschriftete Behältnisse ist nicht statthaft. Das nachträgliche Beschriften bzw. Bekleben nicht identifizierter Blutröhrchen kann als grobe Fahrlässigkeit interpretiert werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für blutgruppenserologische Untersuchungen ist eine nur für diesen Zweck bestimmte und geeignete Blutprobe erforderlich, d.h. aus dieser Probe dürfen keine anderen Laborbestimmungen angefordert oder erstellt werden. Für die Blutgruppenbestimmung werden ca. 10 ml Vollblut ohne Zusatz (z.B. Vacutainer-Röhrchen mit rotem Stopfen) benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Patienten, die unter Notfallbedingungen aufgenommen werden und deren Identität zum Zeitpunkt der Anforderung der Blutgruppenbestimmung unbekannt ist, ist eine eindeutige Identifizierung durch die Angabe von Geschlecht und der Uhrzeit, zu der der Patient in die Klinik aufgenommen wurde, vorzunehmen, z.B.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaa; border-left: 10px solid #36c; background: #fbfbfb;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding: 0.25em 0.5em; width: 100%;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Unfall(opfer) 1, 17:10 Uhr 10. Mai, männlich&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Unfall(opfer) 2, 17:20 Uhr 10. Mai, weiblich&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Weitere Unterscheidungsmerkmale (mit/ohne Bart) sind optional, soll&amp;lt;s&amp;gt;t&amp;lt;/s&amp;gt;en aber die laufende Nummerierung nicht ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird ein solcher Patient, dessen Identität noch unklar ist, auf eine andere Station oder in eine andere Klinik verlegt, muss auch der vorläufige Name, unter dem der Patient dem Blutdepot bekannt ist, an die neue Station oder neue Klinik weitergereicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald die Identität eines solchen Patienten bekannt wird, muss diese (vorläufiger und tatsächlicher Name z.B. laut Personalausweis, sowie Geburtsdatum, evtl. zusammen mit einem Barcode-Etikett des Patienten), &#039;&#039;&#039;schriftlich&#039;&#039;&#039; auf dem Anforderungsschein Immunhämatologie, an das Blutdepot weitergeleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blutkonservenbestellung und serologische Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) ==&lt;br /&gt;
Für die Verträglichkeitsprobe bei der Bestellung von Erythrozytenkonzentraten wird wie für die Blutgruppenbestimmung ein ca. 10 ml Vollblut-Röhrchen ohne Zusatz (z.B. Vacutainer-Röhrchen mit rotem Stopfen) benötigt. Jedes Röhrchen soll mit Namen, Vornamen und Geburtsdatum des Patienten beschriftet werden oder mit einem Patientenaufkleber, der diese Informationen enthält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immunhämatologische und hämostaseologische Untersuchungen aus einer Blutprobe, die einem Zugang entnommen wurden, durch den bereits Infusionslösungen laufen, können zu falschen Ergebnissen führen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Röhrchenbeschriftung und Ausfüllen des immunhämatologischen Anforderungsscheins siehe unter Blutgruppenbestimmung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich ist der Anforderungsschein bei der Anforderung von Blutprodukten und Plasmaderivaten mit Art und Anzahl der Präparate, der Indikation, der Dringlichkeit, transfusionsmedizini- schen Anamnese, wesentliche, die serologische Verträglichkeitsprobe beeinträchtigenden Medikamente sowie dem Eingriff auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutkomponenten und Plasmaderivate (Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentrate, gefrorenes Frischplasma, lyophilisiertes Plasma, Gerinnungsfaktoren und -inhibitorenkonzentrate) sind &#039;&#039;&#039;verschreibungspflichtige Arzneimittel, der Anforderungsschein entspricht einem Rezept. Die Bearbeitung setzt immer die Unterschrift eines zur Anforderung berechtigten Arztes voraus!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten Zeitverzögerungen bei der Bereitstellung von Blut entstehen bis zum oder beim Transport der Untersuchungsproben ins Labor. Jede Untersuchungsprobe sollte unverzüglich ins Labor gebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderung von Erythrozytenkonzentraten ==&lt;br /&gt;
Die Bereitstellung von EK setzt voraus, dass dem Blutdepot die Blutgruppe und das Ergebnis des Antikörpersuchtests des Patienten bekannt sind. Im Regelfall müssen vor allen invasiven und operativen Eingriffen, bei denen die Möglichkeit eines transfusionsbedürftigen Blutverlustes besteht, ein gültiger Befund der Blutgruppenbestimmung und ein aktuelles Ergebnis des Antikörpersuchtests des zuständigen Laboratoriums vorliegen. Dies bedeutet, dass bei Patienten, bei denen die Möglichkeit einer Bluttransfusion besteht, die Blutgruppenbestimmung mit AKS zum frühst möglichen Zeitpunkt (= i. d. R. der Aufnahmetag) angefordert werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Richtlinien zur Hämotherapie, ist für den bei operativen/invasiven Eingriffen zu erwartenden Transfusionsbedarf &#039;&#039;&#039;rechtzeitig&#039;&#039;&#039; eine entsprechende Anzahl kompatibler EK &#039;&#039;&#039;bereit&#039;&#039;&#039;zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtzeitig bedeutet,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;dass mindestens bis 14 Uhr am Vortag einer geplanten Operation oder eines geplanten invasiven Eingriffs das Blut für die Blutgruppenbestimmung, den Antikörpersuchtest und gegebenenfalls für die serologische Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) der gewünschten EKs eingetroffen sein soll. Vor elektiven Eingriffen haben sich die betreffenden Ärzte davon zu überzeugen, dass das benötigte Blutkonzentrat auch verfügbar ist.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutproben für Kreuzproben müssen frühzeitig, in der Regel bis 14 Uhr, ins Immunhämatologische Labor geschickt werden, damit die Blutkonservenausgabe und die geplanten Transfusionen während der regulären Dienstzeit - unter optimaler Überwachung der Patienten - erfolgen können. Außerhalb dieser Zeit besteht nur eine Bereitschaftsdienst-Besetzung des Blutdepots. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sollten ins besondere alle planbaren Untersuchungen für das Wochenende am Freitag durchgeführt werden. Bei vergessenen oder zu spät abgenommenen Kreuzblutproben (für Operationen am folgenden Tag) sollte mit der diensthabenden MTA im Blutdepot Rücksprache genommen werden; &#039;&#039;&#039;sie sind kein Notfall!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn Patienten am Wochenende aufgenommen werden, wird die notwendige Diagnostik auch durch den Bereitschaftsdienst am Wochenende durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die präoperative Bereitstellung ist die klinikspezifische Liste über die Zahl der bereitzustellenden EK für Standardoperationen zugrunde zu legen (s. Anlage 9 IB Anforderung von Blutkonserven). Wird mehr als die dort festgelegte Zahl an EK angefordert, so ist dieser Mehrbedarf auf dem Anforderungsformular zu begründen, z.B. niedriges Ausgangs-Hb, zu erwartende Komplikationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Durchführung der serologischen Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) wird jeder Konserve ein Begleitschein beigefügt, auf dem die vollständigen Patientendaten, die Nummer des EK, das Ergebnis der Kreuzprobe und evtl. weitere Informationen vermerkt sind. Der Begleitschein darf bis zur Entsorgung des leeren Beutels bzw. bis zur Rückgabe an das Blutdepot nicht von der Konserve getrennt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderung von Thrombozytenkonzentraten (TK) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* TK sind im Blutdepot &#039;&#039;&#039;nicht vorrätig,&#039;&#039;&#039; Lieferungen erfolgen durch den Blutspendedienst&lt;br /&gt;
* Anforderung durch den behandelnden Arzt/Ärztin bis 9.00 Uhr beim Zentrallabor (Lieferung erfolgt dann durch den regulären Verteiler zwischen 13.00 und 14.00 Uhr)&lt;br /&gt;
* Da bei TK keine serologische Verträglichkeitsprobe erforderlich ist, ist – bei bekannter Blutgruppe – kein „Kreuzblut“ erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaa; border-left: 10px solid #36c; background: #fbfbfb;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding: 0.25em 0.5em; width: 100%;&amp;quot; |&#039;Thrombozytenkonzentrate müssen nach Eingang in die Klinik unverzüglich transfundiert werden, da die Produkte temperatur- und bewegungssensibel sind (eine Zwischenlagerung ist verboten)!&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderung von gefrorenem Frischplasma (GFP) ==&lt;br /&gt;
GFP wird nur noch im Blutdepot des Zentrallabors Aurich gelagert und ausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klinik Aurich:&#039;&#039;&#039; Hier erfolgt der Auftauprozess auf der Intensivstation bzw. im OP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal angetaute oder aufgetaute Plasmapräparate können nicht wieder eingefroren werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderung von Plasmapräparaten (Albumin, Gerinnungsfaktoren…) ==&lt;br /&gt;
Plasmapräparate müssen mit einem vollständig ausgefüllten, vom Arzt unterschriebenen Sonderrezept (siehe Anlage im Transfusionshandbuch Curator/Intranet) angefordert werden, das folgende Angaben enthalten muss: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Patientenetikett oder Name, Vorname, Geburtsdatum und Patientennummer &lt;br /&gt;
* korrekte Bezeichnung des Arzneimittels und der gewünschten Menge &lt;br /&gt;
* diagnostische Angaben, vor allem dann, wenn es sich um die Behandlung von Gerinnungsstörungen handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plasmapräparate sind grundsätzlich in der Apotheke abzuholen. Näheres regelt die Apotheke mittels   Anforderungs- und Rückschein chargendokumentationspflichtiger Medikamente (Intranet – Apotheke – Dokumente).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisungen_Anforderung&amp;diff=402</id>
		<title>Dienstanweisungen Anforderung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisungen_Anforderung&amp;diff=402"/>
		<updated>2025-03-19T11:58:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: /* Blutkonservenbestellung und serologische Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Blutkomponenten sind &#039;&#039;&#039;verschreibungspflichtige&#039;&#039;&#039; Arzneimittel &#039;&#039;&#039;und sind nur durch Ärzte zu stellen.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2&amp;gt;Anforderungsschein Immunhämatologie&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ohne korrekt ausgefüllten Anforderungsschein kann aus forensischen Gründen keine Bearbeitung erfolgen; die Labor-MTAs sind verpflichtet, dieses dem Laborleiter zu melden und die Bearbeitung zurückzustellen (einzige Ausnahme sind Notfälle)!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen der Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH erfolgen schriftlich mit dem dafür vorgesehenen Anforderungsschein Immunhämatologie (s. XServe „Anforderung von Blutprodukten“). Der Anforderungsschein für Blutgruppenbestimmungen kann vom Pflegepersonal vorbereitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anforderungsschein Immunhämatologie muss vollständig einschließlich Entnahmedatum ausgefüllt und auch von der entnehmenden Person unterschrieben sein. Nimmt eine beauftragende ärztliche Person selbst die Blutprobe ab, kann diese Unterschrift entfallen. Erfolgt die Unterschrift der ärztlichen Person nur bei der Blutentnahme, ist dieses ein unvollständiger Auftrag und darf nicht bearbeitet werden (Unterschrift wird nachgefordert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsender [Station und anfordernder Arzt] muss auf dem Untersuchungsauftrag eindeutig ausgewiesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Auftrag muss vom Arzt unterschrieben sein und Angaben zur klinischen Diagnose, Vortransfusionen, Zwischenfällen, Schwangerschaften der letzten 6 Monate, aktuelle Medikation enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Keinesfalls fehlen dürfen Angaben zu gefundenen Antikörpern, auch aus Fremdbefunden, den Tag der Blutentnahme und die Angabe zur zeitlichen Dringlichkeit.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen Patienten, bei denen die Möglichkeit einer Transfusion von zellulären Blutpräparaten oder gefrorenem Frischplasma besteht, ist die &#039;&#039;&#039;Blutgruppenbestimmung mit Antikörpersuchtest zu einem möglichst frühen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; anzufordern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Angaben sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das Datum der Probenahme,&lt;br /&gt;
* Angaben zur Dringlichkeit der Untersuchung (alle eiligen Anforderungen sind zu begründen) &amp;lt;u&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;/u&amp;gt; Diese Angabe ist unbedingt notwendig, da damit das weitere Procedere im Labor festgelegt wird und ggf. die Laborarbeitskräfte im Dienstbetrieb bei Notfalltransfusionen vollständig gebunden sind, also keine anderen Laboruntersuchungen zeitweise mehr durchgeführt werden können. Routineanforderungen müssen bis 14 Uhr das Labor erreicht haben und werden nach 14 Uhr erst am folgenden Arbeitstag bearbeitet.&lt;br /&gt;
* die Diagnose, (aus der Angabe der Diagnose muss zumindest hervorgehen, ob hämatologische Erkrankungen vorliegen, die die Blutgruppenbestimmungen beeinflussen können, wie z.B. multiples Myelom, M. Waldenström, Lymphome oder Agammaglobulinämie)&lt;br /&gt;
* die Angabe von die Blutgruppenbestimmung beeinflussenden Medikamenten, insbesondere Plasmaexpander, Heparin in hoher Dosierung, Immunglobuline, die Angabe früherer Blutgruppen- und Antikörperbefunde aus mitgebrachten Notfallausweisen/ Nothilfepässen&lt;br /&gt;
* falls bekannt, die Angabe früherer Transfusionsreaktionen&lt;br /&gt;
* frühere Knochenmark-/ Blutstammzelltransplantationen&lt;br /&gt;
* frühere Schwangerschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nabelschnurblut von Neugeborenen muss als solches gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personenangaben auf Blutröhrchen und Untersuchungsauftrag müssen übereinstimmen. &#039;&#039;&#039;Die Unterschrift des zuständigen Arztes ist auch bei ausschließlicher Blutgruppenbestimmung mit Antikörpersuchtest erforderlich!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwecken die Kennzeichnung des Probengefäßes oder der Inhalt der Begleitpapiere Zweifel, so ist dies zu überprüfen und das Ergebnis zu protokollieren. Verbleiben Zweifel, ist eine neue Blutprobe anzufordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nothilfepass ==&lt;br /&gt;
Nothilfepässe enthalten neben der Angabe der Blutgruppe des Patienten auch Angaben zu evtl. im Serum des Patienten gefundenen irregulären Antikörpern gegen Erythrozytenmerkmale. Diese Antikörper treten bei einigen Patienten nach Immunisierung durch Schwangerschaften oder Transfusionen, gelegentlich auch spontan auf und können, wenn nicht beachtet, zu schweren Transfusionsreaktionen führen. Diese Antikörper sinken mit der Zeit unter die Nachweisgrenze, können aber wie bei einer Impfung durch erneuten Antigenkontakt besonders schnell wieder geboostert werden und ebenfalls zu u.U. schweren Transfusionsreaktionen führen. Deswegen sind einmal nachgewiesene irreguläre erythrozytäre Antikörper auf Lebenszeit des Patienten zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patienten, bei denen Bluttransfusionen vorgesehen sind, müssen daher immer nach einem Nothilfepass befragt werden. Die Nothilfepässe sind dem Blutdepot mit den Unterlagen zur Blutgruppenbestimmung, bzw. Konservenanforderung zuzusenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderung Blutgruppenbestimmung ==&lt;br /&gt;
Blutgruppenbestimmungen und Antikörpersuchtests sind rechtzeitig vor allen invasiven und operativen Eingriffen zu veranlassen, bei denen die Möglichkeit eines transfusionsbedürftigen Blutverlusts besteht. Im Regelfall sollte das Ergebnis der Blutgruppenbestimmung und des Antikörpersuchtests vorliegen, bevor mit dem Eingriff begonnen wird. Diese Bestimmungen sind im Regelfall von einem Arzt zu veranlassen. Routineanforderungen müssen bis 14 Uhr das Labor erreicht haben und werden nach 14 Uhr am folgenden Arbeitstag bearbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden bei der Antikörpersuche irreguläre erythrozytäre Antikörper nachgewiesen, ist für den entsprechenden Eingriff in der Regel die Bereitstellung verträglicher Blutkonserven erforderlich. Irreguläre Antikörper sind Antikörper, welche (im Gegensatz zu den Isoagglutininen) durch nicht natürliche Sensibilisierung (z.B. Bluttransfusionen, Schwangerschaften) gebildet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwechslungen kommen häufiger vor als Fehlbestimmungen. Sie sind auch und besonders bei der Blutentnahme möglich. Verwechslungen bei der Blutgruppenbestimmung können zu einer hochgradigen Gefährdung des Patienten führen! Der anfordernde Arzt ist für die Identität der Blutprobe verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jedes Probengefäß ist vor der Entnahme zu kennzeichnen&#039;&#039;&#039; (min. Name, Vorname, Geburtsdatum, bzw. Barcode-Etikett; Richtlinien). Bei der Entnahme Daten bei Patienten erfragen und vergleichen. Eine Entnahme in unbeschriftete Behältnisse ist nicht statthaft. Das nachträgliche Beschriften bzw. Bekleben nicht identifizierter Blutröhrchen kann als grobe Fahrlässigkeit interpretiert werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für blutgruppenserologische Untersuchungen ist eine nur für diesen Zweck bestimmte und geeignete Blutprobe erforderlich, d.h. aus dieser Probe dürfen keine anderen Laborbestimmungen angefordert oder erstellt werden. Für die Blutgruppenbestimmung werden ca. 10 ml Vollblut ohne Zusatz (z.B. Vacutainer-Röhrchen mit rotem Stopfen) benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Patienten, die unter Notfallbedingungen aufgenommen werden und deren Identität zum Zeitpunkt der Anforderung der Blutgruppenbestimmung unbekannt ist, ist eine eindeutige Identifizierung durch die Angabe von Geschlecht und der Uhrzeit, zu der der Patient in die Klinik aufgenommen wurde, vorzunehmen, z.B.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaa; border-left: 10px solid #36c; background: #fbfbfb;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding: 0.25em 0.5em; width: 100%;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Unfall(opfer) 1, 17:10 Uhr 10. Mai, männlich&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Unfall(opfer) 2, 17:20 Uhr 10. Mai, weiblich&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Weitere Unterscheidungsmerkmale (mit/ohne Bart) sind optional, soll&amp;lt;s&amp;gt;t&amp;lt;/s&amp;gt;en aber die laufende Nummerierung nicht ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird ein solcher Patient, dessen Identität noch unklar ist, auf eine andere Station oder in eine andere Klinik verlegt, muss auch der vorläufige Name, unter dem der Patient dem Blutdepot bekannt ist, an die neue Station oder neue Klinik weitergereicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald die Identität eines solchen Patienten bekannt wird, muss diese (vorläufiger und tatsächlicher Name z.B. laut Personalausweis, sowie Geburtsdatum, evtl. zusammen mit einem Barcode-Etikett des Patienten), &#039;&#039;&#039;schriftlich&#039;&#039;&#039; auf dem Anforderungsschein Immunhämatologie, an das Blutdepot weitergeleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blutkonservenbestellung und serologische Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) ==&lt;br /&gt;
Für die Verträglichkeitsprobe bei der Bestellung von Erythrozytenkonzentraten wird wie für die Blutgruppenbestimmung ein ca. 10 ml Vollblut-Röhrchen ohne Zusatz (z.B. Vacutainer-Röhrchen mit rotem Stopfen) benötigt. Jedes Röhrchen soll mit Namen, Vornamen und Geburtsdatum des Patienten beschriftet werden oder mit einem Patientenaufkleber, der diese Informationen enthält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immunhämatologische und hämostaseologische Untersuchungen aus einer Blutprobe, die einem Zugang entnommen wurden, durch den bereits Infusionslösungen laufen, können zu falschen Ergebnissen führen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Röhrchenbeschriftung und Ausfüllen des immunhämatologischen Anforderungsscheins siehe unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutgruppenbestimmung. Zusätzlich ist der Anforderungsschein bei der Anforderung von Blutprodukten und Plasmaderivaten mit Art und Anzahl der Präparate, der Indikation, der Dringlichkeit, transfusionsmedizini- schen Anamnese, wesentliche, die serologische Verträglichkeitsprobe beeinträchtigenden Medikamente sowie dem Eingriff auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutkomponenten und Plasmaderivate (Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentrate, gefrorenes Frischplasma, lyophilisiertes Plasma, Gerinnungsfaktoren und -inhibitorenkonzentrate) sind &#039;&#039;&#039;verschreibungspflichtige Arzneimittel, der Anforderungsschein entspricht einem Rezept. Die Bearbeitung setzt immer die Unterschrift eines zur Anforderung berechtigten Arztes voraus!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten Zeitverzögerungen bei der Bereitstellung von Blut entstehen bis zum oder beim Transport der Untersuchungsproben ins Labor. Jede Untersuchungsprobe sollte unverzüglich ins Labor gebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderung von Erythrozytenkonzentraten ==&lt;br /&gt;
Die Bereitstellung von EK setzt voraus, dass dem Blutdepot die Blutgruppe und das Ergebnis des Antikörpersuchtests des Patienten bekannt sind. Im Regelfall müssen vor allen invasiven und operativen Eingriffen, bei denen die Möglichkeit eines transfusionsbedürftigen Blutverlustes besteht, ein gültiger Befund der Blutgruppenbestimmung und ein aktuelles Ergebnis des Antikörpersuchtests des zuständigen Laboratoriums vorliegen. Dies bedeutet, dass bei Patienten, bei denen die Möglichkeit einer Bluttransfusion besteht, die Blutgruppenbestimmung mit AKS zum frühst möglichen Zeitpunkt (= i. d. R. der Aufnahmetag) angefordert werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Richtlinien zur Hämotherapie, ist für den bei operativen/invasiven Eingriffen zu erwartenden Transfusionsbedarf &#039;&#039;&#039;rechtzeitig&#039;&#039;&#039; eine entsprechende Anzahl kompatibler EK &#039;&#039;&#039;bereit&#039;&#039;&#039;zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtzeitig bedeutet,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;dass mindestens bis 14 Uhr am Vortag einer geplanten Operation oder eines geplanten invasiven Eingriffs das Blut für die Blutgruppenbestimmung, den Antikörpersuchtest und gegebenenfalls für die serologische Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) der gewünschten EKs eingetroffen sein soll. Vor elektiven Eingriffen haben sich die betreffenden Ärzte davon zu überzeugen, dass das benötigte Blutkonzentrat auch verfügbar ist.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutproben für Kreuzproben müssen frühzeitig, in der Regel bis 14 Uhr, ins Immunhämatologische Labor geschickt werden, damit die Blutkonservenausgabe und die geplanten Transfusionen während der regulären Dienstzeit - unter optimaler Überwachung der Patienten - erfolgen können. Außerhalb dieser Zeit besteht nur eine Bereitschaftsdienst-Besetzung des Blutdepots. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sollten ins besondere alle planbaren Untersuchungen für das Wochenende am Freitag durchgeführt werden. Bei vergessenen oder zu spät abgenommenen Kreuzblutproben (für Operationen am folgenden Tag) sollte mit der diensthabenden MTA im Blutdepot Rücksprache genommen werden; &#039;&#039;&#039;sie sind kein Notfall!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn Patienten am Wochenende aufgenommen werden, wird die notwendige Diagnostik auch durch den Bereitschaftsdienst am Wochenende durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die präoperative Bereitstellung ist die klinikspezifische Liste über die Zahl der bereitzustellenden EK für Standardoperationen zugrunde zu legen (s. Anlage 9 IB Anforderung von Blutkonserven). Wird mehr als die dort festgelegte Zahl an EK angefordert, so ist dieser Mehrbedarf auf dem Anforderungsformular zu begründen, z.B. niedriges Ausgangs-Hb, zu erwartende Komplikationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Durchführung der serologischen Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) wird jeder Konserve ein Begleitschein beigefügt, auf dem die vollständigen Patientendaten, die Nummer des EK, das Ergebnis der Kreuzprobe und evtl. weitere Informationen vermerkt sind. Der Begleitschein darf bis zur Entsorgung des leeren Beutels bzw. bis zur Rückgabe an das Blutdepot nicht von der Konserve getrennt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderung von Thrombozytenkonzentraten (TK) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* TK sind im Blutdepot &#039;&#039;&#039;nicht vorrätig,&#039;&#039;&#039; Lieferungen erfolgen durch den Blutspendedienst&lt;br /&gt;
* Anforderung durch den behandelnden Arzt/Ärztin bis 9.00 Uhr beim Zentrallabor (Lieferung erfolgt dann durch den regulären Verteiler zwischen 13.00 und 14.00 Uhr)&lt;br /&gt;
* Da bei TK keine serologische Verträglichkeitsprobe erforderlich ist, ist – bei bekannter Blutgruppe – kein „Kreuzblut“ erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaa; border-left: 10px solid #36c; background: #fbfbfb;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding: 0.25em 0.5em; width: 100%;&amp;quot; |&#039;Thrombozytenkonzentrate müssen nach Eingang in die Klinik unverzüglich transfundiert werden, da die Produkte temperatur- und bewegungssensibel sind (eine Zwischenlagerung ist verboten)!&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderung von gefrorenem Frischplasma (GFP) ==&lt;br /&gt;
GFP wird nur noch im Blutdepot des Zentrallabors Aurich gelagert und ausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klinik Aurich:&#039;&#039;&#039; Hier erfolgt der Auftauprozess auf der Intensivstation bzw. im OP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal angetaute oder aufgetaute Plasmapräparate können nicht wieder eingefroren werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderung von Plasmapräparaten (Albumin, Gerinnungsfaktoren…) ==&lt;br /&gt;
Plasmapräparate müssen mit einem vollständig ausgefüllten, vom Arzt unterschriebenen Sonderrezept (siehe Anlage im Transfusionshandbuch Curator/Intranet) angefordert werden, das folgende Angaben enthalten muss: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Patientenetikett oder Name, Vorname, Geburtsdatum und Patientennummer &lt;br /&gt;
* korrekte Bezeichnung des Arzneimittels und der gewünschten Menge &lt;br /&gt;
* diagnostische Angaben, vor allem dann, wenn es sich um die Behandlung von Gerinnungsstörungen handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plasmapräparate sind grundsätzlich in der Apotheke abzuholen. Näheres regelt die Apotheke mittels   Anforderungs- und Rückschein chargendokumentationspflichtiger Medikamente (Intranet – Apotheke – Dokumente).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Organisationsstrukturen&amp;diff=399</id>
		<title>Organisationsstrukturen</title>
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		<updated>2025-02-28T13:12:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: /* Qualifikation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Seite beschäftigen sich mit den Zuständigkeiten und grundlegenden Organisationsstrukturen. Im Curator finden sie darüber hinaus noch Formulare zum Donwload.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschäftsführung ==&lt;br /&gt;
Die Geschäftsführung...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist für eine angemessene personelle und sachliche Ausrüstung zuständig&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bestellt einen für diesen Bereich verantwortlichen Arzt („Transfusionsverantwortlicher“) und&amp;lt;/li&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;überträgt ihm die für diese Funktion erforderlichen Kompetenzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bestellt den Qualitätsbeauftragten für die klinische Anwendung von Blutprodukten und über- &lt;br /&gt;
trägt ihm die für diese Funktion erforderlichen Kompetenzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat sicherzustellen, dass die Daten der Dokumentation patienten- und produktbezogen genutzt werden können.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Chefärztinnen/Chefärzte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chefärzte/-innen...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;schlägt den Transfusionsbeauftragten seiner Abteilung/Klinik vor&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;benennt den Stellvertreter des Transfusionsbeauftragten auf dessen Vorschlag&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;unterstützt den Transfusionsbeauftragten seiner Klinik sowie den Transfusionsverantwortlichen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei der Umsetzung und Durchführung der festgelegten transfusionsmedizinischen Maßnahmen &lt;br /&gt;
und der Beschlüsse der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist dafür verantwortlich, dass in seiner Klinik ausschließlich Ärzte eigenverantwortlich Blutprodukte anwenden, die ausreichende Kenntnis und Erfahrung in dieser Tätigkeit besitzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist für die therapeutisch inhaltliche Vorgabe für Transfusionen in seiner Einheit verantwortlich.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Transfusionsverantwortliche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsverantwortliche hat...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Vorsitz der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;sicherzustellen, dass die einschlägigen Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Leitlinien und Empfehlungen eingehalten werden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;für eine einheitliche Organisation der Vorbereitung und Durchführung von hämotherapeutischen Maßnahme zu sorgen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;konsiliarisch bei der Therapie tätig zu werden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;das Qualitätssicherungssystem fortzuentwickeln&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;jährlich einen Hämotherapiebericht zu erstellen, der u.a. die Verbrauchszahlen und eine Fehlleistungsanalyse beinhaltet&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;das ärztliche, medizinisch-technische und Pflegepersonal entsprechend ihren unterschiedlichen Aufgaben im Rahmen der Transfusion zu schulen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Absprache mit der Apotheke und der Transfusionskommission die an der Klinik verwendeten Blutprodukte auszuwählen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei unerwünschten Ereignissen infolge einer Bluttransfusion die notwendigen Rückschlüsse zu ziehen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen (z.B. Meldung an die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, den Stufenplanbeauftragten des Herstellers des Betreffenden Präparates bzw. die zuständige Bundesoberbehörde)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Informationen der Blutspendedienste oder Aufsichtsbehörden über Qualitätsmängel (Kontaminationen), Nebenwirkungen, Rückrufaktionen etc. bei Blutpräparaten und Blutkomponenten an die transfusionsbeauftragten und transfundierenden Ärzte weiterzugeben&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Zusammenarbeit mit der Apotheke die im Transfusionsgesetz vorgeschriebenen jährlichen Meldungen an das Paul-Ehrlich-Institut zu erstellen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;grundsätzliche Fragestellungen der Transfusionskommission zur Klärung und ggf. Regelung vorzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;mindestens einmal jährlich zusammen mit dem QBH in allen relevanten Bereichen ein Audit durchzuführen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Transfusionsbeauftragte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsbeauftragte hat …&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Zusammenarbeit mit dem Transfusionsverantwortlichen bzw. der Transfusionskommission &lt;br /&gt;
die Durchführung der festgelegten transfusionsmedizinischen Maßnahmen und die &lt;br /&gt;
Organisation der Eigenblutspende in seiner Klinik umzusetzen und sicherzustellen, dass  &lt;br /&gt;
nach den vorliegenden Dienstanweisungen gehandelt wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;jeden Arzt seiner Klinik über das Qualitätssicherungssystem für die Anwendung von &lt;br /&gt;
Blutprodukten in Kenntnis zu setzen und die Kenntnisnahme schriftlich zu dokumentieren&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;zusammen mit dem Klinikdirektor die Kriterien für eine „ausreichende Erfahrung“ bei der &lt;br /&gt;
Anwendung von Blutpräparaten festzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die Ärzte und das Pflege-/Stationspersonal seiner Klinik auf dem Gebiet der Transfusionsmedizin und Hämotherapie regelmäßig zu schulen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;am Qualitätssicherungssystem mitzuarbeiten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Klinikdirektor in Fragen der Indikation, Organisation und Dokumentation der &lt;br /&gt;
Hämotherapie zu beraten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;für den ordnungsgemäßen Umgang mit den Blutprodukten zu sorgen &amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die Zahl der bereitzustellenden Blutpräparate bei den Standardoperationen und –&lt;br /&gt;
eingriffen seiner Klinik festzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;beim Auftreten unerwünschter Ereignisse infolge einer Transfusion in seiner Klinik &lt;br /&gt;
zusammen mit dem Transfusionsverantwortlichen die notwendigen Rückschlüsse zu ziehen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;sich an den Ermittlungen an Rückverfolgungsverfahren zu beteiligen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;grundsätzliche Fragestellungen der Transfusionskommission zur Klärung und ggf. Regelung &lt;br /&gt;
vorzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Liste mit den Transfusionsbeauftragten und des Transfusionsverantwortlichen der Ubbo - Emmius - Klinik finden Sie im Curator.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transfusionskommision==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transfusionskommission setzt sich zusammen aus: &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Transfusionsverantwortlichen (Vorsitz der Transfusionskommission)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Transfusionsbeauftragten (TB)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Qualitätsbeauftragten Hämotherapie&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;der Geschäftsführung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;der Pflegedirektion&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Leiter/in des Immunhämatologischen Labors&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;der/dem leitenden MTA des Zentrallabors&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Leiter/in des Blutdepots&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/ der Krankenhausapotheker/-in&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;ggf. dem Hol- und Bringedienst (HBD)&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Aufgaben der Transfusionskommission===&lt;br /&gt;
Aufgabe der Transfusionskommission ist die Erarbeitung von Vorgaben für die Sicherstellung der Einhaltung und Durchführung von Gesetzen, Verordnungen, Richt- und Leitlinien sowie Empfehlungen für die Qualitätssicherung. Sie soll die Klinikleitung/Geschäftsführung bei der Etablierung und Fortentwicklung der Qualitätssicherung beraten, Vorschläge für entsprechende Dienstanweisungen erarbeiten und den organisatorischen Umgang mit Blut und Blutprodukten regeln. Die Transfusionskommission hat dafür zu sorgen, dass einrichtungs- und fachspezifische Regelungen zur Anwendung von Blut- und Blutprodukten auf dem Boden der Leitlinien der Bundesärztekammer zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten in der jeweils gültigen Fassung und dieser Richtlinien erstellt und umgesetzt werden. &lt;br /&gt;
Weiterhin gehört zu ihren Aufgaben auch die Registrierung von Verbrauchsstatistiken, deren Erstellung in der Verantwortung der Leiter der Behandlungseinheiten (Chefärzte) liegt, sowie die Fortbildung Klinische Hämotherapie im ärztlichen und pflegerischen Bereich. Eine Koordination mit der Arzneimittelkommission des Krankenhauses ist anzustreben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Protokolle der Kommissionssitzungen werden vom Transfusionsverantwortlichen erstellt und gehen den Mitgliedern der Transfusionskommission in schriftlicher Form zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der transfundierende Arzt (Stations- oder Ambulanzarzt bzw. Anästhesist)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder hämotherapeutische Maßnahmen durchführende Arzt muss die dafür erforderlichen Kenntnisse und ausreichende Erfahrungen besitzen. Liegt keine, den Vorgaben entsprechende,  transfusionsmedizinische Erfahrung vor, so kann diese durch mehrfaches Üben der lokalen Transfusionsabläufe unter Anleitung des jeweiligen Transfusionsbeauftragten, erworben werden. &lt;br /&gt;
An der regelmäßig mindestens einmal jährlich stattfindenden Fortbildung „Transfusionsmedizin&amp;quot;, sollte jeder transfundierende Arzt teilnehmen. &lt;br /&gt;
Als ausreichende Erfahrung wird angesehen, wenn mindestens zweimal der komplette Vorgang der Transfusion von Erythrozytenkonzentraten (Indikationsstellung und Dokumentation, Aufklärung des Patienten, Bestellung von Erythrozytenkonzentraten, Durchführung der Transfusion mit entsprechender Dokumentation) unter Aufsicht des jeweiligen Transfusionsbeauftragten fehlerfrei durchlaufen wurde oder gleichwertige Vorkenntnisse bestehen. Die Erbringung des  Nachweis der Qualifikation zur Transfusion von Blutprodukten liegt eigenverantwortlich beim transfundierenden Arzt .&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der transfundierende Arzt ... &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die festgelegten organisatorischen Abläufe zur Erhöhung der Sicherheit von Blutübertragungen einzuhalten und das bei der Vorbereitung und Durchführung einer Transfusion herangezogene Personal anzuleiten und zu überwachen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist bei der Anforderung blutgruppenserologischer Untersuchungen verantwortlich für die Identität der Blutprobe, auch wenn er die Blutentnahme an andere Personen delegiert hat.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass die Probengefäße vor Entnahme eindeutig (Name, Vorname, Geburtsdatum, Einsender) gekennzeichnet, Anforderungsbelege vollständig ausgefüllt und auch von der abnehmenden Person unterschrieben sind.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass ein beim Patienten vorhandener Arztbrief bzw. ein Blutgruppenausweis, in dem irreguläre Antikörper vermerkt sind, in Kopie zusammen mit der Anforderung blutgruppenserologischer Untersuchungen ins  immunhämatologische Labor geschickt wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass das vom Blutdepot zur Abklärung positiver Befunde angeforderte  &lt;br /&gt;
Material unverzüglich abgenommen und weitergeleitet wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass im Regelfall vor allen invasiven und operativen Eingriffen, bei denen die Möglichkeit bzw. hohe Wahrscheinlichkeit einer Bluttransfusion besteht, ein gültiger Befund der Blutgruppenbestimmung und ein aktuelles Ergebnis des Antikörpersuchtests (AKS) vorliegt.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;trägt das erhöhte Risiko für Anforderungen von ungekreuztem Blut.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Regeln der ärztlichen Aufklärungspflicht unter besonderer Abwägung der Risiken zu beachten, wobei der Patient soweit möglich bereits zum Zeitpunkt der Planung einer möglichen Transfusion über die Risiken etc. aufzuklären ist. Die Vorgaben des Patientenrechtegesetzes werden dabei eingehalten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Indikation für die Transfusion von Blutprodukten streng zu stellen unter Beachtung der Leitlinien zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat für den bei operativen/invasiven Eingriffen zu erwartenden Transfusionsbedarf rechtzeitig eine entsprechende Zahl kompatibler Blutkomponenten bereitzustellen (Anforderunsgformular im Intranet verfügbar)&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat Blutkomponenten und Plasmaderivate für jeden Empfänger schriftlich mit Arztunterschrift unter Angabe der klinischen Diagnose, der Transfusionsanamnese, der zeitlichen Dringlichkeit bzw. des vorgesehenen Transfusionstermins anzufordern. Nur in lebensbedrohlichen Notfällen kann dies an nicht ärztliches Personal unter Angabe des Namens des anfordernden Arztes delegiert werden. (→ bedeutet, Ausgabe von ungekreuzten Blutkonserven ist erforderlich!)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat sich über die Aufklärung und Einwilligung des Patienten vor Einleitung der Transfusion zu versichern.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat vor Beginn der Transfusion persönlich zu überprüfen, ob die Blutkomponenten für den be- &lt;br /&gt;
treffenden Empfänger bestimmt sind, die Blutgruppe des Blutpräparates dem Blutgruppenbefund des Empfängers entspricht bzw. verträglich ist, die Präparatenummer mit den Angaben im Begleitschein übereinstimmt und die Kreuzprobe gültig ist. Wenn Patienten, die von externen Häusern zuverlegt werden, Blutpräparate mitbekommen und die Begleitscheine nicht eindeutig Gültigkeit und regelrechte Durchführung der serologischen Verträglichkeitsprobe erkennen lassen, dürfen diese nicht angewendet werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat unmittelbar vor der Transfusion von Erythrozyten-Konzentraten persönlich den AB0-Identitätstest (Bedside-Test) direkt am Empfänger (nicht im Stationszimmer!) vorzunehmen. Er kann diese Aufgabe nur an eine andere Person delegieren, wenn er diese direkt beaufsichtigen kann. Der Bedside-Test ist mit dem Blut des Patienten durchzuführen. Falls ein und derselbe Arzt bei einem Patienten im zeitlichen Zusammenhang eine Serie von Blutpräparaten transfundiert, muss der Bedside-Test nur vor Transfusion des ersten Blutpräparates durchgeführt werden. Wechselt jedoch der transfundierende Arzt (z.B. Weitertransfusion bei Beginn des Bereitschaftsdienstes), muss der weitertransfundierende Arzt vor der ersten Einleitung einer Transfusion bei diesem Patienten erneut einen Bedside-Test durchführen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat das Ergebnis des AB0-Identitätstests schriftlich in der Krankenakte zu dokumentieren und bei Unstimmigkeiten das immunhämatologische Labor oder den Laborleiter umgehend zu benachrichtigen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Transfusion von Blutpräparaten (EK, TP, TK) persönlich einzuleiten und während und nach der Transfusion für eine geeignete Überwachung des Patienten zu sorgen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;darf ambulante Empfänger von Transfusionen frühestens 30 min nach Beendigung der Transfusion &lt;br /&gt;
entlassen. Er hat sorgfältig auf Symptome zu achten, die auf eine unerwünschte Reaktion hinweisen können, und den Empfänger über mögliche später eintretende Symptome aufzuklären.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass das Behältnis mit dem Restblut nach der Transfusion 24 Stunden bei 2 - 8° C aufbewahrt wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat jede Transfusion von Blutprodukten unverzüglich in der Patientenakte zu dokumentieren oder unter seiner Verantwortung dokumentieren zu lassen. Die Dokumentation umfasst insbesondere die Aufklärung, die Einwilligungserklärung, die Indikation sowie die Darstellung von Wirkungen und unerwünschten Ereignissen. Die transfundierten Blutprodukte und die verabreichten Gerinnungspräparate (auch gentechnologisch hergestellte), Humanseren, Immunglobuline etc. sind in der Patientenakte mit folgenden Angaben unverzüglich zu dokumentieren (&#039;&#039;&#039;patientenbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;): &lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Pharmazentralnummer oder &amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Bezeichnung des Präparates &amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers (Blutspendedienstes)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Menge und Stärke&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Datum und Uhrzeit der Anwendung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Sonderfall Behandlung von Hämophiliepatienten (geregelt in §14 Absatz 3a TFG): &lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;&amp;quot;Die Einrichtungen der Krankenversorgung, die behandlungsbedürftige Hämophiliepatienten zeitlich begrenzt im Rahmen eines stationären oder ambulanten Aufenthalts behandeln, übermitteln der hämophiliebehandelnden ärztlichen Person Angaben über den Anlass der Behandlung mit Blutprodukten und Plasmaproteinen im Sinne von Absatz 1 sowie ihre Dokumentation nach Absatz 2.&amp;quot;&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Link zum Deutschen [https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/regulation/meldung/dhr-deutsches-haemophilieregister/vorlage-14abs-3a-transfusionsgesetz.html Hämophilie Register]&amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;Eine Kopie des Chargendokumentationsrückscheines ist dem Arztbrief an den, die Hämophilie behandelnden Arzt/ Ärztin, hinzuzufügen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chargendokumentation von verabreichten Immunglobulinen und Humanseren (&#039;&#039;&#039;produktbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;) sind in der Anforderung und Dokumentation von Blutprodukten durch die Apotheke geregelt (Intranet / Curator – Apotheke – Dokument).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;UEK Aurich/Norden Anforderung Chargendokumentationspflichtiger Arzneimittel/Blutprodukte (nach Transfusionsgesetz)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;UEK Aurich/Norden Rückschein Chargendokumentationspflichtiger Arzneimittel/Blutprodukte (nach Transfusionsgesetz)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat bei einer Transfusion von Rh positiven (D positiv) Präparaten auf Rh negative (D negativ) Patienten dem weiterbehandelnden Arzt zur Feststellung eventuell gebildeter Antikörper die Durchführung eines AKS 2-4 Monate nach Transfusion zu empfehlen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat beim Auftreten von unerwünschten Ereignissen im Zusammenhang mit der Transfusion von Blutprodukten unverzüglich die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und das immunhämatologische Labor und den Transfusionsbeauftragten bzw. den Transfusionsverantwortlichen zu unterrichten und zu dokumentieren&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat bei unklaren Fällen unverzüglich den Rat einer transfusionsmedizinisch erfahrenen Person (z.B. Transfusionsbeauftragter oder Transfusionsverantwortlicher) einzuholen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
hat dafür zu sorgen, dass nicht transfundierte Blutprodukte zur Entsorgung und Dokumentation umgehend ins Blutdepot bzw. in die Apotheke zurückgebracht werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Qualitätsbeauftragte==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arzt mit mindestens dreijähriger ärztlicher Tätigkeit mit folgender Qualifikation: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Erfüllung der Voraussetzung für die Zusatzbezeichnung „Ärztliches Qualitätsmanagement“&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;40 h theoretische, von einer Ärztekammer anerkannte Fortbildung „Qualitätsbeauftragter Hämotherapie“&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Qualitätsbeauftragte hat... &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die wesentlichen Bestandteile des Qualitätssicherungssystems der Einrichtung im Bereich der Anwendung von Blutprodukten (gemäß Anhang 41 der Hämotherapie-Richtlinien) zu überprüfen und jährlich bis zum 1. März einen Bericht über die Ergebnisse seiner Überprüfungen für den Zeitraum des jeweils vorausgegangenen Kalenderjahres zeitgleich an die Landesärztekammer und die Geschäftsführung zu senden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;einen Inspektionsbogen zu erarbeiten, der allen Transfusionsbeauftragten für die Durchführung der Selbstinspektionen zur Verfügung gestellt wird, die Inspektionsbögen auszuwerten und die Transfusionskommission über das Ergebnis zu informieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in begründeten Fällen das Recht, Selbstinspektionen unter seiner Anleitung durchzuführen und bei schwerwiegenden Abweichungen die Geschäftsführung zu informieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Plegedienst==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Examinierte Pflegekraft mit Einweisung ins Blutdepot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Transportdienste dürfen nur dann nicht-examinierte Hilfskräfte eingesetzt werden, wenn diese eine Einweisung in das Blutdepot erhalten haben, in der Regel durch den jeweiligen transfusionsbeauftragten Arzt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einweisungen sind schriftlich zu hinterlegen. Für neu-angestellte oder neu-auszubildende Pflegekräfte  kann die Einweisung durch die Pflegedienstleitung erfolgen. Die Durchführung wird dem Blutdepotleiter schriftlich zur Verfügung gestellt, da er dieses im Rahmen seiner Aufgaben dokumentieren muss.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Auswahl und eindeutige Kennzeichnung der Probengefäße zur Blutgruppenbestimmung und    &lt;br /&gt;
serologischen Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) mit Name, Vorname, Geburtsdatum, Einsender  &lt;br /&gt;
und Patientenidentifikationsnummer (Patientenetikett)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;eindeutige Kennzeichnung der Anforderungsformulare für blutgruppenserologische Untersuchungen bzw. für die Anforderung von Blutpräparaten, Gerinnungspräparaten und sonstigen Plasmaderivaten&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Blutentnahme auf Anordnung des zuständigen Arztes/Ärztin&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ordnungsgemäßer Versand des oben genannten Probenmaterials ins Blutdepot&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Transport der Blut- und Plasmapräparate von Blutdepot bzw. Apotheke bzw. Veranlassung dieses &lt;br /&gt;
Transports durch geeignete, eingewiesene Hilfskräfte&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vorbereitung der Transfusion (z.B. richtige Lagerung der Blutpräparate auf Station bis zur Transfusion, Auflösen von Faktorenkonzentraten, Anschließen des Transfusionssystems an den Blutbeutel)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Bestellung und Lagerung der Bedside-Testkarten, Durchführung des AB0-Identitätstests, aber nur unter der direkten Aufsicht des transfundierenden Arztes, wenn dieser gerade mit anderen Tätigkeiten am Patienten betraut ist. Die Einleitung der Transfusion und der Wechsel der Blutkomponentenpräparate (EK, TP, TK) ist eine ausschließlich ärztliche Aufgabe. Ausnahmen sind möglich unter direkter ärztlicher Aufsicht nach Anordnung und entsprechender Dokumentation im Bereich der Anästhesie und Intensivstation. &#039;&#039;&#039;Die Verantwortung bleibt beim transfundierenden Arzt.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Überwachung des Patienten während und nach der Transfusion. In Abständen von 20 bis 30 Minuten sollten im Regelfall das Wohlbefinden des Patienten und ggf. Puls und Körpertemperatur unter der Transfusion kontrolliert werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ergreifen erster Maßnahmen bei Verdacht auf eine unerwünschte Transfusionsreaktion:                                                                                                        Abhängen der Transfusion, Abklemmen (steril!) des Blutbeutels mit dem Restblut und dem &lt;br /&gt;
Transfusionsbesteck, Aufbewahrung im Kühlschrank bei 2-6 °C (UEK Aurich im Labor) und Entsorgung nach 24 Stunden, sofern vom Arzt keine andere Anordnung vorhanden ist&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Dokumentation der Blutgruppenbestimmung, der transfundierten Blut-, Plasma und Gerinnungs- &lt;br /&gt;
präparate auf Anordnung des Arztes in der Krankenakte bzw. auf dem Blutpräparatebegleitschein und ggf. in EDV mit&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Pharmazentralnummer oder&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Bezeichnung des Präparates&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers (Blutspendedienstes)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Menge und Stärke&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Datum und Uhrzeit der Anwendung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargendokumentationpflichtige Blut-Produkte aus dem Labor mittels Formular Anlage&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Blutdepot und blutgruppenserologisches Labor==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärztliche Leitung: Transfusions- oder Labormediziner, ggf. externer Transfusionsmediziner Technisches Personal: medizinisch-technische Assistent, Arzthelferin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Überprüfung der eindeutigen Kennzeichnung der Probengefäße, bei Unklarheiten: Anforderung einer neuen Blutprobe&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Beurteilung, ob die eingesandte Blutprobe zur Untersuchung geeignet ist&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Nachforderung von Untersuchungsmaterial zur Abklärung positiver Befunde&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Aufbewahrung der Probengefäße (Originalröhrchen) nach Abschluss der Untersuchungen für mindestens 10 Tage bei 2 - 8 °C&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Durchführung, Beurteilung und Dokumentation der blutgruppenserologischen Untersuchungen sowie der vorgeschriebenen Qualitätskontrollen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;immunhämatologische Diagnostik/ Abklärung bei unerwünschten Transfusionsreaktionen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Erstellung und Speicherung von blutgruppenserologischen Befunden&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;liErstellen der Präparate-Begleitscheine&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Vertriebsverantwortlichkeit (Bestellung, Lagerung, Bereitstellung, Ausgabe) und produktbezogene Chargendokumentation von Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentraten und Therapeutischen Plasmen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Ausgabe von Blutpräparaten erst nach vollständiger Angabe der Identitätsdaten (Name, Vorname, Geb.-Datum bzw. Identifikationsnummer) des Patienten oder eines eindeutigen Identifizierungsvorgangs.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vorhaltung einer definierten Anzahl von Blutpräparaten und Nachbestellung gemäß Verfahrensanweisung Blutdepot im Zentrallabor. Wenn die kritische, in der Verfahrensanweisung Blutdepot festgelegte Untergrenze erreicht wird, sofortige Information der diensthabenden Ärzte.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Apotheke==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Approbation als Apotheker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Einkauf der in der Arzneimittelliste gelisteten Blut- und Plasmapräparate nach medizinischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten in Absprache mit der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vertriebsverantwortlichkeit (Bestellung, Lagerung, Bereitstellung, Ausgabe) und produktbezogene Chargendokumentation von chargenpflichten Produkten gemäß der Liste des PEI, z.B. Gerinnungspräparaten, Immunglobulinen, Rhesogam, Hepatitisprophylaxe, Tetagam, etc., außer Therapeutischen Plasmen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Weitergabe von Informationen der pharmazeutischen Hersteller oder Aufsichtsbehörden über Qualitätsmängel (z.B. Kontaminationen), Nebenwirkungen, Rückrufaktionen etc. der oben genannten Blutprodukte an den Transfusionsverantwortlichen, die Transfusionsbeauftragten und die transfundierenden Ärzte&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Rechnungskontrolle und Bewirtschaftung aller Blutprodukte&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;mengenmäßige Auflistung der chargenpflichtigen Konzentrate zur Weitergabe an den TV, der dieses einmal jährlich an das PEI melden muss&amp;lt;/lu&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blutprodukte mit und ohne Gerinnungswirkung werden in ausreichender Menge für beide Standorte in der Apotheke vorgehalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dokumentation der Applikation erfolgt sowohl patientenbezogen in der Krankenakte, als auch chargenbezogen in der EDV der Apotheke („Rückschein Blutprodukte“).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Organisationsstrukturen&amp;diff=398</id>
		<title>Organisationsstrukturen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Organisationsstrukturen&amp;diff=398"/>
		<updated>2025-02-28T13:10:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: /* Zuständigkeiten und Aufgaben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Seite beschäftigen sich mit den Zuständigkeiten und grundlegenden Organisationsstrukturen. Im Curator finden sie darüber hinaus noch Formulare zum Donwload.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschäftsführung ==&lt;br /&gt;
Die Geschäftsführung...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist für eine angemessene personelle und sachliche Ausrüstung zuständig&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bestellt einen für diesen Bereich verantwortlichen Arzt („Transfusionsverantwortlicher“) und&amp;lt;/li&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;überträgt ihm die für diese Funktion erforderlichen Kompetenzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bestellt den Qualitätsbeauftragten für die klinische Anwendung von Blutprodukten und über- &lt;br /&gt;
trägt ihm die für diese Funktion erforderlichen Kompetenzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat sicherzustellen, dass die Daten der Dokumentation patienten- und produktbezogen genutzt werden können.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Chefärztinnen/Chefärzte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chefärzte/-innen...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;schlägt den Transfusionsbeauftragten seiner Abteilung/Klinik vor&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;benennt den Stellvertreter des Transfusionsbeauftragten auf dessen Vorschlag&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;unterstützt den Transfusionsbeauftragten seiner Klinik sowie den Transfusionsverantwortlichen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei der Umsetzung und Durchführung der festgelegten transfusionsmedizinischen Maßnahmen &lt;br /&gt;
und der Beschlüsse der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist dafür verantwortlich, dass in seiner Klinik ausschließlich Ärzte eigenverantwortlich Blutprodukte anwenden, die ausreichende Kenntnis und Erfahrung in dieser Tätigkeit besitzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist für die therapeutisch inhaltliche Vorgabe für Transfusionen in seiner Einheit verantwortlich.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Transfusionsverantwortliche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsverantwortliche hat...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Vorsitz der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;sicherzustellen, dass die einschlägigen Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Leitlinien und Empfehlungen eingehalten werden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;für eine einheitliche Organisation der Vorbereitung und Durchführung von hämotherapeutischen Maßnahme zu sorgen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;konsiliarisch bei der Therapie tätig zu werden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;das Qualitätssicherungssystem fortzuentwickeln&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;jährlich einen Hämotherapiebericht zu erstellen, der u.a. die Verbrauchszahlen und eine Fehlleistungsanalyse beinhaltet&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;das ärztliche, medizinisch-technische und Pflegepersonal entsprechend ihren unterschiedlichen Aufgaben im Rahmen der Transfusion zu schulen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Absprache mit der Apotheke und der Transfusionskommission die an der Klinik verwendeten Blutprodukte auszuwählen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei unerwünschten Ereignissen infolge einer Bluttransfusion die notwendigen Rückschlüsse zu ziehen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen (z.B. Meldung an die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, den Stufenplanbeauftragten des Herstellers des Betreffenden Präparates bzw. die zuständige Bundesoberbehörde)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Informationen der Blutspendedienste oder Aufsichtsbehörden über Qualitätsmängel (Kontaminationen), Nebenwirkungen, Rückrufaktionen etc. bei Blutpräparaten und Blutkomponenten an die transfusionsbeauftragten und transfundierenden Ärzte weiterzugeben&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Zusammenarbeit mit der Apotheke die im Transfusionsgesetz vorgeschriebenen jährlichen Meldungen an das Paul-Ehrlich-Institut zu erstellen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;grundsätzliche Fragestellungen der Transfusionskommission zur Klärung und ggf. Regelung vorzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;mindestens einmal jährlich zusammen mit dem QBH in allen relevanten Bereichen ein Audit durchzuführen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Transfusionsbeauftragte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsbeauftragte hat …&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Zusammenarbeit mit dem Transfusionsverantwortlichen bzw. der Transfusionskommission &lt;br /&gt;
die Durchführung der festgelegten transfusionsmedizinischen Maßnahmen und die &lt;br /&gt;
Organisation der Eigenblutspende in seiner Klinik umzusetzen und sicherzustellen, dass  &lt;br /&gt;
nach den vorliegenden Dienstanweisungen gehandelt wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;jeden Arzt seiner Klinik über das Qualitätssicherungssystem für die Anwendung von &lt;br /&gt;
Blutprodukten in Kenntnis zu setzen und die Kenntnisnahme schriftlich zu dokumentieren&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;zusammen mit dem Klinikdirektor die Kriterien für eine „ausreichende Erfahrung“ bei der &lt;br /&gt;
Anwendung von Blutpräparaten festzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die Ärzte und das Pflege-/Stationspersonal seiner Klinik auf dem Gebiet der Transfusionsmedizin und Hämotherapie regelmäßig zu schulen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;am Qualitätssicherungssystem mitzuarbeiten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Klinikdirektor in Fragen der Indikation, Organisation und Dokumentation der &lt;br /&gt;
Hämotherapie zu beraten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;für den ordnungsgemäßen Umgang mit den Blutprodukten zu sorgen &amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die Zahl der bereitzustellenden Blutpräparate bei den Standardoperationen und –&lt;br /&gt;
eingriffen seiner Klinik festzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;beim Auftreten unerwünschter Ereignisse infolge einer Transfusion in seiner Klinik &lt;br /&gt;
zusammen mit dem Transfusionsverantwortlichen die notwendigen Rückschlüsse zu ziehen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;sich an den Ermittlungen an Rückverfolgungsverfahren zu beteiligen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;grundsätzliche Fragestellungen der Transfusionskommission zur Klärung und ggf. Regelung &lt;br /&gt;
vorzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Liste mit den Transfusionsbeauftragten und des Transfusionsverantwortlichen der Ubbo - Emmius - Klinik finden Sie im Curator.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transfusionskommision==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transfusionskommission setzt sich zusammen aus: &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Transfusionsverantwortlichen (Vorsitz der Transfusionskommission)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Transfusionsbeauftragten (TB)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Qualitätsbeauftragten Hämotherapie&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;der Geschäftsführung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;der Pflegedirektion&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Leiter/in des Immunhämatologischen Labors&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;der/dem leitenden MTA des Zentrallabors&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Leiter/in des Blutdepots&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/ der Krankenhausapotheker/-in&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;ggf. dem Hol- und Bringedienst (HBD)&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Aufgaben der Transfusionskommission===&lt;br /&gt;
Aufgabe der Transfusionskommission ist die Erarbeitung von Vorgaben für die Sicherstellung der Einhaltung und Durchführung von Gesetzen, Verordnungen, Richt- und Leitlinien sowie Empfehlungen für die Qualitätssicherung. Sie soll die Klinikleitung/Geschäftsführung bei der Etablierung und Fortentwicklung der Qualitätssicherung beraten, Vorschläge für entsprechende Dienstanweisungen erarbeiten und den organisatorischen Umgang mit Blut und Blutprodukten regeln. Die Transfusionskommission hat dafür zu sorgen, dass einrichtungs- und fachspezifische Regelungen zur Anwendung von Blut- und Blutprodukten auf dem Boden der Leitlinien der Bundesärztekammer zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten in der jeweils gültigen Fassung und dieser Richtlinien erstellt und umgesetzt werden. &lt;br /&gt;
Weiterhin gehört zu ihren Aufgaben auch die Registrierung von Verbrauchsstatistiken, deren Erstellung in der Verantwortung der Leiter der Behandlungseinheiten (Chefärzte) liegt, sowie die Fortbildung Klinische Hämotherapie im ärztlichen und pflegerischen Bereich. Eine Koordination mit der Arzneimittelkommission des Krankenhauses ist anzustreben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Protokolle der Kommissionssitzungen werden vom Transfusionsverantwortlichen erstellt und gehen den Mitgliedern der Transfusionskommission in schriftlicher Form zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der transfundierende Arzt (Stations- oder Ambulanzarzt bzw. Anästhesist)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder hämotherapeutische Maßnahmen durchführende Arzt muss die dafür erforderlichen Kenntnisse und ausreichende Erfahrungen besitzen. Liegt keine, den Vorgaben entsprechende,  transfusionsmedizinische Erfahrung vor, so kann diese durch mehrfaches Üben der lokalen Transfusionsabläufe unter Anleitung des jeweiligen Transfusionsbeauftragten, erworben werden. &lt;br /&gt;
An der regelmäßig mindestens einmal jährlich stattfindenden Fortbildung „Transfusionsmedizin&amp;quot;, sollte jeder transfundierende Arzt teilnehmen. &lt;br /&gt;
Als ausreichende Erfahrung wird angesehen, wenn mindestens zweimal der komplette Vorgang der Transfusion von Erythrozytenkonzentraten (Indikationsstellung und Dokumentation, Aufklärung des Patienten, Bestellung von Erythrozytenkonzentraten, Durchführung der Transfusion mit entsprechender Dokumentation) unter Aufsicht des jeweiligen Transfusionsbeauftragten fehlerfrei durchlaufen wurde oder gleichwertige Vorkenntnisse bestehen. Die Erbringung des  Nachweis der Qualifikation zur Transfusion von Blutprodukten liegt eigenverantwortlich beim transfundierenden Arzt .&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der transfundierende Arzt ... &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die festgelegten organisatorischen Abläufe zur Erhöhung der Sicherheit von Blutübertragungen einzuhalten und das bei der Vorbereitung und Durchführung einer Transfusion herangezogene Personal anzuleiten und zu überwachen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist bei der Anforderung blutgruppenserologischer Untersuchungen verantwortlich für die Identität der Blutprobe, auch wenn er die Blutentnahme an andere Personen delegiert hat.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass die Probengefäße vor Entnahme eindeutig (Name, Vorname, Geburtsdatum, Einsender) gekennzeichnet, Anforderungsbelege vollständig ausgefüllt und auch von der abnehmenden Person unterschrieben sind.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass ein beim Patienten vorhandener Arztbrief bzw. ein Blutgruppenausweis, in dem irreguläre Antikörper vermerkt sind, in Kopie zusammen mit der Anforderung blutgruppenserologischer Untersuchungen ins  immunhämatologische Labor geschickt wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass das vom Blutdepot zur Abklärung positiver Befunde angeforderte  &lt;br /&gt;
Material unverzüglich abgenommen und weitergeleitet wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass im Regelfall vor allen invasiven und operativen Eingriffen, bei denen die Möglichkeit bzw. hohe Wahrscheinlichkeit einer Bluttransfusion besteht, ein gültiger Befund der Blutgruppenbestimmung und ein aktuelles Ergebnis des Antikörpersuchtests (AKS) vorliegt.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;trägt das erhöhte Risiko für Anforderungen von ungekreuztem Blut.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Regeln der ärztlichen Aufklärungspflicht unter besonderer Abwägung der Risiken zu beachten, wobei der Patient soweit möglich bereits zum Zeitpunkt der Planung einer möglichen Transfusion über die Risiken etc. aufzuklären ist. Die Vorgaben des Patientenrechtegesetzes werden dabei eingehalten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Indikation für die Transfusion von Blutprodukten streng zu stellen unter Beachtung der Leitlinien zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat für den bei operativen/invasiven Eingriffen zu erwartenden Transfusionsbedarf rechtzeitig eine entsprechende Zahl kompatibler Blutkomponenten bereitzustellen (Anforderunsgformular im Intranet verfügbar)&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat Blutkomponenten und Plasmaderivate für jeden Empfänger schriftlich mit Arztunterschrift unter Angabe der klinischen Diagnose, der Transfusionsanamnese, der zeitlichen Dringlichkeit bzw. des vorgesehenen Transfusionstermins anzufordern. Nur in lebensbedrohlichen Notfällen kann dies an nicht ärztliches Personal unter Angabe des Namens des anfordernden Arztes delegiert werden. (→ bedeutet, Ausgabe von ungekreuzten Blutkonserven ist erforderlich!)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat sich über die Aufklärung und Einwilligung des Patienten vor Einleitung der Transfusion zu versichern.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat vor Beginn der Transfusion persönlich zu überprüfen, ob die Blutkomponenten für den be- &lt;br /&gt;
treffenden Empfänger bestimmt sind, die Blutgruppe des Blutpräparates dem Blutgruppenbefund des Empfängers entspricht bzw. verträglich ist, die Präparatenummer mit den Angaben im Begleitschein übereinstimmt und die Kreuzprobe gültig ist. Wenn Patienten, die von externen Häusern zuverlegt werden, Blutpräparate mitbekommen und die Begleitscheine nicht eindeutig Gültigkeit und regelrechte Durchführung der serologischen Verträglichkeitsprobe erkennen lassen, dürfen diese nicht angewendet werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat unmittelbar vor der Transfusion von Erythrozyten-Konzentraten persönlich den AB0-Identitätstest (Bedside-Test) direkt am Empfänger (nicht im Stationszimmer!) vorzunehmen. Er kann diese Aufgabe nur an eine andere Person delegieren, wenn er diese direkt beaufsichtigen kann. Der Bedside-Test ist mit dem Blut des Patienten durchzuführen. Falls ein und derselbe Arzt bei einem Patienten im zeitlichen Zusammenhang eine Serie von Blutpräparaten transfundiert, muss der Bedside-Test nur vor Transfusion des ersten Blutpräparates durchgeführt werden. Wechselt jedoch der transfundierende Arzt (z.B. Weitertransfusion bei Beginn des Bereitschaftsdienstes), muss der weitertransfundierende Arzt vor der ersten Einleitung einer Transfusion bei diesem Patienten erneut einen Bedside-Test durchführen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat das Ergebnis des AB0-Identitätstests schriftlich in der Krankenakte zu dokumentieren und bei Unstimmigkeiten das immunhämatologische Labor oder den Laborleiter umgehend zu benachrichtigen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Transfusion von Blutpräparaten (EK, TP, TK) persönlich einzuleiten und während und nach der Transfusion für eine geeignete Überwachung des Patienten zu sorgen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;darf ambulante Empfänger von Transfusionen frühestens 30 min nach Beendigung der Transfusion &lt;br /&gt;
entlassen. Er hat sorgfältig auf Symptome zu achten, die auf eine unerwünschte Reaktion hinweisen können, und den Empfänger über mögliche später eintretende Symptome aufzuklären.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass das Behältnis mit dem Restblut nach der Transfusion 24 Stunden bei 2 - 8° C aufbewahrt wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat jede Transfusion von Blutprodukten unverzüglich in der Patientenakte zu dokumentieren oder unter seiner Verantwortung dokumentieren zu lassen. Die Dokumentation umfasst insbesondere die Aufklärung, die Einwilligungserklärung, die Indikation sowie die Darstellung von Wirkungen und unerwünschten Ereignissen. Die transfundierten Blutprodukte und die verabreichten Gerinnungspräparate (auch gentechnologisch hergestellte), Humanseren, Immunglobuline etc. sind in der Patientenakte mit folgenden Angaben unverzüglich zu dokumentieren (&#039;&#039;&#039;patientenbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;): &lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Pharmazentralnummer oder &amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Bezeichnung des Präparates &amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers (Blutspendedienstes)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Menge und Stärke&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Datum und Uhrzeit der Anwendung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Sonderfall Behandlung von Hämophiliepatienten (geregelt in §14 Absatz 3a TFG): &lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;&amp;quot;Die Einrichtungen der Krankenversorgung, die behandlungsbedürftige Hämophiliepatienten zeitlich begrenzt im Rahmen eines stationären oder ambulanten Aufenthalts behandeln, übermitteln der hämophiliebehandelnden ärztlichen Person Angaben über den Anlass der Behandlung mit Blutprodukten und Plasmaproteinen im Sinne von Absatz 1 sowie ihre Dokumentation nach Absatz 2.&amp;quot;&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Link zum Deutschen [https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/regulation/meldung/dhr-deutsches-haemophilieregister/vorlage-14abs-3a-transfusionsgesetz.html Hämophilie Register]&amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;Eine Kopie des Chargendokumentationsrückscheines ist dem Arztbrief an den, die Hämophilie behandelnden Arzt/ Ärztin, hinzuzufügen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chargendokumentation von verabreichten Immunglobulinen und Humanseren (&#039;&#039;&#039;produktbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;) sind in der Anforderung und Dokumentation von Blutprodukten durch die Apotheke geregelt (Intranet / Curator – Apotheke – Dokument).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;UEK Aurich/Norden Anforderung Chargendokumentationspflichtiger Arzneimittel/Blutprodukte (nach Transfusionsgesetz)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;UEK Aurich/Norden Rückschein Chargendokumentationspflichtiger Arzneimittel/Blutprodukte (nach Transfusionsgesetz)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat bei einer Transfusion von Rh positiven (D positiv) Präparaten auf Rh negative (D negativ) Patienten dem weiterbehandelnden Arzt zur Feststellung eventuell gebildeter Antikörper die Durchführung eines AKS 2-4 Monate nach Transfusion zu empfehlen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat beim Auftreten von unerwünschten Ereignissen im Zusammenhang mit der Transfusion von Blutprodukten unverzüglich die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und das immunhämatologische Labor und den Transfusionsbeauftragten bzw. den Transfusionsverantwortlichen zu unterrichten und zu dokumentieren&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat bei unklaren Fällen unverzüglich den Rat einer transfusionsmedizinisch erfahrenen Person (z.B. Transfusionsbeauftragter oder Transfusionsverantwortlicher) einzuholen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
hat dafür zu sorgen, dass nicht transfundierte Blutprodukte zur Entsorgung und Dokumentation umgehend ins Blutdepot bzw. in die Apotheke zurückgebracht werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Qualitätsbeauftragte==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arzt mit mindestens dreijähriger ärztlicher Tätigkeit mit folgender Qualifikation: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Erfüllung der Voraussetzung für die Zusatzbezeichnung „Ärztliches Qualitätsmanagement“&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;40 h theoretische, von einer Ärztekammer anerkannte Fortbildung „Qualitätsbeauftragter Hämotherapie“&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Qualitätsbeauftragte hat... &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die wesentlichen Bestandteile des Qualitätssicherungssystems der Einrichtung im Bereich der Anwendung von Blutprodukten (gemäß Anhang 41 der Hämotherapie-Richtlinien) zu überprüfen und jährlich bis zum 1. März einen Bericht über die Ergebnisse seiner Überprüfungen für den Zeitraum des jeweils vorausgegangenen Kalenderjahres zeitgleich an die Landesärztekammer und die Geschäftsführung zu senden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;einen Inspektionsbogen zu erarbeiten, der allen Transfusionsbeauftragten für die Durchführung der Selbstinspektionen zur Verfügung gestellt wird, die Inspektionsbögen auszuwerten und die Transfusionskommission über das Ergebnis zu informieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in begründeten Fällen das Recht, Selbstinspektionen unter seiner Anleitung durchzuführen und bei schwerwiegenden Abweichungen die Geschäftsführung zu informieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Plegedienst==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Examinierte Pflegekraft mit Einweisung ins Blutdepot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Transportdienste dürfen nur dann nicht-examinierte Hilfskräfte eingesetzt werden, wenn diese eine Einweisung in das Blutdepot erhalten haben, in der Regel durch den jeweiligen transfusionsbeauftragten Arzt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einweisungen sind schriftlich zu hinterlegen. Für neu-angestellte oder neu-auszubildende Pflegekräfte  kann die Einweisung durch die Pflegedienstleitung erfolgen. Die Durchführung wird dem Blutdepotleiter schriftlich zur Verfügung gestellt, da er dieses im Rahmen seiner Aufgaben dokumentieren muss.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Auswahl und eindeutige Kennzeichnung der Probengefäße zur Blutgruppenbestimmung und    &lt;br /&gt;
serologischen Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) mit Name, Vorname, Geburtsdatum, Einsender  &lt;br /&gt;
und Patientenidentifikationsnummer (Patientenetikett)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;eindeutige Kennzeichnung der Anforderungsformulare für blutgruppenserologische Untersuchungen bzw. für die Anforderung von Blutpräparaten, Gerinnungspräparaten und sonstigen Plasmaderivaten&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Blutentnahme auf Anordnung des zuständigen Arztes/Ärztin&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ordnungsgemäßer Versand des oben genannten Probenmaterials ins Blutdepot&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Transport der Blut- und Plasmapräparate von Blutdepot bzw. Apotheke bzw. Veranlassung dieses &lt;br /&gt;
Transports durch geeignete, eingewiesene Hilfskräfte&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vorbereitung der Transfusion (z.B. richtige Lagerung der Blutpräparate auf Station bis zur Transfusion, Auflösen von Faktorenkonzentraten, Anschließen des Transfusionssystems an den Blutbeutel)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Bestellung und Lagerung der Bedside-Testkarten, Durchführung des AB0-Identitätstests, aber nur unter der direkten Aufsicht des transfundierenden Arztes, wenn dieser gerade mit anderen Tätigkeiten am Patienten betraut ist. Die Einleitung der Transfusion und der Wechsel der Blutkomponentenpräparate (EK, TP, TK) ist eine ausschließlich ärztliche Aufgabe. Ausnahmen sind möglich unter direkter ärztlicher Aufsicht nach Anordnung und entsprechender Dokumentation im Bereich der Anästhesie und Intensivstation. &#039;&#039;&#039;Die Verantwortung bleibt beim transfundierenden Arzt.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Überwachung des Patienten während und nach der Transfusion. In Abständen von 20 bis 30 Minuten sollten im Regelfall das Wohlbefinden des Patienten und ggf. Puls und Körpertemperatur unter der Transfusion kontrolliert werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ergreifen erster Maßnahmen bei Verdacht auf eine unerwünschte Transfusionsreaktion:                                                                                                        Abhängen der Transfusion, Abklemmen (steril!) des Blutbeutels mit dem Restblut und dem &lt;br /&gt;
Transfusionsbesteck, Aufbewahrung im Kühlschrank bei 2-6 °C (UEK Aurich im Labor) und Entsorgung nach 24 Stunden, sofern vom Arzt keine andere Anordnung vorhanden ist&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Dokumentation der Blutgruppenbestimmung, der transfundierten Blut-, Plasma und Gerinnungs- &lt;br /&gt;
präparate auf Anordnung des Arztes in der Krankenakte bzw. auf dem Blutpräparatebegleitschein und ggf. in EDV mit&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Pharmazentralnummer oder&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Bezeichnung des Präparates&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers (Blutspendedienstes)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Menge und Stärke&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Datum und Uhrzeit der Anwendung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargendokumentationpflichtige Blut-Produkte aus dem Labor mittels Formular Anlage&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Blutdepot und blutgruppenserologisches Labor==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärztliche Leitung: Transfusions- oder Labormediziner, ggf. externer Transfusionsmediziner Technisches Personal: medizinisch-technische Assistent, Arzthelferin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Überprüfung der eindeutigen Kennzeichnung der Probengefäße, bei Unklarheiten: Anforderung einer neuen Blutprobe&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Beurteilung, ob die eingesandte Blutprobe zur Untersuchung geeignet ist&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Nachforderung von Untersuchungsmaterial zur Abklärung positiver Befunde&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Aufbewahrung der Probengefäße (Originalröhrchen) nach Abschluss der Untersuchungen für mindestens 10 Tage bei 2 - 8 °C&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Durchführung, Beurteilung und Dokumentation der blutgruppenserologischen Untersuchungen sowie der vorgeschriebenen Qualitätskontrollen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;immunhämatologische Diagnostik/ Abklärung bei unerwünschten Transfusionsreaktionen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Erstellung und Speicherung von blutgruppenserologischen Befunden&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;liErstellen der Präparate-Begleitscheine&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Vertriebsverantwortlichkeit (Bestellung, Lagerung, Bereitstellung, Ausgabe) und produktbezogene Chargendokumentation von Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentraten und Therapeutischen Plasmen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Ausgabe von Blutpräparaten erst nach vollständiger Angabe der Identitätsdaten (Name, Vorname, Geb.-Datum bzw. Identifikationsnummer) des Patienten oder eines eindeutigen Identifizierungsvorgangs.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vorhaltung einer definierten Anzahl von Blutpräparaten und Nachbestellung gemäß Verfahrensanweisung Blutdepot im Zentrallabor. Wenn die kritische, in der Verfahrensanweisung Blutdepot festgelegte Untergrenze erreicht wird, sofortige Information der diensthabenden Ärzte.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Apotheke==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Approbation als Apotheker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Einkauf der in der Arzneimittelliste gelisteten Blut- und Plasmapräparate nach medizinischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten in Absprache mit der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vertriebsverantwortlichkeit (Bestellung, Lagerung, Bereitstellung, Ausgabe) und produktbezogene Chargendokumentation von chargenpflichten Produkten gemäß der Liste des PEI, z.B. Gerinnungspräparaten, Immunglobulinen, Rhesogam, Hepatitisprophylaxe, Tetagam, etc., außer Therapeutischen Plasmen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Weitergabe von Informationen der pharmazeutischen Hersteller oder Aufsichtsbehörden über Qualitätsmängel (z.B. Kontaminationen), Nebenwirkungen, Rückrufaktionen etc. der oben genannten Blutprodukte an den Transfusionsverantwortlichen, die Transfusionsbeauftragten und die transfundierenden Ärzte&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Rechnungskontrolle und Bewirtschaftung aller Blutprodukte&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;mengenmäßige Auflistung der chargenpflichtigen Konzentrate zur Weitergabe an den TV, der dieses einmal jährlich an das PEI melden muss&amp;lt;/lu&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blutprodukte mit und ohne Gerinnungswirkung werden in ausreichender Menge für beide Standorte in der Apotheke vorgehalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dokumentation der Applikation erfolgt sowohl patientenbezogen in der Krankenakte als auch chargenbezogen in der EDV der Apotheke („Rückschein Blutprodukte“).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Organisationsstrukturen&amp;diff=397</id>
		<title>Organisationsstrukturen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Organisationsstrukturen&amp;diff=397"/>
		<updated>2025-02-28T13:08:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: /* Zuständigkeiten und Aufgaben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Seite beschäftigen sich mit den Zuständigkeiten und grundlegenden Organisationsstrukturen. Im Curator finden sie darüber hinaus noch Formulare zum Donwload.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschäftsführung ==&lt;br /&gt;
Die Geschäftsführung...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist für eine angemessene personelle und sachliche Ausrüstung zuständig&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bestellt einen für diesen Bereich verantwortlichen Arzt („Transfusionsverantwortlicher“) und&amp;lt;/li&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;überträgt ihm die für diese Funktion erforderlichen Kompetenzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bestellt den Qualitätsbeauftragten für die klinische Anwendung von Blutprodukten und über- &lt;br /&gt;
trägt ihm die für diese Funktion erforderlichen Kompetenzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat sicherzustellen, dass die Daten der Dokumentation patienten- und produktbezogen genutzt werden können.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Chefärztinnen/Chefärzte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chefärzte/-innen...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;schlägt den Transfusionsbeauftragten seiner Abteilung/Klinik vor&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;benennt den Stellvertreter des Transfusionsbeauftragten auf dessen Vorschlag&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;unterstützt den Transfusionsbeauftragten seiner Klinik sowie den Transfusionsverantwortlichen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei der Umsetzung und Durchführung der festgelegten transfusionsmedizinischen Maßnahmen &lt;br /&gt;
und der Beschlüsse der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist dafür verantwortlich, dass in seiner Klinik ausschließlich Ärzte eigenverantwortlich Blutprodukte anwenden, die ausreichende Kenntnis und Erfahrung in dieser Tätigkeit besitzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist für die therapeutisch inhaltliche Vorgabe für Transfusionen in seiner Einheit verantwortlich.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Transfusionsverantwortliche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsverantwortliche hat...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Vorsitz der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;sicherzustellen, dass die einschlägigen Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Leitlinien und Empfehlungen eingehalten werden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;für eine einheitliche Organisation der Vorbereitung und Durchführung von hämotherapeutischen Maßnahme zu sorgen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;konsiliarisch bei der Therapie tätig zu werden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;das Qualitätssicherungssystem fortzuentwickeln&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;jährlich einen Hämotherapiebericht zu erstellen, der u.a. die Verbrauchszahlen und eine Fehlleistungsanalyse beinhaltet&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;das ärztliche, medizinisch-technische und Pflegepersonal entsprechend ihren unterschiedlichen Aufgaben im Rahmen der Transfusion zu schulen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Absprache mit der Apotheke und der Transfusionskommission die an der Klinik verwendeten Blutprodukte auszuwählen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei unerwünschten Ereignissen infolge einer Bluttransfusion die notwendigen Rückschlüsse zu ziehen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen (z.B. Meldung an die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, den Stufenplanbeauftragten des Herstellers des Betreffenden Präparates bzw. die zuständige Bundesoberbehörde)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Informationen der Blutspendedienste oder Aufsichtsbehörden über Qualitätsmängel (Kontaminationen), Nebenwirkungen, Rückrufaktionen etc. bei Blutpräparaten und Blutkomponenten an die transfusionsbeauftragten und transfundierenden Ärzte weiterzugeben&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Zusammenarbeit mit der Apotheke die im Transfusionsgesetz vorgeschriebenen jährlichen Meldungen an das Paul-Ehrlich-Institut zu erstellen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;grundsätzliche Fragestellungen der Transfusionskommission zur Klärung und ggf. Regelung vorzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;mindestens einmal jährlich zusammen mit dem QBH in allen relevanten Bereichen ein Audit durchzuführen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Transfusionsbeauftragte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsbeauftragte hat …&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Zusammenarbeit mit dem Transfusionsverantwortlichen bzw. der Transfusionskommission &lt;br /&gt;
die Durchführung der festgelegten transfusionsmedizinischen Maßnahmen und die &lt;br /&gt;
Organisation der Eigenblutspende in seiner Klinik umzusetzen und sicherzustellen, dass  &lt;br /&gt;
nach den vorliegenden Dienstanweisungen gehandelt wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;jeden Arzt seiner Klinik über das Qualitätssicherungssystem für die Anwendung von &lt;br /&gt;
Blutprodukten in Kenntnis zu setzen und die Kenntnisnahme schriftlich zu dokumentieren&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;zusammen mit dem Klinikdirektor die Kriterien für eine „ausreichende Erfahrung“ bei der &lt;br /&gt;
Anwendung von Blutpräparaten festzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die Ärzte und das Pflege-/Stationspersonal seiner Klinik auf dem Gebiet der Transfusionsmedizin und Hämotherapie regelmäßig zu schulen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;am Qualitätssicherungssystem mitzuarbeiten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Klinikdirektor in Fragen der Indikation, Organisation und Dokumentation der &lt;br /&gt;
Hämotherapie zu beraten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;für den ordnungsgemäßen Umgang mit den Blutprodukten zu sorgen &amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die Zahl der bereitzustellenden Blutpräparate bei den Standardoperationen und –&lt;br /&gt;
eingriffen seiner Klinik festzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;beim Auftreten unerwünschter Ereignisse infolge einer Transfusion in seiner Klinik &lt;br /&gt;
zusammen mit dem Transfusionsverantwortlichen die notwendigen Rückschlüsse zu ziehen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;sich an den Ermittlungen an Rückverfolgungsverfahren zu beteiligen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;grundsätzliche Fragestellungen der Transfusionskommission zur Klärung und ggf. Regelung &lt;br /&gt;
vorzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Liste mit den Transfusionsbeauftragten und des Transfusionsverantwortlichen der Ubbo - Emmius - Klinik finden Sie im Curator.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transfusionskommision==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transfusionskommission setzt sich zusammen aus: &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Transfusionsverantwortlichen (Vorsitz der Transfusionskommission)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Transfusionsbeauftragten (TB)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Qualitätsbeauftragten Hämotherapie&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;der Geschäftsführung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;der Pflegedirektion&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Leiter/in des Immunhämatologischen Labors&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;der/dem leitenden MTA des Zentrallabors&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Leiter/in des Blutdepots&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/ der Krankenhausapotheker/-in&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;ggf. dem Hol- und Bringedienst (HBD)&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Aufgaben der Transfusionskommission===&lt;br /&gt;
Aufgabe der Transfusionskommission ist die Erarbeitung von Vorgaben für die Sicherstellung der Einhaltung und Durchführung von Gesetzen, Verordnungen, Richt- und Leitlinien sowie Empfehlungen für die Qualitätssicherung. Sie soll die Klinikleitung/Geschäftsführung bei der Etablierung und Fortentwicklung der Qualitätssicherung beraten, Vorschläge für entsprechende Dienstanweisungen erarbeiten und den organisatorischen Umgang mit Blut und Blutprodukten regeln. Die Transfusionskommission hat dafür zu sorgen, dass einrichtungs- und fachspezifische Regelungen zur Anwendung von Blut- und Blutprodukten auf dem Boden der Leitlinien der Bundesärztekammer zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten in der jeweils gültigen Fassung und dieser Richtlinien erstellt und umgesetzt werden. &lt;br /&gt;
Weiterhin gehört zu ihren Aufgaben auch die Registrierung von Verbrauchsstatistiken, deren Erstellung in der Verantwortung der Leiter der Behandlungseinheiten (Chefärzte) liegt, sowie die Fortbildung Klinische Hämotherapie im ärztlichen und pflegerischen Bereich. Eine Koordination mit der Arzneimittelkommission des Krankenhauses ist anzustreben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Protokolle der Kommissionssitzungen werden vom Transfusionsverantwortlichen erstellt und gehen den Mitgliedern der Transfusionskommission in schriftlicher Form zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der transfundierende Arzt (Stations- oder Ambulanzarzt bzw. Anästhesist)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder hämotherapeutische Maßnahmen durchführende Arzt muss die dafür erforderlichen Kenntnisse und ausreichende Erfahrungen besitzen. Liegt keine, den Vorgaben entsprechende,  transfusionsmedizinische Erfahrung vor, so kann diese durch mehrfaches Üben der lokalen Transfusionsabläufe unter Anleitung des jeweiligen Transfusionsbeauftragten, erworben werden. &lt;br /&gt;
An der regelmäßig mindestens einmal jährlich stattfindenden Fortbildung „Transfusionsmedizin&amp;quot;, sollte jeder transfundierende Arzt teilnehmen. &lt;br /&gt;
Als ausreichende Erfahrung wird angesehen, wenn mindestens zweimal der komplette Vorgang der Transfusion von Erythrozytenkonzentraten (Indikationsstellung und Dokumentation, Aufklärung des Patienten, Bestellung von Erythrozytenkonzentraten, Durchführung der Transfusion mit entsprechender Dokumentation) unter Aufsicht des jeweiligen Transfusionsbeauftragten fehlerfrei durchlaufen wurde oder gleichwertige Vorkenntnisse bestehen. Die Erbringung des  Nachweis der Qualifikation zur Transfusion von Blutprodukten liegt eigenverantwortlich beim transfundierenden Arzt .&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der transfundierende Arzt ... &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die festgelegten organisatorischen Abläufe zur Erhöhung der Sicherheit von Blutübertragungen einzuhalten und das bei der Vorbereitung und Durchführung einer Transfusion herangezogene Personal anzuleiten und zu überwachen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist bei der Anforderung blutgruppenserologischer Untersuchungen verantwortlich für die Identität der Blutprobe, auch wenn er die Blutentnahme an andere Personen delegiert hat.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass die Probengefäße vor Entnahme eindeutig (Name, Vorname, Geburtsdatum, Einsender) gekennzeichnet, Anforderungsbelege vollständig ausgefüllt und auch von der abnehmenden Person unterschrieben sind.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass ein beim Patienten vorhandener Arztbrief bzw. ein Blutgruppenausweis, in dem irreguläre Antikörper vermerkt sind, in Kopie zusammen mit der Anforderung blutgruppenserologischer Untersuchungen ins  immunhämatologische Labor geschickt wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass das vom Blutdepot zur Abklärung positiver Befunde angeforderte  &lt;br /&gt;
Material unverzüglich abgenommen und weitergeleitet wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass im Regelfall vor allen invasiven und operativen Eingriffen, bei denen die Möglichkeit bzw. hohe Wahrscheinlichkeit einer Bluttransfusion besteht, ein gültiger Befund der Blutgruppenbestimmung und ein aktuelles Ergebnis des Antikörpersuchtests (AKS) vorliegt.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;trägt das erhöhte Risiko für Anforderungen von ungekreuztem Blut.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Regeln der ärztlichen Aufklärungspflicht unter besonderer Abwägung der Risiken zu beachten, wobei der Patient soweit möglich bereits zum Zeitpunkt der Planung einer möglichen Transfusion über die Risiken etc. aufzuklären ist. Die Vorgaben des Patientenrechtegesetzes werden dabei eingehalten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Indikation für die Transfusion von Blutprodukten streng zu stellen unter Beachtung der Leitlinien zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat für den bei operativen/invasiven Eingriffen zu erwartenden Transfusionsbedarf rechtzeitig eine entsprechende Zahl kompatibler Blutkomponenten bereitzustellen (Anforderunsgformular im Intranet verfügbar)&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat Blutkomponenten und Plasmaderivate für jeden Empfänger schriftlich mit Arztunterschrift unter Angabe der klinischen Diagnose, der Transfusionsanamnese, der zeitlichen Dringlichkeit bzw. des vorgesehenen Transfusionstermins anzufordern. Nur in lebensbedrohlichen Notfällen kann dies an nicht ärztliches Personal unter Angabe des Namens des anfordernden Arztes delegiert werden. (→ bedeutet, Ausgabe von ungekreuzten Blutkonserven ist erforderlich!)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat sich über die Aufklärung und Einwilligung des Patienten vor Einleitung der Transfusion zu versichern.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat vor Beginn der Transfusion persönlich zu überprüfen, ob die Blutkomponenten für den be- &lt;br /&gt;
treffenden Empfänger bestimmt sind, die Blutgruppe des Blutpräparates dem Blutgruppenbefund des Empfängers entspricht bzw. verträglich ist, die Präparatenummer mit den Angaben im Begleitschein übereinstimmt und die Kreuzprobe gültig ist. Wenn Patienten, die von externen Häusern zuverlegt werden, Blutpräparate mitbekommen und die Begleitscheine nicht eindeutig Gültigkeit und regelrechte Durchführung der serologischen Verträglichkeitsprobe erkennen lassen, dürfen diese nicht angewendet werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat unmittelbar vor der Transfusion von Erythrozyten-Konzentraten persönlich den AB0-Identitätstest (Bedside-Test) direkt am Empfänger (nicht im Stationszimmer!) vorzunehmen. Er kann diese Aufgabe nur an eine andere Person delegieren, wenn er diese direkt beaufsichtigen kann. Der Bedside-Test ist mit dem Blut des Patienten durchzuführen. Falls ein und derselbe Arzt bei einem Patienten im zeitlichen Zusammenhang eine Serie von Blutpräparaten transfundiert, muss der Bedside-Test nur vor Transfusion des ersten Blutpräparates durchgeführt werden. Wechselt jedoch der transfundierende Arzt (z.B. Weitertransfusion bei Beginn des Bereitschaftsdienstes), muss der weitertransfundierende Arzt vor der ersten Einleitung einer Transfusion bei diesem Patienten erneut einen Bedside-Test durchführen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat das Ergebnis des AB0-Identitätstests schriftlich in der Krankenakte zu dokumentieren und bei Unstimmigkeiten das immunhämatologische Labor oder den Laborleiter umgehend zu benachrichtigen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Transfusion von Blutpräparaten (EK, TP, TK) persönlich einzuleiten und während und nach der Transfusion für eine geeignete Überwachung des Patienten zu sorgen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;darf ambulante Empfänger von Transfusionen frühestens 30 min nach Beendigung der Transfusion &lt;br /&gt;
entlassen. Er hat sorgfältig auf Symptome zu achten, die auf eine unerwünschte Reaktion hinweisen können, und den Empfänger über mögliche später eintretende Symptome aufzuklären.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass das Behältnis mit dem Restblut nach der Transfusion 24 Stunden bei 2 - 8° C aufbewahrt wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat jede Transfusion von Blutprodukten unverzüglich in der Patientenakte zu dokumentieren oder unter seiner Verantwortung dokumentieren zu lassen. Die Dokumentation umfasst insbesondere die Aufklärung, die Einwilligungserklärung, die Indikation sowie die Darstellung von Wirkungen und unerwünschten Ereignissen. Die transfundierten Blutprodukte und die verabreichten Gerinnungspräparate (auch gentechnologisch hergestellte), Humanseren, Immunglobuline etc. sind in der Patientenakte mit folgenden Angaben unverzüglich zu dokumentieren (&#039;&#039;&#039;patientenbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;): &lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Pharmazentralnummer oder &amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Bezeichnung des Präparates &amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers (Blutspendedienstes)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Menge und Stärke&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Datum und Uhrzeit der Anwendung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Sonderfall Behandlung von Hämophiliepatienten (geregelt in §14 Absatz 3a TFG): &lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;&amp;quot;Die Einrichtungen der Krankenversorgung, die behandlungsbedürftige Hämophiliepatienten zeitlich begrenzt im Rahmen eines stationären oder ambulanten Aufenthalts behandeln, übermitteln der hämophiliebehandelnden ärztlichen Person Angaben über den Anlass der Behandlung mit Blutprodukten und Plasmaproteinen im Sinne von Absatz 1 sowie ihre Dokumentation nach Absatz 2.&amp;quot;&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Link zum Deutschen [https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/regulation/meldung/dhr-deutsches-haemophilieregister/vorlage-14abs-3a-transfusionsgesetz.html Hämophilie Register]&amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;Eine Kopie des Chargendokumentationsrückscheines ist dem Arztbrief an den, die Hämophilie behandelnden Arzt/ Ärztin, hinzuzufügen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chargendokumentation von verabreichten Immunglobulinen und Humanseren (&#039;&#039;&#039;produktbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;) sind in der Anforderung und Dokumentation von Blutprodukten durch die Apotheke geregelt (Intranet / Curator – Apotheke – Dokument).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;UEK Aurich/Norden Anforderung Chargendokumentationspflichtiger Arzneimittel/Blutprodukte (nach Transfusionsgesetz)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;UEK Aurich/Norden Rückschein Chargendokumentationspflichtiger Arzneimittel/Blutprodukte (nach Transfusionsgesetz)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat bei einer Transfusion von Rh positiven (D positiv) Präparaten auf Rh negative (D negativ) Patienten dem weiterbehandelnden Arzt zur Feststellung eventuell gebildeter Antikörper die Durchführung eines AKS 2-4 Monate nach Transfusion zu empfehlen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat beim Auftreten von unerwünschten Ereignissen im Zusammenhang mit der Transfusion von Blutprodukten unverzüglich die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und das immunhämatologische Labor und den Transfusionsbeauftragten bzw. den Transfusionsverantwortlichen zu unterrichten und zu dokumentieren&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat bei unklaren Fällen unverzüglich den Rat einer transfusionsmedizinisch erfahrenen Person (z.B. Transfusionsbeauftragter oder Transfusionsverantwortlicher) einzuholen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
hat dafür zu sorgen, dass nicht transfundierte Blutprodukte zur Entsorgung und Dokumentation umgehend ins Blutdepot bzw. in die Apotheke zurückgebracht werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Qualitätsbeauftragte==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arzt mit mindestens dreijähriger ärztlicher Tätigkeit mit folgender Qualifikation: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Erfüllung der Voraussetzung für die Zusatzbezeichnung „Ärztliches Qualitätsmanagement“&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;40 h theoretische, von einer Ärztekammer anerkannte Fortbildung „Qualitätsbeauftragter Hämotherapie“&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Qualitätsbeauftragte hat... &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die wesentlichen Bestandteile des Qualitätssicherungssystems der Einrichtung im Bereich der Anwendung von Blutprodukten (gemäß Anhang 41 der Hämotherapie-Richtlinien) zu überprüfen und jährlich bis zum 1. März einen Bericht über die Ergebnisse seiner Überprüfungen für den Zeitraum des jeweils vorausgegangenen Kalenderjahres zeitgleich an die Landesärztekammer und die Geschäftsführung zu senden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;einen Inspektionsbogen zu erarbeiten, der allen Transfusionsbeauftragten für die Durchführung der Selbstinspektionen zur Verfügung gestellt wird, die Inspektionsbögen auszuwerten und die Transfusionskommission über das Ergebnis zu informieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in begründeten Fällen das Recht, Selbstinspektionen unter seiner Anleitung durchzuführen und bei schwerwiegenden Abweichungen die Geschäftsführung zu informieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Plegedienst==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Examinierte Pflegekraft mit Einweisung ins Blutdepot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Transportdienste dürfen nur dann nicht-examinierte Hilfskräfte eingesetzt werden, wenn diese eine Einweisung in das Blutdepot erhalten haben, in der Regel durch den jeweiligen transfusionsbeauftragten Arzt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einweisungen sind schriftlich zu hinterlegen. Für neu-angestellte oder neu-auszubildende Pflegekräfte  kann die Einweisung durch die Pflegedienstleitung erfolgen. Die Durchführung wird dem Blutdepotleiter schriftlich zur Verfügung gestellt, da er dieses im Rahmen seiner Aufgaben dokumentieren muss.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Auswahl und eindeutige Kennzeichnung der Probengefäße zur Blutgruppenbestimmung und    &lt;br /&gt;
serologischen Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) mit Name, Vorname, Geburtsdatum, Einsender  &lt;br /&gt;
und Patientenidentifikationsnummer (Patientenetikett)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;eindeutige Kennzeichnung der Anforderungsformulare für blutgruppenserologische Untersuchungen bzw. für die Anforderung von Blutpräparaten, Gerinnungspräparaten und sonstigen Plasmaderivaten&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Blutentnahme auf Anordnung des zuständigen Arztes/Ärztin&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ordnungsgemäßer Versand des oben genannten Probenmaterials ins Blutdepot&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Transport der Blut- und Plasmapräparate von Blutdepot bzw. Apotheke bzw. Veranlassung dieses &lt;br /&gt;
Transports durch geeignete, eingewiesene Hilfskräfte&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vorbereitung der Transfusion (z.B. richtige Lagerung der Blutpräparate auf Station bis zur Transfusion, Auflösen von Faktorenkonzentraten, Anschließen des Transfusionssystems an den Blutbeutel)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Bestellung und Lagerung der Bedside-Testkarten, Durchführung des AB0-Identitätstests, aber nur unter der direkten Aufsicht des transfundierenden Arztes, wenn dieser gerade mit anderen Tätigkeiten am Patienten betraut ist. Die Einleitung der Transfusion und der Wechsel der Blutkomponentenpräparate (EK, TP, TK) ist eine ausschließlich ärztliche Aufgabe. Ausnahmen sind möglich unter direkter ärztlicher Aufsicht nach Anordnung und entsprechender Dokumentation im Bereich der Anästhesie und Intensivstation. &#039;&#039;&#039;Die Verantwortung bleibt beim transfundierenden Arzt.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Überwachung des Patienten während und nach der Transfusion. In Abständen von 20 bis 30 Minuten sollten im Regelfall das Wohlbefinden des Patienten und ggf. Puls und Körpertemperatur unter der Transfusion kontrolliert werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ergreifen erster Maßnahmen bei Verdacht auf eine unerwünschte Transfusionsreaktion&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Abhängen der Transfusion, Abklemmen (steril!) des Blutbeutels mit dem Restblut und dem &lt;br /&gt;
Transfusionsbesteck, Aufbewahrung im Kühlschrank bei 2-6 °C (UEK Aurich im Labor) und Entsorgung nach 24 Stunden, sofern vom Arzt keine andere Anordnung vorhanden ist&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Dokumentation der Blutgruppenbestimmung, der transfundierten Blut-, Plasma und Gerinnungs- &lt;br /&gt;
präparate auf Anordnung des Arztes in der Krankenakte bzw. auf dem Blutpräparatebegleitschein und ggf. in EDV mit&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Pharmazentralnummer oder&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Bezeichnung des Präparates&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers (Blutspendedienstes)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Menge und Stärke&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Datum und Uhrzeit der Anwendung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargendokumentationpflichtige Blut-Produkte aus dem Labor mittels Formular Anlage&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Blutdepot und blutgruppenserologisches Labor==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärztliche Leitung: Transfusions- oder Labormediziner, ggf. externer Transfusionsmediziner Technisches Personal: medizinisch-technische Assistent, Arzthelferin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Überprüfung der eindeutigen Kennzeichnung der Probengefäße, bei Unklarheiten: Anforderung einer neuen Blutprobe&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Beurteilung, ob die eingesandte Blutprobe zur Untersuchung geeignet ist&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Nachforderung von Untersuchungsmaterial zur Abklärung positiver Befunde&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Aufbewahrung der Probengefäße (Originalröhrchen) nach Abschluss der Untersuchungen für mindestens 10 Tage bei 2 - 8 °C&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Durchführung, Beurteilung und Dokumentation der blutgruppenserologischen Untersuchungen sowie der vorgeschriebenen Qualitätskontrollen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;immunhämatologische Diagnostik/ Abklärung bei unerwünschten Transfusionsreaktionen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Erstellung und Speicherung von blutgruppenserologischen Befunden&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;liErstellen der Präparate-Begleitscheine&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Vertriebsverantwortlichkeit (Bestellung, Lagerung, Bereitstellung, Ausgabe) und produktbezogene Chargendokumentation von Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentraten und Therapeutischen Plasmen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Ausgabe von Blutpräparaten erst nach vollständiger Angabe der Identitätsdaten (Name, Vorname, Geb.-Datum bzw. Identifikationsnummer) des Patienten oder eines eindeutigen Identifizierungsvorgangs.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vorhaltung einer definierten Anzahl von Blutpräparaten und Nachbestellung gemäß Verfahrensanweisung Blutdepot im Zentrallabor. Wenn die kritische, in der Verfahrensanweisung Blutdepot festgelegte Untergrenze erreicht wird, sofortige Information der diensthabenden Ärzte.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Apotheke==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Approbation als Apotheker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Einkauf der in der Arzneimittelliste gelisteten Blut- und Plasmapräparate nach medizinischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten in Absprache mit der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vertriebsverantwortlichkeit (Bestellung, Lagerung, Bereitstellung, Ausgabe) und produktbezogene Chargendokumentation von chargenpflichten Produkten gemäß der Liste des PEI, z.B. Gerinnungspräparaten, Immunglobulinen, Rhesogam, Hepatitisprophylaxe, Tetagam, etc., außer Therapeutischen Plasmen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Weitergabe von Informationen der pharmazeutischen Hersteller oder Aufsichtsbehörden über Qualitätsmängel (z.B. Kontaminationen), Nebenwirkungen, Rückrufaktionen etc. der oben genannten Blutprodukte an den Transfusionsverantwortlichen, die Transfusionsbeauftragten und die transfundierenden Ärzte&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Rechnungskontrolle und Bewirtschaftung aller Blutprodukte&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;mengenmäßige Auflistung der chargenpflichtigen Konzentrate zur Weitergabe an den TV, der dieses einmal jährlich an das PEI melden muss&amp;lt;/lu&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blutprodukte mit und ohne Gerinnungswirkung werden in ausreichender Menge für beide Standorte in der Apotheke vorgehalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dokumentation der Applikation erfolgt sowohl patientenbezogen in der Krankenakte als auch chargenbezogen in der EDV der Apotheke („Rückschein Blutprodukte“).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Organisationsstrukturen&amp;diff=396</id>
		<title>Organisationsstrukturen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Organisationsstrukturen&amp;diff=396"/>
		<updated>2025-02-28T13:04:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: /* Qualifikation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Seite beschäftigen sich mit den Zuständigkeiten und grundlegenden Organisationsstrukturen. Im Curator finden sie darüber hinaus noch Formulare zum Donwload.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschäftsführung ==&lt;br /&gt;
Die Geschäftsführung...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist für eine angemessene personelle und sachliche Ausrüstung zuständig&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bestellt einen für diesen Bereich verantwortlichen Arzt („Transfusionsverantwortlicher“) und&amp;lt;/li&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;überträgt ihm die für diese Funktion erforderlichen Kompetenzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bestellt den Qualitätsbeauftragten für die klinische Anwendung von Blutprodukten und über- &lt;br /&gt;
trägt ihm die für diese Funktion erforderlichen Kompetenzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat sicherzustellen, dass die Daten der Dokumentation patienten- und produktbezogen genutzt werden können.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Chefärztinnen/Chefärzte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chefärzte/-innen...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;schlägt den Transfusionsbeauftragten seiner Abteilung/Klinik vor&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;benennt den Stellvertreter des Transfusionsbeauftragten auf dessen Vorschlag&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;unterstützt den Transfusionsbeauftragten seiner Klinik sowie den Transfusionsverantwortlichen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei der Umsetzung und Durchführung der festgelegten transfusionsmedizinischen Maßnahmen &lt;br /&gt;
und der Beschlüsse der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist dafür verantwortlich, dass in seiner Klinik ausschließlich Ärzte eigenverantwortlich Blutprodukte anwenden, die ausreichende Kenntnis und Erfahrung in dieser Tätigkeit besitzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist für die therapeutisch inhaltliche Vorgabe für Transfusionen in seiner Einheit verantwortlich.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Transfusionsverantwortliche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsverantwortliche hat...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Vorsitz der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;sicherzustellen, dass die einschlägigen Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Leitlinien und Empfehlungen eingehalten werden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;für eine einheitliche Organisation der Vorbereitung und Durchführung von hämotherapeutischen Maßnahme zu sorgen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;konsiliarisch bei der Therapie tätig zu werden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;das Qualitätssicherungssystem fortzuentwickeln&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;jährlich einen Hämotherapiebericht zu erstellen, der u.a. die Verbrauchszahlen und eine Fehlleistungsanalyse beinhaltet&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;das ärztliche, medizinisch-technische und Pflegepersonal entsprechend ihren unterschiedlichen Aufgaben im Rahmen der Transfusion zu schulen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Absprache mit der Apotheke und der Transfusionskommission die an der Klinik verwendeten Blutprodukte auszuwählen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei unerwünschten Ereignissen infolge einer Bluttransfusion die notwendigen Rückschlüsse zu ziehen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen (z.B. Meldung an die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, den Stufenplanbeauftragten des Herstellers des Betreffenden Präparates bzw. die zuständige Bundesoberbehörde)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Informationen der Blutspendedienste oder Aufsichtsbehörden über Qualitätsmängel (Kontaminationen), Nebenwirkungen, Rückrufaktionen etc. bei Blutpräparaten und Blutkomponenten an die transfusionsbeauftragten und transfundierenden Ärzte weiterzugeben&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Zusammenarbeit mit der Apotheke die im Transfusionsgesetz vorgeschriebenen jährlichen Meldungen an das Paul-Ehrlich-Institut zu erstellen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;grundsätzliche Fragestellungen der Transfusionskommission zur Klärung und ggf. Regelung vorzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;mindestens einmal jährlich zusammen mit dem QBH in allen relevanten Bereichen ein Audit durchzuführen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Transfusionsbeauftragte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsbeauftragte hat …&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Zusammenarbeit mit dem Transfusionsverantwortlichen bzw. der Transfusionskommission &lt;br /&gt;
die Durchführung der festgelegten transfusionsmedizinischen Maßnahmen und die &lt;br /&gt;
Organisation der Eigenblutspende in seiner Klinik umzusetzen und sicherzustellen, dass  &lt;br /&gt;
nach den vorliegenden Dienstanweisungen gehandelt wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;jeden Arzt seiner Klinik über das Qualitätssicherungssystem für die Anwendung von &lt;br /&gt;
Blutprodukten in Kenntnis zu setzen und die Kenntnisnahme schriftlich zu dokumentieren&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;zusammen mit dem Klinikdirektor die Kriterien für eine „ausreichende Erfahrung“ bei der &lt;br /&gt;
Anwendung von Blutpräparaten festzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die Ärzte und das Pflege-/Stationspersonal seiner Klinik auf dem Gebiet der Transfusionsmedizin und Hämotherapie regelmäßig zu schulen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;am Qualitätssicherungssystem mitzuarbeiten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Klinikdirektor in Fragen der Indikation, Organisation und Dokumentation der &lt;br /&gt;
Hämotherapie zu beraten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;für den ordnungsgemäßen Umgang mit den Blutprodukten zu sorgen &amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die Zahl der bereitzustellenden Blutpräparate bei den Standardoperationen und –&lt;br /&gt;
eingriffen seiner Klinik festzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;beim Auftreten unerwünschter Ereignisse infolge einer Transfusion in seiner Klinik &lt;br /&gt;
zusammen mit dem Transfusionsverantwortlichen die notwendigen Rückschlüsse zu ziehen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;sich an den Ermittlungen an Rückverfolgungsverfahren zu beteiligen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;grundsätzliche Fragestellungen der Transfusionskommission zur Klärung und ggf. Regelung &lt;br /&gt;
vorzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Liste mit den Transfusionsbeauftragten und des Transfusionsverantwortlichen der Ubbo - Emmius - Klinik finden Sie im Curator.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transfusionskommision==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transfusionskommission setzt sich zusammen aus: &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Transfusionsverantwortlichen (Vorsitz der Transfusionskommission)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Transfusionsbeauftragten (TB)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Qualitätsbeauftragten Hämotherapie&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;der Geschäftsführung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;der Pflegedirektion&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Leiter/in des Immunhämatologischen Labors&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;der/dem leitenden MTA des Zentrallabors&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Leiter/in des Blutdepots&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/ der Krankenhausapotheker/-in&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;ggf. dem Hol- und Bringedienst (HBD)&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Aufgaben der Transfusionskommission===&lt;br /&gt;
Aufgabe der Transfusionskommission ist die Erarbeitung von Vorgaben für die Sicherstellung der Einhaltung und Durchführung von Gesetzen, Verordnungen, Richt- und Leitlinien sowie Empfehlungen für die Qualitätssicherung. Sie soll die Klinikleitung/Geschäftsführung bei der Etablierung und Fortentwicklung der Qualitätssicherung beraten, Vorschläge für entsprechende Dienstanweisungen erarbeiten und den organisatorischen Umgang mit Blut und Blutprodukten regeln. Die Transfusionskommission hat dafür zu sorgen, dass einrichtungs- und fachspezifische Regelungen zur Anwendung von Blut- und Blutprodukten auf dem Boden der Leitlinien der Bundesärztekammer zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten in der jeweils gültigen Fassung und dieser Richtlinien erstellt und umgesetzt werden. &lt;br /&gt;
Weiterhin gehört zu ihren Aufgaben auch die Registrierung von Verbrauchsstatistiken, deren Erstellung in der Verantwortung der Leiter der Behandlungseinheiten (Chefärzte) liegt, sowie die Fortbildung Klinische Hämotherapie im ärztlichen und pflegerischen Bereich. Eine Koordination mit der Arzneimittelkommission des Krankenhauses ist anzustreben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Protokolle der Kommissionssitzungen werden vom Transfusionsverantwortlichen erstellt und gehen den Mitgliedern der Transfusionskommission in schriftlicher Form zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der transfundierende Arzt (Stations- oder Ambulanzarzt bzw. Anästhesist)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder hämotherapeutische Maßnahmen durchführende Arzt muss die dafür erforderlichen Kenntnisse und ausreichende Erfahrungen besitzen. Liegt keine, den Vorgaben entsprechende,  transfusionsmedizinische Erfahrung vor, so kann diese durch mehrfaches Üben der lokalen Transfusionsabläufe unter Anleitung des jeweiligen Transfusionsbeauftragten, erworben werden. &lt;br /&gt;
An der regelmäßig mindestens einmal jährlich stattfindenden Fortbildung „Transfusionsmedizin&amp;quot;, sollte jeder transfundierende Arzt teilnehmen. &lt;br /&gt;
Als ausreichende Erfahrung wird angesehen, wenn mindestens zweimal der komplette Vorgang der Transfusion von Erythrozytenkonzentraten (Indikationsstellung und Dokumentation, Aufklärung des Patienten, Bestellung von Erythrozytenkonzentraten, Durchführung der Transfusion mit entsprechender Dokumentation) unter Aufsicht des jeweiligen Transfusionsbeauftragten fehlerfrei durchlaufen wurde oder gleichwertige Vorkenntnisse bestehen. Die Erbringung des  Nachweis der Qualifikation zur Transfusion von Blutprodukten liegt eigenverantwortlich beim transfundierenden Arzt .&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der transfundierende Arzt ... &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die festgelegten organisatorischen Abläufe zur Erhöhung der Sicherheit von Blutübertragungen einzuhalten und das bei der Vorbereitung und Durchführung einer Transfusion herangezogene Personal anzuleiten und zu überwachen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist bei der Anforderung blutgruppenserologischer Untersuchungen verantwortlich für die Identität der Blutprobe, auch wenn er die Blutentnahme an andere Personen delegiert hat.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass die Probengefäße vor Entnahme eindeutig (Name, Vorname, Geburtsdatum, Einsender) gekennzeichnet, Anforderungsbelege vollständig ausgefüllt und auch von der abnehmenden Person unterschrieben sind.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass ein beim Patienten vorhandener Arztbrief bzw. ein Blutgruppenausweis, in dem irreguläre Antikörper vermerkt sind, in Kopie zusammen mit der Anforderung blutgruppenserologischer Untersuchungen ins  immunhämatologische Labor geschickt wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass das vom Blutdepot zur Abklärung positiver Befunde angeforderte  &lt;br /&gt;
Material unverzüglich abgenommen und weitergeleitet wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass im Regelfall vor allen invasiven und operativen Eingriffen, bei denen die Möglichkeit bzw. hohe Wahrscheinlichkeit einer Bluttransfusion besteht, ein gültiger Befund der Blutgruppenbestimmung und ein aktuelles Ergebnis des Antikörpersuchtests (AKS) vorliegt.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;trägt das erhöhte Risiko für Anforderungen von ungekreuztem Blut.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Regeln der ärztlichen Aufklärungspflicht unter besonderer Abwägung der Risiken zu beachten, wobei der Patient soweit möglich bereits zum Zeitpunkt der Planung einer möglichen Transfusion über die Risiken etc. aufzuklären ist. Die Vorgaben des Patientenrechtegesetzes werden dabei eingehalten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Indikation für die Transfusion von Blutprodukten streng zu stellen unter Beachtung der Leitlinien zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat für den bei operativen/invasiven Eingriffen zu erwartenden Transfusionsbedarf rechtzeitig eine entsprechende Zahl kompatibler Blutkomponenten bereitzustellen (Anforderunsgformular im Intranet verfügbar)&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat Blutkomponenten und Plasmaderivate für jeden Empfänger schriftlich mit Arztunterschrift unter Angabe der klinischen Diagnose, der Transfusionsanamnese, der zeitlichen Dringlichkeit bzw. des vorgesehenen Transfusionstermins anzufordern. Nur in lebensbedrohlichen Notfällen kann dies an nicht ärztliches Personal unter Angabe des Namens des anfordernden Arztes delegiert werden. (→ bedeutet, Ausgabe von ungekreuzten Blutkonserven ist erforderlich!)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat sich über die Aufklärung und Einwilligung des Patienten vor Einleitung der Transfusion zu versichern.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat vor Beginn der Transfusion persönlich zu überprüfen, ob die Blutkomponenten für den be- &lt;br /&gt;
treffenden Empfänger bestimmt sind, die Blutgruppe des Blutpräparates dem Blutgruppenbefund des Empfängers entspricht bzw. verträglich ist, die Präparatenummer mit den Angaben im Begleitschein übereinstimmt und die Kreuzprobe gültig ist. Wenn Patienten, die von externen Häusern zuverlegt werden, Blutpräparate mitbekommen und die Begleitscheine nicht eindeutig Gültigkeit und regelrechte Durchführung der serologischen Verträglichkeitsprobe erkennen lassen, dürfen diese nicht angewendet werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat unmittelbar vor der Transfusion von Erythrozyten-Konzentraten persönlich den AB0-Identitätstest (Bedside-Test) direkt am Empfänger (nicht im Stationszimmer!) vorzunehmen. Er kann diese Aufgabe nur an eine andere Person delegieren, wenn er diese direkt beaufsichtigen kann. Der Bedside-Test ist mit dem Blut des Patienten durchzuführen. Falls ein und derselbe Arzt bei einem Patienten im zeitlichen Zusammenhang eine Serie von Blutpräparaten transfundiert, muss der Bedside-Test nur vor Transfusion des ersten Blutpräparates durchgeführt werden. Wechselt jedoch der transfundierende Arzt (z.B. Weitertransfusion bei Beginn des Bereitschaftsdienstes), muss der weitertransfundierende Arzt vor der ersten Einleitung einer Transfusion bei diesem Patienten erneut einen Bedside-Test durchführen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat das Ergebnis des AB0-Identitätstests schriftlich in der Krankenakte zu dokumentieren und bei Unstimmigkeiten das immunhämatologische Labor oder den Laborleiter umgehend zu benachrichtigen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Transfusion von Blutpräparaten (EK, TP, TK) persönlich einzuleiten und während und nach der Transfusion für eine geeignete Überwachung des Patienten zu sorgen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;darf ambulante Empfänger von Transfusionen frühestens 30 min nach Beendigung der Transfusion &lt;br /&gt;
entlassen. Er hat sorgfältig auf Symptome zu achten, die auf eine unerwünschte Reaktion hinweisen können, und den Empfänger über mögliche später eintretende Symptome aufzuklären.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass das Behältnis mit dem Restblut nach der Transfusion 24 Stunden bei 2 - 8° C aufbewahrt wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat jede Transfusion von Blutprodukten unverzüglich in der Patientenakte zu dokumentieren oder unter seiner Verantwortung dokumentieren zu lassen. Die Dokumentation umfasst insbesondere die Aufklärung, die Einwilligungserklärung, die Indikation sowie die Darstellung von Wirkungen und unerwünschten Ereignissen. Die transfundierten Blutprodukte und die verabreichten Gerinnungspräparate (auch gentechnologisch hergestellte), Humanseren, Immunglobuline etc. sind in der Patientenakte mit folgenden Angaben unverzüglich zu dokumentieren (&#039;&#039;&#039;patientenbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;): &lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Pharmazentralnummer oder &amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Bezeichnung des Präparates &amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers (Blutspendedienstes)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Menge und Stärke&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Datum und Uhrzeit der Anwendung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Sonderfall Behandlung von Hämophiliepatienten (geregelt in §14 Absatz 3a TFG): &lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;&amp;quot;Die Einrichtungen der Krankenversorgung, die behandlungsbedürftige Hämophiliepatienten zeitlich begrenzt im Rahmen eines stationären oder ambulanten Aufenthalts behandeln, übermitteln der hämophiliebehandelnden ärztlichen Person Angaben über den Anlass der Behandlung mit Blutprodukten und Plasmaproteinen im Sinne von Absatz 1 sowie ihre Dokumentation nach Absatz 2.&amp;quot;&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Link zum Deutschen [https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/regulation/meldung/dhr-deutsches-haemophilieregister/vorlage-14abs-3a-transfusionsgesetz.html Hämophilie Register]&amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;Eine Kopie des Chargendokumentationsrückscheines ist dem Arztbrief an den, die Hämophilie behandelnden Arzt/ Ärztin, hinzuzufügen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chargendokumentation von verabreichten Immunglobulinen und Humanseren (&#039;&#039;&#039;produktbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;) sind in der Anforderung und Dokumentation von Blutprodukten durch die Apotheke geregelt (Intranet / Curator – Apotheke – Dokument).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;UEK Aurich/Norden Anforderung Chargendokumentationspflichtiger Arzneimittel/Blutprodukte (nach Transfusionsgesetz)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;UEK Aurich/Norden Rückschein Chargendokumentationspflichtiger Arzneimittel/Blutprodukte (nach Transfusionsgesetz)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat bei einer Transfusion von Rh positiven (D positiv) Präparaten auf Rh negative (D negativ) Patienten dem weiterbehandelnden Arzt zur Feststellung eventuell gebildeter Antikörper die Durchführung eines AKS 2-4 Monate nach Transfusion zu empfehlen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat beim Auftreten von unerwünschten Ereignissen im Zusammenhang mit der Transfusion von Blutprodukten unverzüglich die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und das immunhämatologische Labor und den Transfusionsbeauftragten bzw. den Transfusionsverantwortlichen zu unterrichten und zu dokumentieren&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat bei unklaren Fällen unverzüglich den Rat einer transfusionsmedizinisch erfahrenen Person (z.B. Transfusionsbeauftragter oder Transfusionsverantwortlicher) einzuholen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
hat dafür zu sorgen, dass nicht transfundierte Blutprodukte zur Entsorgung und Dokumentation umgehend ins Blutdepot bzw. in die Apotheke zurückgebracht werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Qualitätsbeauftragte==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arzt mit mindestens dreijähriger ärztlicher Tätigkeit mit folgender Qualifikation: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Erfüllung der Voraussetzung für die Zusatzbezeichnung „Ärztliches Qualitätsmanagement“&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;40 h theoretische, von einer Ärztekammer anerkannte Fortbildung „Qualitätsbeauftragter Hämotherapie“&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Qualitätsbeauftragte hat... &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die wesentlichen Bestandteile des Qualitätssicherungssystems der Einrichtung im Bereich der Anwendung von Blutprodukten (gemäß Anhang 41 der Hämotherapie-Richtlinien) zu überprüfen und jährlich bis zum 1. März einen Bericht über die Ergebnisse seiner Überprüfungen für den Zeitraum des jeweils vorausgegangenen Kalenderjahres zeitgleich an die Landesärztekammer und die Geschäftsführung zu senden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;einen Inspektionsbogen zu erarbeiten, der allen Transfusionsbeauftragten für die Durchführung der Selbstinspektionen zur Verfügung gestellt wird, die Inspektionsbögen auszuwerten und die Transfusionskommission über das Ergebnis zu informieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in begründeten Fällen das Recht, Selbstinspektionen unter seiner Anleitung durchzuführen und bei schwerwiegenden Abweichungen die Geschäftsführung zu informieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Plegedienst==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Examinierte Pflegekraft mit Einweisung ins Blutdepot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Transportdienste dürfen nur dann nicht-examinierte Hilfskräfte eingesetzt werden, wenn diese eine Einweisung in das Blutdepot erhalten haben, in der Regel durch den jeweiligen transfusionsbeauftragten Arzt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einweisungen sind schriftlich zu hinterlegen. Für neu-angestellte oder neu-auszubildende Pflegekräfte  kann die Einweisung durch die Pflegedienstleitung erfolgen. Die Durchführung wird dem Blutdepotleiter schriftlich zur Verfügung gestellt, da er dieses im Rahmen seiner Aufgaben dokumentieren muss.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Auswahl und eindeutige Kennzeichnung der Probengefäße zur Blutgruppenbestimmung und    &lt;br /&gt;
serologischen Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) mit Name, Vorname, Geburtsdatum, Einsender  &lt;br /&gt;
und Patientenidentifikationsnummer (Patientenetikett)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;eindeutige Kennzeichnung der Anforderungsformulare für blutgruppenserologische Untersuchungen bzw. für die Anforderung von Blutpräparaten, Gerinnungspräparaten und sonstigen Plasmaderivaten&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Blutentnahme auf Anordnung des zuständigen Arztes/Ärztin&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ordnungsgemäßer Versand des oben genannten Probenmaterials ins Blutdepot&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Transport der Blut- und Plasmapräparate von Blutdepot bzw. Apotheke bzw. Veranlassung dieses &lt;br /&gt;
Transports durch geeignete, eingewiesene Hilfskräfte&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vorbereitung der Transfusion (z.B. richtige Lagerung der Blutpräparate auf Station bis zur Transfusion, Auflösen von Faktorenkonzentraten, Anschließen des Transfusionssystems an den Blutbeutel)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Bestellung und Lagerung der Bedside-Testkarten, Durchführung des AB0-Identitätstests, aber nur unter der direkten Aufsicht des transfundierenden Arztes, wenn dieser gerade mit anderen Tätigkeiten am Patienten betraut ist. Die Einleitung der Transfusion und der Wechsel der Blutkomponentenpräparate (EK, TP, TK) ist eine ausschließlich ärztliche Aufgabe. Ausnahmen sind möglich unter direkter ärztlicher Aufsicht nach Anordnung und entsprechender Dokumentation im Bereich der Anästhesie und Intensivstation. Die Verantwortung bleibt beim transfundierenden Arzt.&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Überwachung des Patienten während und nach der Transfusion. In Abständen von 20 bis 30 Minuten sollten im Regelfall das Wohlbefinden des Patienten und ggf. Puls und Körpertemperatur unter der Transfusion kontrolliert werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ergreifen erster Maßnahmen bei Verdacht auf eine unerwünschte Transfusionsreaktion&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Abhängen der Transfusion, Abklemmen (steril!) des Blutbeutels mit dem Restblut und dem &lt;br /&gt;
Transfusionsbesteck, Aufbewahrung im Kühlschrank bei 2-6 °C (UEK Aurich im Labor) und Entsorgung nach 24 Stunden, sofern vom Arzt keine andere Anordnung vorhanden ist&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Dokumentation der Blutgruppenbestimmung, der transfundierten Blut-, Plasma und Gerinnungs- &lt;br /&gt;
präparate auf Anordnung des Arztes in der Krankenakte bzw. auf dem Blutpräparatebegleitschein und ggf. in EDV mit&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Pharmazentralnummer oder&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Bezeichnung des Präparates&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers (Blutspendedienstes)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Menge und Stärke&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Datum und Uhrzeit der Anwendung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargendokumentationpflichtige Blut-Produkte aus dem Labor mittels Formular Anlage&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Blutdepot und blutgruppenserologisches Labor==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärztliche Leitung: Transfusions- oder Labormediziner, ggf. externer Transfusionsmediziner Technisches Personal: medizinisch-technische Assistent, Arzthelferin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Überprüfung der eindeutigen Kennzeichnung der Probengefäße, bei Unklarheiten: Anforderung einer neuen Blutprobe&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Beurteilung, ob die eingesandte Blutprobe zur Untersuchung geeignet ist&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Nachforderung von Untersuchungsmaterial zur Abklärung positiver Befunde&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Aufbewahrung der Probengefäße (Originalröhrchen) nach Abschluss der Untersuchungen für mindestens 10 Tage bei 2 - 8 °C&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Durchführung, Beurteilung und Dokumentation der blutgruppenserologischen Untersuchungen sowie der vorgeschriebenen Qualitätskontrollen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;immunhämatologische Diagnostik/ Abklärung bei unerwünschten Transfusionsreaktionen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Erstellung und Speicherung von blutgruppenserologischen Befunden&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;liErstellen der Präparate-Begleitscheine&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Vertriebsverantwortlichkeit (Bestellung, Lagerung, Bereitstellung, Ausgabe) und produktbezogene Chargendokumentation von Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentraten und Therapeutischen Plasmen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Ausgabe von Blutpräparaten erst nach vollständiger Angabe der Identitätsdaten (Name, Vorname, Geb.-Datum bzw. Identifikationsnummer) des Patienten oder eines eindeutigen Identifizierungsvorgangs.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vorhaltung einer definierten Anzahl von Blutpräparaten und Nachbestellung gemäß Verfahrensanweisung Blutdepot im Zentrallabor. Wenn die kritische, in der Verfahrensanweisung Blutdepot festgelegte Untergrenze erreicht wird, sofortige Information der diensthabenden Ärzte.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Apotheke==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Approbation als Apotheker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Einkauf der in der Arzneimittelliste gelisteten Blut- und Plasmapräparate nach medizinischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten in Absprache mit der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vertriebsverantwortlichkeit (Bestellung, Lagerung, Bereitstellung, Ausgabe) und produktbezogene Chargendokumentation von chargenpflichten Produkten gemäß der Liste des PEI, z.B. Gerinnungspräparaten, Immunglobulinen, Rhesogam, Hepatitisprophylaxe, Tetagam, etc., außer Therapeutischen Plasmen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Weitergabe von Informationen der pharmazeutischen Hersteller oder Aufsichtsbehörden über Qualitätsmängel (z.B. Kontaminationen), Nebenwirkungen, Rückrufaktionen etc. der oben genannten Blutprodukte an den Transfusionsverantwortlichen, die Transfusionsbeauftragten und die transfundierenden Ärzte&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Rechnungskontrolle und Bewirtschaftung aller Blutprodukte&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;mengenmäßige Auflistung der chargenpflichtigen Konzentrate zur Weitergabe an den TV, der dieses einmal jährlich an das PEI melden muss&amp;lt;/lu&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blutprodukte mit und ohne Gerinnungswirkung werden in ausreichender Menge für beide Standorte in der Apotheke vorgehalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dokumentation der Applikation erfolgt sowohl patientenbezogen in der Krankenakte als auch chargenbezogen in der EDV der Apotheke („Rückschein Blutprodukte“).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Organisationsstrukturen&amp;diff=395</id>
		<title>Organisationsstrukturen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Organisationsstrukturen&amp;diff=395"/>
		<updated>2025-02-28T13:02:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: /* Zuständigkeiten und Aufgaben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Seite beschäftigen sich mit den Zuständigkeiten und grundlegenden Organisationsstrukturen. Im Curator finden sie darüber hinaus noch Formulare zum Donwload.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschäftsführung ==&lt;br /&gt;
Die Geschäftsführung...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist für eine angemessene personelle und sachliche Ausrüstung zuständig&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bestellt einen für diesen Bereich verantwortlichen Arzt („Transfusionsverantwortlicher“) und&amp;lt;/li&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;überträgt ihm die für diese Funktion erforderlichen Kompetenzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bestellt den Qualitätsbeauftragten für die klinische Anwendung von Blutprodukten und über- &lt;br /&gt;
trägt ihm die für diese Funktion erforderlichen Kompetenzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat sicherzustellen, dass die Daten der Dokumentation patienten- und produktbezogen genutzt werden können.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Chefärztinnen/Chefärzte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chefärzte/-innen...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;schlägt den Transfusionsbeauftragten seiner Abteilung/Klinik vor&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;benennt den Stellvertreter des Transfusionsbeauftragten auf dessen Vorschlag&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;unterstützt den Transfusionsbeauftragten seiner Klinik sowie den Transfusionsverantwortlichen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei der Umsetzung und Durchführung der festgelegten transfusionsmedizinischen Maßnahmen &lt;br /&gt;
und der Beschlüsse der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist dafür verantwortlich, dass in seiner Klinik ausschließlich Ärzte eigenverantwortlich Blutprodukte anwenden, die ausreichende Kenntnis und Erfahrung in dieser Tätigkeit besitzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist für die therapeutisch inhaltliche Vorgabe für Transfusionen in seiner Einheit verantwortlich.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Transfusionsverantwortliche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsverantwortliche hat...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Vorsitz der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;sicherzustellen, dass die einschlägigen Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Leitlinien und Empfehlungen eingehalten werden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;für eine einheitliche Organisation der Vorbereitung und Durchführung von hämotherapeutischen Maßnahme zu sorgen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;konsiliarisch bei der Therapie tätig zu werden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;das Qualitätssicherungssystem fortzuentwickeln&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;jährlich einen Hämotherapiebericht zu erstellen, der u.a. die Verbrauchszahlen und eine Fehlleistungsanalyse beinhaltet&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;das ärztliche, medizinisch-technische und Pflegepersonal entsprechend ihren unterschiedlichen Aufgaben im Rahmen der Transfusion zu schulen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Absprache mit der Apotheke und der Transfusionskommission die an der Klinik verwendeten Blutprodukte auszuwählen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei unerwünschten Ereignissen infolge einer Bluttransfusion die notwendigen Rückschlüsse zu ziehen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen (z.B. Meldung an die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, den Stufenplanbeauftragten des Herstellers des Betreffenden Präparates bzw. die zuständige Bundesoberbehörde)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Informationen der Blutspendedienste oder Aufsichtsbehörden über Qualitätsmängel (Kontaminationen), Nebenwirkungen, Rückrufaktionen etc. bei Blutpräparaten und Blutkomponenten an die transfusionsbeauftragten und transfundierenden Ärzte weiterzugeben&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Zusammenarbeit mit der Apotheke die im Transfusionsgesetz vorgeschriebenen jährlichen Meldungen an das Paul-Ehrlich-Institut zu erstellen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;grundsätzliche Fragestellungen der Transfusionskommission zur Klärung und ggf. Regelung vorzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;mindestens einmal jährlich zusammen mit dem QBH in allen relevanten Bereichen ein Audit durchzuführen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Transfusionsbeauftragte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsbeauftragte hat …&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Zusammenarbeit mit dem Transfusionsverantwortlichen bzw. der Transfusionskommission &lt;br /&gt;
die Durchführung der festgelegten transfusionsmedizinischen Maßnahmen und die &lt;br /&gt;
Organisation der Eigenblutspende in seiner Klinik umzusetzen und sicherzustellen, dass  &lt;br /&gt;
nach den vorliegenden Dienstanweisungen gehandelt wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;jeden Arzt seiner Klinik über das Qualitätssicherungssystem für die Anwendung von &lt;br /&gt;
Blutprodukten in Kenntnis zu setzen und die Kenntnisnahme schriftlich zu dokumentieren&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;zusammen mit dem Klinikdirektor die Kriterien für eine „ausreichende Erfahrung“ bei der &lt;br /&gt;
Anwendung von Blutpräparaten festzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die Ärzte und das Pflege-/Stationspersonal seiner Klinik auf dem Gebiet der Transfusionsmedizin und Hämotherapie regelmäßig zu schulen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;am Qualitätssicherungssystem mitzuarbeiten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Klinikdirektor in Fragen der Indikation, Organisation und Dokumentation der &lt;br /&gt;
Hämotherapie zu beraten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;für den ordnungsgemäßen Umgang mit den Blutprodukten zu sorgen &amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die Zahl der bereitzustellenden Blutpräparate bei den Standardoperationen und –&lt;br /&gt;
eingriffen seiner Klinik festzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;beim Auftreten unerwünschter Ereignisse infolge einer Transfusion in seiner Klinik &lt;br /&gt;
zusammen mit dem Transfusionsverantwortlichen die notwendigen Rückschlüsse zu ziehen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;sich an den Ermittlungen an Rückverfolgungsverfahren zu beteiligen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;grundsätzliche Fragestellungen der Transfusionskommission zur Klärung und ggf. Regelung &lt;br /&gt;
vorzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Liste mit den Transfusionsbeauftragten und des Transfusionsverantwortlichen der Ubbo - Emmius - Klinik finden Sie im Curator.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transfusionskommision==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transfusionskommission setzt sich zusammen aus: &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Transfusionsverantwortlichen (Vorsitz der Transfusionskommission)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Transfusionsbeauftragten (TB)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Qualitätsbeauftragten Hämotherapie&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;der Geschäftsführung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;der Pflegedirektion&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Leiter/in des Immunhämatologischen Labors&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;der/dem leitenden MTA des Zentrallabors&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Leiter/in des Blutdepots&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/ der Krankenhausapotheker/-in&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;ggf. dem Hol- und Bringedienst (HBD)&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Aufgaben der Transfusionskommission===&lt;br /&gt;
Aufgabe der Transfusionskommission ist die Erarbeitung von Vorgaben für die Sicherstellung der Einhaltung und Durchführung von Gesetzen, Verordnungen, Richt- und Leitlinien sowie Empfehlungen für die Qualitätssicherung. Sie soll die Klinikleitung/Geschäftsführung bei der Etablierung und Fortentwicklung der Qualitätssicherung beraten, Vorschläge für entsprechende Dienstanweisungen erarbeiten und den organisatorischen Umgang mit Blut und Blutprodukten regeln. Die Transfusionskommission hat dafür zu sorgen, dass einrichtungs- und fachspezifische Regelungen zur Anwendung von Blut- und Blutprodukten auf dem Boden der Leitlinien der Bundesärztekammer zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten in der jeweils gültigen Fassung und dieser Richtlinien erstellt und umgesetzt werden. &lt;br /&gt;
Weiterhin gehört zu ihren Aufgaben auch die Registrierung von Verbrauchsstatistiken, deren Erstellung in der Verantwortung der Leiter der Behandlungseinheiten (Chefärzte) liegt, sowie die Fortbildung Klinische Hämotherapie im ärztlichen und pflegerischen Bereich. Eine Koordination mit der Arzneimittelkommission des Krankenhauses ist anzustreben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Protokolle der Kommissionssitzungen werden vom Transfusionsverantwortlichen erstellt und gehen den Mitgliedern der Transfusionskommission in schriftlicher Form zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der transfundierende Arzt (Stations- oder Ambulanzarzt bzw. Anästhesist)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder hämotherapeutische Maßnahmen durchführende Arzt muss die dafür erforderlichen Kenntnisse und ausreichende Erfahrungen besitzen. Liegt keine, den Vorgaben entsprechende,  transfusionsmedizinische Erfahrung vor, so kann diese durch mehrfaches Üben der lokalen Transfusionsabläufe unter Anleitung des jeweiligen Transfusionsbeauftragten, erworben werden. &lt;br /&gt;
An der regelmäßig mindestens einmal jährlich stattfindenden Fortbildung „Transfusionsmedizin&amp;quot;, sollte jeder transfundierende Arzt teilnehmen. &lt;br /&gt;
Als ausreichende Erfahrung wird angesehen, wenn mindestens zweimal der komplette Vorgang der Transfusion von Erythrozytenkonzentraten (Indikationsstellung und Dokumentation, Aufklärung des Patienten, Bestellung von Erythrozytenkonzentraten, Durchführung der Transfusion mit entsprechender Dokumentation) unter Aufsicht des jeweiligen Transfusionsbeauftragten fehlerfrei durchlaufen wurde oder gleichwertige Vorkenntnisse bestehen. Die Erbringung des  Nachweis der Qualifikation zur Transfusion von Blutprodukten liegt eigenverantwortlich beim transfundierenden Arzt .&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der transfundierende Arzt ... &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die festgelegten organisatorischen Abläufe zur Erhöhung der Sicherheit von Blutübertragungen einzuhalten und das bei der Vorbereitung und Durchführung einer Transfusion herangezogene Personal anzuleiten und zu überwachen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist bei der Anforderung blutgruppenserologischer Untersuchungen verantwortlich für die Identität der Blutprobe, auch wenn er die Blutentnahme an andere Personen delegiert hat.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass die Probengefäße vor Entnahme eindeutig (Name, Vorname, Geburtsdatum, Einsender) gekennzeichnet, Anforderungsbelege vollständig ausgefüllt und auch von der abnehmenden Person unterschrieben sind.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass ein beim Patienten vorhandener Arztbrief bzw. ein Blutgruppenausweis, in dem irreguläre Antikörper vermerkt sind, in Kopie zusammen mit der Anforderung blutgruppenserologischer Untersuchungen ins  immunhämatologische Labor geschickt wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass das vom Blutdepot zur Abklärung positiver Befunde angeforderte  &lt;br /&gt;
Material unverzüglich abgenommen und weitergeleitet wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass im Regelfall vor allen invasiven und operativen Eingriffen, bei denen die Möglichkeit bzw. hohe Wahrscheinlichkeit einer Bluttransfusion besteht, ein gültiger Befund der Blutgruppenbestimmung und ein aktuelles Ergebnis des Antikörpersuchtests (AKS) vorliegt.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;trägt das erhöhte Risiko für Anforderungen von ungekreuztem Blut.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Regeln der ärztlichen Aufklärungspflicht unter besonderer Abwägung der Risiken zu beachten, wobei der Patient soweit möglich bereits zum Zeitpunkt der Planung einer möglichen Transfusion über die Risiken etc. aufzuklären ist. Die Vorgaben des Patientenrechtegesetzes werden dabei eingehalten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Indikation für die Transfusion von Blutprodukten streng zu stellen unter Beachtung der Leitlinien zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat für den bei operativen/invasiven Eingriffen zu erwartenden Transfusionsbedarf rechtzeitig eine entsprechende Zahl kompatibler Blutkomponenten bereitzustellen (Anforderunsgformular im Intranet verfügbar)&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat Blutkomponenten und Plasmaderivate für jeden Empfänger schriftlich mit Arztunterschrift unter Angabe der klinischen Diagnose, der Transfusionsanamnese, der zeitlichen Dringlichkeit bzw. des vorgesehenen Transfusionstermins anzufordern. Nur in lebensbedrohlichen Notfällen kann dies an nicht ärztliches Personal unter Angabe des Namens des anfordernden Arztes delegiert werden. (→ bedeutet, Ausgabe von ungekreuzten Blutkonserven ist erforderlich!)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat sich über die Aufklärung und Einwilligung des Patienten vor Einleitung der Transfusion zu versichern.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat vor Beginn der Transfusion persönlich zu überprüfen, ob die Blutkomponenten für den be- &lt;br /&gt;
treffenden Empfänger bestimmt sind, die Blutgruppe des Blutpräparates dem Blutgruppenbefund des Empfängers entspricht bzw. verträglich ist, die Präparatenummer mit den Angaben im Begleitschein übereinstimmt und die Kreuzprobe gültig ist. Wenn Patienten, die von externen Häusern zuverlegt werden, Blutpräparate mitbekommen und die Begleitscheine nicht eindeutig Gültigkeit und regelrechte Durchführung der serologischen Verträglichkeitsprobe erkennen lassen, dürfen diese nicht angewendet werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat unmittelbar vor der Transfusion von Erythrozyten-Konzentraten persönlich den AB0-Identitätstest (Bedside-Test) direkt am Empfänger (nicht im Stationszimmer!) vorzunehmen. Er kann diese Aufgabe nur an eine andere Person delegieren, wenn er diese direkt beaufsichtigen kann. Der Bedside-Test ist mit dem Blut des Patienten durchzuführen. Falls ein und derselbe Arzt bei einem Patienten im zeitlichen Zusammenhang eine Serie von Blutpräparaten transfundiert, muss der Bedside-Test nur vor Transfusion des ersten Blutpräparates durchgeführt werden. Wechselt jedoch der transfundierende Arzt (z.B. Weitertransfusion bei Beginn des Bereitschaftsdienstes), muss der weitertransfundierende Arzt vor der ersten Einleitung einer Transfusion bei diesem Patienten erneut einen Bedside-Test durchführen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat das Ergebnis des AB0-Identitätstests schriftlich in der Krankenakte zu dokumentieren und bei Unstimmigkeiten das immunhämatologische Labor oder den Laborleiter umgehend zu benachrichtigen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Transfusion von Blutpräparaten (EK, TP, TK) persönlich einzuleiten und während und nach der Transfusion für eine geeignete Überwachung des Patienten zu sorgen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;darf ambulante Empfänger von Transfusionen frühestens 30 min nach Beendigung der Transfusion &lt;br /&gt;
entlassen. Er hat sorgfältig auf Symptome zu achten, die auf eine unerwünschte Reaktion hinweisen können, und den Empfänger über mögliche später eintretende Symptome aufzuklären.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass das Behältnis mit dem Restblut nach der Transfusion 24 Stunden bei 2 - 8° C aufbewahrt wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat jede Transfusion von Blutprodukten unverzüglich in der Patientenakte zu dokumentieren oder unter seiner Verantwortung dokumentieren zu lassen. Die Dokumentation umfasst insbesondere die Aufklärung, die Einwilligungserklärung, die Indikation sowie die Darstellung von Wirkungen und unerwünschten Ereignissen. Die transfundierten Blutprodukte und die verabreichten Gerinnungspräparate (auch gentechnologisch hergestellte), Humanseren, Immunglobuline etc. sind in der Patientenakte mit folgenden Angaben unverzüglich zu dokumentieren (&#039;&#039;&#039;patientenbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;): &lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Pharmazentralnummer oder &amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Bezeichnung des Präparates &amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers (Blutspendedienstes)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Menge und Stärke&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Datum und Uhrzeit der Anwendung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Sonderfall Behandlung von Hämophiliepatienten (geregelt in §14 Absatz 3a TFG): &lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;&amp;quot;Die Einrichtungen der Krankenversorgung, die behandlungsbedürftige Hämophiliepatienten zeitlich begrenzt im Rahmen eines stationären oder ambulanten Aufenthalts behandeln, übermitteln der hämophiliebehandelnden ärztlichen Person Angaben über den Anlass der Behandlung mit Blutprodukten und Plasmaproteinen im Sinne von Absatz 1 sowie ihre Dokumentation nach Absatz 2.&amp;quot;&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Link zum Deutschen [https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/regulation/meldung/dhr-deutsches-haemophilieregister/vorlage-14abs-3a-transfusionsgesetz.html Hämophilie Register]&amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;Eine Kopie des Chargendokumentationsrückscheines ist dem Arztbrief an den, die Hämophilie behandelnden Arzt/ Ärztin, hinzuzufügen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chargendokumentation von verabreichten Immunglobulinen und Humanseren (&#039;&#039;&#039;produktbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;) sind in der Anforderung und Dokumentation von Blutprodukten durch die Apotheke geregelt (Intranet / Curator – Apotheke – Dokument).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;UEK Aurich/Norden Anforderung Chargendokumentationspflichtiger Arzneimittel/Blutprodukte (nach Transfusionsgesetz)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;UEK Aurich/Norden Rückschein Chargendokumentationspflichtiger Arzneimittel/Blutprodukte (nach Transfusionsgesetz)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat bei einer Transfusion von Rh positiven (D positiv) Präparaten auf Rh negative (D negativ) Patienten dem weiterbehandelnden Arzt zur Feststellung eventuell gebildeter Antikörper die Durchführung eines AKS 2-4 Monate nach Transfusion zu empfehlen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat beim Auftreten von unerwünschten Ereignissen im Zusammenhang mit der Transfusion von Blutprodukten unverzüglich die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und das immunhämatologische Labor und den Transfusionsbeauftragten bzw. den Transfusionsverantwortlichen zu unterrichten und zu dokumentieren&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat bei unklaren Fällen unverzüglich den Rat einer transfusionsmedizinisch erfahrenen Person (z.B. Transfusionsbeauftragter oder Transfusionsverantwortlicher) einzuholen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
hat dafür zu sorgen, dass nicht transfundierte Blutprodukte zur Entsorgung und Dokumentation umgehend ins Blutdepot bzw. in die Apotheke zurückgebracht werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Qualitätsbeauftragte==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arzt mit mindestens dreijähriger ärztlicher Tätigkeit mit folgender Qualifikation: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Erfüllung der Voraussetzung für die Zusatzbezeichnung „Ärztliches Qualitätsmanagement“&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;40 h theoretische, von einer Ärztekammer anerkannte Fortbildung „Qualitätsbeauftragter Hämotherapie“&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Qualitätsbeauftragte hat... &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die wesentlichen Bestandteile des Qualitätssicherungssystems der Einrichtung im Bereich der Anwendung von Blutprodukten (gemäß Anhang 41 der Hämotherapie-Richtlinien) zu überprüfen und jährlich bis zum 1. März einen Bericht über die Ergebnisse seiner Überprüfungen für den Zeitraum des jeweils vorausgegangenen Kalenderjahres zeitgleich an die Landesärztekammer und die Geschäftsführung zu senden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;einen Inspektionsbogen zu erarbeiten, der allen Transfusionsbeauftragten für die Durchführung der Selbstinspektionen zur Verfügung gestellt wird, die Inspektionsbögen auszuwerten und die Transfusionskommission über das Ergebnis zu informieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in begründeten Fällen das Recht, Selbstinspektionen unter seiner Anleitung durchzuführen und bei schwerwiegenden Abweichungen die Geschäftsführung zu informieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Plegedienst==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Examinierte Pflegekraft mit Einweisung ins Blutdepot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Transportdienste dürfen nur dann nicht-examinierte Hilfskräfte eingesetzt werden, wenn diese eine Einweisung in das Blutdepot erhalten haben, in der Regel durch den jeweiligen transfusionsbeauftragten Arzt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einweisungen sind schriftlich zu hinterlegen. Für neu-angestellte oder neu-auszubildende Pflegekräfte erfolgt die Einweisung durch die Pflegedienstleitung. Die Durchführung wird dem Blutdepotleiter schriftlich zur Verfügung gestellt, da er dieses im Rahmen seiner Aufgaben dokumentieren muss.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Auswahl und eindeutige Kennzeichnung der Probengefäße zur Blutgruppenbestimmung und    &lt;br /&gt;
serologischen Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) mit Name, Vorname, Geburtsdatum, Einsender  &lt;br /&gt;
und Patientenidentifikationsnummer (Patientenetikett)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;eindeutige Kennzeichnung der Anforderungsformulare für blutgruppenserologische Untersuchungen bzw. für die Anforderung von Blutpräparaten, Gerinnungspräparaten und sonstigen Plasmaderivaten&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Blutentnahme auf Anordnung des zuständigen Arztes/Ärztin&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ordnungsgemäßer Versand des oben genannten Probenmaterials ins Blutdepot&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Transport der Blut- und Plasmapräparate von Blutdepot bzw. Apotheke bzw. Veranlassung dieses &lt;br /&gt;
Transports durch geeignete, eingewiesene Hilfskräfte&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vorbereitung der Transfusion (z.B. richtige Lagerung der Blutpräparate auf Station bis zur Transfusion, Auflösen von Faktorenkonzentraten, Anschließen des Transfusionssystems an den Blutbeutel)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Bestellung und Lagerung der Bedside-Testkarten, Durchführung des AB0-Identitätstests, aber nur unter der direkten Aufsicht des transfundierenden Arztes, wenn dieser gerade mit anderen Tätigkeiten am Patienten betraut ist. Die Einleitung der Transfusion und der Wechsel der Blutkomponentenpräparate (EK, TP, TK) ist eine ausschließlich ärztliche Aufgabe. Ausnahmen sind möglich unter direkter ärztlicher Aufsicht nach Anordnung und entsprechender Dokumentation im Bereich der Anästhesie und Intensivstation. Die Verantwortung bleibt beim transfundierenden Arzt.&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Überwachung des Patienten während und nach der Transfusion. In Abständen von 20 bis 30 Minuten sollten im Regelfall das Wohlbefinden des Patienten und ggf. Puls und Körpertemperatur unter der Transfusion kontrolliert werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ergreifen erster Maßnahmen bei Verdacht auf eine unerwünschte Transfusionsreaktion&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Abhängen der Transfusion, Abklemmen (steril!) des Blutbeutels mit dem Restblut und dem &lt;br /&gt;
Transfusionsbesteck, Aufbewahrung im Kühlschrank bei 2-6 °C (UEK Aurich im Labor) und Entsorgung nach 24 Stunden, sofern vom Arzt keine andere Anordnung vorhanden ist&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Dokumentation der Blutgruppenbestimmung, der transfundierten Blut-, Plasma und Gerinnungs- &lt;br /&gt;
präparate auf Anordnung des Arztes in der Krankenakte bzw. auf dem Blutpräparatebegleitschein und ggf. in EDV mit&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Pharmazentralnummer oder&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Bezeichnung des Präparates&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers (Blutspendedienstes)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Menge und Stärke&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Datum und Uhrzeit der Anwendung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargendokumentationpflichtige Blut-Produkte aus dem Labor mittels Formular Anlage&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Blutdepot und blutgruppenserologisches Labor==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärztliche Leitung: Transfusions- oder Labormediziner, ggf. externer Transfusionsmediziner Technisches Personal: medizinisch-technische Assistent, Arzthelferin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Überprüfung der eindeutigen Kennzeichnung der Probengefäße, bei Unklarheiten: Anforderung einer neuen Blutprobe&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Beurteilung, ob die eingesandte Blutprobe zur Untersuchung geeignet ist&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Nachforderung von Untersuchungsmaterial zur Abklärung positiver Befunde&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Aufbewahrung der Probengefäße (Originalröhrchen) nach Abschluss der Untersuchungen für mindestens 10 Tage bei 2 - 8 °C&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Durchführung, Beurteilung und Dokumentation der blutgruppenserologischen Untersuchungen sowie der vorgeschriebenen Qualitätskontrollen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;immunhämatologische Diagnostik/ Abklärung bei unerwünschten Transfusionsreaktionen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Erstellung und Speicherung von blutgruppenserologischen Befunden&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;liErstellen der Präparate-Begleitscheine&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Vertriebsverantwortlichkeit (Bestellung, Lagerung, Bereitstellung, Ausgabe) und produktbezogene Chargendokumentation von Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentraten und Therapeutischen Plasmen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Ausgabe von Blutpräparaten erst nach vollständiger Angabe der Identitätsdaten (Name, Vorname, Geb.-Datum bzw. Identifikationsnummer) des Patienten oder eines eindeutigen Identifizierungsvorgangs.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vorhaltung einer definierten Anzahl von Blutpräparaten und Nachbestellung gemäß Verfahrensanweisung Blutdepot im Zentrallabor. Wenn die kritische, in der Verfahrensanweisung Blutdepot festgelegte Untergrenze erreicht wird, sofortige Information der diensthabenden Ärzte.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Apotheke==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Approbation als Apotheker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Einkauf der in der Arzneimittelliste gelisteten Blut- und Plasmapräparate nach medizinischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten in Absprache mit der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vertriebsverantwortlichkeit (Bestellung, Lagerung, Bereitstellung, Ausgabe) und produktbezogene Chargendokumentation von chargenpflichten Produkten gemäß der Liste des PEI, z.B. Gerinnungspräparaten, Immunglobulinen, Rhesogam, Hepatitisprophylaxe, Tetagam, etc., außer Therapeutischen Plasmen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Weitergabe von Informationen der pharmazeutischen Hersteller oder Aufsichtsbehörden über Qualitätsmängel (z.B. Kontaminationen), Nebenwirkungen, Rückrufaktionen etc. der oben genannten Blutprodukte an den Transfusionsverantwortlichen, die Transfusionsbeauftragten und die transfundierenden Ärzte&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Rechnungskontrolle und Bewirtschaftung aller Blutprodukte&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;mengenmäßige Auflistung der chargenpflichtigen Konzentrate zur Weitergabe an den TV, der dieses einmal jährlich an das PEI melden muss&amp;lt;/lu&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blutprodukte mit und ohne Gerinnungswirkung werden in ausreichender Menge für beide Standorte in der Apotheke vorgehalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dokumentation der Applikation erfolgt sowohl patientenbezogen in der Krankenakte als auch chargenbezogen in der EDV der Apotheke („Rückschein Blutprodukte“).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Organisationsstrukturen&amp;diff=394</id>
		<title>Organisationsstrukturen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Organisationsstrukturen&amp;diff=394"/>
		<updated>2025-02-28T12:53:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: /* Der transfundierende Arzt (Stations- oder Ambulanzarzt bzw. Anästhesist) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Seite beschäftigen sich mit den Zuständigkeiten und grundlegenden Organisationsstrukturen. Im Curator finden sie darüber hinaus noch Formulare zum Donwload.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschäftsführung ==&lt;br /&gt;
Die Geschäftsführung...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist für eine angemessene personelle und sachliche Ausrüstung zuständig&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bestellt einen für diesen Bereich verantwortlichen Arzt („Transfusionsverantwortlicher“) und&amp;lt;/li&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;überträgt ihm die für diese Funktion erforderlichen Kompetenzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bestellt den Qualitätsbeauftragten für die klinische Anwendung von Blutprodukten und über- &lt;br /&gt;
trägt ihm die für diese Funktion erforderlichen Kompetenzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat sicherzustellen, dass die Daten der Dokumentation patienten- und produktbezogen genutzt werden können.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Chefärztinnen/Chefärzte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chefärzte/-innen...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;schlägt den Transfusionsbeauftragten seiner Abteilung/Klinik vor&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;benennt den Stellvertreter des Transfusionsbeauftragten auf dessen Vorschlag&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;unterstützt den Transfusionsbeauftragten seiner Klinik sowie den Transfusionsverantwortlichen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei der Umsetzung und Durchführung der festgelegten transfusionsmedizinischen Maßnahmen &lt;br /&gt;
und der Beschlüsse der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist dafür verantwortlich, dass in seiner Klinik ausschließlich Ärzte eigenverantwortlich Blutprodukte anwenden, die ausreichende Kenntnis und Erfahrung in dieser Tätigkeit besitzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist für die therapeutisch inhaltliche Vorgabe für Transfusionen in seiner Einheit verantwortlich.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Transfusionsverantwortliche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsverantwortliche hat...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Vorsitz der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;sicherzustellen, dass die einschlägigen Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Leitlinien und Empfehlungen eingehalten werden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;für eine einheitliche Organisation der Vorbereitung und Durchführung von hämotherapeutischen Maßnahme zu sorgen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;konsiliarisch bei der Therapie tätig zu werden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;das Qualitätssicherungssystem fortzuentwickeln&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;jährlich einen Hämotherapiebericht zu erstellen, der u.a. die Verbrauchszahlen und eine Fehlleistungsanalyse beinhaltet&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;das ärztliche, medizinisch-technische und Pflegepersonal entsprechend ihren unterschiedlichen Aufgaben im Rahmen der Transfusion zu schulen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Absprache mit der Apotheke und der Transfusionskommission die an der Klinik verwendeten Blutprodukte auszuwählen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei unerwünschten Ereignissen infolge einer Bluttransfusion die notwendigen Rückschlüsse zu ziehen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen (z.B. Meldung an die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, den Stufenplanbeauftragten des Herstellers des Betreffenden Präparates bzw. die zuständige Bundesoberbehörde)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Informationen der Blutspendedienste oder Aufsichtsbehörden über Qualitätsmängel (Kontaminationen), Nebenwirkungen, Rückrufaktionen etc. bei Blutpräparaten und Blutkomponenten an die transfusionsbeauftragten und transfundierenden Ärzte weiterzugeben&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Zusammenarbeit mit der Apotheke die im Transfusionsgesetz vorgeschriebenen jährlichen Meldungen an das Paul-Ehrlich-Institut zu erstellen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;grundsätzliche Fragestellungen der Transfusionskommission zur Klärung und ggf. Regelung vorzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;mindestens einmal jährlich zusammen mit dem QBH in allen relevanten Bereichen ein Audit durchzuführen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Transfusionsbeauftragte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsbeauftragte hat …&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Zusammenarbeit mit dem Transfusionsverantwortlichen bzw. der Transfusionskommission &lt;br /&gt;
die Durchführung der festgelegten transfusionsmedizinischen Maßnahmen und die &lt;br /&gt;
Organisation der Eigenblutspende in seiner Klinik umzusetzen und sicherzustellen, dass  &lt;br /&gt;
nach den vorliegenden Dienstanweisungen gehandelt wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;jeden Arzt seiner Klinik über das Qualitätssicherungssystem für die Anwendung von &lt;br /&gt;
Blutprodukten in Kenntnis zu setzen und die Kenntnisnahme schriftlich zu dokumentieren&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;zusammen mit dem Klinikdirektor die Kriterien für eine „ausreichende Erfahrung“ bei der &lt;br /&gt;
Anwendung von Blutpräparaten festzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die Ärzte und das Pflege-/Stationspersonal seiner Klinik auf dem Gebiet der Transfusionsmedizin und Hämotherapie regelmäßig zu schulen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;am Qualitätssicherungssystem mitzuarbeiten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Klinikdirektor in Fragen der Indikation, Organisation und Dokumentation der &lt;br /&gt;
Hämotherapie zu beraten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;für den ordnungsgemäßen Umgang mit den Blutprodukten zu sorgen &amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die Zahl der bereitzustellenden Blutpräparate bei den Standardoperationen und –&lt;br /&gt;
eingriffen seiner Klinik festzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;beim Auftreten unerwünschter Ereignisse infolge einer Transfusion in seiner Klinik &lt;br /&gt;
zusammen mit dem Transfusionsverantwortlichen die notwendigen Rückschlüsse zu ziehen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;sich an den Ermittlungen an Rückverfolgungsverfahren zu beteiligen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;grundsätzliche Fragestellungen der Transfusionskommission zur Klärung und ggf. Regelung &lt;br /&gt;
vorzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Liste mit den Transfusionsbeauftragten und des Transfusionsverantwortlichen der Ubbo - Emmius - Klinik finden Sie im Curator.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transfusionskommision==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transfusionskommission setzt sich zusammen aus: &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Transfusionsverantwortlichen (Vorsitz der Transfusionskommission)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Transfusionsbeauftragten (TB)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Qualitätsbeauftragten Hämotherapie&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;der Geschäftsführung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;der Pflegedirektion&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Leiter/in des Immunhämatologischen Labors&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;der/dem leitenden MTA des Zentrallabors&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Leiter/in des Blutdepots&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/ der Krankenhausapotheker/-in&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;ggf. dem Hol- und Bringedienst (HBD)&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Aufgaben der Transfusionskommission===&lt;br /&gt;
Aufgabe der Transfusionskommission ist die Erarbeitung von Vorgaben für die Sicherstellung der Einhaltung und Durchführung von Gesetzen, Verordnungen, Richt- und Leitlinien sowie Empfehlungen für die Qualitätssicherung. Sie soll die Klinikleitung/Geschäftsführung bei der Etablierung und Fortentwicklung der Qualitätssicherung beraten, Vorschläge für entsprechende Dienstanweisungen erarbeiten und den organisatorischen Umgang mit Blut und Blutprodukten regeln. Die Transfusionskommission hat dafür zu sorgen, dass einrichtungs- und fachspezifische Regelungen zur Anwendung von Blut- und Blutprodukten auf dem Boden der Leitlinien der Bundesärztekammer zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten in der jeweils gültigen Fassung und dieser Richtlinien erstellt und umgesetzt werden. &lt;br /&gt;
Weiterhin gehört zu ihren Aufgaben auch die Registrierung von Verbrauchsstatistiken, deren Erstellung in der Verantwortung der Leiter der Behandlungseinheiten (Chefärzte) liegt, sowie die Fortbildung Klinische Hämotherapie im ärztlichen und pflegerischen Bereich. Eine Koordination mit der Arzneimittelkommission des Krankenhauses ist anzustreben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Protokolle der Kommissionssitzungen werden vom Transfusionsverantwortlichen erstellt und gehen den Mitgliedern der Transfusionskommission in schriftlicher Form zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der transfundierende Arzt (Stations- oder Ambulanzarzt bzw. Anästhesist)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder hämotherapeutische Maßnahmen durchführende Arzt muss die dafür erforderlichen Kenntnisse und ausreichende Erfahrungen besitzen. Liegt keine, den Vorgaben entsprechende,  transfusionsmedizinische Erfahrung vor, so kann diese durch mehrfaches Üben der lokalen Transfusionsabläufe unter Anleitung des jeweiligen Transfusionsbeauftragten, erworben werden. &lt;br /&gt;
An der regelmäßig mindestens einmal jährlich stattfindenden Fortbildung „Transfusionsmedizin&amp;quot;, sollte jeder transfundierende Arzt teilnehmen. &lt;br /&gt;
Als ausreichende Erfahrung wird angesehen, wenn mindestens zweimal der komplette Vorgang der Transfusion von Erythrozytenkonzentraten (Indikationsstellung und Dokumentation, Aufklärung des Patienten, Bestellung von Erythrozytenkonzentraten, Durchführung der Transfusion mit entsprechender Dokumentation) unter Aufsicht des jeweiligen Transfusionsbeauftragten fehlerfrei durchlaufen wurde oder gleichwertige Vorkenntnisse bestehen. Die Erbringung des  Nachweis der Qualifikation zur Transfusion von Blutprodukten liegt eigenverantwortlich beim transfundierenden Arzt .&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der transfundierende Arzt ... &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die festgelegten organisatorischen Abläufe zur Erhöhung der Sicherheit von Blutübertragungen einzuhalten und das bei der Vorbereitung und Durchführung einer Transfusion herangezogene Personal anzuleiten und zu überwachen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist bei der Anforderung blutgruppenserologischer Untersuchungen verantwortlich für die Identität der Blutprobe, auch wenn er die Blutentnahme an andere Personen delegiert hat.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass die Probengefäße vor Entnahme eindeutig (Name, Vorname, Geburtsdatum, Einsender) gekennzeichnet, Anforderungsbelege vollständig ausgefüllt und auch von der abnehmenden Person unterschrieben sind.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass ein beim Patienten vorhandener Arztbrief bzw. ein Blutgruppenausweis, in dem irreguläre Antikörper vermerkt sind, in Kopie zusammen mit der Anforderung blutgruppenserologischer Untersuchungen ins  immunhämatologische Labor geschickt wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass das vom Blutdepot zur Abklärung positiver Befunde angeforderte  &lt;br /&gt;
Material unverzüglich abgenommen und weitergeleitet wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass im Regelfall vor allen invasiven und operativen Eingriffen, bei denen die Möglichkeit bzw. hohe Wahrscheinlichkeit einer Bluttransfusion besteht, ein gültiger Befund der Blutgruppenbestimmung und ein aktuelles Ergebnis des Antikörpersuchtests (AKS) vorliegt.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;trägt das erhöhte Risiko für Anforderungen von ungekreuztem Blut.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Regeln der ärztlichen Aufklärungspflicht unter besonderer Abwägung der Risiken zu beachten, wobei der Patient soweit möglich bereits zum Zeitpunkt der Planung einer möglichen Transfusion über die Risiken etc. aufzuklären ist. Die Vorgaben des Patientenrechtegesetzes werden dabei eingehalten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Indikation für die Transfusion von Blutprodukten streng zu stellen unter Beachtung der Leitlinien zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat für den bei operativen/invasiven Eingriffen zu erwartenden Transfusionsbedarf rechtzeitig eine entsprechende Zahl kompatibler Blutkomponenten bereitzustellen (Anforderunsgformular im Intranet verfügbar)&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat Blutkomponenten und Plasmaderivate für jeden Empfänger schriftlich mit Arztunterschrift unter Angabe der klinischen Diagnose, der Transfusionsanamnese, der zeitlichen Dringlichkeit bzw. des vorgesehenen Transfusionstermins anzufordern. Nur in lebensbedrohlichen Notfällen kann dies an nicht ärztliches Personal unter Angabe des Namens des anfordernden Arztes delegiert werden. (→ bedeutet, Ausgabe von ungekreuzten Blutkonserven ist erforderlich!)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat sich über die Aufklärung und Einwilligung des Patienten vor Einleitung der Transfusion zu versichern.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat vor Beginn der Transfusion persönlich zu überprüfen, ob die Blutkomponenten für den be- &lt;br /&gt;
treffenden Empfänger bestimmt sind, die Blutgruppe des Blutpräparates dem Blutgruppenbefund des Empfängers entspricht bzw. verträglich ist, die Präparatenummer mit den Angaben im Begleitschein übereinstimmt und die Kreuzprobe gültig ist. Wenn Patienten, die von externen Häusern zuverlegt werden, Blutpräparate mitbekommen und die Begleitscheine nicht eindeutig Gültigkeit und regelrechte Durchführung der serologischen Verträglichkeitsprobe erkennen lassen, dürfen diese nicht angewendet werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat unmittelbar vor der Transfusion von Erythrozyten-Konzentraten persönlich den AB0-Identitätstest (Bedside-Test) direkt am Empfänger (nicht im Stationszimmer!) vorzunehmen. Er kann diese Aufgabe nur an eine andere Person delegieren, wenn er diese direkt beaufsichtigen kann. Der Bedside-Test ist mit dem Blut des Patienten durchzuführen. Falls ein und derselbe Arzt bei einem Patienten im zeitlichen Zusammenhang eine Serie von Blutpräparaten transfundiert, muss der Bedside-Test nur vor Transfusion des ersten Blutpräparates durchgeführt werden. Wechselt jedoch der transfundierende Arzt (z.B. Weitertransfusion bei Beginn des Bereitschaftsdienstes), muss der weitertransfundierende Arzt vor der ersten Einleitung einer Transfusion bei diesem Patienten erneut einen Bedside-Test durchführen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat das Ergebnis des AB0-Identitätstests schriftlich in der Krankenakte zu dokumentieren und bei Unstimmigkeiten das immunhämatologische Labor oder den Laborleiter umgehend zu benachrichtigen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Transfusion von Blutpräparaten (EK, TP, TK) persönlich einzuleiten und während und nach der Transfusion für eine geeignete Überwachung des Patienten zu sorgen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;darf ambulante Empfänger von Transfusionen frühestens 30 min nach Beendigung der Transfusion &lt;br /&gt;
entlassen. Er hat sorgfältig auf Symptome zu achten, die auf eine unerwünschte Reaktion hinweisen können, und den Empfänger über mögliche später eintretende Symptome aufzuklären.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass das Behältnis mit dem Restblut nach der Transfusion 24 Stunden bei 2 - 8° C aufbewahrt wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat jede Transfusion von Blutprodukten unverzüglich in der Patientenakte zu dokumentieren oder unter seiner Verantwortung dokumentieren zu lassen. Die Dokumentation umfasst insbesondere die Aufklärung, die Einwilligungserklärung, die Indikation sowie die Darstellung von Wirkungen und unerwünschten Ereignissen. Die transfundierten Blutprodukte und die verabreichten Gerinnungspräparate (auch gentechnologisch hergestellte), Humanseren, Immunglobuline etc. sind in der Patientenakte mit folgenden Angaben unverzüglich zu dokumentieren (&#039;&#039;&#039;patientenbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;): &lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Pharmazentralnummer oder &amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Bezeichnung des Präparates &amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers (Blutspendedienstes)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Menge und Stärke&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Datum und Uhrzeit der Anwendung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Sonderfall Behandlung von Hämophiliepatienten (geregelt in §14 Absatz 3a TFG): &lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;&amp;quot;Die Einrichtungen der Krankenversorgung, die behandlungsbedürftige Hämophiliepatienten zeitlich begrenzt im Rahmen eines stationären oder ambulanten Aufenthalts behandeln, übermitteln der hämophiliebehandelnden ärztlichen Person Angaben über den Anlass der Behandlung mit Blutprodukten und Plasmaproteinen im Sinne von Absatz 1 sowie ihre Dokumentation nach Absatz 2.&amp;quot;&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Link zum Deutschen [https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/regulation/meldung/dhr-deutsches-haemophilieregister/vorlage-14abs-3a-transfusionsgesetz.html Hämophilie Register]&amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;Eine Kopie des Chargendokumentationsrückscheines ist dem Arztbrief an den, die Hämophilie behandelnden Arzt/ Ärztin, hinzuzufügen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chargendokumentation von verabreichten Immunglobulinen und Humanseren (&#039;&#039;&#039;produktbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;) sind in der Anforderung und Dokumentation von Blutprodukten durch die Apotheke geregelt (Intranet – Apotheke – Dokument).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;UEK Aurich/Norden Anforderung Chargendokumentationspflichtiger Arzneimittel/Blutprodukte (nach Transfusionsgesetz)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;UEK Aurich/Norden Rückschein Chargendokumentationspflichtiger Arzneimittel/Blutprodukte (nach Transfusionsgesetz)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat bei einer Transfusion von Rh positiven (D positiv) Präparaten auf Rh negative (D negativ) Patienten dem weiterbehandelnden Arzt zur Feststellung eventuell gebildeter Antikörper die Durchführung eines AKS 2-4 Monate nach Transfusion zu empfehlen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat beim Auftreten von unerwünschten Ereignissen im Zusammenhang mit der Transfusion von Blutprodukten unverzüglich die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und das immunhämatologische Labor und den Transfusionsbeauftragten bzw. den Transfusionsverantwortlichen zu unterrichten und zu dokumentieren&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat bei unklaren Fällen unverzüglich den Rat einer transfusionsmedizinisch erfahrenen Person (z.B. Transfusionsbeauftragter oder Transfusionsverantwortlicher) einzuholen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass nicht transfundierte Blutprodukte zur Entsorgung und Dokumentation umgehend ins Blutdepot bzw. in die Apotheke zurückgebracht werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Qualitätsbeauftragte==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arzt mit mindestens dreijähriger ärztlicher Tätigkeit mit folgender Qualifikation: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Erfüllung der Voraussetzung für die Zusatzbezeichnung „Ärztliches Qualitätsmanagement“&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;40 h theoretische, von einer Ärztekammer anerkannte Fortbildung „Qualitätsbeauftragter Hämotherapie“&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Qualitätsbeauftragte hat... &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die wesentlichen Bestandteile des Qualitätssicherungssystems der Einrichtung im Bereich der Anwendung von Blutprodukten (gemäß Anhang 41 der Hämotherapie-Richtlinien) zu überprüfen und jährlich bis zum 1. März einen Bericht über die Ergebnisse seiner Überprüfungen für den Zeitraum des jeweils vorausgegangenen Kalenderjahres zeitgleich an die Landesärztekammer und die Geschäftsführung zu senden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;einen Inspektionsbogen zu erarbeiten, der allen Transfusionsbeauftragten für die Durchführung der Selbstinspektionen zur Verfügung gestellt wird, die Inspektionsbögen auszuwerten und die Transfusionskommission über das Ergebnis zu informieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in begründeten Fällen das Recht, Selbstinspektionen unter seiner Anleitung durchzuführen und bei schwerwiegenden Abweichungen die Geschäftsführung zu informieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Plegedienst==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Examinierte Pflegekraft mit Einweisung ins Blutdepot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Transportdienste dürfen nur dann nicht-examinierte Hilfskräfte eingesetzt werden, wenn diese eine Einweisung in das Blutdepot erhalten haben, in der Regel durch den jeweiligen transfusionsbeauftragten Arzt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einweisungen sind schriftlich zu hinterlegen. Für neu-angestellte oder neu-auszubildende Pflegekräfte erfolgt die Einweisung durch die Pflegedienstleitung. Die Durchführung wird dem Blutdepotleiter schriftlich zur Verfügung gestellt, da er dieses im Rahmen seiner Aufgaben dokumentieren muss.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Auswahl und eindeutige Kennzeichnung der Probengefäße zur Blutgruppenbestimmung und    &lt;br /&gt;
serologischen Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) mit Name, Vorname, Geburtsdatum, Einsender  &lt;br /&gt;
und Patientenidentifikationsnummer (Patientenetikett)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;eindeutige Kennzeichnung der Anforderungsformulare für blutgruppenserologische Untersuchungen bzw. für die Anforderung von Blutpräparaten, Gerinnungspräparaten und sonstigen Plasmaderivaten&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Blutentnahme auf Anordnung des zuständigen Arztes/Ärztin&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ordnungsgemäßer Versand des oben genannten Probenmaterials ins Blutdepot&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Transport der Blut- und Plasmapräparate von Blutdepot bzw. Apotheke bzw. Veranlassung dieses &lt;br /&gt;
Transports durch geeignete, eingewiesene Hilfskräfte&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vorbereitung der Transfusion (z.B. richtige Lagerung der Blutpräparate auf Station bis zur Transfusion, Auflösen von Faktorenkonzentraten, Anschließen des Transfusionssystems an den Blutbeutel)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Bestellung und Lagerung der Bedside-Testkarten, Durchführung des AB0-Identitätstests, aber nur unter der direkten Aufsicht des transfundierenden Arztes, wenn dieser gerade mit anderen Tätigkeiten am Patienten betraut ist. Die Einleitung der Transfusion und der Wechsel der Blutkomponentenpräparate (EK, TP, TK) ist eine ausschließlich ärztliche Aufgabe. Ausnahmen sind möglich unter direkter ärztlicher Aufsicht nach Anordnung und entsprechender Dokumentation im Bereich der Anästhesie und Intensivstation. Die Verantwortung bleibt beim transfundierenden Arzt.&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Überwachung des Patienten während und nach der Transfusion. In Abständen von 20 bis 30 Minuten sollten im Regelfall das Wohlbefinden des Patienten und ggf. Puls und Körpertemperatur unter der Transfusion kontrolliert werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ergreifen erster Maßnahmen bei Verdacht auf eine unerwünschte Transfusionsreaktion&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Abhängen der Transfusion, Abklemmen (steril!) des Blutbeutels mit dem Restblut und dem &lt;br /&gt;
Transfusionsbesteck, Aufbewahrung im Kühlschrank bei 2-6 °C (UEK Aurich im Labor) und Entsorgung nach 24 Stunden, sofern vom Arzt keine andere Anordnung vorhanden ist&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Dokumentation der Blutgruppenbestimmung, der transfundierten Blut-, Plasma und Gerinnungs- &lt;br /&gt;
präparate auf Anordnung des Arztes in der Krankenakte bzw. auf dem Blutpräparatebegleitschein und ggf. in EDV mit&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Pharmazentralnummer oder&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Bezeichnung des Präparates&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers (Blutspendedienstes)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Menge und Stärke&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Datum und Uhrzeit der Anwendung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargendokumentationpflichtige Blut-Produkte aus dem Labor mittels Formular Anlage&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Blutdepot und blutgruppenserologisches Labor==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärztliche Leitung: Transfusions- oder Labormediziner, ggf. externer Transfusionsmediziner Technisches Personal: medizinisch-technische Assistent, Arzthelferin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Überprüfung der eindeutigen Kennzeichnung der Probengefäße, bei Unklarheiten: Anforderung einer neuen Blutprobe&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Beurteilung, ob die eingesandte Blutprobe zur Untersuchung geeignet ist&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Nachforderung von Untersuchungsmaterial zur Abklärung positiver Befunde&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Aufbewahrung der Probengefäße (Originalröhrchen) nach Abschluss der Untersuchungen für mindestens 10 Tage bei 2 - 8 °C&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Durchführung, Beurteilung und Dokumentation der blutgruppenserologischen Untersuchungen sowie der vorgeschriebenen Qualitätskontrollen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;immunhämatologische Diagnostik/ Abklärung bei unerwünschten Transfusionsreaktionen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Erstellung und Speicherung von blutgruppenserologischen Befunden&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;liErstellen der Präparate-Begleitscheine&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Vertriebsverantwortlichkeit (Bestellung, Lagerung, Bereitstellung, Ausgabe) und produktbezogene Chargendokumentation von Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentraten und Therapeutischen Plasmen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Ausgabe von Blutpräparaten erst nach vollständiger Angabe der Identitätsdaten (Name, Vorname, Geb.-Datum bzw. Identifikationsnummer) des Patienten oder eines eindeutigen Identifizierungsvorgangs.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vorhaltung einer definierten Anzahl von Blutpräparaten und Nachbestellung gemäß Verfahrensanweisung Blutdepot im Zentrallabor. Wenn die kritische, in der Verfahrensanweisung Blutdepot festgelegte Untergrenze erreicht wird, sofortige Information der diensthabenden Ärzte.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Apotheke==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Approbation als Apotheker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Einkauf der in der Arzneimittelliste gelisteten Blut- und Plasmapräparate nach medizinischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten in Absprache mit der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vertriebsverantwortlichkeit (Bestellung, Lagerung, Bereitstellung, Ausgabe) und produktbezogene Chargendokumentation von chargenpflichten Produkten gemäß der Liste des PEI, z.B. Gerinnungspräparaten, Immunglobulinen, Rhesogam, Hepatitisprophylaxe, Tetagam, etc., außer Therapeutischen Plasmen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Weitergabe von Informationen der pharmazeutischen Hersteller oder Aufsichtsbehörden über Qualitätsmängel (z.B. Kontaminationen), Nebenwirkungen, Rückrufaktionen etc. der oben genannten Blutprodukte an den Transfusionsverantwortlichen, die Transfusionsbeauftragten und die transfundierenden Ärzte&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Rechnungskontrolle und Bewirtschaftung aller Blutprodukte&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;mengenmäßige Auflistung der chargenpflichtigen Konzentrate zur Weitergabe an den TV, der dieses einmal jährlich an das PEI melden muss&amp;lt;/lu&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blutprodukte mit und ohne Gerinnungswirkung werden in ausreichender Menge für beide Standorte in der Apotheke vorgehalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dokumentation der Applikation erfolgt sowohl patientenbezogen in der Krankenakte als auch chargenbezogen in der EDV der Apotheke („Rückschein Blutprodukte“).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Organisationsstrukturen&amp;diff=393</id>
		<title>Organisationsstrukturen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Organisationsstrukturen&amp;diff=393"/>
		<updated>2025-02-28T12:47:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: /* Der transfundierende Arzt (Stations- oder Ambulanzarzt bzw. Anästhesist) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Seite beschäftigen sich mit den Zuständigkeiten und grundlegenden Organisationsstrukturen. Im Curator finden sie darüber hinaus noch Formulare zum Donwload.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschäftsführung ==&lt;br /&gt;
Die Geschäftsführung...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist für eine angemessene personelle und sachliche Ausrüstung zuständig&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bestellt einen für diesen Bereich verantwortlichen Arzt („Transfusionsverantwortlicher“) und&amp;lt;/li&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;überträgt ihm die für diese Funktion erforderlichen Kompetenzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bestellt den Qualitätsbeauftragten für die klinische Anwendung von Blutprodukten und über- &lt;br /&gt;
trägt ihm die für diese Funktion erforderlichen Kompetenzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat sicherzustellen, dass die Daten der Dokumentation patienten- und produktbezogen genutzt werden können.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Chefärztinnen/Chefärzte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chefärzte/-innen...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;schlägt den Transfusionsbeauftragten seiner Abteilung/Klinik vor&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;benennt den Stellvertreter des Transfusionsbeauftragten auf dessen Vorschlag&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;unterstützt den Transfusionsbeauftragten seiner Klinik sowie den Transfusionsverantwortlichen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei der Umsetzung und Durchführung der festgelegten transfusionsmedizinischen Maßnahmen &lt;br /&gt;
und der Beschlüsse der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist dafür verantwortlich, dass in seiner Klinik ausschließlich Ärzte eigenverantwortlich Blutprodukte anwenden, die ausreichende Kenntnis und Erfahrung in dieser Tätigkeit besitzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist für die therapeutisch inhaltliche Vorgabe für Transfusionen in seiner Einheit verantwortlich.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Transfusionsverantwortliche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsverantwortliche hat...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Vorsitz der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;sicherzustellen, dass die einschlägigen Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Leitlinien und Empfehlungen eingehalten werden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;für eine einheitliche Organisation der Vorbereitung und Durchführung von hämotherapeutischen Maßnahme zu sorgen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;konsiliarisch bei der Therapie tätig zu werden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;das Qualitätssicherungssystem fortzuentwickeln&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;jährlich einen Hämotherapiebericht zu erstellen, der u.a. die Verbrauchszahlen und eine Fehlleistungsanalyse beinhaltet&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;das ärztliche, medizinisch-technische und Pflegepersonal entsprechend ihren unterschiedlichen Aufgaben im Rahmen der Transfusion zu schulen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Absprache mit der Apotheke und der Transfusionskommission die an der Klinik verwendeten Blutprodukte auszuwählen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei unerwünschten Ereignissen infolge einer Bluttransfusion die notwendigen Rückschlüsse zu ziehen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen (z.B. Meldung an die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, den Stufenplanbeauftragten des Herstellers des Betreffenden Präparates bzw. die zuständige Bundesoberbehörde)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Informationen der Blutspendedienste oder Aufsichtsbehörden über Qualitätsmängel (Kontaminationen), Nebenwirkungen, Rückrufaktionen etc. bei Blutpräparaten und Blutkomponenten an die transfusionsbeauftragten und transfundierenden Ärzte weiterzugeben&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Zusammenarbeit mit der Apotheke die im Transfusionsgesetz vorgeschriebenen jährlichen Meldungen an das Paul-Ehrlich-Institut zu erstellen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;grundsätzliche Fragestellungen der Transfusionskommission zur Klärung und ggf. Regelung vorzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;mindestens einmal jährlich zusammen mit dem QBH in allen relevanten Bereichen ein Audit durchzuführen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Transfusionsbeauftragte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsbeauftragte hat …&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Zusammenarbeit mit dem Transfusionsverantwortlichen bzw. der Transfusionskommission &lt;br /&gt;
die Durchführung der festgelegten transfusionsmedizinischen Maßnahmen und die &lt;br /&gt;
Organisation der Eigenblutspende in seiner Klinik umzusetzen und sicherzustellen, dass  &lt;br /&gt;
nach den vorliegenden Dienstanweisungen gehandelt wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;jeden Arzt seiner Klinik über das Qualitätssicherungssystem für die Anwendung von &lt;br /&gt;
Blutprodukten in Kenntnis zu setzen und die Kenntnisnahme schriftlich zu dokumentieren&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;zusammen mit dem Klinikdirektor die Kriterien für eine „ausreichende Erfahrung“ bei der &lt;br /&gt;
Anwendung von Blutpräparaten festzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die Ärzte und das Pflege-/Stationspersonal seiner Klinik auf dem Gebiet der Transfusionsmedizin und Hämotherapie regelmäßig zu schulen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;am Qualitätssicherungssystem mitzuarbeiten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Klinikdirektor in Fragen der Indikation, Organisation und Dokumentation der &lt;br /&gt;
Hämotherapie zu beraten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;für den ordnungsgemäßen Umgang mit den Blutprodukten zu sorgen &amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die Zahl der bereitzustellenden Blutpräparate bei den Standardoperationen und –&lt;br /&gt;
eingriffen seiner Klinik festzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;beim Auftreten unerwünschter Ereignisse infolge einer Transfusion in seiner Klinik &lt;br /&gt;
zusammen mit dem Transfusionsverantwortlichen die notwendigen Rückschlüsse zu ziehen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;sich an den Ermittlungen an Rückverfolgungsverfahren zu beteiligen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;grundsätzliche Fragestellungen der Transfusionskommission zur Klärung und ggf. Regelung &lt;br /&gt;
vorzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Liste mit den Transfusionsbeauftragten und des Transfusionsverantwortlichen der Ubbo - Emmius - Klinik finden Sie im Curator.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transfusionskommision==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transfusionskommission setzt sich zusammen aus: &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Transfusionsverantwortlichen (Vorsitz der Transfusionskommission)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Transfusionsbeauftragten (TB)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Qualitätsbeauftragten Hämotherapie&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;der Geschäftsführung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;der Pflegedirektion&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Leiter/in des Immunhämatologischen Labors&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;der/dem leitenden MTA des Zentrallabors&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Leiter/in des Blutdepots&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/ der Krankenhausapotheker/-in&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;ggf. dem Hol- und Bringedienst (HBD)&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Aufgaben der Transfusionskommission===&lt;br /&gt;
Aufgabe der Transfusionskommission ist die Erarbeitung von Vorgaben für die Sicherstellung der Einhaltung und Durchführung von Gesetzen, Verordnungen, Richt- und Leitlinien sowie Empfehlungen für die Qualitätssicherung. Sie soll die Klinikleitung/Geschäftsführung bei der Etablierung und Fortentwicklung der Qualitätssicherung beraten, Vorschläge für entsprechende Dienstanweisungen erarbeiten und den organisatorischen Umgang mit Blut und Blutprodukten regeln. Die Transfusionskommission hat dafür zu sorgen, dass einrichtungs- und fachspezifische Regelungen zur Anwendung von Blut- und Blutprodukten auf dem Boden der Leitlinien der Bundesärztekammer zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten in der jeweils gültigen Fassung und dieser Richtlinien erstellt und umgesetzt werden. &lt;br /&gt;
Weiterhin gehört zu ihren Aufgaben auch die Registrierung von Verbrauchsstatistiken, deren Erstellung in der Verantwortung der Leiter der Behandlungseinheiten (Chefärzte) liegt, sowie die Fortbildung Klinische Hämotherapie im ärztlichen und pflegerischen Bereich. Eine Koordination mit der Arzneimittelkommission des Krankenhauses ist anzustreben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Protokolle der Kommissionssitzungen werden vom Transfusionsverantwortlichen erstellt und gehen den Mitgliedern der Transfusionskommission in schriftlicher Form zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der transfundierende Arzt (Stations- oder Ambulanzarzt bzw. Anästhesist)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder hämotherapeutische Maßnahmen durchführende Arzt muss die dafür erforderlichen Kenntnisse und ausreichende Erfahrungen besitzen. Liegt keine, den Vorgaben entsprechende,  transfusionsmedizinische Erfahrung vor, so kann diese durch mehrfaches Üben der lokalen Transfusionsabläufe unter Anleitung des jeweiligen Transfusionsbeauftragten, erworben werden. &lt;br /&gt;
An der regelmäßig mindestens einmal jährlich stattfindenden Fortbildung „Transfusionsmedizin&amp;quot;, sollte jeder transfundierende Arzt teilnehmen. &lt;br /&gt;
Als ausreichende Erfahrung wird angesehen, wenn mindestens zweimal der komplette Vorgang der Transfusion von Erythrozytenkonzentraten (Indikationsstellung und Dokumentation, Aufklärung des Patienten, Bestellung von Erythrozytenkonzentraten, Durchführung der Transfusion mit entsprechender Dokumentation) unter Aufsicht des jeweiligen Transfusionsbeauftragten fehlerfrei durchlaufen wurde oder gleichwertige Vorkenntnisse bestehen. Der Nachweis der Qualifikation zur Transfusion von Blutprodukten liegt eigenverantwortlich beim transfundierenden Arzt .&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der transfundierende Arzt ... &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die festgelegten organisatorischen Abläufe zur Erhöhung der Sicherheit von Blutübertragungen einzuhalten und das bei der Vorbereitung und Durchführung einer Transfusion herangezogene Personal anzuleiten und zu überwachen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist bei der Anforderung blutgruppenserologischer Untersuchungen verantwortlich für die Identität der Blutprobe, auch wenn er die Blutentnahme an andere Personen delegiert hat.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass die Probengefäße vor Entnahme eindeutig (Name, Vorname, Geburtsdatum, Einsender) gekennzeichnet, Anforderungsbelege vollständig ausgefüllt und auch von der abnehmenden Person unterschrieben sind.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass ein beim Patienten vorhandener Arztbrief bzw. ein Blutgruppenausweis, in dem irreguläre Antikörper vermerkt sind, in Kopie zusammen mit der Anforderung blutgruppenserologischer Untersuchungen ins  immunhämatologische Labor geschickt wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass das vom Blutdepot zur Abklärung positiver Befunde angeforderte  &lt;br /&gt;
Material unverzüglich abgenommen und weitergeleitet wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass im Regelfall vor allen invasiven und operativen Eingriffen, bei denen die Möglichkeit bzw. hohe Wahrscheinlichkeit einer Bluttransfusion besteht, ein gültiger Befund der Blutgruppenbestimmung und ein aktuelles Ergebnis des Antikörpersuchtests (AKS) vorliegt.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;trägt das erhöhte Risiko für Anforderungen von ungekreuztem Blut.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Regeln der ärztlichen Aufklärungspflicht unter besonderer Abwägung der Risiken zu beachten, wobei der Patient soweit möglich bereits zum Zeitpunkt der Planung einer möglichen Transfusion über die Risiken etc. aufzuklären ist. Die Vorgaben des Patientenrechtegesetzes werden dabei eingehalten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Indikation für die Transfusion von Blutprodukten streng zu stellen unter Beachtung der Leitlinien zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat für den bei operativen/invasiven Eingriffen zu erwartenden Transfusionsbedarf rechtzeitig eine entsprechende Zahl kompatibler Blutkomponenten bereitzustellen (Anforderunsgformular im Intranet verfügbar)&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat Blutkomponenten und Plasmaderivate für jeden Empfänger schriftlich mit Arztunterschrift unter Angabe der klinischen Diagnose, der Transfusionsanamnese, der zeitlichen Dringlichkeit bzw. des vorgesehenen Transfusionstermins anzufordern. Nur in lebensbedrohlichen Notfällen kann dies an nicht ärztliches Personal unter Angabe des Namens des anfordernden Arztes delegiert werden. (→ bedeutet, Ausgabe von ungekreuzten Blutkonserven ist erforderlich!)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat sich über die Aufklärung und Einwilligung des Patienten vor Einleitung der Transfusion zu versichern.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat vor Beginn der Transfusion persönlich zu überprüfen, ob die Blutkomponenten für den be- &lt;br /&gt;
treffenden Empfänger bestimmt sind, die Blutgruppe des Blutpräparates dem Blutgruppenbefund des Empfängers entspricht bzw. verträglich ist, die Präparatenummer mit den Angaben im Begleitschein übereinstimmt und die Kreuzprobe gültig ist. Wenn Patienten, die von externen Häusern zuverlegt werden, Blutpräparate mitbekommen und die Begleitscheine nicht eindeutig Gültigkeit und regelrechte Durchführung der serologischen Verträglichkeitsprobe erkennen lassen, dürfen diese nicht angewendet werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat unmittelbar vor der Transfusion von Erythrozyten-Konzentraten persönlich den AB0-Identitätstest (Bedside-Test) direkt am Empfänger (nicht im Stationszimmer!) vorzunehmen. Er kann diese Aufgabe nur an eine andere Person delegieren, wenn er diese direkt beaufsichtigen kann. Der Bedside-Test ist mit dem Blut des Patienten durchzuführen. Falls ein und derselbe Arzt bei einem Patienten im zeitlichen Zusammenhang eine Serie von Blutpräparaten transfundiert, muss der Bedside-Test nur vor Transfusion des ersten Blutpräparates durchgeführt werden. Wechselt jedoch der transfundierende Arzt (z.B. Weitertransfusion bei Beginn des Bereitschaftsdienstes), muss der weitertransfundierende Arzt vor der ersten Einleitung einer Transfusion bei diesem Patienten erneut einen Bedside-Test durchführen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat das Ergebnis des AB0-Identitätstests schriftlich in der Krankenakte zu dokumentieren und bei Unstimmigkeiten das immunhämatologische Labor oder den Laborleiter umgehend zu benachrichtigen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Transfusion von Blutpräparaten (EK, TP, TK) persönlich einzuleiten und während und nach der Transfusion für eine geeignete Überwachung des Patienten zu sorgen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;darf ambulante Empfänger von Transfusionen frühestens 30 min nach Beendigung der Transfusion &lt;br /&gt;
entlassen. Er hat sorgfältig auf Symptome zu achten, die auf eine unerwünschte Reaktion hinweisen können, und den Empfänger über mögliche später eintretende Symptome aufzuklären.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass das Behältnis mit dem Restblut nach der Transfusion 24 Stunden bei 2 - 8° C aufbewahrt wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat jede Transfusion von Blutprodukten unverzüglich in der Patientenakte zu dokumentieren oder unter seiner Verantwortung dokumentieren zu lassen. Die Dokumentation umfasst insbesondere die Aufklärung, die Einwilligungserklärung, die Indikation sowie die Darstellung von Wirkungen und unerwünschten Ereignissen. Die transfundierten Blutprodukte und die verabreichten Gerinnungspräparate (auch gentechnologisch hergestellte), Humanseren, Immunglobuline etc. sind in der Patientenakte mit folgenden Angaben unverzüglich zu dokumentieren (&#039;&#039;&#039;patientenbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;): &lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Pharmazentralnummer oder &amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Bezeichnung des Präparates &amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers (Blutspendedienstes)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Menge und Stärke&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Datum und Uhrzeit der Anwendung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Sonderfall Behandlung von Hämophiliepatienten (geregelt in §14 Absatz 3a TFG): &lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;&amp;quot;Die Einrichtungen der Krankenversorgung, die behandlungsbedürftige Hämophiliepatienten zeitlich begrenzt im Rahmen eines stationären oder ambulanten Aufenthalts behandeln, übermitteln der hämophiliebehandelnden ärztlichen Person Angaben über den Anlass der Behandlung mit Blutprodukten und Plasmaproteinen im Sinne von Absatz 1 sowie ihre Dokumentation nach Absatz 2.&amp;quot;&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Link zum Deutschen [https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/regulation/meldung/dhr-deutsches-haemophilieregister/vorlage-14abs-3a-transfusionsgesetz.html Hämophilie Register]&amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;Eine Kopie des Chargendokumentationsrückscheines ist dem Arztbrief an den, die Hämophilie behandelnden Arzt/ Ärztin, hinzuzufügen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chargendokumentation von verabreichten Immunglobulinen und Humanseren (&#039;&#039;&#039;produktbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;) sind in der Anforderung und Dokumentation von Blutprodukten durch die Apotheke geregelt (Intranet – Apotheke – Dokument).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;UEK Aurich/Norden Anforderung Chargendokumentationspflichtiger Arzneimittel/Blutprodukte (nach Transfusionsgesetz)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;UEK Aurich/Norden Rückschein Chargendokumentationspflichtiger Arzneimittel/Blutprodukte (nach Transfusionsgesetz)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat bei einer Transfusion von Rh positiven (D positiv) Präparaten auf Rh negative (D negativ) Patienten dem weiterbehandelnden Arzt zur Feststellung eventuell gebildeter Antikörper die Durchführung eines AKS 2-4 Monate nach Transfusion zu empfehlen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat beim Auftreten von unerwünschten Ereignissen im Zusammenhang mit der Transfusion von Blutprodukten unverzüglich die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und das immunhämatologische Labor und den Transfusionsbeauftragten bzw. den Transfusionsverantwortlichen zu unterrichten und zu dokumentieren&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat bei unklaren Fällen unverzüglich den Rat einer transfusionsmedizinisch erfahrenen Person (z.B. Transfusionsbeauftragter oder Transfusionsverantwortlicher) einzuholen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass nicht transfundierte Blutprodukte zur Entsorgung und Dokumentation umgehend ins Blutdepot bzw. in die Apotheke zurückgebracht werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Qualitätsbeauftragte==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arzt mit mindestens dreijähriger ärztlicher Tätigkeit mit folgender Qualifikation: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Erfüllung der Voraussetzung für die Zusatzbezeichnung „Ärztliches Qualitätsmanagement“&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;40 h theoretische, von einer Ärztekammer anerkannte Fortbildung „Qualitätsbeauftragter Hämotherapie“&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Qualitätsbeauftragte hat... &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die wesentlichen Bestandteile des Qualitätssicherungssystems der Einrichtung im Bereich der Anwendung von Blutprodukten (gemäß Anhang 41 der Hämotherapie-Richtlinien) zu überprüfen und jährlich bis zum 1. März einen Bericht über die Ergebnisse seiner Überprüfungen für den Zeitraum des jeweils vorausgegangenen Kalenderjahres zeitgleich an die Landesärztekammer und die Geschäftsführung zu senden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;einen Inspektionsbogen zu erarbeiten, der allen Transfusionsbeauftragten für die Durchführung der Selbstinspektionen zur Verfügung gestellt wird, die Inspektionsbögen auszuwerten und die Transfusionskommission über das Ergebnis zu informieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in begründeten Fällen das Recht, Selbstinspektionen unter seiner Anleitung durchzuführen und bei schwerwiegenden Abweichungen die Geschäftsführung zu informieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Plegedienst==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Examinierte Pflegekraft mit Einweisung ins Blutdepot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Transportdienste dürfen nur dann nicht-examinierte Hilfskräfte eingesetzt werden, wenn diese eine Einweisung in das Blutdepot erhalten haben, in der Regel durch den jeweiligen transfusionsbeauftragten Arzt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einweisungen sind schriftlich zu hinterlegen. Für neu-angestellte oder neu-auszubildende Pflegekräfte erfolgt die Einweisung durch die Pflegedienstleitung. Die Durchführung wird dem Blutdepotleiter schriftlich zur Verfügung gestellt, da er dieses im Rahmen seiner Aufgaben dokumentieren muss.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Auswahl und eindeutige Kennzeichnung der Probengefäße zur Blutgruppenbestimmung und    &lt;br /&gt;
serologischen Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) mit Name, Vorname, Geburtsdatum, Einsender  &lt;br /&gt;
und Patientenidentifikationsnummer (Patientenetikett)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;eindeutige Kennzeichnung der Anforderungsformulare für blutgruppenserologische Untersuchungen bzw. für die Anforderung von Blutpräparaten, Gerinnungspräparaten und sonstigen Plasmaderivaten&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Blutentnahme auf Anordnung des zuständigen Arztes/Ärztin&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ordnungsgemäßer Versand des oben genannten Probenmaterials ins Blutdepot&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Transport der Blut- und Plasmapräparate von Blutdepot bzw. Apotheke bzw. Veranlassung dieses &lt;br /&gt;
Transports durch geeignete, eingewiesene Hilfskräfte&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vorbereitung der Transfusion (z.B. richtige Lagerung der Blutpräparate auf Station bis zur Transfusion, Auflösen von Faktorenkonzentraten, Anschließen des Transfusionssystems an den Blutbeutel)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Bestellung und Lagerung der Bedside-Testkarten, Durchführung des AB0-Identitätstests, aber nur unter der direkten Aufsicht des transfundierenden Arztes, wenn dieser gerade mit anderen Tätigkeiten am Patienten betraut ist. Die Einleitung der Transfusion und der Wechsel der Blutkomponentenpräparate (EK, TP, TK) ist eine ausschließlich ärztliche Aufgabe. Ausnahmen sind möglich unter direkter ärztlicher Aufsicht nach Anordnung und entsprechender Dokumentation im Bereich der Anästhesie und Intensivstation. Die Verantwortung bleibt beim transfundierenden Arzt.&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Überwachung des Patienten während und nach der Transfusion. In Abständen von 20 bis 30 Minuten sollten im Regelfall das Wohlbefinden des Patienten und ggf. Puls und Körpertemperatur unter der Transfusion kontrolliert werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ergreifen erster Maßnahmen bei Verdacht auf eine unerwünschte Transfusionsreaktion&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Abhängen der Transfusion, Abklemmen (steril!) des Blutbeutels mit dem Restblut und dem &lt;br /&gt;
Transfusionsbesteck, Aufbewahrung im Kühlschrank bei 2-6 °C (UEK Aurich im Labor) und Entsorgung nach 24 Stunden, sofern vom Arzt keine andere Anordnung vorhanden ist&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Dokumentation der Blutgruppenbestimmung, der transfundierten Blut-, Plasma und Gerinnungs- &lt;br /&gt;
präparate auf Anordnung des Arztes in der Krankenakte bzw. auf dem Blutpräparatebegleitschein und ggf. in EDV mit&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Pharmazentralnummer oder&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Bezeichnung des Präparates&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers (Blutspendedienstes)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Menge und Stärke&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Datum und Uhrzeit der Anwendung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargendokumentationpflichtige Blut-Produkte aus dem Labor mittels Formular Anlage&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Blutdepot und blutgruppenserologisches Labor==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärztliche Leitung: Transfusions- oder Labormediziner, ggf. externer Transfusionsmediziner Technisches Personal: medizinisch-technische Assistent, Arzthelferin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Überprüfung der eindeutigen Kennzeichnung der Probengefäße, bei Unklarheiten: Anforderung einer neuen Blutprobe&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Beurteilung, ob die eingesandte Blutprobe zur Untersuchung geeignet ist&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Nachforderung von Untersuchungsmaterial zur Abklärung positiver Befunde&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Aufbewahrung der Probengefäße (Originalröhrchen) nach Abschluss der Untersuchungen für mindestens 10 Tage bei 2 - 8 °C&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Durchführung, Beurteilung und Dokumentation der blutgruppenserologischen Untersuchungen sowie der vorgeschriebenen Qualitätskontrollen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;immunhämatologische Diagnostik/ Abklärung bei unerwünschten Transfusionsreaktionen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Erstellung und Speicherung von blutgruppenserologischen Befunden&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;liErstellen der Präparate-Begleitscheine&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Vertriebsverantwortlichkeit (Bestellung, Lagerung, Bereitstellung, Ausgabe) und produktbezogene Chargendokumentation von Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentraten und Therapeutischen Plasmen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Ausgabe von Blutpräparaten erst nach vollständiger Angabe der Identitätsdaten (Name, Vorname, Geb.-Datum bzw. Identifikationsnummer) des Patienten oder eines eindeutigen Identifizierungsvorgangs.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vorhaltung einer definierten Anzahl von Blutpräparaten und Nachbestellung gemäß Verfahrensanweisung Blutdepot im Zentrallabor. Wenn die kritische, in der Verfahrensanweisung Blutdepot festgelegte Untergrenze erreicht wird, sofortige Information der diensthabenden Ärzte.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Apotheke==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Approbation als Apotheker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Einkauf der in der Arzneimittelliste gelisteten Blut- und Plasmapräparate nach medizinischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten in Absprache mit der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vertriebsverantwortlichkeit (Bestellung, Lagerung, Bereitstellung, Ausgabe) und produktbezogene Chargendokumentation von chargenpflichten Produkten gemäß der Liste des PEI, z.B. Gerinnungspräparaten, Immunglobulinen, Rhesogam, Hepatitisprophylaxe, Tetagam, etc., außer Therapeutischen Plasmen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Weitergabe von Informationen der pharmazeutischen Hersteller oder Aufsichtsbehörden über Qualitätsmängel (z.B. Kontaminationen), Nebenwirkungen, Rückrufaktionen etc. der oben genannten Blutprodukte an den Transfusionsverantwortlichen, die Transfusionsbeauftragten und die transfundierenden Ärzte&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Rechnungskontrolle und Bewirtschaftung aller Blutprodukte&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;mengenmäßige Auflistung der chargenpflichtigen Konzentrate zur Weitergabe an den TV, der dieses einmal jährlich an das PEI melden muss&amp;lt;/lu&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blutprodukte mit und ohne Gerinnungswirkung werden in ausreichender Menge für beide Standorte in der Apotheke vorgehalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dokumentation der Applikation erfolgt sowohl patientenbezogen in der Krankenakte als auch chargenbezogen in der EDV der Apotheke („Rückschein Blutprodukte“).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Organisationsstrukturen&amp;diff=392</id>
		<title>Organisationsstrukturen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Organisationsstrukturen&amp;diff=392"/>
		<updated>2025-02-28T12:37:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: /* Aufgaben der Transfusionskommission */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Seite beschäftigen sich mit den Zuständigkeiten und grundlegenden Organisationsstrukturen. Im Curator finden sie darüber hinaus noch Formulare zum Donwload.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschäftsführung ==&lt;br /&gt;
Die Geschäftsführung...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist für eine angemessene personelle und sachliche Ausrüstung zuständig&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bestellt einen für diesen Bereich verantwortlichen Arzt („Transfusionsverantwortlicher“) und&amp;lt;/li&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;überträgt ihm die für diese Funktion erforderlichen Kompetenzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bestellt den Qualitätsbeauftragten für die klinische Anwendung von Blutprodukten und über- &lt;br /&gt;
trägt ihm die für diese Funktion erforderlichen Kompetenzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat sicherzustellen, dass die Daten der Dokumentation patienten- und produktbezogen genutzt werden können.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Chefärztinnen/Chefärzte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chefärzte/-innen...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;schlägt den Transfusionsbeauftragten seiner Abteilung/Klinik vor&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;benennt den Stellvertreter des Transfusionsbeauftragten auf dessen Vorschlag&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;unterstützt den Transfusionsbeauftragten seiner Klinik sowie den Transfusionsverantwortlichen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei der Umsetzung und Durchführung der festgelegten transfusionsmedizinischen Maßnahmen &lt;br /&gt;
und der Beschlüsse der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist dafür verantwortlich, dass in seiner Klinik ausschließlich Ärzte eigenverantwortlich Blutprodukte anwenden, die ausreichende Kenntnis und Erfahrung in dieser Tätigkeit besitzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist für die therapeutisch inhaltliche Vorgabe für Transfusionen in seiner Einheit verantwortlich.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Transfusionsverantwortliche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsverantwortliche hat...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Vorsitz der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;sicherzustellen, dass die einschlägigen Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Leitlinien und Empfehlungen eingehalten werden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;für eine einheitliche Organisation der Vorbereitung und Durchführung von hämotherapeutischen Maßnahme zu sorgen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;konsiliarisch bei der Therapie tätig zu werden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;das Qualitätssicherungssystem fortzuentwickeln&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;jährlich einen Hämotherapiebericht zu erstellen, der u.a. die Verbrauchszahlen und eine Fehlleistungsanalyse beinhaltet&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;das ärztliche, medizinisch-technische und Pflegepersonal entsprechend ihren unterschiedlichen Aufgaben im Rahmen der Transfusion zu schulen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Absprache mit der Apotheke und der Transfusionskommission die an der Klinik verwendeten Blutprodukte auszuwählen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei unerwünschten Ereignissen infolge einer Bluttransfusion die notwendigen Rückschlüsse zu ziehen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen (z.B. Meldung an die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, den Stufenplanbeauftragten des Herstellers des Betreffenden Präparates bzw. die zuständige Bundesoberbehörde)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Informationen der Blutspendedienste oder Aufsichtsbehörden über Qualitätsmängel (Kontaminationen), Nebenwirkungen, Rückrufaktionen etc. bei Blutpräparaten und Blutkomponenten an die transfusionsbeauftragten und transfundierenden Ärzte weiterzugeben&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Zusammenarbeit mit der Apotheke die im Transfusionsgesetz vorgeschriebenen jährlichen Meldungen an das Paul-Ehrlich-Institut zu erstellen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;grundsätzliche Fragestellungen der Transfusionskommission zur Klärung und ggf. Regelung vorzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;mindestens einmal jährlich zusammen mit dem QBH in allen relevanten Bereichen ein Audit durchzuführen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Transfusionsbeauftragte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsbeauftragte hat …&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Zusammenarbeit mit dem Transfusionsverantwortlichen bzw. der Transfusionskommission &lt;br /&gt;
die Durchführung der festgelegten transfusionsmedizinischen Maßnahmen und die &lt;br /&gt;
Organisation der Eigenblutspende in seiner Klinik umzusetzen und sicherzustellen, dass  &lt;br /&gt;
nach den vorliegenden Dienstanweisungen gehandelt wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;jeden Arzt seiner Klinik über das Qualitätssicherungssystem für die Anwendung von &lt;br /&gt;
Blutprodukten in Kenntnis zu setzen und die Kenntnisnahme schriftlich zu dokumentieren&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;zusammen mit dem Klinikdirektor die Kriterien für eine „ausreichende Erfahrung“ bei der &lt;br /&gt;
Anwendung von Blutpräparaten festzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die Ärzte und das Pflege-/Stationspersonal seiner Klinik auf dem Gebiet der Transfusionsmedizin und Hämotherapie regelmäßig zu schulen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;am Qualitätssicherungssystem mitzuarbeiten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Klinikdirektor in Fragen der Indikation, Organisation und Dokumentation der &lt;br /&gt;
Hämotherapie zu beraten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;für den ordnungsgemäßen Umgang mit den Blutprodukten zu sorgen &amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die Zahl der bereitzustellenden Blutpräparate bei den Standardoperationen und –&lt;br /&gt;
eingriffen seiner Klinik festzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;beim Auftreten unerwünschter Ereignisse infolge einer Transfusion in seiner Klinik &lt;br /&gt;
zusammen mit dem Transfusionsverantwortlichen die notwendigen Rückschlüsse zu ziehen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;sich an den Ermittlungen an Rückverfolgungsverfahren zu beteiligen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;grundsätzliche Fragestellungen der Transfusionskommission zur Klärung und ggf. Regelung &lt;br /&gt;
vorzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Liste mit den Transfusionsbeauftragten und des Transfusionsverantwortlichen der Ubbo - Emmius - Klinik finden Sie im Curator.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transfusionskommision==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transfusionskommission setzt sich zusammen aus: &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Transfusionsverantwortlichen (Vorsitz der Transfusionskommission)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Transfusionsbeauftragten (TB)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Qualitätsbeauftragten Hämotherapie&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;der Geschäftsführung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;der Pflegedirektion&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Leiter/in des Immunhämatologischen Labors&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;der/dem leitenden MTA des Zentrallabors&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Leiter/in des Blutdepots&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/ der Krankenhausapotheker/-in&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;ggf. dem Hol- und Bringedienst (HBD)&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Aufgaben der Transfusionskommission===&lt;br /&gt;
Aufgabe der Transfusionskommission ist die Erarbeitung von Vorgaben für die Sicherstellung der Einhaltung und Durchführung von Gesetzen, Verordnungen, Richt- und Leitlinien sowie Empfehlungen für die Qualitätssicherung. Sie soll die Klinikleitung/Geschäftsführung bei der Etablierung und Fortentwicklung der Qualitätssicherung beraten, Vorschläge für entsprechende Dienstanweisungen erarbeiten und den organisatorischen Umgang mit Blut und Blutprodukten regeln. Die Transfusionskommission hat dafür zu sorgen, dass einrichtungs- und fachspezifische Regelungen zur Anwendung von Blut- und Blutprodukten auf dem Boden der Leitlinien der Bundesärztekammer zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten in der jeweils gültigen Fassung und dieser Richtlinien erstellt und umgesetzt werden. &lt;br /&gt;
Weiterhin gehört zu ihren Aufgaben auch die Registrierung von Verbrauchsstatistiken, deren Erstellung in der Verantwortung der Leiter der Behandlungseinheiten (Chefärzte) liegt, sowie die Fortbildung Klinische Hämotherapie im ärztlichen und pflegerischen Bereich. Eine Koordination mit der Arzneimittelkommission des Krankenhauses ist anzustreben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Protokolle der Kommissionssitzungen werden vom Transfusionsverantwortlichen erstellt und gehen den Mitgliedern der Transfusionskommission in schriftlicher Form zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der transfundierende Arzt (Stations- oder Ambulanzarzt bzw. Anästhesist)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder hämotherapeutische Maßnahmen durchführende Arzt muss die dafür erforderlichen Kenntnisse und ausreichende Erfahrungen besitzen. Liegt kein schriftlicher Nachweis einer transfusionsmedizinischen Erfahrung vor, so kann diese durch mehrfaches Üben der lokalen Transfusionsabläufe unter Anleitung des jeweiligen TB, erworben werden; dieses wird anschließend dem TV gemeldet, der dem betreffenden Arzt eine Bescheinigung der „transfusionsmedizinischen Erfahrung“ ausstellt bzw. dies zentral dokumentiert. &lt;br /&gt;
An der regelmäßig stattfindenden Fortbildung „Transfusionsmedizinischen Seminar“, das jährlich vom Transfusionsverantwortlichen durchgeführt wird, sollte jeder transfundierende Arzt teilnehmen. &lt;br /&gt;
Als ausreichende Erfahrung wird angesehen, wenn mindestens zweimal der komplette Vorgang der Transfusion von Erythrozytenkonzentraten (Indikationsstellung und Dokumentation, Aufklärung des Patienten, Bestellung von Erythrozytenkonzentraten, Durchführung der Transfusion mit entsprechender Dokumentation) unter Aufsicht des jeweiligen Transfusionsbeauftragten fehlerfrei durchlaufen wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der transfundierende Arzt ... &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die festgelegten organisatorischen Abläufe zur Erhöhung der Sicherheit von Blutübertragungen einzuhalten und das bei der Vorbereitung und Durchführung einer Transfusion herangezogene Personal anzuleiten und zu überwachen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist bei der Anforderung blutgruppenserologischer Untersuchungen verantwortlich für die Identität der Blutprobe, auch wenn er die Blutentnahme an andere Personen delegiert hat.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass die Probengefäße vor Entnahme eindeutig (Name, Vorname, Geburtsdatum, Einsender) gekennzeichnet, Anforderungsbelege vollständig ausgefüllt und auch von der abnehmenden Person unterschrieben sind.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass ein beim Patienten vorhandener Arztbrief bzw. ein Blutgruppenausweis, in dem irreguläre Antikörper vermerkt sind, in Kopie zusammen mit der Anforderung blutgruppenserologischer Untersuchungen ins  immunhämatologische Labor geschickt wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass das vom Blutdepot zur Abklärung positiver Befunde angeforderte  &lt;br /&gt;
Material unverzüglich abgenommen und weitergeleitet wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass im Regelfall vor allen invasiven und operativen Eingriffen, bei denen die Möglichkeit bzw. hohe Wahrscheinlichkeit einer Bluttransfusion besteht, ein gültiger Befund der Blutgruppenbestimmung und ein aktuelles Ergebnis des Antikörpersuchtests (AKS) vorliegt.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;trägt das erhöhte Risiko für Anforderungen von ungekreuztem Blut.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Regeln der ärztlichen Aufklärungspflicht unter besonderer Abwägung der Risiken zu beachten, wobei der Patient soweit möglich bereits zum Zeitpunkt der Planung einer möglichen Transfusion über die Risiken etc. aufzuklären ist. Die Vorgaben des Patientenrechtegesetzes werden dabei eingehalten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Indikation für die Transfusion von Blutprodukten streng zu stellen unter Beachtung der Leitlinien zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat für den bei operativen/invasiven Eingriffen zu erwartenden Transfusionsbedarf rechtzeitig eine entsprechende Zahl kompatibler Blutkomponenten bereitzustellen (Anforderunsgformular im Intranet verfügbar)&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat Blutkomponenten und Plasmaderivate für jeden Empfänger schriftlich mit Arztunterschrift unter Angabe der klinischen Diagnose, der Transfusionsanamnese, der zeitlichen Dringlichkeit bzw. des vorgesehenen Transfusionstermins anzufordern. Nur in lebensbedrohlichen Notfällen kann dies an nicht ärztliches Personal unter Angabe des Namens des anfordernden Arztes delegiert werden. (→ bedeutet, Ausgabe von ungekreuzten Blutkonserven ist erforderlich!)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat sich über die Aufklärung und Einwilligung des Patienten vor Einleitung der Transfusion zu versichern.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat vor Beginn der Transfusion persönlich zu überprüfen, ob die Blutkomponenten für den be- &lt;br /&gt;
treffenden Empfänger bestimmt sind, die Blutgruppe des Blutpräparates dem Blutgruppenbefund des Empfängers entspricht bzw. verträglich ist, die Präparatenummer mit den Angaben im Begleitschein übereinstimmt und die Kreuzprobe gültig ist. Wenn Patienten, die von externen Häusern zuverlegt werden, Blutpräparate mitbekommen und die Begleitscheine nicht eindeutig Gültigkeit und regelrechte Durchführung der serologischen Verträglichkeitsprobe erkennen lassen, dürfen diese nicht angewendet werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat unmittelbar vor der Transfusion von Erythrozyten-Konzentraten persönlich den AB0-Identitätstest (Bedside-Test) direkt am Empfänger (nicht im Stationszimmer!) vorzunehmen. Er kann diese Aufgabe nur an eine andere Person delegieren, wenn er diese direkt beaufsichtigen kann. Der Bedside-Test ist mit dem Blut des Patienten durchzuführen. Falls ein und derselbe Arzt bei einem Patienten im zeitlichen Zusammenhang eine Serie von Blutpräparaten transfundiert, muss der Bedside-Test nur vor Transfusion des ersten Blutpräparates durchgeführt werden. Wechselt jedoch der transfundierende Arzt (z.B. Weitertransfusion bei Beginn des Bereitschaftsdienstes), muss der weitertransfundierende Arzt vor der ersten Einleitung einer Transfusion bei diesem Patienten erneut einen Bedside-Test durchführen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat das Ergebnis des AB0-Identitätstests schriftlich in der Krankenakte zu dokumentieren und bei Unstimmigkeiten das immunhämatologische Labor oder den Laborleiter umgehend zu benachrichtigen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Transfusion von Blutpräparaten (EK, TP, TK) persönlich einzuleiten und während und nach der Transfusion für eine geeignete Überwachung des Patienten zu sorgen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;darf ambulante Empfänger von Transfusionen frühestens 30 min nach Beendigung der Transfusion &lt;br /&gt;
entlassen. Er hat sorgfältig auf Symptome zu achten, die auf eine unerwünschte Reaktion hinweisen können, und den Empfänger über mögliche später eintretende Symptome aufzuklären.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass das Behältnis mit dem Restblut nach der Transfusion 24 Stunden bei 2 - 8° C aufbewahrt wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat jede Transfusion von Blutprodukten unverzüglich in der Patientenakte zu dokumentieren oder unter seiner Verantwortung dokumentieren zu lassen. Die Dokumentation umfasst insbesondere die Aufklärung, die Einwilligungserklärung, die Indikation sowie die Darstellung von Wirkungen und unerwünschten Ereignissen. Die transfundierten Blutprodukte und die verabreichten Gerinnungspräparate (auch gentechnologisch hergestellte), Humanseren, Immunglobuline etc. sind in der Patientenakte mit folgenden Angaben unverzüglich zu dokumentieren (&#039;&#039;&#039;patientenbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;): &lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Pharmazentralnummer oder &amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Bezeichnung des Präparates &amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers (Blutspendedienstes)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Menge und Stärke&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Datum und Uhrzeit der Anwendung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Sonderfall Behandlung von Hämophiliepatienten (geregelt in §14 Absatz 3a TFG): &lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;&amp;quot;Die Einrichtungen der Krankenversorgung, die behandlungsbedürftige Hämophiliepatienten zeitlich begrenzt im Rahmen eines stationären oder ambulanten Aufenthalts behandeln, übermitteln der hämophiliebehandelnden ärztlichen Person Angaben über den Anlass der Behandlung mit Blutprodukten und Plasmaproteinen im Sinne von Absatz 1 sowie ihre Dokumentation nach Absatz 2.&amp;quot;&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Link zum Deutschen [https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/regulation/meldung/dhr-deutsches-haemophilieregister/vorlage-14abs-3a-transfusionsgesetz.html Hämophilie Register]&amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;Eine Kopie des Chargendokumentationsrückscheines ist dem Arztbrief an den, die Hämophilie behandelnden Arzt/ Ärztin, hinzuzufügen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chargendokumentation von verabreichten Immunglobulinen und Humanseren (&#039;&#039;&#039;produktbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;) sind in der Anforderung und Dokumentation von Blutprodukten durch die Apotheke geregelt (Intranet – Apotheke – Dokument).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;UEK Aurich/Norden Anforderung Chargendokumentationspflichtiger Arzneimittel/Blutprodukte (nach Transfusionsgesetz)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;UEK Aurich/Norden Rückschein Chargendokumentationspflichtiger Arzneimittel/Blutprodukte (nach Transfusionsgesetz)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat bei einer Transfusion von Rh positiven (D positiv) Präparaten auf Rh negative (D negativ) Patienten dem weiterbehandelnden Arzt zur Feststellung eventuell gebildeter Antikörper die Durchführung eines AKS 2-4 Monate nach Transfusion zu empfehlen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat beim Auftreten von unerwünschten Ereignissen im Zusammenhang mit der Transfusion von Blutprodukten unverzüglich die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und das immunhämatologische Labor und den Transfusionsbeauftragten bzw. den Transfusionsverantwortlichen zu unterrichten und zu dokumentieren&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat bei unklaren Fällen unverzüglich den Rat einer transfusionsmedizinisch erfahrenen Person (z.B. Transfusionsbeauftragter oder Transfusionsverantwortlicher) einzuholen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass nicht transfundierte Blutprodukte zur Entsorgung und Dokumentation umgehend ins Blutdepot bzw. in die Apotheke zurückgebracht werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Qualitätsbeauftragte==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arzt mit mindestens dreijähriger ärztlicher Tätigkeit mit folgender Qualifikation: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Erfüllung der Voraussetzung für die Zusatzbezeichnung „Ärztliches Qualitätsmanagement“&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;40 h theoretische, von einer Ärztekammer anerkannte Fortbildung „Qualitätsbeauftragter Hämotherapie“&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Qualitätsbeauftragte hat... &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die wesentlichen Bestandteile des Qualitätssicherungssystems der Einrichtung im Bereich der Anwendung von Blutprodukten (gemäß Anhang 41 der Hämotherapie-Richtlinien) zu überprüfen und jährlich bis zum 1. März einen Bericht über die Ergebnisse seiner Überprüfungen für den Zeitraum des jeweils vorausgegangenen Kalenderjahres zeitgleich an die Landesärztekammer und die Geschäftsführung zu senden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;einen Inspektionsbogen zu erarbeiten, der allen Transfusionsbeauftragten für die Durchführung der Selbstinspektionen zur Verfügung gestellt wird, die Inspektionsbögen auszuwerten und die Transfusionskommission über das Ergebnis zu informieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in begründeten Fällen das Recht, Selbstinspektionen unter seiner Anleitung durchzuführen und bei schwerwiegenden Abweichungen die Geschäftsführung zu informieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Plegedienst==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Examinierte Pflegekraft mit Einweisung ins Blutdepot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Transportdienste dürfen nur dann nicht-examinierte Hilfskräfte eingesetzt werden, wenn diese eine Einweisung in das Blutdepot erhalten haben, in der Regel durch den jeweiligen transfusionsbeauftragten Arzt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einweisungen sind schriftlich zu hinterlegen. Für neu-angestellte oder neu-auszubildende Pflegekräfte erfolgt die Einweisung durch die Pflegedienstleitung. Die Durchführung wird dem Blutdepotleiter schriftlich zur Verfügung gestellt, da er dieses im Rahmen seiner Aufgaben dokumentieren muss.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Auswahl und eindeutige Kennzeichnung der Probengefäße zur Blutgruppenbestimmung und    &lt;br /&gt;
serologischen Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) mit Name, Vorname, Geburtsdatum, Einsender  &lt;br /&gt;
und Patientenidentifikationsnummer (Patientenetikett)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;eindeutige Kennzeichnung der Anforderungsformulare für blutgruppenserologische Untersuchungen bzw. für die Anforderung von Blutpräparaten, Gerinnungspräparaten und sonstigen Plasmaderivaten&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Blutentnahme auf Anordnung des zuständigen Arztes/Ärztin&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ordnungsgemäßer Versand des oben genannten Probenmaterials ins Blutdepot&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Transport der Blut- und Plasmapräparate von Blutdepot bzw. Apotheke bzw. Veranlassung dieses &lt;br /&gt;
Transports durch geeignete, eingewiesene Hilfskräfte&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vorbereitung der Transfusion (z.B. richtige Lagerung der Blutpräparate auf Station bis zur Transfusion, Auflösen von Faktorenkonzentraten, Anschließen des Transfusionssystems an den Blutbeutel)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Bestellung und Lagerung der Bedside-Testkarten, Durchführung des AB0-Identitätstests, aber nur unter der direkten Aufsicht des transfundierenden Arztes, wenn dieser gerade mit anderen Tätigkeiten am Patienten betraut ist. Die Einleitung der Transfusion und der Wechsel der Blutkomponentenpräparate (EK, TP, TK) ist eine ausschließlich ärztliche Aufgabe. Ausnahmen sind möglich unter direkter ärztlicher Aufsicht nach Anordnung und entsprechender Dokumentation im Bereich der Anästhesie und Intensivstation. Die Verantwortung bleibt beim transfundierenden Arzt.&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Überwachung des Patienten während und nach der Transfusion. In Abständen von 20 bis 30 Minuten sollten im Regelfall das Wohlbefinden des Patienten und ggf. Puls und Körpertemperatur unter der Transfusion kontrolliert werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ergreifen erster Maßnahmen bei Verdacht auf eine unerwünschte Transfusionsreaktion&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Abhängen der Transfusion, Abklemmen (steril!) des Blutbeutels mit dem Restblut und dem &lt;br /&gt;
Transfusionsbesteck, Aufbewahrung im Kühlschrank bei 2-6 °C (UEK Aurich im Labor) und Entsorgung nach 24 Stunden, sofern vom Arzt keine andere Anordnung vorhanden ist&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Dokumentation der Blutgruppenbestimmung, der transfundierten Blut-, Plasma und Gerinnungs- &lt;br /&gt;
präparate auf Anordnung des Arztes in der Krankenakte bzw. auf dem Blutpräparatebegleitschein und ggf. in EDV mit&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Pharmazentralnummer oder&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Bezeichnung des Präparates&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers (Blutspendedienstes)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Menge und Stärke&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Datum und Uhrzeit der Anwendung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargendokumentationpflichtige Blut-Produkte aus dem Labor mittels Formular Anlage&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Blutdepot und blutgruppenserologisches Labor==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärztliche Leitung: Transfusions- oder Labormediziner, ggf. externer Transfusionsmediziner Technisches Personal: medizinisch-technische Assistent, Arzthelferin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Überprüfung der eindeutigen Kennzeichnung der Probengefäße, bei Unklarheiten: Anforderung einer neuen Blutprobe&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Beurteilung, ob die eingesandte Blutprobe zur Untersuchung geeignet ist&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Nachforderung von Untersuchungsmaterial zur Abklärung positiver Befunde&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Aufbewahrung der Probengefäße (Originalröhrchen) nach Abschluss der Untersuchungen für mindestens 10 Tage bei 2 - 8 °C&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Durchführung, Beurteilung und Dokumentation der blutgruppenserologischen Untersuchungen sowie der vorgeschriebenen Qualitätskontrollen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;immunhämatologische Diagnostik/ Abklärung bei unerwünschten Transfusionsreaktionen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Erstellung und Speicherung von blutgruppenserologischen Befunden&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;liErstellen der Präparate-Begleitscheine&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Vertriebsverantwortlichkeit (Bestellung, Lagerung, Bereitstellung, Ausgabe) und produktbezogene Chargendokumentation von Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentraten und Therapeutischen Plasmen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Ausgabe von Blutpräparaten erst nach vollständiger Angabe der Identitätsdaten (Name, Vorname, Geb.-Datum bzw. Identifikationsnummer) des Patienten oder eines eindeutigen Identifizierungsvorgangs.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vorhaltung einer definierten Anzahl von Blutpräparaten und Nachbestellung gemäß Verfahrensanweisung Blutdepot im Zentrallabor. Wenn die kritische, in der Verfahrensanweisung Blutdepot festgelegte Untergrenze erreicht wird, sofortige Information der diensthabenden Ärzte.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Apotheke==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Approbation als Apotheker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Einkauf der in der Arzneimittelliste gelisteten Blut- und Plasmapräparate nach medizinischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten in Absprache mit der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vertriebsverantwortlichkeit (Bestellung, Lagerung, Bereitstellung, Ausgabe) und produktbezogene Chargendokumentation von chargenpflichten Produkten gemäß der Liste des PEI, z.B. Gerinnungspräparaten, Immunglobulinen, Rhesogam, Hepatitisprophylaxe, Tetagam, etc., außer Therapeutischen Plasmen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Weitergabe von Informationen der pharmazeutischen Hersteller oder Aufsichtsbehörden über Qualitätsmängel (z.B. Kontaminationen), Nebenwirkungen, Rückrufaktionen etc. der oben genannten Blutprodukte an den Transfusionsverantwortlichen, die Transfusionsbeauftragten und die transfundierenden Ärzte&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Rechnungskontrolle und Bewirtschaftung aller Blutprodukte&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;mengenmäßige Auflistung der chargenpflichtigen Konzentrate zur Weitergabe an den TV, der dieses einmal jährlich an das PEI melden muss&amp;lt;/lu&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blutprodukte mit und ohne Gerinnungswirkung werden in ausreichender Menge für beide Standorte in der Apotheke vorgehalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dokumentation der Applikation erfolgt sowohl patientenbezogen in der Krankenakte als auch chargenbezogen in der EDV der Apotheke („Rückschein Blutprodukte“).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Organisationsstrukturen&amp;diff=391</id>
		<title>Organisationsstrukturen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Organisationsstrukturen&amp;diff=391"/>
		<updated>2025-02-28T12:35:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: /* Aufgaben der Transfusionskommission */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Seite beschäftigen sich mit den Zuständigkeiten und grundlegenden Organisationsstrukturen. Im Curator finden sie darüber hinaus noch Formulare zum Donwload.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschäftsführung ==&lt;br /&gt;
Die Geschäftsführung...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist für eine angemessene personelle und sachliche Ausrüstung zuständig&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bestellt einen für diesen Bereich verantwortlichen Arzt („Transfusionsverantwortlicher“) und&amp;lt;/li&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;überträgt ihm die für diese Funktion erforderlichen Kompetenzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bestellt den Qualitätsbeauftragten für die klinische Anwendung von Blutprodukten und über- &lt;br /&gt;
trägt ihm die für diese Funktion erforderlichen Kompetenzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat sicherzustellen, dass die Daten der Dokumentation patienten- und produktbezogen genutzt werden können.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Chefärztinnen/Chefärzte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chefärzte/-innen...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;schlägt den Transfusionsbeauftragten seiner Abteilung/Klinik vor&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;benennt den Stellvertreter des Transfusionsbeauftragten auf dessen Vorschlag&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;unterstützt den Transfusionsbeauftragten seiner Klinik sowie den Transfusionsverantwortlichen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei der Umsetzung und Durchführung der festgelegten transfusionsmedizinischen Maßnahmen &lt;br /&gt;
und der Beschlüsse der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist dafür verantwortlich, dass in seiner Klinik ausschließlich Ärzte eigenverantwortlich Blutprodukte anwenden, die ausreichende Kenntnis und Erfahrung in dieser Tätigkeit besitzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist für die therapeutisch inhaltliche Vorgabe für Transfusionen in seiner Einheit verantwortlich.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Transfusionsverantwortliche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsverantwortliche hat...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Vorsitz der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;sicherzustellen, dass die einschlägigen Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Leitlinien und Empfehlungen eingehalten werden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;für eine einheitliche Organisation der Vorbereitung und Durchführung von hämotherapeutischen Maßnahme zu sorgen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;konsiliarisch bei der Therapie tätig zu werden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;das Qualitätssicherungssystem fortzuentwickeln&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;jährlich einen Hämotherapiebericht zu erstellen, der u.a. die Verbrauchszahlen und eine Fehlleistungsanalyse beinhaltet&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;das ärztliche, medizinisch-technische und Pflegepersonal entsprechend ihren unterschiedlichen Aufgaben im Rahmen der Transfusion zu schulen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Absprache mit der Apotheke und der Transfusionskommission die an der Klinik verwendeten Blutprodukte auszuwählen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei unerwünschten Ereignissen infolge einer Bluttransfusion die notwendigen Rückschlüsse zu ziehen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen (z.B. Meldung an die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, den Stufenplanbeauftragten des Herstellers des Betreffenden Präparates bzw. die zuständige Bundesoberbehörde)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Informationen der Blutspendedienste oder Aufsichtsbehörden über Qualitätsmängel (Kontaminationen), Nebenwirkungen, Rückrufaktionen etc. bei Blutpräparaten und Blutkomponenten an die transfusionsbeauftragten und transfundierenden Ärzte weiterzugeben&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Zusammenarbeit mit der Apotheke die im Transfusionsgesetz vorgeschriebenen jährlichen Meldungen an das Paul-Ehrlich-Institut zu erstellen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;grundsätzliche Fragestellungen der Transfusionskommission zur Klärung und ggf. Regelung vorzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;mindestens einmal jährlich zusammen mit dem QBH in allen relevanten Bereichen ein Audit durchzuführen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Transfusionsbeauftragte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsbeauftragte hat …&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Zusammenarbeit mit dem Transfusionsverantwortlichen bzw. der Transfusionskommission &lt;br /&gt;
die Durchführung der festgelegten transfusionsmedizinischen Maßnahmen und die &lt;br /&gt;
Organisation der Eigenblutspende in seiner Klinik umzusetzen und sicherzustellen, dass  &lt;br /&gt;
nach den vorliegenden Dienstanweisungen gehandelt wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;jeden Arzt seiner Klinik über das Qualitätssicherungssystem für die Anwendung von &lt;br /&gt;
Blutprodukten in Kenntnis zu setzen und die Kenntnisnahme schriftlich zu dokumentieren&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;zusammen mit dem Klinikdirektor die Kriterien für eine „ausreichende Erfahrung“ bei der &lt;br /&gt;
Anwendung von Blutpräparaten festzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die Ärzte und das Pflege-/Stationspersonal seiner Klinik auf dem Gebiet der Transfusionsmedizin und Hämotherapie regelmäßig zu schulen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;am Qualitätssicherungssystem mitzuarbeiten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Klinikdirektor in Fragen der Indikation, Organisation und Dokumentation der &lt;br /&gt;
Hämotherapie zu beraten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;für den ordnungsgemäßen Umgang mit den Blutprodukten zu sorgen &amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die Zahl der bereitzustellenden Blutpräparate bei den Standardoperationen und –&lt;br /&gt;
eingriffen seiner Klinik festzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;beim Auftreten unerwünschter Ereignisse infolge einer Transfusion in seiner Klinik &lt;br /&gt;
zusammen mit dem Transfusionsverantwortlichen die notwendigen Rückschlüsse zu ziehen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;sich an den Ermittlungen an Rückverfolgungsverfahren zu beteiligen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;grundsätzliche Fragestellungen der Transfusionskommission zur Klärung und ggf. Regelung &lt;br /&gt;
vorzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Liste mit den Transfusionsbeauftragten und des Transfusionsverantwortlichen der Ubbo - Emmius - Klinik finden Sie im Curator.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transfusionskommision==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transfusionskommission setzt sich zusammen aus: &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Transfusionsverantwortlichen (Vorsitz der Transfusionskommission)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Transfusionsbeauftragten (TB)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Qualitätsbeauftragten Hämotherapie&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;der Geschäftsführung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;der Pflegedirektion&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Leiter/in des Immunhämatologischen Labors&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;der/dem leitenden MTA des Zentrallabors&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Leiter/in des Blutdepots&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/ der Krankenhausapotheker/-in&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;ggf. dem Hol- und Bringedienst (HBD)&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Aufgaben der Transfusionskommission===&lt;br /&gt;
Aufgabe der Transfusionskommission ist die Erarbeitung von Vorgaben für die Sicherstellung der Einhaltung und Durchführung von Gesetzen, Verordnungen, Richt- und Leitlinien sowie Empfehlungen für die Qualitätssicherung. Sie soll die Klinikleitung/Geschäftsführung bei der Etablierung und Fortentwicklung der Qualitätssicherung beraten, Vorschläge für entsprechende Dienstanweisungen erarbeiten und den organisatorischen Umgang mit Blut und Blutprodukten regeln. Die Transfusionskommission hat dafür zu sorgen, dass einrichtungs- und fachspezifische Regelungen zur Anwendung von Blut- und Blutprodukten auf dem Boden der Leitlinien der Bundesärztekammer zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten in der jeweils gültigen Fassung und dieser Richtlinien erstellt werden. &lt;br /&gt;
Weiterhin gehört zu ihren Aufgaben auch die Registrierung von Verbrauchsstatistiken, deren Erstellung in der Verantwortung der Leiter der Behandlungseinheiten (Chefärzte) liegt, sowie die Fortbildung Klinische Hämotherapie im ärztlichen und pflegerischen Bereich. Eine Koordination mit der Arzneimittelkommission des Krankenhauses ist anzustreben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Protokolle der Kommissionssitzungen werden vom Transfusionsverantwortlichen erstellt und gehen den Mitgliedern der Transfusionskommission in schriftlicher Form zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der transfundierende Arzt (Stations- oder Ambulanzarzt bzw. Anästhesist)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder hämotherapeutische Maßnahmen durchführende Arzt muss die dafür erforderlichen Kenntnisse und ausreichende Erfahrungen besitzen. Liegt kein schriftlicher Nachweis einer transfusionsmedizinischen Erfahrung vor, so kann diese durch mehrfaches Üben der lokalen Transfusionsabläufe unter Anleitung des jeweiligen TB, erworben werden; dieses wird anschließend dem TV gemeldet, der dem betreffenden Arzt eine Bescheinigung der „transfusionsmedizinischen Erfahrung“ ausstellt bzw. dies zentral dokumentiert. &lt;br /&gt;
An der regelmäßig stattfindenden Fortbildung „Transfusionsmedizinischen Seminar“, das jährlich vom Transfusionsverantwortlichen durchgeführt wird, sollte jeder transfundierende Arzt teilnehmen. &lt;br /&gt;
Als ausreichende Erfahrung wird angesehen, wenn mindestens zweimal der komplette Vorgang der Transfusion von Erythrozytenkonzentraten (Indikationsstellung und Dokumentation, Aufklärung des Patienten, Bestellung von Erythrozytenkonzentraten, Durchführung der Transfusion mit entsprechender Dokumentation) unter Aufsicht des jeweiligen Transfusionsbeauftragten fehlerfrei durchlaufen wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der transfundierende Arzt ... &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die festgelegten organisatorischen Abläufe zur Erhöhung der Sicherheit von Blutübertragungen einzuhalten und das bei der Vorbereitung und Durchführung einer Transfusion herangezogene Personal anzuleiten und zu überwachen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist bei der Anforderung blutgruppenserologischer Untersuchungen verantwortlich für die Identität der Blutprobe, auch wenn er die Blutentnahme an andere Personen delegiert hat.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass die Probengefäße vor Entnahme eindeutig (Name, Vorname, Geburtsdatum, Einsender) gekennzeichnet, Anforderungsbelege vollständig ausgefüllt und auch von der abnehmenden Person unterschrieben sind.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass ein beim Patienten vorhandener Arztbrief bzw. ein Blutgruppenausweis, in dem irreguläre Antikörper vermerkt sind, in Kopie zusammen mit der Anforderung blutgruppenserologischer Untersuchungen ins  immunhämatologische Labor geschickt wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass das vom Blutdepot zur Abklärung positiver Befunde angeforderte  &lt;br /&gt;
Material unverzüglich abgenommen und weitergeleitet wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass im Regelfall vor allen invasiven und operativen Eingriffen, bei denen die Möglichkeit bzw. hohe Wahrscheinlichkeit einer Bluttransfusion besteht, ein gültiger Befund der Blutgruppenbestimmung und ein aktuelles Ergebnis des Antikörpersuchtests (AKS) vorliegt.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;trägt das erhöhte Risiko für Anforderungen von ungekreuztem Blut.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Regeln der ärztlichen Aufklärungspflicht unter besonderer Abwägung der Risiken zu beachten, wobei der Patient soweit möglich bereits zum Zeitpunkt der Planung einer möglichen Transfusion über die Risiken etc. aufzuklären ist. Die Vorgaben des Patientenrechtegesetzes werden dabei eingehalten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Indikation für die Transfusion von Blutprodukten streng zu stellen unter Beachtung der Leitlinien zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat für den bei operativen/invasiven Eingriffen zu erwartenden Transfusionsbedarf rechtzeitig eine entsprechende Zahl kompatibler Blutkomponenten bereitzustellen (Anforderunsgformular im Intranet verfügbar)&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat Blutkomponenten und Plasmaderivate für jeden Empfänger schriftlich mit Arztunterschrift unter Angabe der klinischen Diagnose, der Transfusionsanamnese, der zeitlichen Dringlichkeit bzw. des vorgesehenen Transfusionstermins anzufordern. Nur in lebensbedrohlichen Notfällen kann dies an nicht ärztliches Personal unter Angabe des Namens des anfordernden Arztes delegiert werden. (→ bedeutet, Ausgabe von ungekreuzten Blutkonserven ist erforderlich!)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat sich über die Aufklärung und Einwilligung des Patienten vor Einleitung der Transfusion zu versichern.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat vor Beginn der Transfusion persönlich zu überprüfen, ob die Blutkomponenten für den be- &lt;br /&gt;
treffenden Empfänger bestimmt sind, die Blutgruppe des Blutpräparates dem Blutgruppenbefund des Empfängers entspricht bzw. verträglich ist, die Präparatenummer mit den Angaben im Begleitschein übereinstimmt und die Kreuzprobe gültig ist. Wenn Patienten, die von externen Häusern zuverlegt werden, Blutpräparate mitbekommen und die Begleitscheine nicht eindeutig Gültigkeit und regelrechte Durchführung der serologischen Verträglichkeitsprobe erkennen lassen, dürfen diese nicht angewendet werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat unmittelbar vor der Transfusion von Erythrozyten-Konzentraten persönlich den AB0-Identitätstest (Bedside-Test) direkt am Empfänger (nicht im Stationszimmer!) vorzunehmen. Er kann diese Aufgabe nur an eine andere Person delegieren, wenn er diese direkt beaufsichtigen kann. Der Bedside-Test ist mit dem Blut des Patienten durchzuführen. Falls ein und derselbe Arzt bei einem Patienten im zeitlichen Zusammenhang eine Serie von Blutpräparaten transfundiert, muss der Bedside-Test nur vor Transfusion des ersten Blutpräparates durchgeführt werden. Wechselt jedoch der transfundierende Arzt (z.B. Weitertransfusion bei Beginn des Bereitschaftsdienstes), muss der weitertransfundierende Arzt vor der ersten Einleitung einer Transfusion bei diesem Patienten erneut einen Bedside-Test durchführen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat das Ergebnis des AB0-Identitätstests schriftlich in der Krankenakte zu dokumentieren und bei Unstimmigkeiten das immunhämatologische Labor oder den Laborleiter umgehend zu benachrichtigen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Transfusion von Blutpräparaten (EK, TP, TK) persönlich einzuleiten und während und nach der Transfusion für eine geeignete Überwachung des Patienten zu sorgen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;darf ambulante Empfänger von Transfusionen frühestens 30 min nach Beendigung der Transfusion &lt;br /&gt;
entlassen. Er hat sorgfältig auf Symptome zu achten, die auf eine unerwünschte Reaktion hinweisen können, und den Empfänger über mögliche später eintretende Symptome aufzuklären.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass das Behältnis mit dem Restblut nach der Transfusion 24 Stunden bei 2 - 8° C aufbewahrt wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat jede Transfusion von Blutprodukten unverzüglich in der Patientenakte zu dokumentieren oder unter seiner Verantwortung dokumentieren zu lassen. Die Dokumentation umfasst insbesondere die Aufklärung, die Einwilligungserklärung, die Indikation sowie die Darstellung von Wirkungen und unerwünschten Ereignissen. Die transfundierten Blutprodukte und die verabreichten Gerinnungspräparate (auch gentechnologisch hergestellte), Humanseren, Immunglobuline etc. sind in der Patientenakte mit folgenden Angaben unverzüglich zu dokumentieren (&#039;&#039;&#039;patientenbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;): &lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Pharmazentralnummer oder &amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Bezeichnung des Präparates &amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers (Blutspendedienstes)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Menge und Stärke&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Datum und Uhrzeit der Anwendung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Sonderfall Behandlung von Hämophiliepatienten (geregelt in §14 Absatz 3a TFG): &lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;&amp;quot;Die Einrichtungen der Krankenversorgung, die behandlungsbedürftige Hämophiliepatienten zeitlich begrenzt im Rahmen eines stationären oder ambulanten Aufenthalts behandeln, übermitteln der hämophiliebehandelnden ärztlichen Person Angaben über den Anlass der Behandlung mit Blutprodukten und Plasmaproteinen im Sinne von Absatz 1 sowie ihre Dokumentation nach Absatz 2.&amp;quot;&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Link zum Deutschen [https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/regulation/meldung/dhr-deutsches-haemophilieregister/vorlage-14abs-3a-transfusionsgesetz.html Hämophilie Register]&amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;Eine Kopie des Chargendokumentationsrückscheines ist dem Arztbrief an den, die Hämophilie behandelnden Arzt/ Ärztin, hinzuzufügen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chargendokumentation von verabreichten Immunglobulinen und Humanseren (&#039;&#039;&#039;produktbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;) sind in der Anforderung und Dokumentation von Blutprodukten durch die Apotheke geregelt (Intranet – Apotheke – Dokument).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;UEK Aurich/Norden Anforderung Chargendokumentationspflichtiger Arzneimittel/Blutprodukte (nach Transfusionsgesetz)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;UEK Aurich/Norden Rückschein Chargendokumentationspflichtiger Arzneimittel/Blutprodukte (nach Transfusionsgesetz)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat bei einer Transfusion von Rh positiven (D positiv) Präparaten auf Rh negative (D negativ) Patienten dem weiterbehandelnden Arzt zur Feststellung eventuell gebildeter Antikörper die Durchführung eines AKS 2-4 Monate nach Transfusion zu empfehlen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat beim Auftreten von unerwünschten Ereignissen im Zusammenhang mit der Transfusion von Blutprodukten unverzüglich die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und das immunhämatologische Labor und den Transfusionsbeauftragten bzw. den Transfusionsverantwortlichen zu unterrichten und zu dokumentieren&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat bei unklaren Fällen unverzüglich den Rat einer transfusionsmedizinisch erfahrenen Person (z.B. Transfusionsbeauftragter oder Transfusionsverantwortlicher) einzuholen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass nicht transfundierte Blutprodukte zur Entsorgung und Dokumentation umgehend ins Blutdepot bzw. in die Apotheke zurückgebracht werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Qualitätsbeauftragte==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arzt mit mindestens dreijähriger ärztlicher Tätigkeit mit folgender Qualifikation: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Erfüllung der Voraussetzung für die Zusatzbezeichnung „Ärztliches Qualitätsmanagement“&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;40 h theoretische, von einer Ärztekammer anerkannte Fortbildung „Qualitätsbeauftragter Hämotherapie“&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Qualitätsbeauftragte hat... &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die wesentlichen Bestandteile des Qualitätssicherungssystems der Einrichtung im Bereich der Anwendung von Blutprodukten (gemäß Anhang 41 der Hämotherapie-Richtlinien) zu überprüfen und jährlich bis zum 1. März einen Bericht über die Ergebnisse seiner Überprüfungen für den Zeitraum des jeweils vorausgegangenen Kalenderjahres zeitgleich an die Landesärztekammer und die Geschäftsführung zu senden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;einen Inspektionsbogen zu erarbeiten, der allen Transfusionsbeauftragten für die Durchführung der Selbstinspektionen zur Verfügung gestellt wird, die Inspektionsbögen auszuwerten und die Transfusionskommission über das Ergebnis zu informieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in begründeten Fällen das Recht, Selbstinspektionen unter seiner Anleitung durchzuführen und bei schwerwiegenden Abweichungen die Geschäftsführung zu informieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Plegedienst==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Examinierte Pflegekraft mit Einweisung ins Blutdepot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Transportdienste dürfen nur dann nicht-examinierte Hilfskräfte eingesetzt werden, wenn diese eine Einweisung in das Blutdepot erhalten haben, in der Regel durch den jeweiligen transfusionsbeauftragten Arzt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einweisungen sind schriftlich zu hinterlegen. Für neu-angestellte oder neu-auszubildende Pflegekräfte erfolgt die Einweisung durch die Pflegedienstleitung. Die Durchführung wird dem Blutdepotleiter schriftlich zur Verfügung gestellt, da er dieses im Rahmen seiner Aufgaben dokumentieren muss.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Auswahl und eindeutige Kennzeichnung der Probengefäße zur Blutgruppenbestimmung und    &lt;br /&gt;
serologischen Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) mit Name, Vorname, Geburtsdatum, Einsender  &lt;br /&gt;
und Patientenidentifikationsnummer (Patientenetikett)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;eindeutige Kennzeichnung der Anforderungsformulare für blutgruppenserologische Untersuchungen bzw. für die Anforderung von Blutpräparaten, Gerinnungspräparaten und sonstigen Plasmaderivaten&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Blutentnahme auf Anordnung des zuständigen Arztes/Ärztin&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ordnungsgemäßer Versand des oben genannten Probenmaterials ins Blutdepot&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Transport der Blut- und Plasmapräparate von Blutdepot bzw. Apotheke bzw. Veranlassung dieses &lt;br /&gt;
Transports durch geeignete, eingewiesene Hilfskräfte&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vorbereitung der Transfusion (z.B. richtige Lagerung der Blutpräparate auf Station bis zur Transfusion, Auflösen von Faktorenkonzentraten, Anschließen des Transfusionssystems an den Blutbeutel)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Bestellung und Lagerung der Bedside-Testkarten, Durchführung des AB0-Identitätstests, aber nur unter der direkten Aufsicht des transfundierenden Arztes, wenn dieser gerade mit anderen Tätigkeiten am Patienten betraut ist. Die Einleitung der Transfusion und der Wechsel der Blutkomponentenpräparate (EK, TP, TK) ist eine ausschließlich ärztliche Aufgabe. Ausnahmen sind möglich unter direkter ärztlicher Aufsicht nach Anordnung und entsprechender Dokumentation im Bereich der Anästhesie und Intensivstation. Die Verantwortung bleibt beim transfundierenden Arzt.&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Überwachung des Patienten während und nach der Transfusion. In Abständen von 20 bis 30 Minuten sollten im Regelfall das Wohlbefinden des Patienten und ggf. Puls und Körpertemperatur unter der Transfusion kontrolliert werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ergreifen erster Maßnahmen bei Verdacht auf eine unerwünschte Transfusionsreaktion&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Abhängen der Transfusion, Abklemmen (steril!) des Blutbeutels mit dem Restblut und dem &lt;br /&gt;
Transfusionsbesteck, Aufbewahrung im Kühlschrank bei 2-6 °C (UEK Aurich im Labor) und Entsorgung nach 24 Stunden, sofern vom Arzt keine andere Anordnung vorhanden ist&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Dokumentation der Blutgruppenbestimmung, der transfundierten Blut-, Plasma und Gerinnungs- &lt;br /&gt;
präparate auf Anordnung des Arztes in der Krankenakte bzw. auf dem Blutpräparatebegleitschein und ggf. in EDV mit&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Pharmazentralnummer oder&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Bezeichnung des Präparates&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers (Blutspendedienstes)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Menge und Stärke&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Datum und Uhrzeit der Anwendung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargendokumentationpflichtige Blut-Produkte aus dem Labor mittels Formular Anlage&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Blutdepot und blutgruppenserologisches Labor==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärztliche Leitung: Transfusions- oder Labormediziner, ggf. externer Transfusionsmediziner Technisches Personal: medizinisch-technische Assistent, Arzthelferin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Überprüfung der eindeutigen Kennzeichnung der Probengefäße, bei Unklarheiten: Anforderung einer neuen Blutprobe&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Beurteilung, ob die eingesandte Blutprobe zur Untersuchung geeignet ist&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Nachforderung von Untersuchungsmaterial zur Abklärung positiver Befunde&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Aufbewahrung der Probengefäße (Originalröhrchen) nach Abschluss der Untersuchungen für mindestens 10 Tage bei 2 - 8 °C&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Durchführung, Beurteilung und Dokumentation der blutgruppenserologischen Untersuchungen sowie der vorgeschriebenen Qualitätskontrollen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;immunhämatologische Diagnostik/ Abklärung bei unerwünschten Transfusionsreaktionen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Erstellung und Speicherung von blutgruppenserologischen Befunden&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;liErstellen der Präparate-Begleitscheine&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Vertriebsverantwortlichkeit (Bestellung, Lagerung, Bereitstellung, Ausgabe) und produktbezogene Chargendokumentation von Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentraten und Therapeutischen Plasmen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Ausgabe von Blutpräparaten erst nach vollständiger Angabe der Identitätsdaten (Name, Vorname, Geb.-Datum bzw. Identifikationsnummer) des Patienten oder eines eindeutigen Identifizierungsvorgangs.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vorhaltung einer definierten Anzahl von Blutpräparaten und Nachbestellung gemäß Verfahrensanweisung Blutdepot im Zentrallabor. Wenn die kritische, in der Verfahrensanweisung Blutdepot festgelegte Untergrenze erreicht wird, sofortige Information der diensthabenden Ärzte.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Apotheke==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Approbation als Apotheker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Einkauf der in der Arzneimittelliste gelisteten Blut- und Plasmapräparate nach medizinischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten in Absprache mit der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vertriebsverantwortlichkeit (Bestellung, Lagerung, Bereitstellung, Ausgabe) und produktbezogene Chargendokumentation von chargenpflichten Produkten gemäß der Liste des PEI, z.B. Gerinnungspräparaten, Immunglobulinen, Rhesogam, Hepatitisprophylaxe, Tetagam, etc., außer Therapeutischen Plasmen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Weitergabe von Informationen der pharmazeutischen Hersteller oder Aufsichtsbehörden über Qualitätsmängel (z.B. Kontaminationen), Nebenwirkungen, Rückrufaktionen etc. der oben genannten Blutprodukte an den Transfusionsverantwortlichen, die Transfusionsbeauftragten und die transfundierenden Ärzte&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Rechnungskontrolle und Bewirtschaftung aller Blutprodukte&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;mengenmäßige Auflistung der chargenpflichtigen Konzentrate zur Weitergabe an den TV, der dieses einmal jährlich an das PEI melden muss&amp;lt;/lu&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blutprodukte mit und ohne Gerinnungswirkung werden in ausreichender Menge für beide Standorte in der Apotheke vorgehalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dokumentation der Applikation erfolgt sowohl patientenbezogen in der Krankenakte als auch chargenbezogen in der EDV der Apotheke („Rückschein Blutprodukte“).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Organisationsstrukturen&amp;diff=390</id>
		<title>Organisationsstrukturen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Organisationsstrukturen&amp;diff=390"/>
		<updated>2025-02-28T12:34:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Seite beschäftigen sich mit den Zuständigkeiten und grundlegenden Organisationsstrukturen. Im Curator finden sie darüber hinaus noch Formulare zum Donwload.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschäftsführung ==&lt;br /&gt;
Die Geschäftsführung...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist für eine angemessene personelle und sachliche Ausrüstung zuständig&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bestellt einen für diesen Bereich verantwortlichen Arzt („Transfusionsverantwortlicher“) und&amp;lt;/li&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;überträgt ihm die für diese Funktion erforderlichen Kompetenzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bestellt den Qualitätsbeauftragten für die klinische Anwendung von Blutprodukten und über- &lt;br /&gt;
trägt ihm die für diese Funktion erforderlichen Kompetenzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat sicherzustellen, dass die Daten der Dokumentation patienten- und produktbezogen genutzt werden können.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Chefärztinnen/Chefärzte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chefärzte/-innen...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;schlägt den Transfusionsbeauftragten seiner Abteilung/Klinik vor&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;benennt den Stellvertreter des Transfusionsbeauftragten auf dessen Vorschlag&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;unterstützt den Transfusionsbeauftragten seiner Klinik sowie den Transfusionsverantwortlichen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei der Umsetzung und Durchführung der festgelegten transfusionsmedizinischen Maßnahmen &lt;br /&gt;
und der Beschlüsse der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist dafür verantwortlich, dass in seiner Klinik ausschließlich Ärzte eigenverantwortlich Blutprodukte anwenden, die ausreichende Kenntnis und Erfahrung in dieser Tätigkeit besitzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist für die therapeutisch inhaltliche Vorgabe für Transfusionen in seiner Einheit verantwortlich.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Transfusionsverantwortliche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsverantwortliche hat...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Vorsitz der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;sicherzustellen, dass die einschlägigen Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Leitlinien und Empfehlungen eingehalten werden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;für eine einheitliche Organisation der Vorbereitung und Durchführung von hämotherapeutischen Maßnahme zu sorgen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;konsiliarisch bei der Therapie tätig zu werden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;das Qualitätssicherungssystem fortzuentwickeln&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;jährlich einen Hämotherapiebericht zu erstellen, der u.a. die Verbrauchszahlen und eine Fehlleistungsanalyse beinhaltet&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;das ärztliche, medizinisch-technische und Pflegepersonal entsprechend ihren unterschiedlichen Aufgaben im Rahmen der Transfusion zu schulen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Absprache mit der Apotheke und der Transfusionskommission die an der Klinik verwendeten Blutprodukte auszuwählen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei unerwünschten Ereignissen infolge einer Bluttransfusion die notwendigen Rückschlüsse zu ziehen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen (z.B. Meldung an die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, den Stufenplanbeauftragten des Herstellers des Betreffenden Präparates bzw. die zuständige Bundesoberbehörde)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Informationen der Blutspendedienste oder Aufsichtsbehörden über Qualitätsmängel (Kontaminationen), Nebenwirkungen, Rückrufaktionen etc. bei Blutpräparaten und Blutkomponenten an die transfusionsbeauftragten und transfundierenden Ärzte weiterzugeben&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Zusammenarbeit mit der Apotheke die im Transfusionsgesetz vorgeschriebenen jährlichen Meldungen an das Paul-Ehrlich-Institut zu erstellen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;grundsätzliche Fragestellungen der Transfusionskommission zur Klärung und ggf. Regelung vorzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;mindestens einmal jährlich zusammen mit dem QBH in allen relevanten Bereichen ein Audit durchzuführen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Transfusionsbeauftragte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsbeauftragte hat …&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Zusammenarbeit mit dem Transfusionsverantwortlichen bzw. der Transfusionskommission &lt;br /&gt;
die Durchführung der festgelegten transfusionsmedizinischen Maßnahmen und die &lt;br /&gt;
Organisation der Eigenblutspende in seiner Klinik umzusetzen und sicherzustellen, dass  &lt;br /&gt;
nach den vorliegenden Dienstanweisungen gehandelt wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;jeden Arzt seiner Klinik über das Qualitätssicherungssystem für die Anwendung von &lt;br /&gt;
Blutprodukten in Kenntnis zu setzen und die Kenntnisnahme schriftlich zu dokumentieren&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;zusammen mit dem Klinikdirektor die Kriterien für eine „ausreichende Erfahrung“ bei der &lt;br /&gt;
Anwendung von Blutpräparaten festzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die Ärzte und das Pflege-/Stationspersonal seiner Klinik auf dem Gebiet der Transfusionsmedizin und Hämotherapie regelmäßig zu schulen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;am Qualitätssicherungssystem mitzuarbeiten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Klinikdirektor in Fragen der Indikation, Organisation und Dokumentation der &lt;br /&gt;
Hämotherapie zu beraten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;für den ordnungsgemäßen Umgang mit den Blutprodukten zu sorgen &amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die Zahl der bereitzustellenden Blutpräparate bei den Standardoperationen und –&lt;br /&gt;
eingriffen seiner Klinik festzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;beim Auftreten unerwünschter Ereignisse infolge einer Transfusion in seiner Klinik &lt;br /&gt;
zusammen mit dem Transfusionsverantwortlichen die notwendigen Rückschlüsse zu ziehen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;sich an den Ermittlungen an Rückverfolgungsverfahren zu beteiligen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;grundsätzliche Fragestellungen der Transfusionskommission zur Klärung und ggf. Regelung &lt;br /&gt;
vorzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Liste mit den Transfusionsbeauftragten und des Transfusionsverantwortlichen der Ubbo - Emmius - Klinik finden Sie im Curator.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transfusionskommision==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transfusionskommission setzt sich zusammen aus: &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Transfusionsverantwortlichen (Vorsitz der Transfusionskommission)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Transfusionsbeauftragten (TB)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Qualitätsbeauftragten Hämotherapie&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;der Geschäftsführung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;der Pflegedirektion&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Leiter/in des Immunhämatologischen Labors&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;der/dem leitenden MTA des Zentrallabors&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Leiter/in des Blutdepots&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/ der Krankenhausapotheker/-in&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;ggf. dem Hol- und Bringedienst (HBD)&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Aufgaben der Transfusionskommission===&lt;br /&gt;
Aufgabe der Transfusionskommission ist die Erarbeitung von Vorgaben für die Sicherstellung der Einhaltung und Durchführung von Gesetzen, Verordnungen, Richt- und Leitlinien sowie Empfehlungen für die Qualitätssicherung. Sie soll den die Klinikleitung/Geschäftsführung bei der Etablierung und Fortentwicklung der Qualitätssicherung beraten, Vorschläge für entsprechende Dienstanweisungen erarbeiten und den organisatorischen Umgang mit Blut und Blutprodukten regeln. Die Transfusionskommission hat dafür zu sorgen, dass einrichtungs- und fachspezifische Regelungen zur Anwendung von Blut- und Blutprodukten auf dem Boden der Leitlinien der Bundesärztekammer zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten in der jeweils gültigen Fassung und dieser Richtlinien erstellt werden. &lt;br /&gt;
Weiterhin gehört zu ihren Aufgaben auch die Registrierung von Verbrauchsstatistiken, deren Erstellung in der Verantwortung der Leiter der Behandlungseinheiten (Chefärzte) liegt, sowie die Fortbildung Klinische Hämotherapie im ärztlichen und pflegerischen Bereich. Eine Koordination mit der Arzneimittelkommission des Krankenhauses ist anzustreben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Protokolle der Kommissionssitzungen werden vom Transfusionsverantwortlichen erstellt und gehen den Mitgliedern der Transfusionskommission in schriftlicher Form zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der transfundierende Arzt (Stations- oder Ambulanzarzt bzw. Anästhesist)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder hämotherapeutische Maßnahmen durchführende Arzt muss die dafür erforderlichen Kenntnisse und ausreichende Erfahrungen besitzen. Liegt kein schriftlicher Nachweis einer transfusionsmedizinischen Erfahrung vor, so kann diese durch mehrfaches Üben der lokalen Transfusionsabläufe unter Anleitung des jeweiligen TB, erworben werden; dieses wird anschließend dem TV gemeldet, der dem betreffenden Arzt eine Bescheinigung der „transfusionsmedizinischen Erfahrung“ ausstellt bzw. dies zentral dokumentiert. &lt;br /&gt;
An der regelmäßig stattfindenden Fortbildung „Transfusionsmedizinischen Seminar“, das jährlich vom Transfusionsverantwortlichen durchgeführt wird, sollte jeder transfundierende Arzt teilnehmen. &lt;br /&gt;
Als ausreichende Erfahrung wird angesehen, wenn mindestens zweimal der komplette Vorgang der Transfusion von Erythrozytenkonzentraten (Indikationsstellung und Dokumentation, Aufklärung des Patienten, Bestellung von Erythrozytenkonzentraten, Durchführung der Transfusion mit entsprechender Dokumentation) unter Aufsicht des jeweiligen Transfusionsbeauftragten fehlerfrei durchlaufen wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der transfundierende Arzt ... &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die festgelegten organisatorischen Abläufe zur Erhöhung der Sicherheit von Blutübertragungen einzuhalten und das bei der Vorbereitung und Durchführung einer Transfusion herangezogene Personal anzuleiten und zu überwachen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist bei der Anforderung blutgruppenserologischer Untersuchungen verantwortlich für die Identität der Blutprobe, auch wenn er die Blutentnahme an andere Personen delegiert hat.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass die Probengefäße vor Entnahme eindeutig (Name, Vorname, Geburtsdatum, Einsender) gekennzeichnet, Anforderungsbelege vollständig ausgefüllt und auch von der abnehmenden Person unterschrieben sind.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass ein beim Patienten vorhandener Arztbrief bzw. ein Blutgruppenausweis, in dem irreguläre Antikörper vermerkt sind, in Kopie zusammen mit der Anforderung blutgruppenserologischer Untersuchungen ins  immunhämatologische Labor geschickt wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass das vom Blutdepot zur Abklärung positiver Befunde angeforderte  &lt;br /&gt;
Material unverzüglich abgenommen und weitergeleitet wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass im Regelfall vor allen invasiven und operativen Eingriffen, bei denen die Möglichkeit bzw. hohe Wahrscheinlichkeit einer Bluttransfusion besteht, ein gültiger Befund der Blutgruppenbestimmung und ein aktuelles Ergebnis des Antikörpersuchtests (AKS) vorliegt.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;trägt das erhöhte Risiko für Anforderungen von ungekreuztem Blut.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Regeln der ärztlichen Aufklärungspflicht unter besonderer Abwägung der Risiken zu beachten, wobei der Patient soweit möglich bereits zum Zeitpunkt der Planung einer möglichen Transfusion über die Risiken etc. aufzuklären ist. Die Vorgaben des Patientenrechtegesetzes werden dabei eingehalten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Indikation für die Transfusion von Blutprodukten streng zu stellen unter Beachtung der Leitlinien zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat für den bei operativen/invasiven Eingriffen zu erwartenden Transfusionsbedarf rechtzeitig eine entsprechende Zahl kompatibler Blutkomponenten bereitzustellen (Anforderunsgformular im Intranet verfügbar)&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat Blutkomponenten und Plasmaderivate für jeden Empfänger schriftlich mit Arztunterschrift unter Angabe der klinischen Diagnose, der Transfusionsanamnese, der zeitlichen Dringlichkeit bzw. des vorgesehenen Transfusionstermins anzufordern. Nur in lebensbedrohlichen Notfällen kann dies an nicht ärztliches Personal unter Angabe des Namens des anfordernden Arztes delegiert werden. (→ bedeutet, Ausgabe von ungekreuzten Blutkonserven ist erforderlich!)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat sich über die Aufklärung und Einwilligung des Patienten vor Einleitung der Transfusion zu versichern.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat vor Beginn der Transfusion persönlich zu überprüfen, ob die Blutkomponenten für den be- &lt;br /&gt;
treffenden Empfänger bestimmt sind, die Blutgruppe des Blutpräparates dem Blutgruppenbefund des Empfängers entspricht bzw. verträglich ist, die Präparatenummer mit den Angaben im Begleitschein übereinstimmt und die Kreuzprobe gültig ist. Wenn Patienten, die von externen Häusern zuverlegt werden, Blutpräparate mitbekommen und die Begleitscheine nicht eindeutig Gültigkeit und regelrechte Durchführung der serologischen Verträglichkeitsprobe erkennen lassen, dürfen diese nicht angewendet werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat unmittelbar vor der Transfusion von Erythrozyten-Konzentraten persönlich den AB0-Identitätstest (Bedside-Test) direkt am Empfänger (nicht im Stationszimmer!) vorzunehmen. Er kann diese Aufgabe nur an eine andere Person delegieren, wenn er diese direkt beaufsichtigen kann. Der Bedside-Test ist mit dem Blut des Patienten durchzuführen. Falls ein und derselbe Arzt bei einem Patienten im zeitlichen Zusammenhang eine Serie von Blutpräparaten transfundiert, muss der Bedside-Test nur vor Transfusion des ersten Blutpräparates durchgeführt werden. Wechselt jedoch der transfundierende Arzt (z.B. Weitertransfusion bei Beginn des Bereitschaftsdienstes), muss der weitertransfundierende Arzt vor der ersten Einleitung einer Transfusion bei diesem Patienten erneut einen Bedside-Test durchführen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat das Ergebnis des AB0-Identitätstests schriftlich in der Krankenakte zu dokumentieren und bei Unstimmigkeiten das immunhämatologische Labor oder den Laborleiter umgehend zu benachrichtigen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Transfusion von Blutpräparaten (EK, TP, TK) persönlich einzuleiten und während und nach der Transfusion für eine geeignete Überwachung des Patienten zu sorgen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;darf ambulante Empfänger von Transfusionen frühestens 30 min nach Beendigung der Transfusion &lt;br /&gt;
entlassen. Er hat sorgfältig auf Symptome zu achten, die auf eine unerwünschte Reaktion hinweisen können, und den Empfänger über mögliche später eintretende Symptome aufzuklären.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass das Behältnis mit dem Restblut nach der Transfusion 24 Stunden bei 2 - 8° C aufbewahrt wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat jede Transfusion von Blutprodukten unverzüglich in der Patientenakte zu dokumentieren oder unter seiner Verantwortung dokumentieren zu lassen. Die Dokumentation umfasst insbesondere die Aufklärung, die Einwilligungserklärung, die Indikation sowie die Darstellung von Wirkungen und unerwünschten Ereignissen. Die transfundierten Blutprodukte und die verabreichten Gerinnungspräparate (auch gentechnologisch hergestellte), Humanseren, Immunglobuline etc. sind in der Patientenakte mit folgenden Angaben unverzüglich zu dokumentieren (&#039;&#039;&#039;patientenbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;): &lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Pharmazentralnummer oder &amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Bezeichnung des Präparates &amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers (Blutspendedienstes)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Menge und Stärke&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Datum und Uhrzeit der Anwendung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Sonderfall Behandlung von Hämophiliepatienten (geregelt in §14 Absatz 3a TFG): &lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;&amp;quot;Die Einrichtungen der Krankenversorgung, die behandlungsbedürftige Hämophiliepatienten zeitlich begrenzt im Rahmen eines stationären oder ambulanten Aufenthalts behandeln, übermitteln der hämophiliebehandelnden ärztlichen Person Angaben über den Anlass der Behandlung mit Blutprodukten und Plasmaproteinen im Sinne von Absatz 1 sowie ihre Dokumentation nach Absatz 2.&amp;quot;&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Link zum Deutschen [https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/regulation/meldung/dhr-deutsches-haemophilieregister/vorlage-14abs-3a-transfusionsgesetz.html Hämophilie Register]&amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;Eine Kopie des Chargendokumentationsrückscheines ist dem Arztbrief an den, die Hämophilie behandelnden Arzt/ Ärztin, hinzuzufügen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chargendokumentation von verabreichten Immunglobulinen und Humanseren (&#039;&#039;&#039;produktbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;) sind in der Anforderung und Dokumentation von Blutprodukten durch die Apotheke geregelt (Intranet – Apotheke – Dokument).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;UEK Aurich/Norden Anforderung Chargendokumentationspflichtiger Arzneimittel/Blutprodukte (nach Transfusionsgesetz)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;UEK Aurich/Norden Rückschein Chargendokumentationspflichtiger Arzneimittel/Blutprodukte (nach Transfusionsgesetz)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat bei einer Transfusion von Rh positiven (D positiv) Präparaten auf Rh negative (D negativ) Patienten dem weiterbehandelnden Arzt zur Feststellung eventuell gebildeter Antikörper die Durchführung eines AKS 2-4 Monate nach Transfusion zu empfehlen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat beim Auftreten von unerwünschten Ereignissen im Zusammenhang mit der Transfusion von Blutprodukten unverzüglich die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und das immunhämatologische Labor und den Transfusionsbeauftragten bzw. den Transfusionsverantwortlichen zu unterrichten und zu dokumentieren&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat bei unklaren Fällen unverzüglich den Rat einer transfusionsmedizinisch erfahrenen Person (z.B. Transfusionsbeauftragter oder Transfusionsverantwortlicher) einzuholen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass nicht transfundierte Blutprodukte zur Entsorgung und Dokumentation umgehend ins Blutdepot bzw. in die Apotheke zurückgebracht werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Qualitätsbeauftragte==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arzt mit mindestens dreijähriger ärztlicher Tätigkeit mit folgender Qualifikation: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Erfüllung der Voraussetzung für die Zusatzbezeichnung „Ärztliches Qualitätsmanagement“&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;40 h theoretische, von einer Ärztekammer anerkannte Fortbildung „Qualitätsbeauftragter Hämotherapie“&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Qualitätsbeauftragte hat... &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die wesentlichen Bestandteile des Qualitätssicherungssystems der Einrichtung im Bereich der Anwendung von Blutprodukten (gemäß Anhang 41 der Hämotherapie-Richtlinien) zu überprüfen und jährlich bis zum 1. März einen Bericht über die Ergebnisse seiner Überprüfungen für den Zeitraum des jeweils vorausgegangenen Kalenderjahres zeitgleich an die Landesärztekammer und die Geschäftsführung zu senden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;einen Inspektionsbogen zu erarbeiten, der allen Transfusionsbeauftragten für die Durchführung der Selbstinspektionen zur Verfügung gestellt wird, die Inspektionsbögen auszuwerten und die Transfusionskommission über das Ergebnis zu informieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in begründeten Fällen das Recht, Selbstinspektionen unter seiner Anleitung durchzuführen und bei schwerwiegenden Abweichungen die Geschäftsführung zu informieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Plegedienst==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Examinierte Pflegekraft mit Einweisung ins Blutdepot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Transportdienste dürfen nur dann nicht-examinierte Hilfskräfte eingesetzt werden, wenn diese eine Einweisung in das Blutdepot erhalten haben, in der Regel durch den jeweiligen transfusionsbeauftragten Arzt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einweisungen sind schriftlich zu hinterlegen. Für neu-angestellte oder neu-auszubildende Pflegekräfte erfolgt die Einweisung durch die Pflegedienstleitung. Die Durchführung wird dem Blutdepotleiter schriftlich zur Verfügung gestellt, da er dieses im Rahmen seiner Aufgaben dokumentieren muss.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Auswahl und eindeutige Kennzeichnung der Probengefäße zur Blutgruppenbestimmung und    &lt;br /&gt;
serologischen Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) mit Name, Vorname, Geburtsdatum, Einsender  &lt;br /&gt;
und Patientenidentifikationsnummer (Patientenetikett)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;eindeutige Kennzeichnung der Anforderungsformulare für blutgruppenserologische Untersuchungen bzw. für die Anforderung von Blutpräparaten, Gerinnungspräparaten und sonstigen Plasmaderivaten&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Blutentnahme auf Anordnung des zuständigen Arztes/Ärztin&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ordnungsgemäßer Versand des oben genannten Probenmaterials ins Blutdepot&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Transport der Blut- und Plasmapräparate von Blutdepot bzw. Apotheke bzw. Veranlassung dieses &lt;br /&gt;
Transports durch geeignete, eingewiesene Hilfskräfte&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vorbereitung der Transfusion (z.B. richtige Lagerung der Blutpräparate auf Station bis zur Transfusion, Auflösen von Faktorenkonzentraten, Anschließen des Transfusionssystems an den Blutbeutel)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Bestellung und Lagerung der Bedside-Testkarten, Durchführung des AB0-Identitätstests, aber nur unter der direkten Aufsicht des transfundierenden Arztes, wenn dieser gerade mit anderen Tätigkeiten am Patienten betraut ist. Die Einleitung der Transfusion und der Wechsel der Blutkomponentenpräparate (EK, TP, TK) ist eine ausschließlich ärztliche Aufgabe. Ausnahmen sind möglich unter direkter ärztlicher Aufsicht nach Anordnung und entsprechender Dokumentation im Bereich der Anästhesie und Intensivstation. Die Verantwortung bleibt beim transfundierenden Arzt.&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Überwachung des Patienten während und nach der Transfusion. In Abständen von 20 bis 30 Minuten sollten im Regelfall das Wohlbefinden des Patienten und ggf. Puls und Körpertemperatur unter der Transfusion kontrolliert werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ergreifen erster Maßnahmen bei Verdacht auf eine unerwünschte Transfusionsreaktion&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Abhängen der Transfusion, Abklemmen (steril!) des Blutbeutels mit dem Restblut und dem &lt;br /&gt;
Transfusionsbesteck, Aufbewahrung im Kühlschrank bei 2-6 °C (UEK Aurich im Labor) und Entsorgung nach 24 Stunden, sofern vom Arzt keine andere Anordnung vorhanden ist&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Dokumentation der Blutgruppenbestimmung, der transfundierten Blut-, Plasma und Gerinnungs- &lt;br /&gt;
präparate auf Anordnung des Arztes in der Krankenakte bzw. auf dem Blutpräparatebegleitschein und ggf. in EDV mit&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Pharmazentralnummer oder&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Bezeichnung des Präparates&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers (Blutspendedienstes)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Menge und Stärke&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Datum und Uhrzeit der Anwendung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargendokumentationpflichtige Blut-Produkte aus dem Labor mittels Formular Anlage&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Blutdepot und blutgruppenserologisches Labor==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärztliche Leitung: Transfusions- oder Labormediziner, ggf. externer Transfusionsmediziner Technisches Personal: medizinisch-technische Assistent, Arzthelferin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Überprüfung der eindeutigen Kennzeichnung der Probengefäße, bei Unklarheiten: Anforderung einer neuen Blutprobe&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Beurteilung, ob die eingesandte Blutprobe zur Untersuchung geeignet ist&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Nachforderung von Untersuchungsmaterial zur Abklärung positiver Befunde&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Aufbewahrung der Probengefäße (Originalröhrchen) nach Abschluss der Untersuchungen für mindestens 10 Tage bei 2 - 8 °C&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Durchführung, Beurteilung und Dokumentation der blutgruppenserologischen Untersuchungen sowie der vorgeschriebenen Qualitätskontrollen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;immunhämatologische Diagnostik/ Abklärung bei unerwünschten Transfusionsreaktionen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Erstellung und Speicherung von blutgruppenserologischen Befunden&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;liErstellen der Präparate-Begleitscheine&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Vertriebsverantwortlichkeit (Bestellung, Lagerung, Bereitstellung, Ausgabe) und produktbezogene Chargendokumentation von Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentraten und Therapeutischen Plasmen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Ausgabe von Blutpräparaten erst nach vollständiger Angabe der Identitätsdaten (Name, Vorname, Geb.-Datum bzw. Identifikationsnummer) des Patienten oder eines eindeutigen Identifizierungsvorgangs.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vorhaltung einer definierten Anzahl von Blutpräparaten und Nachbestellung gemäß Verfahrensanweisung Blutdepot im Zentrallabor. Wenn die kritische, in der Verfahrensanweisung Blutdepot festgelegte Untergrenze erreicht wird, sofortige Information der diensthabenden Ärzte.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Apotheke==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Approbation als Apotheker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Einkauf der in der Arzneimittelliste gelisteten Blut- und Plasmapräparate nach medizinischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten in Absprache mit der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vertriebsverantwortlichkeit (Bestellung, Lagerung, Bereitstellung, Ausgabe) und produktbezogene Chargendokumentation von chargenpflichten Produkten gemäß der Liste des PEI, z.B. Gerinnungspräparaten, Immunglobulinen, Rhesogam, Hepatitisprophylaxe, Tetagam, etc., außer Therapeutischen Plasmen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Weitergabe von Informationen der pharmazeutischen Hersteller oder Aufsichtsbehörden über Qualitätsmängel (z.B. Kontaminationen), Nebenwirkungen, Rückrufaktionen etc. der oben genannten Blutprodukte an den Transfusionsverantwortlichen, die Transfusionsbeauftragten und die transfundierenden Ärzte&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Rechnungskontrolle und Bewirtschaftung aller Blutprodukte&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;mengenmäßige Auflistung der chargenpflichtigen Konzentrate zur Weitergabe an den TV, der dieses einmal jährlich an das PEI melden muss&amp;lt;/lu&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blutprodukte mit und ohne Gerinnungswirkung werden in ausreichender Menge für beide Standorte in der Apotheke vorgehalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dokumentation der Applikation erfolgt sowohl patientenbezogen in der Krankenakte als auch chargenbezogen in der EDV der Apotheke („Rückschein Blutprodukte“).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Organisationsstrukturen&amp;diff=389</id>
		<title>Organisationsstrukturen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Organisationsstrukturen&amp;diff=389"/>
		<updated>2025-02-28T12:32:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Seite beschäftigen sich mit den Zuständigkeiten und grundlegenden Organisationsstrukturen. Im Curator finden sie darüber hinaus noch Formulare zum Donwload.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschäftsführung ==&lt;br /&gt;
Die Geschäftsführung...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist für eine angemessene personelle und sachliche Ausrüstung zuständig&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bestellt einen für diesen Bereich verantwortlichen Arzt („Transfusionsverantwortlicher“) und&amp;lt;/li&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;überträgt ihm die für diese Funktion erforderlichen Kompetenzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bestellt den Qualitätsbeauftragten für die klinische Anwendung von Blutprodukten und über- &lt;br /&gt;
trägt ihm die für diese Funktion erforderlichen Kompetenzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat sicherzustellen, dass die Daten der Dokumentation patienten- und produktbezogen genutzt werden können.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Chefärztinnen/Chefärzte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chefärzte/-innen...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;schlägt den Transfusionsbeauftragten seiner Abteilung/Klinik vor&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;benennt den Stellvertreter des Transfusionsbeauftragten auf dessen Vorschlag&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;unterstützt den Transfusionsbeauftragten seiner Klinik sowie den Transfusionsverantwortlichen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei der Umsetzung und Durchführung der festgelegten transfusionsmedizinischen Maßnahmen &lt;br /&gt;
und der Beschlüsse der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist dafür verantwortlich, dass in seiner Klinik ausschließlich Ärzte eigenverantwortlich Blutprodukte anwenden, die ausreichende Kenntnis und Erfahrung in dieser Tätigkeit besitzen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist für die therapeutisch inhaltliche Vorgabe für Transfusionen in seiner Einheit verantwortlich.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Transfusionsverantwortliche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsverantwortliche hat...&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Vorsitz der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;sicherzustellen, dass die einschlägigen Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Leitlinien und Empfehlungen eingehalten werden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;für eine einheitliche Organisation der Vorbereitung und Durchführung von hämotherapeutischen Maßnahme zu sorgen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;konsiliarisch bei der Therapie tätig zu werden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;das Qualitätssicherungssystem fortzuentwickeln&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;jährlich einen Hämotherapiebericht zu erstellen, der u.a. die Verbrauchszahlen und eine Fehlleistungsanalyse beinhaltet&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;das ärztliche, medizinisch-technische und Pflegepersonal entsprechend ihren unterschiedlichen Aufgaben im Rahmen der Transfusion zu schulen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Absprache mit der Apotheke und der Transfusionskommission die an der Klinik verwendeten Blutprodukte auszuwählen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei unerwünschten Ereignissen infolge einer Bluttransfusion die notwendigen Rückschlüsse zu ziehen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen (z.B. Meldung an die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, den Stufenplanbeauftragten des Herstellers des Betreffenden Präparates bzw. die zuständige Bundesoberbehörde)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Informationen der Blutspendedienste oder Aufsichtsbehörden über Qualitätsmängel (Kontaminationen), Nebenwirkungen, Rückrufaktionen etc. bei Blutpräparaten und Blutkomponenten an die transfusionsbeauftragten und transfundierenden Ärzte weiterzugeben&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Zusammenarbeit mit der Apotheke die im Transfusionsgesetz vorgeschriebenen jährlichen Meldungen an das Paul-Ehrlich-Institut zu erstellen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;grundsätzliche Fragestellungen der Transfusionskommission zur Klärung und ggf. Regelung vorzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;mindestens einmal jährlich zusammen mit dem QBH in allen relevanten Bereichen ein Audit durchzuführen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Transfusionsbeauftragte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsbeauftragte hat …&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in Zusammenarbeit mit dem Transfusionsverantwortlichen bzw. der Transfusionskommission &lt;br /&gt;
die Durchführung der festgelegten transfusionsmedizinischen Maßnahmen und die &lt;br /&gt;
Organisation der Eigenblutspende in seiner Klinik umzusetzen und sicherzustellen, dass  &lt;br /&gt;
nach den vorliegenden Dienstanweisungen gehandelt wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;jeden Arzt seiner Klinik über das Qualitätssicherungssystem für die Anwendung von &lt;br /&gt;
Blutprodukten in Kenntnis zu setzen und die Kenntnisnahme schriftlich zu dokumentieren&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;zusammen mit dem Klinikdirektor die Kriterien für eine „ausreichende Erfahrung“ bei der &lt;br /&gt;
Anwendung von Blutpräparaten festzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die Ärzte und das Pflege-/Stationspersonal seiner Klinik auf dem Gebiet der Transfusionsmedizin und Hämotherapie regelmäßig zu schulen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;am Qualitätssicherungssystem mitzuarbeiten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Klinikdirektor in Fragen der Indikation, Organisation und Dokumentation der &lt;br /&gt;
Hämotherapie zu beraten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;für den ordnungsgemäßen Umgang mit den Blutprodukten zu sorgen &amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die Zahl der bereitzustellenden Blutpräparate bei den Standardoperationen und –&lt;br /&gt;
eingriffen seiner Klinik festzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;beim Auftreten unerwünschter Ereignisse infolge einer Transfusion in seiner Klinik &lt;br /&gt;
zusammen mit dem Transfusionsverantwortlichen die notwendigen Rückschlüsse zu ziehen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;sich an den Ermittlungen an Rückverfolgungsverfahren zu beteiligen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;grundsätzliche Fragestellungen der Transfusionskommission zur Klärung und ggf. Regelung &lt;br /&gt;
vorzulegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Liste mit den Transfusionsverantwortlichen der Ubbo-Emmius-Klinik finden Sie im Intranet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transfusionskommision==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transfusionskommission setzt sich zusammen aus: &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Transfusionsverantwortlichen (Vorsitz der Transfusionskommission)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;den Transfusionsbeauftragten (TB)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Qualitätsbeauftragten Hämotherapie&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;der Geschäftsführung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;der Pflegedirektion&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Leiter/in des Immunhämatologischen Labors&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;der/dem leitenden MTA des Zentrallabors&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/der Leiter/in des Blutdepots&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;dem/ der Krankenhausapotheker/-in&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;ggf. dem Hol- und Bringedienst (HBD)&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Aufgaben der Transfusionskommission===&lt;br /&gt;
Aufgabe der Transfusionskommission ist die Erarbeitung von Vorgaben für die Sicherstellung der Einhaltung und Durchführung von Gesetzen, Verordnungen, Richt- und Leitlinien sowie Empfehlungen für die Qualitätssicherung. Sie soll den die Klinikleitung/Geschäftsführung bei der Etablierung und Fortentwicklung der Qualitätssicherung beraten, Vorschläge für entsprechende Dienstanweisungen erarbeiten und den organisatorischen Umgang mit Blut und Blutprodukten regeln. Die Transfusionskommission hat dafür zu sorgen, dass einrichtungs- und fachspezifische Regelungen zur Anwendung von Blut- und Blutprodukten auf dem Boden der Leitlinien der Bundesärztekammer zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten in der jeweils gültigen Fassung und dieser Richtlinien erstellt werden. &lt;br /&gt;
Weiterhin gehört zu ihren Aufgaben auch die Registrierung von Verbrauchsstatistiken, deren Erstellung in der Verantwortung der Leiter der Behandlungseinheiten (Chefärzte) liegt, sowie die Fortbildung Klinische Hämotherapie im ärztlichen und pflegerischen Bereich. Eine Koordination mit der Arzneimittelkommission des Krankenhauses ist anzustreben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Protokolle der Kommissionssitzungen werden vom Transfusionsverantwortlichen erstellt und gehen den Mitgliedern der Transfusionskommission in schriftlicher Form zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der transfundierende Arzt (Stations- oder Ambulanzarzt bzw. Anästhesist)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder hämotherapeutische Maßnahmen durchführende Arzt muss die dafür erforderlichen Kenntnisse und ausreichende Erfahrungen besitzen. Liegt kein schriftlicher Nachweis einer transfusionsmedizinischen Erfahrung vor, so kann diese durch mehrfaches Üben der lokalen Transfusionsabläufe unter Anleitung des jeweiligen TB, erworben werden; dieses wird anschließend dem TV gemeldet, der dem betreffenden Arzt eine Bescheinigung der „transfusionsmedizinischen Erfahrung“ ausstellt bzw. dies zentral dokumentiert. &lt;br /&gt;
An der regelmäßig stattfindenden Fortbildung „Transfusionsmedizinischen Seminar“, das jährlich vom Transfusionsverantwortlichen durchgeführt wird, sollte jeder transfundierende Arzt teilnehmen. &lt;br /&gt;
Als ausreichende Erfahrung wird angesehen, wenn mindestens zweimal der komplette Vorgang der Transfusion von Erythrozytenkonzentraten (Indikationsstellung und Dokumentation, Aufklärung des Patienten, Bestellung von Erythrozytenkonzentraten, Durchführung der Transfusion mit entsprechender Dokumentation) unter Aufsicht des jeweiligen Transfusionsbeauftragten fehlerfrei durchlaufen wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der transfundierende Arzt ... &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die festgelegten organisatorischen Abläufe zur Erhöhung der Sicherheit von Blutübertragungen einzuhalten und das bei der Vorbereitung und Durchführung einer Transfusion herangezogene Personal anzuleiten und zu überwachen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ist bei der Anforderung blutgruppenserologischer Untersuchungen verantwortlich für die Identität der Blutprobe, auch wenn er die Blutentnahme an andere Personen delegiert hat.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass die Probengefäße vor Entnahme eindeutig (Name, Vorname, Geburtsdatum, Einsender) gekennzeichnet, Anforderungsbelege vollständig ausgefüllt und auch von der abnehmenden Person unterschrieben sind.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass ein beim Patienten vorhandener Arztbrief bzw. ein Blutgruppenausweis, in dem irreguläre Antikörper vermerkt sind, in Kopie zusammen mit der Anforderung blutgruppenserologischer Untersuchungen ins  immunhämatologische Labor geschickt wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass das vom Blutdepot zur Abklärung positiver Befunde angeforderte  &lt;br /&gt;
Material unverzüglich abgenommen und weitergeleitet wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass im Regelfall vor allen invasiven und operativen Eingriffen, bei denen die Möglichkeit bzw. hohe Wahrscheinlichkeit einer Bluttransfusion besteht, ein gültiger Befund der Blutgruppenbestimmung und ein aktuelles Ergebnis des Antikörpersuchtests (AKS) vorliegt.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;trägt das erhöhte Risiko für Anforderungen von ungekreuztem Blut.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Regeln der ärztlichen Aufklärungspflicht unter besonderer Abwägung der Risiken zu beachten, wobei der Patient soweit möglich bereits zum Zeitpunkt der Planung einer möglichen Transfusion über die Risiken etc. aufzuklären ist. Die Vorgaben des Patientenrechtegesetzes werden dabei eingehalten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Indikation für die Transfusion von Blutprodukten streng zu stellen unter Beachtung der Leitlinien zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat für den bei operativen/invasiven Eingriffen zu erwartenden Transfusionsbedarf rechtzeitig eine entsprechende Zahl kompatibler Blutkomponenten bereitzustellen (Anforderunsgformular im Intranet verfügbar)&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat Blutkomponenten und Plasmaderivate für jeden Empfänger schriftlich mit Arztunterschrift unter Angabe der klinischen Diagnose, der Transfusionsanamnese, der zeitlichen Dringlichkeit bzw. des vorgesehenen Transfusionstermins anzufordern. Nur in lebensbedrohlichen Notfällen kann dies an nicht ärztliches Personal unter Angabe des Namens des anfordernden Arztes delegiert werden. (→ bedeutet, Ausgabe von ungekreuzten Blutkonserven ist erforderlich!)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat sich über die Aufklärung und Einwilligung des Patienten vor Einleitung der Transfusion zu versichern.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat vor Beginn der Transfusion persönlich zu überprüfen, ob die Blutkomponenten für den be- &lt;br /&gt;
treffenden Empfänger bestimmt sind, die Blutgruppe des Blutpräparates dem Blutgruppenbefund des Empfängers entspricht bzw. verträglich ist, die Präparatenummer mit den Angaben im Begleitschein übereinstimmt und die Kreuzprobe gültig ist. Wenn Patienten, die von externen Häusern zuverlegt werden, Blutpräparate mitbekommen und die Begleitscheine nicht eindeutig Gültigkeit und regelrechte Durchführung der serologischen Verträglichkeitsprobe erkennen lassen, dürfen diese nicht angewendet werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat unmittelbar vor der Transfusion von Erythrozyten-Konzentraten persönlich den AB0-Identitätstest (Bedside-Test) direkt am Empfänger (nicht im Stationszimmer!) vorzunehmen. Er kann diese Aufgabe nur an eine andere Person delegieren, wenn er diese direkt beaufsichtigen kann. Der Bedside-Test ist mit dem Blut des Patienten durchzuführen. Falls ein und derselbe Arzt bei einem Patienten im zeitlichen Zusammenhang eine Serie von Blutpräparaten transfundiert, muss der Bedside-Test nur vor Transfusion des ersten Blutpräparates durchgeführt werden. Wechselt jedoch der transfundierende Arzt (z.B. Weitertransfusion bei Beginn des Bereitschaftsdienstes), muss der weitertransfundierende Arzt vor der ersten Einleitung einer Transfusion bei diesem Patienten erneut einen Bedside-Test durchführen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat das Ergebnis des AB0-Identitätstests schriftlich in der Krankenakte zu dokumentieren und bei Unstimmigkeiten das immunhämatologische Labor oder den Laborleiter umgehend zu benachrichtigen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat die Transfusion von Blutpräparaten (EK, TP, TK) persönlich einzuleiten und während und nach der Transfusion für eine geeignete Überwachung des Patienten zu sorgen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;darf ambulante Empfänger von Transfusionen frühestens 30 min nach Beendigung der Transfusion &lt;br /&gt;
entlassen. Er hat sorgfältig auf Symptome zu achten, die auf eine unerwünschte Reaktion hinweisen können, und den Empfänger über mögliche später eintretende Symptome aufzuklären.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass das Behältnis mit dem Restblut nach der Transfusion 24 Stunden bei 2 - 8° C aufbewahrt wird.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat jede Transfusion von Blutprodukten unverzüglich in der Patientenakte zu dokumentieren oder unter seiner Verantwortung dokumentieren zu lassen. Die Dokumentation umfasst insbesondere die Aufklärung, die Einwilligungserklärung, die Indikation sowie die Darstellung von Wirkungen und unerwünschten Ereignissen. Die transfundierten Blutprodukte und die verabreichten Gerinnungspräparate (auch gentechnologisch hergestellte), Humanseren, Immunglobuline etc. sind in der Patientenakte mit folgenden Angaben unverzüglich zu dokumentieren (&#039;&#039;&#039;patientenbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;): &lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Pharmazentralnummer oder &amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Bezeichnung des Präparates &amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers (Blutspendedienstes)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Menge und Stärke&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Datum und Uhrzeit der Anwendung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Sonderfall Behandlung von Hämophiliepatienten (geregelt in §14 Absatz 3a TFG): &lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;&amp;quot;Die Einrichtungen der Krankenversorgung, die behandlungsbedürftige Hämophiliepatienten zeitlich begrenzt im Rahmen eines stationären oder ambulanten Aufenthalts behandeln, übermitteln der hämophiliebehandelnden ärztlichen Person Angaben über den Anlass der Behandlung mit Blutprodukten und Plasmaproteinen im Sinne von Absatz 1 sowie ihre Dokumentation nach Absatz 2.&amp;quot;&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Link zum Deutschen [https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/regulation/meldung/dhr-deutsches-haemophilieregister/vorlage-14abs-3a-transfusionsgesetz.html Hämophilie Register]&amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;Eine Kopie des Chargendokumentationsrückscheines ist dem Arztbrief an den, die Hämophilie behandelnden Arzt/ Ärztin, hinzuzufügen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chargendokumentation von verabreichten Immunglobulinen und Humanseren (&#039;&#039;&#039;produktbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;) sind in der Anforderung und Dokumentation von Blutprodukten durch die Apotheke geregelt (Intranet – Apotheke – Dokument).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;UEK Aurich/Norden Anforderung Chargendokumentationspflichtiger Arzneimittel/Blutprodukte (nach Transfusionsgesetz)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;UEK Aurich/Norden Rückschein Chargendokumentationspflichtiger Arzneimittel/Blutprodukte (nach Transfusionsgesetz)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat bei einer Transfusion von Rh positiven (D positiv) Präparaten auf Rh negative (D negativ) Patienten dem weiterbehandelnden Arzt zur Feststellung eventuell gebildeter Antikörper die Durchführung eines AKS 2-4 Monate nach Transfusion zu empfehlen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat beim Auftreten von unerwünschten Ereignissen im Zusammenhang mit der Transfusion von Blutprodukten unverzüglich die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und das immunhämatologische Labor und den Transfusionsbeauftragten bzw. den Transfusionsverantwortlichen zu unterrichten und zu dokumentieren&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;hat bei unklaren Fällen unverzüglich den Rat einer transfusionsmedizinisch erfahrenen Person (z.B. Transfusionsbeauftragter oder Transfusionsverantwortlicher) einzuholen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/li&amp;gt;hat dafür zu sorgen, dass nicht transfundierte Blutprodukte zur Entsorgung und Dokumentation umgehend ins Blutdepot bzw. in die Apotheke zurückgebracht werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Qualitätsbeauftragte==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arzt mit mindestens dreijähriger ärztlicher Tätigkeit mit folgender Qualifikation: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Erfüllung der Voraussetzung für die Zusatzbezeichnung „Ärztliches Qualitätsmanagement“&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;40 h theoretische, von einer Ärztekammer anerkannte Fortbildung „Qualitätsbeauftragter Hämotherapie“&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Qualitätsbeauftragte hat... &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;die wesentlichen Bestandteile des Qualitätssicherungssystems der Einrichtung im Bereich der Anwendung von Blutprodukten (gemäß Anhang 41 der Hämotherapie-Richtlinien) zu überprüfen und jährlich bis zum 1. März einen Bericht über die Ergebnisse seiner Überprüfungen für den Zeitraum des jeweils vorausgegangenen Kalenderjahres zeitgleich an die Landesärztekammer und die Geschäftsführung zu senden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;einen Inspektionsbogen zu erarbeiten, der allen Transfusionsbeauftragten für die Durchführung der Selbstinspektionen zur Verfügung gestellt wird, die Inspektionsbögen auszuwerten und die Transfusionskommission über das Ergebnis zu informieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;in begründeten Fällen das Recht, Selbstinspektionen unter seiner Anleitung durchzuführen und bei schwerwiegenden Abweichungen die Geschäftsführung zu informieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Plegedienst==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Examinierte Pflegekraft mit Einweisung ins Blutdepot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Transportdienste dürfen nur dann nicht-examinierte Hilfskräfte eingesetzt werden, wenn diese eine Einweisung in das Blutdepot erhalten haben, in der Regel durch den jeweiligen transfusionsbeauftragten Arzt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einweisungen sind schriftlich zu hinterlegen. Für neu-angestellte oder neu-auszubildende Pflegekräfte erfolgt die Einweisung durch die Pflegedienstleitung. Die Durchführung wird dem Blutdepotleiter schriftlich zur Verfügung gestellt, da er dieses im Rahmen seiner Aufgaben dokumentieren muss.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Auswahl und eindeutige Kennzeichnung der Probengefäße zur Blutgruppenbestimmung und    &lt;br /&gt;
serologischen Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) mit Name, Vorname, Geburtsdatum, Einsender  &lt;br /&gt;
und Patientenidentifikationsnummer (Patientenetikett)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;eindeutige Kennzeichnung der Anforderungsformulare für blutgruppenserologische Untersuchungen bzw. für die Anforderung von Blutpräparaten, Gerinnungspräparaten und sonstigen Plasmaderivaten&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Blutentnahme auf Anordnung des zuständigen Arztes/Ärztin&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ordnungsgemäßer Versand des oben genannten Probenmaterials ins Blutdepot&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Transport der Blut- und Plasmapräparate von Blutdepot bzw. Apotheke bzw. Veranlassung dieses &lt;br /&gt;
Transports durch geeignete, eingewiesene Hilfskräfte&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vorbereitung der Transfusion (z.B. richtige Lagerung der Blutpräparate auf Station bis zur Transfusion, Auflösen von Faktorenkonzentraten, Anschließen des Transfusionssystems an den Blutbeutel)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Bestellung und Lagerung der Bedside-Testkarten, Durchführung des AB0-Identitätstests, aber nur unter der direkten Aufsicht des transfundierenden Arztes, wenn dieser gerade mit anderen Tätigkeiten am Patienten betraut ist. Die Einleitung der Transfusion und der Wechsel der Blutkomponentenpräparate (EK, TP, TK) ist eine ausschließlich ärztliche Aufgabe. Ausnahmen sind möglich unter direkter ärztlicher Aufsicht nach Anordnung und entsprechender Dokumentation im Bereich der Anästhesie und Intensivstation. Die Verantwortung bleibt beim transfundierenden Arzt.&amp;lt;/li&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Überwachung des Patienten während und nach der Transfusion. In Abständen von 20 bis 30 Minuten sollten im Regelfall das Wohlbefinden des Patienten und ggf. Puls und Körpertemperatur unter der Transfusion kontrolliert werden.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ergreifen erster Maßnahmen bei Verdacht auf eine unerwünschte Transfusionsreaktion&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Abhängen der Transfusion, Abklemmen (steril!) des Blutbeutels mit dem Restblut und dem &lt;br /&gt;
Transfusionsbesteck, Aufbewahrung im Kühlschrank bei 2-6 °C (UEK Aurich im Labor) und Entsorgung nach 24 Stunden, sofern vom Arzt keine andere Anordnung vorhanden ist&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Dokumentation der Blutgruppenbestimmung, der transfundierten Blut-, Plasma und Gerinnungs- &lt;br /&gt;
präparate auf Anordnung des Arztes in der Krankenakte bzw. auf dem Blutpräparatebegleitschein und ggf. in EDV mit&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Pharmazentralnummer oder&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Bezeichnung des Präparates&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers (Blutspendedienstes)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Menge und Stärke&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Datum und Uhrzeit der Anwendung&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Chargendokumentationpflichtige Blut-Produkte aus dem Labor mittels Formular Anlage&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Blutdepot und blutgruppenserologisches Labor==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärztliche Leitung: Transfusions- oder Labormediziner, ggf. externer Transfusionsmediziner Technisches Personal: medizinisch-technische Assistent, Arzthelferin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Überprüfung der eindeutigen Kennzeichnung der Probengefäße, bei Unklarheiten: Anforderung einer neuen Blutprobe&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Beurteilung, ob die eingesandte Blutprobe zur Untersuchung geeignet ist&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Nachforderung von Untersuchungsmaterial zur Abklärung positiver Befunde&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Aufbewahrung der Probengefäße (Originalröhrchen) nach Abschluss der Untersuchungen für mindestens 10 Tage bei 2 - 8 °C&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Durchführung, Beurteilung und Dokumentation der blutgruppenserologischen Untersuchungen sowie der vorgeschriebenen Qualitätskontrollen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;immunhämatologische Diagnostik/ Abklärung bei unerwünschten Transfusionsreaktionen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Erstellung und Speicherung von blutgruppenserologischen Befunden&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;liErstellen der Präparate-Begleitscheine&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Vertriebsverantwortlichkeit (Bestellung, Lagerung, Bereitstellung, Ausgabe) und produktbezogene Chargendokumentation von Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentraten und Therapeutischen Plasmen&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Ausgabe von Blutpräparaten erst nach vollständiger Angabe der Identitätsdaten (Name, Vorname, Geb.-Datum bzw. Identifikationsnummer) des Patienten oder eines eindeutigen Identifizierungsvorgangs.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vorhaltung einer definierten Anzahl von Blutpräparaten und Nachbestellung gemäß Verfahrensanweisung Blutdepot im Zentrallabor. Wenn die kritische, in der Verfahrensanweisung Blutdepot festgelegte Untergrenze erreicht wird, sofortige Information der diensthabenden Ärzte.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Apotheke==&lt;br /&gt;
===Qualifikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Approbation als Apotheker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Zuständigkeiten und Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Einkauf der in der Arzneimittelliste gelisteten Blut- und Plasmapräparate nach medizinischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten in Absprache mit der Transfusionskommission&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Vertriebsverantwortlichkeit (Bestellung, Lagerung, Bereitstellung, Ausgabe) und produktbezogene Chargendokumentation von chargenpflichten Produkten gemäß der Liste des PEI, z.B. Gerinnungspräparaten, Immunglobulinen, Rhesogam, Hepatitisprophylaxe, Tetagam, etc., außer Therapeutischen Plasmen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Weitergabe von Informationen der pharmazeutischen Hersteller oder Aufsichtsbehörden über Qualitätsmängel (z.B. Kontaminationen), Nebenwirkungen, Rückrufaktionen etc. der oben genannten Blutprodukte an den Transfusionsverantwortlichen, die Transfusionsbeauftragten und die transfundierenden Ärzte&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Rechnungskontrolle und Bewirtschaftung aller Blutprodukte&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;mengenmäßige Auflistung der chargenpflichtigen Konzentrate zur Weitergabe an den TV, der dieses einmal jährlich an das PEI melden muss&amp;lt;/lu&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blutprodukte mit und ohne Gerinnungswirkung werden in ausreichender Menge für beide Standorte in der Apotheke vorgehalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dokumentation der Applikation erfolgt sowohl patientenbezogen in der Krankenakte als auch chargenbezogen in der EDV der Apotheke („Rückschein Blutprodukte“).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisung_Transfusion_FFP&amp;diff=386</id>
		<title>Dienstanweisung Transfusion FFP</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisung_Transfusion_FFP&amp;diff=386"/>
		<updated>2025-02-24T10:46:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: /* Verträglichkeit AB0-ungleicher Frischplasmen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderung von FFP/GFP (= TP Therapeutisches Plasma) ==&lt;br /&gt;
Die Bereitstellung von FFP/GFP setzt voraus, dass die Blutgruppe des Patienten bekannt ist. Nur im äußersten Notfall darf, bis die Blutgruppe bestimmt ist, FFP/GFP der &#039;&#039;&#039;Blutgruppe AB (=Universalplasma)&#039;&#039;&#039; transfundiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutkomponenten sind &#039;&#039;&#039;verschreibungspflichtige&#039;&#039;&#039; Arzneimittel. Die Anforderung von FFP/GFP im Blutdepot erfolgt für jeden Empfänger schriftlich (mit Arztunterschrift!) unter Angabe der klinischen Diagnose, der zeitlichen Dringlichkeit sowie des vorgesehenen Transfusionstermins durch den zuständigen Arzt. Stehen autologe FFP/GFP bereit, hat der zuständige Arzt dafür Sorge zu tragen, dass diese zuerst angefordert und transfundiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswahl der FFP/GFP (= TP Therapeutisches Plasma) ==&lt;br /&gt;
Die Auswahl geeigneter FFP/GFP erfolgt durch das Blutdepot. Nach Möglichkeit sollte AB0-gleich transfundiert werden. Bei Mangel an entsprechenden FFP/GFP (z.B. der Blutgruppe 0) können unbedenklich AB0-ungleiche, aber kompatible FFP/GFP (z.B. A oder B) transfundiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Kompatibilität aber nicht wie bei den Erythrozytenkonzentraten von den Blutgruppenantigenen, sondern von den im Plasma enthaltenen Isoagglutininen (Anti-A und/oder Anti-B) beeinflusst wird, gelten für die Kompatibilität andere Regeln als für Erythrozytenkonzentrate!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;Verträglichkeit AB0-ungleicher Frischplasmen&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Blutgruppe des Patienten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|A&lt;br /&gt;
|B&lt;br /&gt;
|AB&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;erlaubte Blutgruppe des gefrorenen Frischplasmas&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|A oder B&lt;br /&gt;
|B oder 0&lt;br /&gt;
|AB, A, B oder 0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Bestrahlung von FFP/GFP zur Vermeidung einer GvHD ist nach den Querschnitts-Leitlinien nicht mehr indiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerung ==&lt;br /&gt;
FFP/GFP wird im Blutdepot bei &amp;lt; -30 °C bis zum Ende der Haltbarkeitsdauer gelagert und ausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung der Transfusion ==&lt;br /&gt;
Auch für die Transfusion von FFP/GFP sind die Regeln der ärztlichen Aufklärungspflicht zu beachten (siehe Dienstanweisung zur Aufklärungspflicht vor der Transfusion von Blutkomponenten und Plasmaderivaten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FFP/GFP dürfen erst unmittelbar vor der Transfusion aufgetaut werden. Falls die Frischplasmen in eine Plastikumhüllung eingeschweißt sind, ist diese beim Auftauen zu belassen und erst danach zu entfernen. Bei Rissen im Plasmabeutel wird sonst das Auftaugerät kontaminiert. Das Auftauen erfolgt an den entsprechenden Standorten der Erwärmungsgeräte und zwar- im OP bzw. auf der Intensivstation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen sich beim Auftauvorgang Defekte des Plasmabeutels heraus (Plasma läuft zwischen Beutel und Umhüllung), ist der Plasmabeutel mit seiner Umhüllung über das Blutdepot der Klinik zwecks Chargen-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumentation in der EDV an den Blutspendedienst Oldenburg/Bremen zurückzuschicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Auftauvorgang im Blutdepot dauert für 2 FFP/GFP 20 - 30 min. Werden mehr als 2 FFP/GFP benötigt, verlängert sich die Auftauzeit entsprechend. Verzögert sich die Transfusion, so sind die FFP/GFP bei + 2 - 6 °C im Kühlschrank zu lagern, wobei es mit zunehmender Lagerzeit zu Qualitätsverlusten kommt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TP, bei denen der Beutel undicht ist oder die nicht transfundiert wurden, sind in jedem Fall zur Chargendokumentation und sicheren Entsorgung an das Blutdepot zurückzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border: 1px solid #ff0000; border-left: 10px solid #ff0000; background: #fbfbfb;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding: 0.25em 0.5em; width: 100%; color:red;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;→ Auftauen im offenen Wasserbad ist verboten („Kunstfehler“)!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Aufgetaute Frischplasmen sind unverzüglich zu transfundieren!&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung der Transfusion ==&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Transfusion hat der transfundierende Arzt persönlich zu überprüfen, ob das FFP/GFP für den betreffenden Empfänger bestimmt ist, die Blutgruppe des FFP/GFP (Konservenetikett) dem Blutgruppenbefund des Empfängers entspricht oder zumindest kompatibel ist und die Konservennummer mit den Angaben im Begleitschein übereinstimmt. Darüber hinaus müssen das Verfallsdatum und die Unversehrtheit des Blutbehältnisses überprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine serologische Verträglichkeitsprobe entfällt. Eine AB0-Kontrolle beim Patienten (Bedside-Test) ist jedoch unbedingt erforderlich. Der Rhesusfaktor bleibt bei Plasmatransfusionen unberücksichtigt. Eine Immunisierung ist mit Bildung von Anti-D-Antikörpern in seltenen Fällen durch die Erythrozytenreste im Plasma jedoch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transfusion des FFP/GFP erfolgt über ein Transfusionsgerät mit Standardfilter (Porengröße 170 - 230 μm) möglichst über einen eigenen venösen Zugang. Über ein Transfusionsgerät, das maximal 6 Stunden gebraucht werden darf, können mehrere FFP/GFP verabreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eröffnete („angestochene“) FFP/GFP sind innerhalb von 6 Stunden zu transfundieren. Dem FFP/GFP dürfen keine Medikamente zugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einleitung der Transfusion von Blutkomponenten erfolgt immer durch den transfundierenden Arzt. Während und nach der Transfusion ist für eine geeignete Überwachung des Patienten zu sorgen. Nach Beendigung der Transfusion ist das Behältnis mit dem Restplasma und dem Transfusionsbesteck steril abzuklemmen und 24 Stunden bei 2 – 6 °C aufzubewahren. Anschließend wird es als Hausmüll entsorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anwendungsbezogenen Wirkungen sind durch geeignete Parameter (z.B. TPZ, PTT) zu überprüfen. Unerwünschte Wirkungen sind im Krankenblatt zu dokumentieren und ggf. zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präparatespezifikation ==&lt;br /&gt;
Das an der UEK Aurich-Norden üblicherweise verwendete FFP/GFP ist quarantänegelagertes Plasma vom Einzelspender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volumina pro Transfusionseinheit liegen zwischen 200 - 250 ml (einschließlich Antikoagulanzlösung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dosierung von FFP/GFP (= TP Therapeutisches Plasma) ==&lt;br /&gt;
In gefrorenem Frischplasma sind alle Gerinnungsfaktoren und Inhibitoren enthalten, deren Aktivität bei konstanter Lagerungstemperatur (&amp;lt;- 30°C) entsprechend der ausgewiesenen Haltbarkeitsdauer des Präparates erhalten bleibt. Die Präparate müssen zumindest Raumtemperatur erreichen, damit die (pharmakologisch aktiven) Gerinnungsfaktoren in Lösung gehen. Die Beutel sind gewissenhaft auf Folienrisse zu überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dosierung richtet sich nach dem klinischen Bild und nach den Ergebnissen gerinnungs-physiologischer Untersuchungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Faustregel zur Dosierung:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;1 ml FFP/GFP /kg Körpergewicht erhöht den Faktorengehalt um etwa 1 - 2%&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;d.h. 1 FFP/GFP (200 ml) erhöht die TPZ bei einem 70 kg-Patienten nur um ca. 4 %.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;FFP/GFP sollte schnell infundiert werden. Um eine hämostyptische Wirkung zu erreichen, sind beim Erwachsenen initial mindestens 3 - 4 FFP/GFP -Einheiten erforderlich. Eine Volumenüberlastung ist zu vermeiden. Werden mehr als 50 ml/min beim Erwachsenen appliziert, ist eine zusätzliche Kalziumgabe erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:red;&amp;quot;&amp;gt;Grundsätzlich sollten blutungsbedingte Gerinnungsstörungen allerdings gezielt therapiert werden!&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;Unerwünschte Wirkungen nach Transfusion von FFP/GFP:&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
Folgende unerwünschte Wirkungen können auftreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Volumenbelastung, Zitratintoxikation&lt;br /&gt;
# allergische bzw. anaphylaktoide Reaktionen&lt;br /&gt;
# transfusionsinduzierte akute Lungeninsuffizienz (TRALI-Syndrom) (häufigste und gefährlichste unerwünschte Wirkung!)&lt;br /&gt;
# Übertragung von Infektionserregern (HBV, HCV, CMV, HIV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ [https://www.pei.de/DE/arzneimittelsicherheit/arzneimittelsicherheit-node.html Arzneimittelsicherheit - Paul-Ehrlich-Institut] ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chargendokumentation ==&lt;br /&gt;
Bei den vom Blutdepot ausgegebenen FFP/GFP’s sind die Präparatenummern zusammen mit dem Transfusionsdatum in die Krankenakte einzutragen (= patientenbezogene Chargendokumentation). Die produktbezogene Chargendokumentation erfolgt durch das Blutdepot in der EDV. Ein Eintrag in die EDV der Apotheke ist nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Indikation ==&lt;br /&gt;
Die Indikation für die Verabreichung von FFP/GFP ist auf dem FFP/GFP -Begleitschein zu dokumentieren. Falls die Indikationsstellung von den Querschnitts-Leitlinien zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten abweicht, ist dies zu begründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;FFP/GFP-Gabe empfohlen&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bei schwerem akuten Blutverlust und manifesten oder drohenden mikrovaskulären Blutungen in einer Dosierung von 15 – 20 ml/kg KG (= 5 TP bei 70 kg Patient)&lt;br /&gt;
* bei Patienten mit DIC und Koagulopathie und Quickwerten &amp;lt; 50 % und/oder Fibrinogenspiegeln &amp;lt; 100 mg/dl und schweren Blutungen in einer Dosierung von 20 ml/kg KG&lt;br /&gt;
* bei Pat. mit akuter TTP oder adultem HUS bis die Thrombozytenzahl &amp;gt; 100.000 /μl liegt im Rahmen eines täglichen Plasmaaustausches&lt;br /&gt;
* bei Pat. mit schwerem angeborenen FV-Mangel (Restaktivität &amp;lt; 5%) perioperativ, im Rahmen invasiver Eingriffe oder im Falle schwerer Blutungen in einer Dosierung von 15 – 20 ml/kg KG Ziel 15 – 20% Aktivität der Faktoren&lt;br /&gt;
* bei Pat. mit schwerem bzw. leichtem angeborenen FXI-Mangel und schwerer Blutungsneigung perioperativ oder im Rahmen invasiver Eingriffe, wenn lokale Maßnahmen (z.B. Fibrinkleber, Desmopressin oder Antifibrinolytika zur Blutstillung nicht ausreichen, in einer Dosierung von 20 ml/kg KG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;Die Gabe von FFP/GFP ist nicht angezeigt&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* prophylaktische Plasmagabe bei akutem Leberversagen ohne Blutungskomplikationen zur Besserung der Diagnose&lt;br /&gt;
* prophylaktische Plasmagabe vor Leberpunktion, Parazentese, Thorakozentese oder Punktion zentraler Venen bei Patienten mit Hepatopathie oder Koagulopathie&lt;br /&gt;
* akute Pankreatitis&lt;br /&gt;
* Plasmatausch bei Guillain-Barre-Syndrom&lt;br /&gt;
* prophylaktisch postoperativ bei Patienten mit kardiopulmonalen Bypass-Operationen mit Quickwerten &amp;gt; 50 % und Fibrinogenspiegeln &amp;gt; 100 mg/dl.&lt;br /&gt;
* als Volumenersatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;Kontraindikationen&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
Patienten mit Plasmaunverträglichkeit, z.B. bei IgA-Mangel&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisungen_Durchf%C3%BChrung&amp;diff=385</id>
		<title>Dienstanweisungen Durchführung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisungen_Durchf%C3%BChrung&amp;diff=385"/>
		<updated>2025-02-24T10:46:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: /* Standard- EK */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Die Bereitstellung von EK setzt voraus, dass dem Blutdepot die Blutgruppe und das Ergebnis des Antikörpersuchtests des Patienten bekannt sind. Im Regelfall müssen vor allen invasiven und operativen Eingriffen, bei denen die Möglichkeit eines transfusionsbedürftigen Blutverlustes besteht, ein gültiger Befund der Blutgruppenbestimmung und ein aktuellesErgebnis des Antikörpersuchtests des zuständigen Laboratoriums vorliegen. Dies bedeutet, dass bei Patienten, bei denen die Möglichkeit einer Bluttransfusion besteht, die Blutgruppenbestimmung mit AKS zum frühst möglichen Zeitpunkt (= i. d. R. der Aufnahmetag) angefordert werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutkomponenten sind &#039;&#039;&#039;verschreibungspflichtige&#039;&#039;&#039; Arzneimittel. Die Anforderung von EK erfolgt für jeden Empfänger schriftlich - mit Arztunterschrift! - unter Angabe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der klinischen Diagnose&lt;br /&gt;
* der Medikamente, die die Verträglichkeitsprobe beeinträchtigen (z.B. Plasmaexpander, Heparin in therapeutischer Dosierung, Antibiotika) &lt;br /&gt;
* der Transfusionsanamnese (wichtig: Ist der Patient vortransfundiert? Ist die Patientin schwanger?)&lt;br /&gt;
* ggf. vorausgegangener Stammzelltransplantationen&lt;br /&gt;
* sind Fremdbefunde bekannt (ganz wichtig:  andere bekannte Antikörper!)&lt;br /&gt;
* der zeitlichen Dringlichkeit bzw. des vorgesehenen Transfusionstermins&lt;br /&gt;
* durch den bestellenden Arzt. &lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border: 1px solid #ff0000; border-left: 10px solid #ff0000; background: #fbfbfb;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding: 0.25em 0.5em; width: 100%;&amp;quot; |Achtung: In diesen Fällen ist eine enge Absprache mit dem immunhämatologischen Labor/ Laborleiter erforderlich, dass sich Voraussetzungen ändern, z.B. Wegfall der 3-Tage-Regel und vor jeder Transfusion Kontrolle von AKS (Antikörpersuchtest) und DCT (direkter Coombs-Test).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Für den bei operativen/invasiven Eingriffen zu erwartenden Transfusionsbedarf ist rechtzeitig eine entsprechende Anzahl – auch unter Berücksichtigung evtl. Komplikationen – kompatibler Blutprodukte bereitzustellen. Über die Zahl der bereitzustellenden EK bei Standardoperationen gibt die klinikspezifische Liste Auskunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtzeitig&#039;&#039;&#039; bedeutet bei geplanten Eingriffen oder Routinetransfusionen eine EK-Anforderung am &#039;&#039;&#039;Vortag vor 14 Uhr&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Blutproben, die zur transfusionsserologischen Untersuchung erforderlich sind, müssen stets - auch im Notfall - eindeutig beschriftet sein, d.h. mit einem vollständigen Patientenetikett oder zumindest leserlich mit Name, Vorname, Geburtsdatum und Einsender. Der anfordernde Arzt ist für die Identität der Blutprobe verantwortlich, auch wenn er die Entnahme nicht selbst vorgenommen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Durchführung der serologischen Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) wird jeder Konserve ein Begleitschein beigefügt, auf dem die vollständigen Patientendaten, die Nummer des EK, das Ergebnis der Kreuzprobe und evtl. weitere Informationen vermerkt sind. Der Begleitschein darf bis zur Entsorgung des leeren Beutels bzw. bis zur Rückgabe an das Blutdepot nicht von der Konserve getrennt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dauer der Gültigkeit der Kreuzprobe ==&lt;br /&gt;
Das Blut für die Kreuzprobe muss nach Entnahme unverzüglich ins Blutdepot geschickt werden und darf nicht auf Station gelagert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mit einer Verträglichkeitsprobe bereitgestellten Erythozytenkonzentrate werden in der Regel (vorbehaltlich Sonderabsprachen) 3 Tage für den Patienten reserviert, z.B. von Freitag bis Montagabend 23:59 Uhr. Nach Ablauf der Frist werden die Konserven automatisch aus der Bereitstellung zurückgezogen und stehen nicht mehr für den Patienten zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen muss, wenn z.B. drei Erythrozytenkonzentrate „gekreuzt“ und für verträglich befunden wurden, von denen dann eines gegeben wurde, die Verträglichkeitsprobe („Kreuzprobe“) nach spätestens 3 Tagen wiederholt werden, da die Gabe des ersten Konzentrates möglicherweise zur Antikörperbildung geführt haben könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese mögliche Immunisierung ist auch der Grund dafür, dass Blutproben für jede neue Anforderung frisch entnommen werden müssen. Blutabnahmen „auf Vorrat“ mit Lagerung der Blutproben im Stationskühlschrank sind nicht zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Notfällen ist ein „Nachkreuzen“ von Erythrozytenkonzentraten mit im Labor vorhandenen Patientenproben am gleichen Tag möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dosierung von EK ==&lt;br /&gt;
Die Dosierung von EK richtet sich nach dem angestrebten Zweck und muss dem Grundsatz folgen „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Bei einem normalgewichtigen Erwachsenen ohne gesteigerten Erythrozytenumsatz ist nach Übertragung eines EK mit einem Anstieg des Hb-Wertes um etwa 1 g/dL bzw. des Hk-Werts um etwa 3 – 4 % zu rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswahl der EK ==&lt;br /&gt;
Die Auswahl der für den Patienten geeigneten EK erfolgt durch MTAs des Immunhämatologischen Labors, entsprechend den Vorgaben des Laborleiters. EKs werden grundsätzlich AB0-gleich transfundiert, so diese zur Verfügung stehen, ansonsten AB0 kompatibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Mädchen und Frauen im gebärfähigen Alter ist ebenfalls die Rhesusformel und der Kellfaktor K/k kompatibel zu beachten, damit eine Immunisierung ausgeschlossen wird. In bestimmten Fällen kann von diesen Vorgaben abgewichen werden; Hinweise dazu finden sich dann jeweils auf dem Konservenbegleitschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Vorauswahl durch das Labor entlässt jedoch nicht den transfundierenden Arzt aus der Verantwortung, die Konservenauswahl auf Richtigkeit bzw. Kompatibilität hin zu überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rh-negativen Kindern und Frauen im gebärfähigen Alter sollten ausschließlich Rh-negative EK transfundiert werden (Ausnahme: lebensbedrohliche Situation). Wegen des relativen Mangels an Rh-D-negativem Blut kann gelegentlich die Transfusion von Rh-D-positivem Blut auf Rh-D-negative, nicht immunisierte männliche Patienten und Frauen im nicht gebärfähigen Alter nötig sein. Dies führt bei einem Teil der Patienten zur Bildung von Anti-D-Antikörpern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border: 1px solid #ff0000; border-left: 10px solid #ff0000; background: #fbfbfb;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding: 0.25em 0.5em; width: 100%;&amp;quot; |Achtung: In diesen Fällen ist eine enge Absprache mit dem immunhämatologischen Labor/ Laborleiter erforderlich, dass sich Voraussetzungen ändern, z.B. Wegfall der 3-Tage-Regel und vor jeder Transfusion Kontrolle von AKS (Antikörpersuchtest) und DCT (direkter Coombs-Test).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Bei der notfallmäßigen Transfusion von Rh-positivem Blut auf Rh-negative Empfänger ist dies im Entlassungsbericht (Arztbrief) des Patienten dem Hausarzt mitzuteilen. Neben dem Hinweis auf das Auftreten eines beschleunigten EK-Abbaus mit Ikterus (Hb-Abfall), muss darauf hingewiesen werden, dass eine Nachuntersuchung auf Antikörperbildung ca. 2 - 4 Monate nach erfolgter Transfusion veranlasst werden muss. In bis zu 50% der Fälle ist mit einer Anti-D-Antikörperbildung zu rechnen. Bei Antikörpernachweis muss dem Patienten im Hinblick auf zukünftige Transfusionen ein Nothilfepass ausgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verträglichkeit AB0-ungleicher, plasmaarmer Erythrozytenkonzentrate&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Blutgruppe des Patienten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|A&lt;br /&gt;
|B&lt;br /&gt;
|AB&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;erlaubte Blutgruppe des Erythrozytenkonzentrates&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|A oder B&lt;br /&gt;
|B oder 0&lt;br /&gt;
|AB, A, B oder 0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Zur patientenbezogenen Dokumentation wird der Konservenbegleitschein mit Angabe von Uhrzeit und Datum der Transfusion sowie die Kreuzprobenprotokolle in die Patientenakte geheftet. Die chargenbezogene Dokumentation von Erythrozytenkonzentraten erfolgt in der EDV im immunhämatologischen Labor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positiver Ausfall der serologischen Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe)/des Antikörpersuchtests ==&lt;br /&gt;
Gelegentlich finden sich positive serologische Verträglichkeitsproben, die entweder bedingt durch die Grunderkrankung oder aus anderen Gründen, reaktiv sind. In diesen Fällen werden mehrere Untersuchungen vorgenommen, um die Ursache dafür abzuklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der positive oder unklare Befund wird in der Labor-EDV dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Jeder positive oder unklare Befund muss durch Einsendung des entsprechenden Patientenblutes vom zuständigen Referenzlabor (Blutspendedienst Oldenburg/Bremen) abgeklärt werden.&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeitverzögerungen sind einzuplanen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgabe und Annahme von Blutkomponenten an andere Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
Die Verantwortung für die Qualität und Unbedenklichkeit der vom Blutspendedienst gelieferten Blutprodukte (=Arzneimittel) liegt beim DRK Blutspendedienst. Die Abgabe und Annahme von Blutkomponenten vom Blutdepot in Aurich - Norden an ein anderes Krankenhaus oder Ärzte ist &#039;&#039;&#039;nur in Notfällen&#039;&#039;&#039; und unter Einhaltung der Dokumentation zulässig. Elektive Abgabe oder Annahme ist &#039;&#039;&#039;nicht zulässig&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präparatespezifikation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;Standard- EK&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
Das üblicherweise verwendete „Standard-EK“ ist ein leukozyten-depletiertes EK in Additivlösung, bei dem durch spezielle Leukozytenfilter bei der Herstellung (in-line-Filtration) die Leukozyten weitestgehend und die Thrombozyten zu einem großen Teil entfernt wurden. Leukozyten-depletiertes EK gelten als sicher bezüglich der Übertragung von CMV und verhindern eine Immunisierung gegen Histokompatibilitätsantigene. Das Volumen beträgt 200 - 350 ml bei einem Hämatokrit von 50 – 70 %. Die Lagerungsfähigkeit beträgt bei 2 – 6 °C je nach verwendeter Additivlösung bis maximal 49 Tage.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaa; border-left: 10px solid #36c; background: #fbfbfb;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding: 0.25em 0.5em; width: 100%;&amp;quot; |Siehe hierzu Fachinfo Erythrozytenkontentrat FNZ und Erythrozytenkonzentrat VBF unter https://www.blutspende-leben.de/medizinische-fachkreise/vorschriften-transfusionsmedizin&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;Spezielle EK&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Gewaschene EK&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei gewaschenen EK wird das Plasma durch mehrmaliges Aufschwemmen und Zentrifugieren weitestgehend entfernt. Gewaschene EK sind nur noch in sehr seltenen Fällen indiziert, nämlich bei nachgewiesener Unverträglichkeit gegen Plasmaproteine oder bei IgA-Mangel mit Antikörpern gegen IgA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewaschene EK müssen unverzüglich transfundiert werden. Wegen der seltenen Indikation ist immer die telefonische Rücksprache mit dem Blutdepotleiter erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Bestrahlte EK&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der seltenen Indikation ist immer die telefonische Rücksprache mit dem Blutdepotleiter erforderlich. Zur Vermeidung von Graft-versus-Host-Reaktionen bei besonders gefährdeten Empfängern sollten alle Blutkomponenten mit ionisierenden Strahlen (empfohlene Dosis: 30 Gy) behandelt werden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(s. https://www.blutspende-leben.de/medizinische-fachkreise/vorschriften-transfusionsmedizin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indikationen für bestrahlte Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentrate sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* alle Blutkomponenten bei transplantierten oder bei Hochdosis-Chemotherapie&lt;br /&gt;
* einige Tumortherapie, z.B. Hodgkin-Lymphomen&lt;br /&gt;
* alle HLA-ausgewählten Blutkomponenten&lt;br /&gt;
* Granulozytenkonzentratepräparate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(siehe Vorgaben in den Leitlinien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutkomponenten für die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* intrauterine Transfusion&lt;br /&gt;
* Transfusion von Neugeborenen bei Verdacht auf Immundefizienz&lt;br /&gt;
* Transfusion bei allogener Stammzell-/Knochenmarktransplantation&lt;br /&gt;
* Transfusion (7 – 14 Tage) vor autologer Blutstammzellentnahme&lt;br /&gt;
* Transfusion bei autologer Stammzell-/Knochenmarktransplantation (ca. 3 Monate nach Transplantation)&lt;br /&gt;
* Transfusion bei schwerem Immundefektsyndrom oder Patienten mit AIDS&lt;br /&gt;
* Transfusion bei Morbus Hodgkin (alle Stadien)&lt;br /&gt;
* Therapie mit Purin-Analoga (Fludarabin, Cladrabin, Deoxycoformycin)&lt;br /&gt;
* Therapie mit Anti-T-Lymphozyten-Antikörpern (Alemtuzumab, ATG/ALG)&lt;br /&gt;
* Transfusion bei Hochdosis-Chemotherapie bei Leukämien, malignen Lymphomen und soliden Tumoren&lt;br /&gt;
Die seit 01.10.2001 vorgeschriebene Leukozytendepletion reicht &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;nicht&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; aus, um Posttransfusions-GVHD zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung der Transfusion ==&lt;br /&gt;
Für die Transfusion sind die Regeln der ärztlichen Aufklärungspflicht unter besonderer Abwägung der Risiken zu beachten. Besteht bei planbaren Eingriffen die Wahrscheinlichkeit von mindestens 10 % für die Notwendigkeit einer Transfusion, ist der Patient über das Risiko allogener Bluttransfusionen aufzuklären und rechtzeitig auf die Möglichkeit der Anwendung autologer Hämotherapieverfahren (Eigenblutspende) hinzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aufklärungsgespräch, das mindestens einmal während des stationären Aufenthalts oder der ambulanten Behandlung eines Patienten erfolgen muss, sowie die Einwilligungserklärung des Patienten zu der beabsichtigten Transfusion sind schriftlich zu dokumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die EK dürfen erst &#039;&#039;&#039;unmittelbar vor der Transfusion&#039;&#039;&#039; aus dem Blutdepot abgeholt werden. Die Transfusion der EK sollte ohne Zeitverzögerung nach Abholung aus dem Blutdepot begonnen werden. Ist eine Verzögerung der Transfusion absehbar, &#039;&#039;&#039;so ist die EK-Transfusion innerhalb von 6h nach Ausgabe abzuschließen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Blutkomponenten und Plasmaderivate dürfen nicht auf den Stationen gelagert werden!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Rücknahme von nicht angewendeten Blutprodukten ist nicht möglich, in Ausnahmefällen nur nach Rücksprache mit dem ärztlichen Blutdepotleiter.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EK, die nicht oder nicht vollständig transfundiert wurden, sind in jedem Fall zur Chargendokumentation und sicheren Entsorgung an das Blutdepot zurückzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung der Transfusion ==&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Transfusion hat der transfundierende Arzt persönlich zu überprüfen, ob&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ein Bedside-Test am Patientenbett durchgeführt wurde&lt;br /&gt;
* ob das EK für den betreffenden Empfänger bestimmt ist,&lt;br /&gt;
* die Blutgruppe des EK (Konservenetikett) dem Blutgruppenbefund des Empfängers und dem Bedside-Test kompatibel ist und den Angaben entspricht, und ob die Konservennummer/n mit den Angaben im Begleitschein übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus müssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das Verfallsdatum und die Gültigkeit der Verträglichkeitsprobe überprüft und&lt;br /&gt;
* das EK einer optischen Qualitätsprüfung unterzogen werden. Dabei ist vor allem auf die Unversehrtheit des Blutbeutels, die Farbe des Konzentrats, evtl. Koagelbildung, Verfärbungen und Hämolyse im Schlauchsegment zu achten.&lt;br /&gt;
* Für die Transfusion ist unbedingt ein Transfusionsbesteck (Filter 170-230 μm) zu verwenden (kein Infusions-Set). Beim System Sangofix mit 200 μm Filter der Firma Braun Melsungen erfolgt die Entlüftung der Tropfkammer anterograd, im Gegensatz zu dem System HEMASID-Duoplus mit retrograder Füllung der Tropfkammer. Über ein Transfusionsbesteck dürfen mehrere gleiche Produkte unter &amp;lt;u&amp;gt;Wahrung der Sterilität&amp;lt;/u&amp;gt; innerhalb von 6 Stunden in Folge transfundiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Empfängern, die namentlich nicht identifiziert werden können, müssen die Personalien durch andere Angaben (s. unter Anforderung Blutgruppenbestimmung) ersetzt werden, die eine eindeutige Identifikation erlauben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border: 1px solid #ff0000; border-left: 10px solid #ff0000; background: #fbfbfb;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding: 0.25em 0.5em; width: 100%;&amp;quot; |Unmittelbar vor der Transfusion von Blutkomponenten ist vom transfundierenden Arzt oder unter seiner direkten Aufsicht der AB0-Identitätstest (Bedside-Test) unmittelbar am Empfänger (nicht im Stationszimmer!) vorzunehmen. Er dient der Bestätigung der zuvor bestimmten AB0-Blutgruppenmerkmale des Empfängers. Das Ergebnis ist schriftlich in der Krankenakte zu dokumentieren, z.B.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedside-Test durchgeführt, Ergebnis: Patient: Blutgruppe 0 / Konserve, Nr. 99054321: Blutgruppe 0 &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aus hygienischen Gründen darf keinesfalls die Original-Testkarte in die Krankenakte eingeheftet werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border: 1px solid #ff0000; border-left: 10px solid #ff0000; background: #fbfbfb;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding: 0.25em 0.5em; width: 100%;&amp;quot; |Bei Unstimmigkeiten mit den Begleitpapieren oder dem Bedside-Test soll zunächst nicht transfundiert werden; das Immunhämatologische Labor ist umgehend zu befragen und eine Diskrepanz abzuklären.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Testkarte vor Durchführung des Bedside-Tests auf Raumtemperatur erwärmen. Auf Fehlablesungen infolge von Blutgerinnseln ist zu achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transfusion der EK erfolgt über ein Transfusionsgerät mit Standardfilter (Porengröße 170-230 μm) möglichst über einen eigenen venösen Zugang. Über ein Transfusionsgerät, das maximal 6 Stunden gebraucht werden darf, können mehrere EK verabreicht werden. Eröffnete („angestochene“) EK sind innerhalb von 6 Stunden zu transfundieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutkomponenten dürfen vom Anwender keine Medikamente bzw. Infusionslösungen beigefügt werden. Das Anwärmen von EK (max. + 40 °C) beschränkt sich auf spezielle Indikationen (Massivtransfusionen mit &amp;gt; 50 ml EK pro Minute, Transfusionen bei Neugeborenen, Transfusionen bei Patienten mit hochtitrigen Kälteantikörpern). Hierzu bedarf es zugelassener, zertifizierter Anwärmgeräte. Behelfsmäßige Maßnahmen zum Auftauen und Anwärmen von Blutkomponenten (Wasserbad o.ä.) sind unter keinen Umständen statthaft. Angewärmte EK müssen unverzüglich transfundiert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaa; border-left: 10px solid #36c; background: #fbfbfb;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding: 0.25em 0.5em; width: 100%;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Es entstehen mehr unerwünschte Transfusions-Reaktionen durch Prozeduren zum Anwärmen als Nebenwirkungen verhindert werden. Ansonsten werden EKs grundsätzlich nicht angewärmt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Einleitung der Transfusion von Blutkomponenten erfolgt immer durch den transfundierenden Arzt. Bezüglich des Anhängens einer zweiten und weiterer Blutkomponenten bei zeitlich unmittelbar nacheinander transfundierten Konserven siehe unter Aufgaben des Pflegedienstes. Während und nach der Transfusion ist für eine geeignete Überwachung des Patienten zu sorgen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaa; border-left: 10px solid #36c; background: #fbfbfb;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding: 0.25em 0.5em; width: 100%;&amp;quot; |Beachte: Die Tätigkeit kann ggf. delegiert werden, die Verantwortung vor und während der Transfusion bleibt immer beim Arzt!&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Nach Beendigung der Transfusion ist das Behältnis mit dem Restblut und dem Transfusionsbesteck kontaminationssicher abzuklemmen und 24 Stunden bei 2 –8 °C im Labor aufzubewahren. Anschließend wird es im Labor entsorgt. Der Transfusionsbericht des Konservenbegleitscheins ist vom Arzt auszufüllen, zu unterzeichnen und in der Patientenakte abzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor ein ambulanter Empfänger entlassen wird, ist sorgfältig auf Symptome zu achten, die auf eine unerwünschte Reaktion hinweisen können. Der Empfänger ist über mögliche, später eintretende Symptome aufzuklären. Die Wirkung der EK-Transfusion ist im Regelfall durch eine Hb- bzw. Hk-Messung zu dokumentieren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisungen_Transfusionszwischenf%C3%A4lle&amp;diff=384</id>
		<title>Dienstanweisungen Transfusionszwischenfälle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisungen_Transfusionszwischenf%C3%A4lle&amp;diff=384"/>
		<updated>2025-02-24T10:45:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: /* Vom Spender ausgehend */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Dienstanweisung zum Vorgehen bei Transfusionszwischenfällen und zur Rückverfolgung (Look back) ==&lt;br /&gt;
Dieser Dienstanweisung liegen die Empfehlungen der Bundesärztekammer für die Behandlung von Transfusionszwischenfällen (Dt. Ärztebl. 1983; 80 B: 41-44), die Empfehlungen des Arbeitskreises Blut zur Rückverfolgung und die entsprechenden Kapitel über die unerwünschten Wirkungen der verschiedenen Blutkomponenten und Plasmaderivate in den Richtlinien zur Hämotherapie und den Leitlinien zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten zugrunde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präambel: Auch bei Fehlbestimmung/Verwechslung im Rahmen der Anforderung von Blutprodukten ohne statt gehabte Fehltransfusion ist dies so zu dokumentieren, dass der Vorgang nachvollziehbar ist. In Zusammenhang mit Blutprodukten aus dem Labor hat dies in Zusammenarbeit mit den MTAs des Labors mittels des Laborformular Dok.- Nummer FO ZL 91 zu erfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome akuter unerwünschter Wirkungen ==&lt;br /&gt;
Einzeln oder in Kombination können auftreten: &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kreuz- und Lendenschmerzen&lt;br /&gt;
|Frösteln/Schüttelfrost&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bronchospasmus&lt;br /&gt;
|Atemnot&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|kalter Schweiß&lt;br /&gt;
|Erbrechen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Unruhe&lt;br /&gt;
|Fieber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hypotonie&lt;br /&gt;
|Hitzegefühl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Übelkeit&lt;br /&gt;
|Ikterus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blässe&lt;br /&gt;
|Schocksymptome&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|urtikarielle Exantheme&lt;br /&gt;
|Tachykardie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Juckreiz&lt;br /&gt;
|Nierenversagen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Während der Narkose fehlen die allgemeinen Symptome, Exantheme und Zeichen des Schocks können abgeschwächt auftreten. Eine Blutungsneigung während oder nach der Operation kann das auffallendste Symptom bei hämolytischen Reaktionen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jede unerwünschte Transfusionsreaktion bedarf der Klärung. Vorrangig ist der Nachweis bzw. Ausschluss einer intravasalen Hämolyse.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Häufigste Ursache lebensbedrohlicher hämolytischer Transfusionsreaktionen ist eine AB0-Inkompatibilität infolge von Verwechslungen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei Verdacht auf Verwechslung sind die weiteren möglicherweise infrage kommenden Patienten zu identifizieren.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beste &#039;&#039;&#039;Prophylaxe&#039;&#039;&#039; von Transfusionsreaktionen ist die &#039;&#039;&#039;strenge Indikationsstellung&#039;&#039;&#039; für alle Blut-komponenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzögerte hämolytische Transfusionsreaktionen können auch dadurch vermieden werden, dass jeder Patient bei der Aufnahmeuntersuchung nach einem Blutgruppenausweis befragt wird. Falls ein solcher vorgelegt wird und irreguläre Antikörper eingetragen sind, muss eine Kopie des Ausweises zusammen mit dem Anforderungs-Beleg Immunhämatologie zur weiteren Abklärung und Dokumentation ins Blutdepot geschickt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisatorische Maßnahmen bei (Verdacht auf) Auftreten unerwünschter Transfusionsreaktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Je nach Schwere und Art der Symptome ist die Transfusion zu unterbrechen bzw. abzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der transfundierende Arzt ist sofort zu benachrichtigen. Er informiert gegebenenfalls umgehend das Blutdepot bzw. den Transfusionsverantwortlichen, dessen Stellvertreter oder den diensthabenden Arzt der Transfusionsmedizin und entscheidet in Zusammenarbeit mit diesem über alle weiteren Maßnahmen.&lt;br /&gt;
* Der venöse Zugang ist offen zu halten. &lt;br /&gt;
* Die Voraussetzungen zur sofortigen Einleitung notfalltherapeutischer Maßnahmen sind sicherzustellen. &lt;br /&gt;
* Der Patient ist bis zum Abklingen der Symptome kontinuierlich zu überwachen. &lt;br /&gt;
* Die vom Blutdepot angeforderten Untersuchungsmaterialien und sämtliche noch verfügbaren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutbeutel mit dem restlichen Inhalt einschließlich der Transfusionsbestecke sind umgehend zu-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sammen mit den gewünschten klinischen Informationen zur  Durchführung der  Abklärung einzusenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Verdacht auf eine &#039;&#039;&#039;akute hämolytische Transfusionsreaktion ist&#039;&#039;&#039; umgehend das immunhämatologische Labor der Klinik zu informieren (um Folgeverwechslungen auszuschließen. Weitere Transfusionen sind erst zulässig, wenn dieser Verdacht ausgeräumt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen unerwünschten Nebenwirkungen sind vom verantwortlichen/transfundierenden Arzt einzusenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;An den Blutspendedienst Bremen - Oldenburg:&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 10 ml Nativblut und 10 ml EDTA Blut (nach Transfusion)&lt;br /&gt;
* Transfusionsprotokoll (enthält Produktart, Produktidentifikationsnummer, Zeitpunkt der Transfusion, Menge des transfundierten Blutes in ml, klinischer Symptomatik)&lt;br /&gt;
* die restlichen Blutbehältnisse mit einem sterilen Stopfen verschließen (Konserve)&lt;br /&gt;
* Kreuzblut des Empfängers (vor Transfusion)&lt;br /&gt;
* Ausgefüllter Berichtsbogen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;An das immunhämatologische Labor der Klinik:&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Serum-Monovette (Bestimmung von Bilirubin + LDH)&lt;br /&gt;
* EDTA-Monovette (Bestimmung des kleinen Blutbildes + Reticulocyten)&lt;br /&gt;
* Gerinnungs-Monovette (Bestimmung des freien HB * [Facharztlabor] + Quick + PTT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Überschreitet freies Hämoglobin den Grenzwert von 20 mg/l Plasma, spricht dies für das Vorliegen einer intravasalen Hämolyse. Die Bestimmung des freien Hämoglobins ist außerdem eine wichtige Meßgröße zur Beurteilung des Ausmaßes der Hämolyse. Erhöhte Werte durch schwere, intravasale Hämolyse, z.B. bei Herzklappenprothesen, bei extrakorporalem Kreislauf, bei Transfusionszwischenfällen, bei paroxysmaler nächtlicher Hämoglobinurie, bei Hämolyse durch Kälte- oder Wärmeauto-AK, bei Hämoglobinopathien und Enzymmangel-bedingten Hämolysen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;An das Institut für Laboratoriumsmedizin (Facharztlabor):&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Blutkulturen&#039;&#039;&#039; des Patienten zum eventuellen Nachweis einer Bakteriämie, bzw. Sepsis durch kontaminierte Konserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Behandlung schwerer Transfusionszwischenfälle entspricht der Therapie schwerer Schockzustände anderer Genese. Bei intravasaler Hämolyse kann das Krankheitsbild durch die frühzeitige Entwicklung einer disseminierten intravasalen Gerinnung gekennzeichnet sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle einer Transfusionsreaktion darf nur bei lebensbedrohlichen Zuständen die Transfusion fortgesetzt werden, wenn die AB0-Blutgruppen durch den Bedside-Test nochmals kontrolliert wurden und eine akute intravasale Hämolyse nach Zentrifugieren einer Citratprobe (Plasma rötlich verfärbt, hämolytisch, zusätzlich auf Urinfarbe achten!) ausgeschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &#039;&#039;&#039;eindeutigen hämolytischen Reaktionen&#039;&#039;&#039;, die akut nicht abgeklärt werden können, ist eine Wiederholungsuntersuchung des Antikörpersuchtestes entsprechend den Anweisungen des Blutspendedienstes ca. 8-14 Tage nach Reaktion durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:red;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Folgendes Ablaufschema gilt für die Abklärung von Transfusionsreaktionen&#039;&#039;&#039; (aus L. Thomas, Tab. 33-24, S. 953):&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
1. Sicherstellen der Blutkonserven und prätransfusionellen Patientenblutproben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
2. Bakteriologische Kontrollen von Patienten- und Konservenblut.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
3. Bereitstellung von posttransfusionellem Patientenblut für die Untersuchung der Hämolyseparameter (EDTA-Blut, Citrat und Nativblut) sowie zur immunhämatologischen Abklärung (Nativ- und EDTA- oder Citratblut).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
4. Nachweis von Hämolyse in Blutkonserven und posttransfusionellem Patientenblut (EDTA- oder Citratblut) durch Beurteilung des Überstandes nach Zentrifugieren der Blutproben (freies Hb)*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
5. Überprüfung der AB0-, Rh-Blutgruppen von Blutkonserven (falls nicht mehr vorhanden des Pilotröhrchens) und Patient (prä- und posttransfusionelle Probe)*; bei Plasma und &lt;br /&gt;
Thrombozytenpräparaten durch Bestimmung der Isoagglutinine.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
6. Kreuzproben mit prä- und posttransfusionellem Patientenblut möglichst gegen Erythrozyten aus den Blutpräparaten (Schlauchsegment) mit erweiterter und optimierter Methodik**, bei plasmahaltigen Präparaten auch als Minortests.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
7. Direkter Antiglobulintest mit mehreren polyspezifischen Coombsseren mit posttransfusionellem Blut (Citrat- oder EDTA-Blut) mit Hilfe empfindlicher Methodik (z. B. Gelzentrifugation)**.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
8. Antikörpersuchtest mit prä- und posttransfusionellem Patientenblut (Nativblut) mit erweiterter und optimierter Methodik**, gegebenenfalls auch mit Spenderplasma; bei Hämolysezeichen Wiederholung nach einer Woche.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
9. Bei Vorliegen von irregulären Antikörpern Bestimmung der korrespondierenden Antigene von prätransfusionellem Patientenblut und Blutkonserven.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
10. Weitere Diagnostik zum Nachweis von Antikörpern gegen Erythrozyten bei Vorliegen von Hämolysezeichen oder bei Auffälligkeit eines der Tests unter 1. – 8.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
11. HLA-Antikörper-Screening bei Negativität der Untersuchungen unter 2. – 8., eventuell im Spenderplasma.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
12. IgA-Bestimmung bei Negativität der Untersuchungen 2. – 8. und 11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; auch im Notfall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;**&amp;lt;/nowiki&amp;gt; generell vor weiteren Bluttransfusionen (erweiterte Methodik: z. B. zusätzliche Verwendung von Gelkarten; optimierte Methodik: z. B. die Verwendung von Serum anstelle von Plasma, gründlich gewaschener Spenderzellen, Verlängerung der Inkubationszeiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfassung und Dokumentation der Transfusionszwischenfälle (Hämovigilanz) ==&lt;br /&gt;
Die unerwünschten Transfusionsreaktionen, die durchgeführten Maßnahmen und die ggf. vom Blutdepot mitgeteilten pathologischen Befunde sind vom zuständigen Arzt in der Patientenakte, zu dokumentieren. Bei einer Transfusionsreaktion nach Verabreichung eines EK, TP oder TK soll die Dokumentation auf dem Blutpräparate-Begleitschein erfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsverantwortliche dokumentiert ebenfalls die ihm gemeldeten unerwünschten Trans-fusionsreaktionen, die Ergebnisse der Abklärung und die evtl. zu ergreifenden vorbeugenden Maßnahmen. Bei Nebenwirkungen (= unerwünschte Begleiterscheinungen, die beim bestimmungsgemäßen Gebrauch des Arzneimittels auftraten und nicht nach angemessener Recherche auf andere Ursachen zurückzuführen sind) unterrichten er oder der Apotheker entsprechend der festgelegten Vertriebsverantwortlichkeit den pharmazeutischen Unternehmer und im Falle des Verdachts einer schwerwiegenden Nebenwirkung zusätzlich die zuständige Bundesoberbehörde, d.h. das Paul-Ehrlich-Institut und die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.pei.de/DE/arzneimittelsicherheit/arzneimittelsicherheit-node.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückverfolgung ==&lt;br /&gt;
Besteht der begründete Verdacht (Hämovigilanz), dass Patienten durch ein Blutprodukt mit HI-, HC- oder HB-Viren oder anderen Erregern, die zu schwerwiegenden Krankheitsverläufen führen können, infiziert wurden, so veranlassen der Transfusionsverantwortliche bzw. der Apotheker eine Rückverfolgung (§ 19 Abs. 2 6 TFG). Für die diesbezügliche Meldung (§ 16 (2) TFG) an den Hersteller des Präparates, die Einleitung des Rückverfolgungsverfahrens und ggf. die Meldung an die Bundesoberbehörde (PEI) ist bei allen zellulären Präparaten und gefrorenen Frischplasmen der Transfusionsverantwortliche, bei den von der pharmazeutischen Industrie gelieferten Plasmaprodukten der Apotheker zuständig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückverfolgungsverfahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;Vom Spender ausgehend&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
Der/Die Stufenplanbeauftragte des Blutprodukt-Herstellers ist verantwortlich für die Einleitung eines Rückverfolgungsverfahrens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stufenplanbeauftragte des Blutspendedienstes NSTOB Springe ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hr. PD Dr. F. Wagner, Eldagsener Strasse 38, Springe (bei Hannover)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rückverfolgungsverfahren wird innerhalb der Klinik vom Transfusionsverantwortliche eingeleitet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* unverzügliche Benachrichtigung der betroffenen Patienten&lt;br /&gt;
* ggf. Benachrichtigung über die behandelnden Ärzte&lt;br /&gt;
* die Benachrichtigung beinhaltet die Empfehlung einer infektionsspezifischen Kontrolle der Patienten, eine eingehende Aufklärung über den Verdacht der Infektion und deren Auswirkung für den Patienten&lt;br /&gt;
* bei Vorliegen der Einwilligungserklärung unverzüglich spezifische Testung der Patienten durch Verantwortlichen der Einrichtung der Krankenversorgung oder durch externen behandelnden Arzt&lt;br /&gt;
* bei Weiterleitung der Abklärung an externen behandelnden Arzt unverzügliche Benachrichtigung des Stufenplanbeauftragten des Blutkomponentenherstellers mit Angabe der Adresse des behandelnden Arztes&lt;br /&gt;
* unverzügliche Unterrichtung des Stufenplanbeauftragten durch den verantwortlichen Arzt der versorgenden Einrichtung bzw. durch den externen behandelnden Arzt, wenn&lt;br /&gt;
** Ergebnisse der Kontrolluntersuchungen vorliegen&lt;br /&gt;
** Kontrolluntersuchung nicht möglich ist, da Patient nicht erreichbar&lt;br /&gt;
** Kontrolluntersuchung abgelehnt wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* schriftliche Unterrichtung der zuständigen Behörde (Paul-Ehrlich-Institut) durch Stufenplanbeauftragten des Pharmazeutischen Unternehmers über Ausgang des Rückverfolgungs-Verfahrens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;Vom Patienten ausgehend&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vom Transfusionsverantwortlichen bzw. Transfusionsbeauftragten wahrzunehmende Aufgaben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* unverzügliche Ermittlung der dem Empfänger verabreichten Blutprodukte&lt;br /&gt;
* Ermittlung der Chargennummern und der dazugehörigen Pharmazeutischen Unternehmer&lt;br /&gt;
* unverzügliche Unterrichtung der jeweiligen Pharmazeutischen Unternehmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(Stufenplanbeauftragter, BSD NSTOB Springe, Tel.: (05041) 772-0)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verbunden mit der Aufforderung der Überprüfung der jeweiligen Blutspender. Die Meldung des &#039;&#039;&#039;Transfusionsbeauftragten/ Transfusionsverantwortlichen&#039;&#039;&#039; beinhaltet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Art der Infektion, Ergebnisse der Infektionsserologie&lt;br /&gt;
* Bezeichnungen der involvierten Blutprodukte (EK, TK, GFP)&lt;br /&gt;
* Name des Pharmazeutischen Unternehmers&lt;br /&gt;
* Chargen-/Konservennummer&lt;br /&gt;
* Datum der Transfusionen&lt;br /&gt;
* Name, Vorname und Geburtsdatum des Empfängers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unverzügliche schriftliche Unterrichtung des Paul-Ehrlich-Instituts durch den Transfusionsverantwortlichen der klinischen Einrichtung bei Vorliegen einer schwerwiegenden Nebenwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsverantwortliche stellt jährlich im Hämotherapiebericht die Zahl der ihm gemeldeten unerwünschten Transfusionsreaktionen sowie Zahl und Ergebnis der eingeleiteten Rückverfolgungen zusammen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisungen_Transfusionszwischenf%C3%A4lle&amp;diff=383</id>
		<title>Dienstanweisungen Transfusionszwischenfälle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisungen_Transfusionszwischenf%C3%A4lle&amp;diff=383"/>
		<updated>2025-02-24T10:45:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: /* Rückverfolgungsverfahren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Dienstanweisung zum Vorgehen bei Transfusionszwischenfällen und zur Rückverfolgung (Look back) ==&lt;br /&gt;
Dieser Dienstanweisung liegen die Empfehlungen der Bundesärztekammer für die Behandlung von Transfusionszwischenfällen (Dt. Ärztebl. 1983; 80 B: 41-44), die Empfehlungen des Arbeitskreises Blut zur Rückverfolgung und die entsprechenden Kapitel über die unerwünschten Wirkungen der verschiedenen Blutkomponenten und Plasmaderivate in den Richtlinien zur Hämotherapie und den Leitlinien zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten zugrunde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präambel: Auch bei Fehlbestimmung/Verwechslung im Rahmen der Anforderung von Blutprodukten ohne statt gehabte Fehltransfusion ist dies so zu dokumentieren, dass der Vorgang nachvollziehbar ist. In Zusammenhang mit Blutprodukten aus dem Labor hat dies in Zusammenarbeit mit den MTAs des Labors mittels des Laborformular Dok.- Nummer FO ZL 91 zu erfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome akuter unerwünschter Wirkungen ==&lt;br /&gt;
Einzeln oder in Kombination können auftreten: &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kreuz- und Lendenschmerzen&lt;br /&gt;
|Frösteln/Schüttelfrost&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bronchospasmus&lt;br /&gt;
|Atemnot&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|kalter Schweiß&lt;br /&gt;
|Erbrechen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Unruhe&lt;br /&gt;
|Fieber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hypotonie&lt;br /&gt;
|Hitzegefühl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Übelkeit&lt;br /&gt;
|Ikterus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blässe&lt;br /&gt;
|Schocksymptome&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|urtikarielle Exantheme&lt;br /&gt;
|Tachykardie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Juckreiz&lt;br /&gt;
|Nierenversagen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Während der Narkose fehlen die allgemeinen Symptome, Exantheme und Zeichen des Schocks können abgeschwächt auftreten. Eine Blutungsneigung während oder nach der Operation kann das auffallendste Symptom bei hämolytischen Reaktionen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jede unerwünschte Transfusionsreaktion bedarf der Klärung. Vorrangig ist der Nachweis bzw. Ausschluss einer intravasalen Hämolyse.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Häufigste Ursache lebensbedrohlicher hämolytischer Transfusionsreaktionen ist eine AB0-Inkompatibilität infolge von Verwechslungen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei Verdacht auf Verwechslung sind die weiteren möglicherweise infrage kommenden Patienten zu identifizieren.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beste &#039;&#039;&#039;Prophylaxe&#039;&#039;&#039; von Transfusionsreaktionen ist die &#039;&#039;&#039;strenge Indikationsstellung&#039;&#039;&#039; für alle Blut-komponenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzögerte hämolytische Transfusionsreaktionen können auch dadurch vermieden werden, dass jeder Patient bei der Aufnahmeuntersuchung nach einem Blutgruppenausweis befragt wird. Falls ein solcher vorgelegt wird und irreguläre Antikörper eingetragen sind, muss eine Kopie des Ausweises zusammen mit dem Anforderungs-Beleg Immunhämatologie zur weiteren Abklärung und Dokumentation ins Blutdepot geschickt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisatorische Maßnahmen bei (Verdacht auf) Auftreten unerwünschter Transfusionsreaktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Je nach Schwere und Art der Symptome ist die Transfusion zu unterbrechen bzw. abzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der transfundierende Arzt ist sofort zu benachrichtigen. Er informiert gegebenenfalls umgehend das Blutdepot bzw. den Transfusionsverantwortlichen, dessen Stellvertreter oder den diensthabenden Arzt der Transfusionsmedizin und entscheidet in Zusammenarbeit mit diesem über alle weiteren Maßnahmen.&lt;br /&gt;
* Der venöse Zugang ist offen zu halten. &lt;br /&gt;
* Die Voraussetzungen zur sofortigen Einleitung notfalltherapeutischer Maßnahmen sind sicherzustellen. &lt;br /&gt;
* Der Patient ist bis zum Abklingen der Symptome kontinuierlich zu überwachen. &lt;br /&gt;
* Die vom Blutdepot angeforderten Untersuchungsmaterialien und sämtliche noch verfügbaren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutbeutel mit dem restlichen Inhalt einschließlich der Transfusionsbestecke sind umgehend zu-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sammen mit den gewünschten klinischen Informationen zur  Durchführung der  Abklärung einzusenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Verdacht auf eine &#039;&#039;&#039;akute hämolytische Transfusionsreaktion ist&#039;&#039;&#039; umgehend das immunhämatologische Labor der Klinik zu informieren (um Folgeverwechslungen auszuschließen. Weitere Transfusionen sind erst zulässig, wenn dieser Verdacht ausgeräumt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen unerwünschten Nebenwirkungen sind vom verantwortlichen/transfundierenden Arzt einzusenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;An den Blutspendedienst Bremen - Oldenburg:&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 10 ml Nativblut und 10 ml EDTA Blut (nach Transfusion)&lt;br /&gt;
* Transfusionsprotokoll (enthält Produktart, Produktidentifikationsnummer, Zeitpunkt der Transfusion, Menge des transfundierten Blutes in ml, klinischer Symptomatik)&lt;br /&gt;
* die restlichen Blutbehältnisse mit einem sterilen Stopfen verschließen (Konserve)&lt;br /&gt;
* Kreuzblut des Empfängers (vor Transfusion)&lt;br /&gt;
* Ausgefüllter Berichtsbogen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;An das immunhämatologische Labor der Klinik:&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Serum-Monovette (Bestimmung von Bilirubin + LDH)&lt;br /&gt;
* EDTA-Monovette (Bestimmung des kleinen Blutbildes + Reticulocyten)&lt;br /&gt;
* Gerinnungs-Monovette (Bestimmung des freien HB * [Facharztlabor] + Quick + PTT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Überschreitet freies Hämoglobin den Grenzwert von 20 mg/l Plasma, spricht dies für das Vorliegen einer intravasalen Hämolyse. Die Bestimmung des freien Hämoglobins ist außerdem eine wichtige Meßgröße zur Beurteilung des Ausmaßes der Hämolyse. Erhöhte Werte durch schwere, intravasale Hämolyse, z.B. bei Herzklappenprothesen, bei extrakorporalem Kreislauf, bei Transfusionszwischenfällen, bei paroxysmaler nächtlicher Hämoglobinurie, bei Hämolyse durch Kälte- oder Wärmeauto-AK, bei Hämoglobinopathien und Enzymmangel-bedingten Hämolysen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;An das Institut für Laboratoriumsmedizin (Facharztlabor):&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Blutkulturen&#039;&#039;&#039; des Patienten zum eventuellen Nachweis einer Bakteriämie, bzw. Sepsis durch kontaminierte Konserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Behandlung schwerer Transfusionszwischenfälle entspricht der Therapie schwerer Schockzustände anderer Genese. Bei intravasaler Hämolyse kann das Krankheitsbild durch die frühzeitige Entwicklung einer disseminierten intravasalen Gerinnung gekennzeichnet sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle einer Transfusionsreaktion darf nur bei lebensbedrohlichen Zuständen die Transfusion fortgesetzt werden, wenn die AB0-Blutgruppen durch den Bedside-Test nochmals kontrolliert wurden und eine akute intravasale Hämolyse nach Zentrifugieren einer Citratprobe (Plasma rötlich verfärbt, hämolytisch, zusätzlich auf Urinfarbe achten!) ausgeschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &#039;&#039;&#039;eindeutigen hämolytischen Reaktionen&#039;&#039;&#039;, die akut nicht abgeklärt werden können, ist eine Wiederholungsuntersuchung des Antikörpersuchtestes entsprechend den Anweisungen des Blutspendedienstes ca. 8-14 Tage nach Reaktion durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:red;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Folgendes Ablaufschema gilt für die Abklärung von Transfusionsreaktionen&#039;&#039;&#039; (aus L. Thomas, Tab. 33-24, S. 953):&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
1. Sicherstellen der Blutkonserven und prätransfusionellen Patientenblutproben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
2. Bakteriologische Kontrollen von Patienten- und Konservenblut.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
3. Bereitstellung von posttransfusionellem Patientenblut für die Untersuchung der Hämolyseparameter (EDTA-Blut, Citrat und Nativblut) sowie zur immunhämatologischen Abklärung (Nativ- und EDTA- oder Citratblut).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
4. Nachweis von Hämolyse in Blutkonserven und posttransfusionellem Patientenblut (EDTA- oder Citratblut) durch Beurteilung des Überstandes nach Zentrifugieren der Blutproben (freies Hb)*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
5. Überprüfung der AB0-, Rh-Blutgruppen von Blutkonserven (falls nicht mehr vorhanden des Pilotröhrchens) und Patient (prä- und posttransfusionelle Probe)*; bei Plasma und &lt;br /&gt;
Thrombozytenpräparaten durch Bestimmung der Isoagglutinine.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
6. Kreuzproben mit prä- und posttransfusionellem Patientenblut möglichst gegen Erythrozyten aus den Blutpräparaten (Schlauchsegment) mit erweiterter und optimierter Methodik**, bei plasmahaltigen Präparaten auch als Minortests.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
7. Direkter Antiglobulintest mit mehreren polyspezifischen Coombsseren mit posttransfusionellem Blut (Citrat- oder EDTA-Blut) mit Hilfe empfindlicher Methodik (z. B. Gelzentrifugation)**.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
8. Antikörpersuchtest mit prä- und posttransfusionellem Patientenblut (Nativblut) mit erweiterter und optimierter Methodik**, gegebenenfalls auch mit Spenderplasma; bei Hämolysezeichen Wiederholung nach einer Woche.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
9. Bei Vorliegen von irregulären Antikörpern Bestimmung der korrespondierenden Antigene von prätransfusionellem Patientenblut und Blutkonserven.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
10. Weitere Diagnostik zum Nachweis von Antikörpern gegen Erythrozyten bei Vorliegen von Hämolysezeichen oder bei Auffälligkeit eines der Tests unter 1. – 8.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
11. HLA-Antikörper-Screening bei Negativität der Untersuchungen unter 2. – 8., eventuell im Spenderplasma.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
12. IgA-Bestimmung bei Negativität der Untersuchungen 2. – 8. und 11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; auch im Notfall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;**&amp;lt;/nowiki&amp;gt; generell vor weiteren Bluttransfusionen (erweiterte Methodik: z. B. zusätzliche Verwendung von Gelkarten; optimierte Methodik: z. B. die Verwendung von Serum anstelle von Plasma, gründlich gewaschener Spenderzellen, Verlängerung der Inkubationszeiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfassung und Dokumentation der Transfusionszwischenfälle (Hämovigilanz) ==&lt;br /&gt;
Die unerwünschten Transfusionsreaktionen, die durchgeführten Maßnahmen und die ggf. vom Blutdepot mitgeteilten pathologischen Befunde sind vom zuständigen Arzt in der Patientenakte, zu dokumentieren. Bei einer Transfusionsreaktion nach Verabreichung eines EK, TP oder TK soll die Dokumentation auf dem Blutpräparate-Begleitschein erfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsverantwortliche dokumentiert ebenfalls die ihm gemeldeten unerwünschten Trans-fusionsreaktionen, die Ergebnisse der Abklärung und die evtl. zu ergreifenden vorbeugenden Maßnahmen. Bei Nebenwirkungen (= unerwünschte Begleiterscheinungen, die beim bestimmungsgemäßen Gebrauch des Arzneimittels auftraten und nicht nach angemessener Recherche auf andere Ursachen zurückzuführen sind) unterrichten er oder der Apotheker entsprechend der festgelegten Vertriebsverantwortlichkeit den pharmazeutischen Unternehmer und im Falle des Verdachts einer schwerwiegenden Nebenwirkung zusätzlich die zuständige Bundesoberbehörde, d.h. das Paul-Ehrlich-Institut und die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.pei.de/DE/arzneimittelsicherheit/arzneimittelsicherheit-node.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückverfolgung ==&lt;br /&gt;
Besteht der begründete Verdacht (Hämovigilanz), dass Patienten durch ein Blutprodukt mit HI-, HC- oder HB-Viren oder anderen Erregern, die zu schwerwiegenden Krankheitsverläufen führen können, infiziert wurden, so veranlassen der Transfusionsverantwortliche bzw. der Apotheker eine Rückverfolgung (§ 19 Abs. 2 6 TFG). Für die diesbezügliche Meldung (§ 16 (2) TFG) an den Hersteller des Präparates, die Einleitung des Rückverfolgungsverfahrens und ggf. die Meldung an die Bundesoberbehörde (PEI) ist bei allen zellulären Präparaten und gefrorenen Frischplasmen der Transfusionsverantwortliche, bei den von der pharmazeutischen Industrie gelieferten Plasmaprodukten der Apotheker zuständig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückverfolgungsverfahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Spender ausgehend ===&lt;br /&gt;
Der/Die Stufenplanbeauftragte des Blutprodukt-Herstellers ist verantwortlich für die Einleitung eines Rückverfolgungsverfahrens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stufenplanbeauftragte des Blutspendedienstes NSTOB Springe ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hr. PD Dr. F. Wagner, Eldagsener Strasse 38, Springe (bei Hannover)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rückverfolgungsverfahren wird innerhalb der Klinik vom Transfusionsverantwortliche eingeleitet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* unverzügliche Benachrichtigung der betroffenen Patienten&lt;br /&gt;
* ggf. Benachrichtigung über die behandelnden Ärzte&lt;br /&gt;
* die Benachrichtigung beinhaltet die Empfehlung einer infektionsspezifischen Kontrolle der Patienten, eine eingehende Aufklärung über den Verdacht der Infektion und deren Auswirkung für den Patienten&lt;br /&gt;
* bei Vorliegen der Einwilligungserklärung unverzüglich spezifische Testung der Patienten durch Verantwortlichen der Einrichtung der Krankenversorgung oder durch externen behandelnden Arzt&lt;br /&gt;
* bei Weiterleitung der Abklärung an externen behandelnden Arzt unverzügliche Benachrichtigung des Stufenplanbeauftragten des Blutkomponentenherstellers mit Angabe der Adresse des behandelnden Arztes&lt;br /&gt;
* unverzügliche Unterrichtung des Stufenplanbeauftragten durch den verantwortlichen Arzt der versorgenden Einrichtung bzw. durch den externen behandelnden Arzt, wenn&lt;br /&gt;
** Ergebnisse der Kontrolluntersuchungen vorliegen&lt;br /&gt;
** Kontrolluntersuchung nicht möglich ist, da Patient nicht erreichbar&lt;br /&gt;
** Kontrolluntersuchung abgelehnt wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* schriftliche Unterrichtung der zuständigen Behörde (Paul-Ehrlich-Institut) durch Stufenplanbeauftragten des Pharmazeutischen Unternehmers über Ausgang des Rückverfolgungs-Verfahrens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;Vom Patienten ausgehend&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vom Transfusionsverantwortlichen bzw. Transfusionsbeauftragten wahrzunehmende Aufgaben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* unverzügliche Ermittlung der dem Empfänger verabreichten Blutprodukte&lt;br /&gt;
* Ermittlung der Chargennummern und der dazugehörigen Pharmazeutischen Unternehmer&lt;br /&gt;
* unverzügliche Unterrichtung der jeweiligen Pharmazeutischen Unternehmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(Stufenplanbeauftragter, BSD NSTOB Springe, Tel.: (05041) 772-0)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verbunden mit der Aufforderung der Überprüfung der jeweiligen Blutspender. Die Meldung des &#039;&#039;&#039;Transfusionsbeauftragten/ Transfusionsverantwortlichen&#039;&#039;&#039; beinhaltet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Art der Infektion, Ergebnisse der Infektionsserologie&lt;br /&gt;
* Bezeichnungen der involvierten Blutprodukte (EK, TK, GFP)&lt;br /&gt;
* Name des Pharmazeutischen Unternehmers&lt;br /&gt;
* Chargen-/Konservennummer&lt;br /&gt;
* Datum der Transfusionen&lt;br /&gt;
* Name, Vorname und Geburtsdatum des Empfängers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unverzügliche schriftliche Unterrichtung des Paul-Ehrlich-Instituts durch den Transfusionsverantwortlichen der klinischen Einrichtung bei Vorliegen einer schwerwiegenden Nebenwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsverantwortliche stellt jährlich im Hämotherapiebericht die Zahl der ihm gemeldeten unerwünschten Transfusionsreaktionen sowie Zahl und Ergebnis der eingeleiteten Rückverfolgungen zusammen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisungen_Transfusionszwischenf%C3%A4lle&amp;diff=382</id>
		<title>Dienstanweisungen Transfusionszwischenfälle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisungen_Transfusionszwischenf%C3%A4lle&amp;diff=382"/>
		<updated>2025-02-24T10:44:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: /* An den Blutspendedienst Bremen - Oldenburg: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Dienstanweisung zum Vorgehen bei Transfusionszwischenfällen und zur Rückverfolgung (Look back) ==&lt;br /&gt;
Dieser Dienstanweisung liegen die Empfehlungen der Bundesärztekammer für die Behandlung von Transfusionszwischenfällen (Dt. Ärztebl. 1983; 80 B: 41-44), die Empfehlungen des Arbeitskreises Blut zur Rückverfolgung und die entsprechenden Kapitel über die unerwünschten Wirkungen der verschiedenen Blutkomponenten und Plasmaderivate in den Richtlinien zur Hämotherapie und den Leitlinien zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten zugrunde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präambel: Auch bei Fehlbestimmung/Verwechslung im Rahmen der Anforderung von Blutprodukten ohne statt gehabte Fehltransfusion ist dies so zu dokumentieren, dass der Vorgang nachvollziehbar ist. In Zusammenhang mit Blutprodukten aus dem Labor hat dies in Zusammenarbeit mit den MTAs des Labors mittels des Laborformular Dok.- Nummer FO ZL 91 zu erfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome akuter unerwünschter Wirkungen ==&lt;br /&gt;
Einzeln oder in Kombination können auftreten: &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kreuz- und Lendenschmerzen&lt;br /&gt;
|Frösteln/Schüttelfrost&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bronchospasmus&lt;br /&gt;
|Atemnot&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|kalter Schweiß&lt;br /&gt;
|Erbrechen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Unruhe&lt;br /&gt;
|Fieber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hypotonie&lt;br /&gt;
|Hitzegefühl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Übelkeit&lt;br /&gt;
|Ikterus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blässe&lt;br /&gt;
|Schocksymptome&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|urtikarielle Exantheme&lt;br /&gt;
|Tachykardie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Juckreiz&lt;br /&gt;
|Nierenversagen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Während der Narkose fehlen die allgemeinen Symptome, Exantheme und Zeichen des Schocks können abgeschwächt auftreten. Eine Blutungsneigung während oder nach der Operation kann das auffallendste Symptom bei hämolytischen Reaktionen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jede unerwünschte Transfusionsreaktion bedarf der Klärung. Vorrangig ist der Nachweis bzw. Ausschluss einer intravasalen Hämolyse.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Häufigste Ursache lebensbedrohlicher hämolytischer Transfusionsreaktionen ist eine AB0-Inkompatibilität infolge von Verwechslungen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei Verdacht auf Verwechslung sind die weiteren möglicherweise infrage kommenden Patienten zu identifizieren.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beste &#039;&#039;&#039;Prophylaxe&#039;&#039;&#039; von Transfusionsreaktionen ist die &#039;&#039;&#039;strenge Indikationsstellung&#039;&#039;&#039; für alle Blut-komponenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzögerte hämolytische Transfusionsreaktionen können auch dadurch vermieden werden, dass jeder Patient bei der Aufnahmeuntersuchung nach einem Blutgruppenausweis befragt wird. Falls ein solcher vorgelegt wird und irreguläre Antikörper eingetragen sind, muss eine Kopie des Ausweises zusammen mit dem Anforderungs-Beleg Immunhämatologie zur weiteren Abklärung und Dokumentation ins Blutdepot geschickt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisatorische Maßnahmen bei (Verdacht auf) Auftreten unerwünschter Transfusionsreaktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Je nach Schwere und Art der Symptome ist die Transfusion zu unterbrechen bzw. abzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der transfundierende Arzt ist sofort zu benachrichtigen. Er informiert gegebenenfalls umgehend das Blutdepot bzw. den Transfusionsverantwortlichen, dessen Stellvertreter oder den diensthabenden Arzt der Transfusionsmedizin und entscheidet in Zusammenarbeit mit diesem über alle weiteren Maßnahmen.&lt;br /&gt;
* Der venöse Zugang ist offen zu halten. &lt;br /&gt;
* Die Voraussetzungen zur sofortigen Einleitung notfalltherapeutischer Maßnahmen sind sicherzustellen. &lt;br /&gt;
* Der Patient ist bis zum Abklingen der Symptome kontinuierlich zu überwachen. &lt;br /&gt;
* Die vom Blutdepot angeforderten Untersuchungsmaterialien und sämtliche noch verfügbaren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutbeutel mit dem restlichen Inhalt einschließlich der Transfusionsbestecke sind umgehend zu-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sammen mit den gewünschten klinischen Informationen zur  Durchführung der  Abklärung einzusenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Verdacht auf eine &#039;&#039;&#039;akute hämolytische Transfusionsreaktion ist&#039;&#039;&#039; umgehend das immunhämatologische Labor der Klinik zu informieren (um Folgeverwechslungen auszuschließen. Weitere Transfusionen sind erst zulässig, wenn dieser Verdacht ausgeräumt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen unerwünschten Nebenwirkungen sind vom verantwortlichen/transfundierenden Arzt einzusenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;An den Blutspendedienst Bremen - Oldenburg:&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 10 ml Nativblut und 10 ml EDTA Blut (nach Transfusion)&lt;br /&gt;
* Transfusionsprotokoll (enthält Produktart, Produktidentifikationsnummer, Zeitpunkt der Transfusion, Menge des transfundierten Blutes in ml, klinischer Symptomatik)&lt;br /&gt;
* die restlichen Blutbehältnisse mit einem sterilen Stopfen verschließen (Konserve)&lt;br /&gt;
* Kreuzblut des Empfängers (vor Transfusion)&lt;br /&gt;
* Ausgefüllter Berichtsbogen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;An das immunhämatologische Labor der Klinik:&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Serum-Monovette (Bestimmung von Bilirubin + LDH)&lt;br /&gt;
* EDTA-Monovette (Bestimmung des kleinen Blutbildes + Reticulocyten)&lt;br /&gt;
* Gerinnungs-Monovette (Bestimmung des freien HB * [Facharztlabor] + Quick + PTT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Überschreitet freies Hämoglobin den Grenzwert von 20 mg/l Plasma, spricht dies für das Vorliegen einer intravasalen Hämolyse. Die Bestimmung des freien Hämoglobins ist außerdem eine wichtige Meßgröße zur Beurteilung des Ausmaßes der Hämolyse. Erhöhte Werte durch schwere, intravasale Hämolyse, z.B. bei Herzklappenprothesen, bei extrakorporalem Kreislauf, bei Transfusionszwischenfällen, bei paroxysmaler nächtlicher Hämoglobinurie, bei Hämolyse durch Kälte- oder Wärmeauto-AK, bei Hämoglobinopathien und Enzymmangel-bedingten Hämolysen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;An das Institut für Laboratoriumsmedizin (Facharztlabor):&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Blutkulturen&#039;&#039;&#039; des Patienten zum eventuellen Nachweis einer Bakteriämie, bzw. Sepsis durch kontaminierte Konserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Behandlung schwerer Transfusionszwischenfälle entspricht der Therapie schwerer Schockzustände anderer Genese. Bei intravasaler Hämolyse kann das Krankheitsbild durch die frühzeitige Entwicklung einer disseminierten intravasalen Gerinnung gekennzeichnet sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle einer Transfusionsreaktion darf nur bei lebensbedrohlichen Zuständen die Transfusion fortgesetzt werden, wenn die AB0-Blutgruppen durch den Bedside-Test nochmals kontrolliert wurden und eine akute intravasale Hämolyse nach Zentrifugieren einer Citratprobe (Plasma rötlich verfärbt, hämolytisch, zusätzlich auf Urinfarbe achten!) ausgeschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &#039;&#039;&#039;eindeutigen hämolytischen Reaktionen&#039;&#039;&#039;, die akut nicht abgeklärt werden können, ist eine Wiederholungsuntersuchung des Antikörpersuchtestes entsprechend den Anweisungen des Blutspendedienstes ca. 8-14 Tage nach Reaktion durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:red;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Folgendes Ablaufschema gilt für die Abklärung von Transfusionsreaktionen&#039;&#039;&#039; (aus L. Thomas, Tab. 33-24, S. 953):&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
1. Sicherstellen der Blutkonserven und prätransfusionellen Patientenblutproben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
2. Bakteriologische Kontrollen von Patienten- und Konservenblut.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
3. Bereitstellung von posttransfusionellem Patientenblut für die Untersuchung der Hämolyseparameter (EDTA-Blut, Citrat und Nativblut) sowie zur immunhämatologischen Abklärung (Nativ- und EDTA- oder Citratblut).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
4. Nachweis von Hämolyse in Blutkonserven und posttransfusionellem Patientenblut (EDTA- oder Citratblut) durch Beurteilung des Überstandes nach Zentrifugieren der Blutproben (freies Hb)*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
5. Überprüfung der AB0-, Rh-Blutgruppen von Blutkonserven (falls nicht mehr vorhanden des Pilotröhrchens) und Patient (prä- und posttransfusionelle Probe)*; bei Plasma und &lt;br /&gt;
Thrombozytenpräparaten durch Bestimmung der Isoagglutinine.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
6. Kreuzproben mit prä- und posttransfusionellem Patientenblut möglichst gegen Erythrozyten aus den Blutpräparaten (Schlauchsegment) mit erweiterter und optimierter Methodik**, bei plasmahaltigen Präparaten auch als Minortests.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
7. Direkter Antiglobulintest mit mehreren polyspezifischen Coombsseren mit posttransfusionellem Blut (Citrat- oder EDTA-Blut) mit Hilfe empfindlicher Methodik (z. B. Gelzentrifugation)**.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
8. Antikörpersuchtest mit prä- und posttransfusionellem Patientenblut (Nativblut) mit erweiterter und optimierter Methodik**, gegebenenfalls auch mit Spenderplasma; bei Hämolysezeichen Wiederholung nach einer Woche.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
9. Bei Vorliegen von irregulären Antikörpern Bestimmung der korrespondierenden Antigene von prätransfusionellem Patientenblut und Blutkonserven.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
10. Weitere Diagnostik zum Nachweis von Antikörpern gegen Erythrozyten bei Vorliegen von Hämolysezeichen oder bei Auffälligkeit eines der Tests unter 1. – 8.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
11. HLA-Antikörper-Screening bei Negativität der Untersuchungen unter 2. – 8., eventuell im Spenderplasma.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
12. IgA-Bestimmung bei Negativität der Untersuchungen 2. – 8. und 11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; auch im Notfall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;**&amp;lt;/nowiki&amp;gt; generell vor weiteren Bluttransfusionen (erweiterte Methodik: z. B. zusätzliche Verwendung von Gelkarten; optimierte Methodik: z. B. die Verwendung von Serum anstelle von Plasma, gründlich gewaschener Spenderzellen, Verlängerung der Inkubationszeiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfassung und Dokumentation der Transfusionszwischenfälle (Hämovigilanz) ==&lt;br /&gt;
Die unerwünschten Transfusionsreaktionen, die durchgeführten Maßnahmen und die ggf. vom Blutdepot mitgeteilten pathologischen Befunde sind vom zuständigen Arzt in der Patientenakte, zu dokumentieren. Bei einer Transfusionsreaktion nach Verabreichung eines EK, TP oder TK soll die Dokumentation auf dem Blutpräparate-Begleitschein erfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsverantwortliche dokumentiert ebenfalls die ihm gemeldeten unerwünschten Trans-fusionsreaktionen, die Ergebnisse der Abklärung und die evtl. zu ergreifenden vorbeugenden Maßnahmen. Bei Nebenwirkungen (= unerwünschte Begleiterscheinungen, die beim bestimmungsgemäßen Gebrauch des Arzneimittels auftraten und nicht nach angemessener Recherche auf andere Ursachen zurückzuführen sind) unterrichten er oder der Apotheker entsprechend der festgelegten Vertriebsverantwortlichkeit den pharmazeutischen Unternehmer und im Falle des Verdachts einer schwerwiegenden Nebenwirkung zusätzlich die zuständige Bundesoberbehörde, d.h. das Paul-Ehrlich-Institut und die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.pei.de/DE/arzneimittelsicherheit/arzneimittelsicherheit-node.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückverfolgung ==&lt;br /&gt;
Besteht der begründete Verdacht (Hämovigilanz), dass Patienten durch ein Blutprodukt mit HI-, HC- oder HB-Viren oder anderen Erregern, die zu schwerwiegenden Krankheitsverläufen führen können, infiziert wurden, so veranlassen der Transfusionsverantwortliche bzw. der Apotheker eine Rückverfolgung (§ 19 Abs. 2 6 TFG). Für die diesbezügliche Meldung (§ 16 (2) TFG) an den Hersteller des Präparates, die Einleitung des Rückverfolgungsverfahrens und ggf. die Meldung an die Bundesoberbehörde (PEI) ist bei allen zellulären Präparaten und gefrorenen Frischplasmen der Transfusionsverantwortliche, bei den von der pharmazeutischen Industrie gelieferten Plasmaprodukten der Apotheker zuständig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückverfolgungsverfahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Spender ausgehend ===&lt;br /&gt;
Der/Die Stufenplanbeauftragte des Blutprodukt-Herstellers ist verantwortlich für die Einleitung eines Rückverfolgungsverfahrens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stufenplanbeauftragte des Blutspendedienstes NSTOB Springe ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hr. PD Dr. F. Wagner, Eldagsener Strasse 38, Springe (bei Hannover), Tel.: (05041-772-172)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rückverfolgungsverfahren wird innerhalb der Klinik vom Transfusionsverantwortliche eingeleitet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* unverzügliche Benachrichtigung der betroffenen Patienten&lt;br /&gt;
* ggf. Benachrichtigung über die behandelnden Ärzte&lt;br /&gt;
* die Benachrichtigung beinhaltet die Empfehlung einer infektionsspezifischen Kontrolle der Patienten, eine eingehende Aufklärung über den Verdacht der Infektion und deren Auswirkung für den Patienten&lt;br /&gt;
* bei Vorliegen der Einwilligungserklärung unverzüglich spezifische Testung der Patienten durch Verantwortlichen der Einrichtung der Krankenversorgung oder durch externen behandelnden Arzt&lt;br /&gt;
* bei Weiterleitung der Abklärung an externen behandelnden Arzt unverzügliche Benachrichtigung des Stufenplanbeauftragten des Blutkomponentenherstellers mit Angabe der Adresse des behandelnden Arztes&lt;br /&gt;
* unverzügliche Unterrichtung des Stufenplanbeauftragten durch den verantwortlichen Arzt der versorgenden Einrichtung bzw. durch den externen behandelnden Arzt, wenn&lt;br /&gt;
** Ergebnisse der Kontrolluntersuchungen vorliegen&lt;br /&gt;
** Kontrolluntersuchung nicht möglich ist, da Patient nicht erreichbar&lt;br /&gt;
** Kontrolluntersuchung abgelehnt wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* schriftliche Unterrichtung der zuständigen Behörde (Paul-Ehrlich-Institut) durch Stufenplanbeauftragten des Pharmazeutischen Unternehmers über Ausgang des Rückverfolgungs-Verfahrens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Patienten ausgehend ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vom Transfusionsverantwortlichen bzw. Transfusionsbeauftragten wahrzunehmende Aufgaben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* unverzügliche Ermittlung der dem Empfänger verabreichten Blutprodukte&lt;br /&gt;
* Ermittlung der Chargennummern und der dazugehörigen Pharmazeutischen Unternehmer&lt;br /&gt;
* unverzügliche Unterrichtung der jeweiligen Pharmazeutischen Unternehmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(Stufenplanbeauftragter, BSD NSTOB Springe, Tel.: (05041) 772-0)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verbunden mit der Aufforderung der Überprüfung der jeweiligen Blutspender. Die Meldung des &#039;&#039;&#039;Transfusionsbeauftragten/ Transfusionsverantwortlichen&#039;&#039;&#039; beinhaltet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Art der Infektion, Ergebnisse der Infektionsserologie&lt;br /&gt;
* Bezeichnungen der involvierten Blutprodukte (EK, TK, GFP)&lt;br /&gt;
* Name des Pharmazeutischen Unternehmers&lt;br /&gt;
* Chargen-/Konservennummer&lt;br /&gt;
* Datum der Transfusionen&lt;br /&gt;
* Name, Vorname und Geburtsdatum des Empfängers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unverzügliche schriftliche Unterrichtung des Paul-Ehrlich-Instituts durch den Transfusionsverantwortlichen der klinischen Einrichtung bei Vorliegen einer schwerwiegenden Nebenwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfusionsverantwortliche stellt jährlich im Hämotherapiebericht die Zahl der ihm gemeldeten unerwünschten Transfusionsreaktionen sowie Zahl und Ergebnis der eingeleiteten Rückverfolgungen zusammen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisungen_Dokumentation&amp;diff=381</id>
		<title>Dienstanweisungen Dokumentation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Dienstanweisungen_Dokumentation&amp;diff=381"/>
		<updated>2025-02-24T10:44:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: /* Produkt- und die patientenbezogene Chargendokumentation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zurück zum [[Transfusionshandbuch| Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Dienstanweisung regelt die nach dem Transfusionsgesetz vom 01.07.1998 bestehende Pflicht zur Dokumentation der Anwendung von Blutprodukten (auch Eigenblutspenden) im Rahmen der Krankenhausbehandlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach § 14 des Transfusionsgesetzes (TFG) hat die behandelnde ärztliche Person jede Anwendung von Blutprodukten und von gentechnisch hergestellten Plasmaproteinen zur Behandlung von Hämostase-störungen zu dokumentieren oder dokumentieren zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nach dem Beschluss des Vorstandes der Bundesärztekammer vom 17. 12.1993 und § 2 TFG sind folgende Präparate oder Präparategruppen dokumentationspflichtig:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Alpha(1)-Proteinase Inhibitor &lt;br /&gt;
|Gewebekleber (Fibrin) &lt;br /&gt;
|Plasmaproteinlösung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Antithrombin III &lt;br /&gt;
|Gefrorenes Frischplasma &lt;br /&gt;
|Prothrombinkomplexpräparate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blutgerinnungsfaktor VII &lt;br /&gt;
|Humanalbumin &lt;br /&gt;
|Prothrombinkomplex mit Faktor &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blutgerinnungsfaktor VIII &lt;br /&gt;
|Humanserum &lt;br /&gt;
|VIII-Inhibitor-Bypass-Aktivität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blutgerinnungsfaktor IX &lt;br /&gt;
|Immunglobuline &lt;br /&gt;
|Serumcholinesterase &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Faktor XIII &lt;br /&gt;
|Interferon Alpha &lt;br /&gt;
|Transfer-Faktor &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|C1-Inaktivator &lt;br /&gt;
|Interferon Beta &lt;br /&gt;
|Zellhaltige Blut- und Blutbestandteilkonserven&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fibrinogen &lt;br /&gt;
|Interferon Gamma &lt;br /&gt;
|Lyophilisiertes Plasma&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Dokumentation umfasst &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Aufklärung des Patienten über die Transfusion und die Einwilligungserklärung gemäß Patientenrechtegesetz vom Februar 2013&lt;br /&gt;
* das Ergebnis der Blutgruppenbestimmung und des Antikörpersuchtests, soweit die Blutprodukte blutgruppenspezifisch angewendet werden, und die durchgeführten Untersuchungen (z.B. serologische Verträglichkeitsprobe = Kreuzprobe, Bedside-Test)&lt;br /&gt;
* das Anforderungsformular (wird vom Blutdepot bei EK, TK und TP und von der Apotheke bei Faktorenkonzentraten und i.v. Immunglobulinen aufbewahrt) &lt;br /&gt;
* die anwendungsbezogenen Wirkungen der Blutprodukte (z.B. Hämatokrit, Thrombozytenzahl) und die unerwünschten Ereignisse infolge der Anwendung von Blutprodukten&lt;br /&gt;
* die produkt- und die patientenbezogene Chargendokumentation&lt;br /&gt;
* Sonderfall Behandlung von Hämophiliepatienten (geregelt in §14 Absatz 3a TFG) :         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Die Einrichtungen der Krankenversorgung, die behandlungsbedürftige Hämophiliepatienten zeitlich begrenzt im Rahmen eines stationären oder ambulanten Aufenthalts behandeln, übermitteln der hämophiliebehandelnden ärztlichen Person Angaben über den Anlass der Behandlung mit Blutprodukten und Plasmaproteinen im Sinne von Absatz 1 sowie ihre Dokumentation nach Absatz 2.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Deutsche Hämophilieregister:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.pei.de/DE/regulation/melden/dhr/dhr-node.html&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufklärung, Einwilligungserklärung und Indikation ==&lt;br /&gt;
Dies liegt im Verantwortungsbereich des transfundierenden Arztes. Die Aufklärung und Einwilligungs-erklärung sind in der Krankenakte zu dokumentieren. Häufigkeit, Art und Umfang der Aufklärung sind in der DA: „Aufklärungspflicht vor der Transfusion von Blutprodukten“ festgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Indikation für die Transfusion ist in der Patientenakte zu dokumentieren. Falls die Indikationsstellung von den Leitlinien zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten abweicht, ist dies schriftlich zu begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blutgruppenbestimmung und sonstige durchgeführte Untersuchungen ==&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Blutgruppenbestimmung und sonstiger immunhämatologischer Untersuchungen, wie z.B. Antikörpersuchtest, Antikörperidentifizierung, direkter Coombstest, serologischer Verträglichkeitsprobe etc. werden vom Funktionsbereich Zentrallabor in einer EDV-Datei dokumentiert und aufbewahrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zuständige Arzt erhält die entsprechenden Blutgruppen- und immunhämatologischen Befunde zum Verbleib in der Krankenakte. Das Ergebnis der serologischen Verträglichkeitsprobe wird auf dem Konservenbegleitzettel mitgeteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis des AB0-Identitätstestes (Bed Site-Test) ist vom transfundierenden Arzt durch Eintrag in der Patientenakte oder auf dem EK-Begleitschein oder dem Transfusionsprotokoll zu dokumentieren. Der leere Blutbeutel mit dem Transfusionsbesteck wird in einer Umverpackung (Kunststoffbeutel) 24 Stunden im Kühlschrank des Labors gelagert und anschließend entsorgt. Die Lagerung und Entsorgung von Blutprodukten erfolgt ausschließlich im Labor.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungen und unerwünschte Ereignisse infolge der angewendeten Blutprodukte ==&lt;br /&gt;
Die Dokumentation der Wirkungen und unerwünschten Ereignisse dient in erster Linie der Qualitätssicherung, dem interdisziplinären Informationsaustausch über erwünschte und unerwünschte Wirkungen und den Unterrichtungspflichten nach § 16 des TFG. Die Unterrichtungspflichten legen fest, dass unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit der Anwendung von Blutprodukten und gentechnologisch hergestellten Gerinnungspräparaten unverzüglich dem Transfusionsbeauftragten oder -verantwortlichen bzw. der Apotheke zu melden sind. Der Transfusionsverantwortliche und der Apotheker unterrichten ihrerseits den pharmazeutischen Unternehmer und im Falle des Verdachts einer schweren Nebenwirkung die zuständige Bundesoberbehörde. Bei Verdacht auf Infektionen infolge der Verabreichung von Blutprodukten veranlasst der Transfusionsverantwortliche das entsprechende Rückverfolgungsverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkt- und die patientenbezogene Chargendokumentation ==&lt;br /&gt;
Die Chargendokumentation ist für die Rückverfolgung von Infektionsereignissen, die in einen Zusammenhang mit der Gabe von Blutprodukten gestellt wurden, erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle chargendokumentationspflichtigen Präparate werden von Seiten der Apotheke mit einem entsprechenden Aufkleber versehen. Es wird zwischen der produkt- und der patientenbezogenen Chargendokumentation unterschieden. Die produktbezogene Chargendokumentation erfolgt über EDV (Apotheke und Zentrallabor), die patientenbezogene Dokumentation in der Patientenakte und EDV (Orbis) auf Station.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;Produktbezogene Chargendokumentation&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
Die produktbezogene Chargendokumentation für alle vom Blutdepot ausgegebenen Erythrozyten-konzentrate, gefrorenen Frischplasmen und Thrombozytenkonzentrate erfolgt durch den Funktionsbereich Zentrallabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die produktbezogene Chargendokumentation für alle von der Apotheke ausgegebenen intravenös zu verabreichenden Blutprodukte und Gerinnungspräparate erfolgt durch die Apotheke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die produktbezogene Chargendokumentation für verabreichte Seren und Immunglobuline (Passiv-Impfstoffe), sowie für Interferone, Humanalbuminlösungen, Plasmaproteinlösungen, Fibrinkleber und Transferfaktoren erfolgt durch den verabreichenden Arzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;Patientenbezogene Chargendokumentation&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
Für die patientenbezogene Chargendokumentation ist ausschließlich der transfundierende bzw. behandelnde Arzt zuständig. Alle dokumentationspflichtigen Blutprodukte und Präparate sind unverzüglich von ihm oder unter seiner Verantwortung in der Krankenakte mit folgenden Angaben zu dokumentieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Chargenbezeichnung oder Präparate-Nummer (bei EK, TK, TP) &lt;br /&gt;
# Pharmazentralnummer oder&lt;br /&gt;
#* Bezeichnung des Präparates &lt;br /&gt;
#* Name oder Firma des pharmazeutischen Unternehmers &lt;br /&gt;
#* Menge und Stärke &lt;br /&gt;
# Datum und Uhrzeit der Anwendung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angaben sind ebenfalls im „Rückschein Blutprodukte“ (s. Intranet Curator - Apotheke) der Apotheke zu dokumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Übersicht stellt die unterschiedlichen Zuständigkeiten im Rahmen der produkt- und der patientenbezogenen Chargendokumentation zusammen und ist ggf. im „Anforderungsschein Blutprodukte“ (s. Intranet UEK Mitarbeiterportal – Apotheke) der Apotheke aktualisiert. &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Präparat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;zuständig für produktbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;zuständig für patientenbezogene Chargendokumentation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|vom Blutdepot ausgegebene&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erythrozytenkonzentrate&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Thrombozytenkonzentrate&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Therapeutische Plasmen&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
Blutdepot&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
transfundierender Arzt (Krankenakte)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|von der Apotheke ausgegebene &lt;br /&gt;
* Gerinnungsfaktoren &lt;br /&gt;
* Inhibitoren &lt;br /&gt;
* i.v. zu verabreichende Immunglobuline&lt;br /&gt;
|   &lt;br /&gt;
Apotheke&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
transfundierender Arzt (Krankenakte)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|alle im OP-, Stations- und Ambulanzbereich gegebenen Blutprodukte &lt;br /&gt;
* alle i.m. und einige i.v. zu verabreichende Immunglobuline (Passiv-Impfstoffe) &lt;br /&gt;
* Fibrinkleber &lt;br /&gt;
* Interferone &lt;br /&gt;
* Transferfaktoren &lt;br /&gt;
* Humanalbuminlösungen &lt;br /&gt;
* Serumproteinlösungen &lt;br /&gt;
* Rhesogam&lt;br /&gt;
* Tetagam&lt;br /&gt;
* Hepatitis-Serumprophylaxe&lt;br /&gt;
|    &lt;br /&gt;
transfundierender Arzt&lt;br /&gt;
|   &lt;br /&gt;
transfundierender Arzt (Krankenakte)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbewahrung der Aufzeichnungen ==&lt;br /&gt;
Die Aufzeichnungen, einschließlich der EDV-erfassten Daten, müssen 30 Jahre lang aufbewahrt werden. Sie müssen zu Zwecken der Rückverfolgung unverzüglich verfügbar sein. Die Aufzeichnungen sind zu vernichten oder zu löschen, wenn eine Aufbewahrung nicht mehr erforderlich ist. Werden die Aufzeichnungen länger als dreißig Jahre aufbewahrt, sind sie gemäß § 14 TFG zu anonymisieren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=MediaWiki:Common.css&amp;diff=244</id>
		<title>MediaWiki:Common.css</title>
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		<updated>2024-10-30T12:45:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;/* Das folgende CSS wird für alle Benutzeroberflächen geladen. */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
body.page-Hauptseite #firstHeading {&lt;br /&gt;
    display: none;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#p-personal .minerva-logo {&lt;br /&gt;
    display: none;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Container für mehrere Boxen */&lt;br /&gt;
.tile-container {&lt;br /&gt;
    display: grid;&lt;br /&gt;
    grid-template-columns: repeat(auto-fill, minmax(150px, 1fr)); /* Legt eine flexible Spaltenstruktur fest */&lt;br /&gt;
    gap: 20px; /* Abstand zwischen den Boxen */&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Einzelne Box */&lt;br /&gt;
.custom-window-frame {&lt;br /&gt;
    /* display: flex; */&lt;br /&gt;
    /* flex-direction: column; */&lt;br /&gt;
   /* align-items: center; */&lt;br /&gt;
    width: 100%; /* Breite jeder Box */&lt;br /&gt;
    height: 250px; /* Einheitliche Höhe der Boxen */&lt;br /&gt;
    text-align: center;&lt;br /&gt;
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    overflow: hidden;&lt;br /&gt;
    padding: 10px;&lt;br /&gt;
    box-shadow: 0 2px 2px rgba(0, 0, 0, 0.25);&lt;br /&gt;
    text-decoration: none; /* Link-Dekoration entfernen */&lt;br /&gt;
    color: inherit;&lt;br /&gt;
    background-color: #fff;&lt;br /&gt;
    border-radius: 8px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Bildbereich festlegen und skalieren */&lt;br /&gt;
.tile-top.tile-image {&lt;br /&gt;
    width: 100%;&lt;br /&gt;
    /* height: 100%; */&lt;br /&gt;
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}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.tile-bottom.link-button {&lt;br /&gt;
    border: none; /* Entfernt eventuelle Ränder */&lt;br /&gt;
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    background: transparent; /* Stellt sicher, dass keine Hintergrundfarbe das Element beeinflusst */&lt;br /&gt;
    height: 130px; /* Festgelegte Höhe für Einheitlichkeit */&lt;br /&gt;
    padding-top: 15px;&lt;br /&gt;
    overflow: hidden;&lt;br /&gt;
    display: flex;&lt;br /&gt;
    flex-direction: column;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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    border: none; /* Entfernt eventuelle untere Linien im h2-Tag */&lt;br /&gt;
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    font-size: 1.5em;&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    text-decoration: none; /* Entfernt eventuelle Unterstreichung *&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.custom-window-frame .tile-bottom h2 a:visited {&lt;br /&gt;
     color: black; /* Farbe für besuchte Links */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.custom-window-frame .tile-bottom h2 a:hover {&lt;br /&gt;
    color: darkgray; /* Optionale Farbe bei Hover */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.custom-window-frame .tile-bottom h2 a:active {&lt;br /&gt;
    color: black; /* Farbe, wenn der Link aktiv ist */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.custom-window-frame .tile-top.tile-image {&lt;br /&gt;
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		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=MediaWiki:Common.css&amp;diff=243</id>
		<title>MediaWiki:Common.css</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=MediaWiki:Common.css&amp;diff=243"/>
		<updated>2024-10-30T12:45:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;/* Das folgende CSS wird für alle Benutzeroberflächen geladen. */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#p-personal .minerva-logo {&lt;br /&gt;
    display: none;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Container für mehrere Boxen */&lt;br /&gt;
.tile-container {&lt;br /&gt;
    display: grid;&lt;br /&gt;
    grid-template-columns: repeat(auto-fill, minmax(150px, 1fr)); /* Legt eine flexible Spaltenstruktur fest */&lt;br /&gt;
    gap: 20px; /* Abstand zwischen den Boxen */&lt;br /&gt;
    overflow-x: auto; /* Ermöglicht horizontales Scrollen bei wenig Platz */&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Einzelne Box */&lt;br /&gt;
.custom-window-frame {&lt;br /&gt;
    /* display: flex; */&lt;br /&gt;
    /* flex-direction: column; */&lt;br /&gt;
   /* align-items: center; */&lt;br /&gt;
    width: 100%; /* Breite jeder Box */&lt;br /&gt;
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    text-align: center;&lt;br /&gt;
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    overflow: hidden;&lt;br /&gt;
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    box-shadow: 0 2px 2px rgba(0, 0, 0, 0.25);&lt;br /&gt;
    text-decoration: none; /* Link-Dekoration entfernen */&lt;br /&gt;
    color: inherit;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
/* Bildbereich festlegen und skalieren */&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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    background: transparent; /* Stellt sicher, dass keine Hintergrundfarbe das Element beeinflusst */&lt;br /&gt;
    height: 130px; /* Festgelegte Höhe für Einheitlichkeit */&lt;br /&gt;
    padding-top: 15px;&lt;br /&gt;
    overflow: hidden;&lt;br /&gt;
    display: flex;&lt;br /&gt;
    flex-direction: column;&lt;br /&gt;
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    &lt;br /&gt;
    text-decoration: none; /* Entfernt eventuelle Unterstreichung *&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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    color: darkgray; /* Optionale Farbe bei Hover */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    color: black; /* Farbe, wenn der Link aktiv ist */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=MediaWiki:Common.css&amp;diff=242</id>
		<title>MediaWiki:Common.css</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=MediaWiki:Common.css&amp;diff=242"/>
		<updated>2024-10-30T12:44:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;/* Das folgende CSS wird für alle Benutzeroberflächen geladen. */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    display: none;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#p-personal .minerva-logo {&lt;br /&gt;
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}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Container für mehrere Boxen */&lt;br /&gt;
.tile-container {&lt;br /&gt;
    display: grid;&lt;br /&gt;
    grid-template-columns: repeat(auto-fill, minmax(150px, 1fr)); /* Legt eine flexible Spaltenstruktur fest */&lt;br /&gt;
    gap: 20px; /* Abstand zwischen den Boxen */&lt;br /&gt;
    overflow-x: auto; /* Ermöglicht horizontales Scrollen bei wenig Platz */&lt;br /&gt;
    white-space: nowrap; /* Verhindert Zeilenumbruch */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Einzelne Box */&lt;br /&gt;
.custom-window-frame {&lt;br /&gt;
    /* display: flex; */&lt;br /&gt;
    /* flex-direction: column; */&lt;br /&gt;
   /* align-items: center; */&lt;br /&gt;
    width: 100%; /* Breite jeder Box */&lt;br /&gt;
    height: 250px; /* Einheitliche Höhe der Boxen */&lt;br /&gt;
    text-align: center;&lt;br /&gt;
    border: none;&lt;br /&gt;
    overflow: hidden;&lt;br /&gt;
    padding: 10px;&lt;br /&gt;
    box-shadow: 0 2px 2px rgba(0, 0, 0, 0.25);&lt;br /&gt;
    text-decoration: none; /* Link-Dekoration entfernen */&lt;br /&gt;
    color: inherit;&lt;br /&gt;
    background-color: #fff;&lt;br /&gt;
    border-radius: 8px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Bildbereich festlegen und skalieren */&lt;br /&gt;
.tile-top.tile-image {&lt;br /&gt;
    width: 100%;&lt;br /&gt;
    /* height: 100%; */&lt;br /&gt;
    overflow: hidden;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.tile-bottom.link-button {&lt;br /&gt;
    border: none; /* Entfernt eventuelle Ränder */&lt;br /&gt;
    box-shadow: none; /* Entfernt Schatten oder Linien */&lt;br /&gt;
    background: transparent; /* Stellt sicher, dass keine Hintergrundfarbe das Element beeinflusst */&lt;br /&gt;
    height: 130px; /* Festgelegte Höhe für Einheitlichkeit */&lt;br /&gt;
    padding-top: 15px;&lt;br /&gt;
    overflow: hidden;&lt;br /&gt;
    display: flex;&lt;br /&gt;
    flex-direction: column;&lt;br /&gt;
    justify-content: center;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.tile-bottom h2 {&lt;br /&gt;
    border: none; /* Entfernt eventuelle untere Linien im h2-Tag */&lt;br /&gt;
    margin: 0px; /* Stellt sicher, dass keine unerwünschten Abstände vorhanden sind */&lt;br /&gt;
    font-size: 1.5em;&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    text-decoration: none; /* Entfernt eventuelle Unterstreichung *&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.custom-window-frame .tile-bottom h2 a:visited {&lt;br /&gt;
     color: black; /* Farbe für besuchte Links */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.custom-window-frame .tile-bottom h2 a:hover {&lt;br /&gt;
    color: darkgray; /* Optionale Farbe bei Hover */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.custom-window-frame .tile-bottom h2 a:active {&lt;br /&gt;
    color: black; /* Farbe, wenn der Link aktiv ist */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    cursor: pointer;&lt;br /&gt;
}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=MediaWiki:Common.css&amp;diff=241</id>
		<title>MediaWiki:Common.css</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=MediaWiki:Common.css&amp;diff=241"/>
		<updated>2024-10-30T12:43:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;/* Das folgende CSS wird für alle Benutzeroberflächen geladen. */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
body.page-Hauptseite #firstHeading {&lt;br /&gt;
    display: none;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#p-personal .minerva-logo {&lt;br /&gt;
    display: none;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Container für mehrere Boxen */&lt;br /&gt;
.tile-container {&lt;br /&gt;
    display: grid;&lt;br /&gt;
    grid-template-columns: repeat(auto-fill, minmax(150px, 1fr)); /* Legt eine flexible Spaltenstruktur fest */&lt;br /&gt;
    gap: 20px; /* Abstand zwischen den Boxen */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Einzelne Box */&lt;br /&gt;
.custom-window-frame {&lt;br /&gt;
    /* display: flex; */&lt;br /&gt;
    /* flex-direction: column; */&lt;br /&gt;
   /* align-items: center; */&lt;br /&gt;
    width: 100%; /* Breite jeder Box */&lt;br /&gt;
    height: 250px; /* Einheitliche Höhe der Boxen */&lt;br /&gt;
    text-align: center;&lt;br /&gt;
    border: none;&lt;br /&gt;
    overflow: hidden;&lt;br /&gt;
    padding: 10px;&lt;br /&gt;
    box-shadow: 0 2px 2px rgba(0, 0, 0, 0.25);&lt;br /&gt;
    text-decoration: none; /* Link-Dekoration entfernen */&lt;br /&gt;
    color: inherit;&lt;br /&gt;
    background-color: #fff;&lt;br /&gt;
    border-radius: 8px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Bildbereich festlegen und skalieren */&lt;br /&gt;
.tile-top.tile-image {&lt;br /&gt;
    width: 100%;&lt;br /&gt;
    /* height: 100%; */&lt;br /&gt;
    overflow: hidden;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.tile-bottom.link-button {&lt;br /&gt;
    border: none; /* Entfernt eventuelle Ränder */&lt;br /&gt;
    box-shadow: none; /* Entfernt Schatten oder Linien */&lt;br /&gt;
    background: transparent; /* Stellt sicher, dass keine Hintergrundfarbe das Element beeinflusst */&lt;br /&gt;
    height: 130px; /* Festgelegte Höhe für Einheitlichkeit */&lt;br /&gt;
    padding-top: 15px;&lt;br /&gt;
    overflow: hidden;&lt;br /&gt;
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    border: none; /* Entfernt eventuelle untere Linien im h2-Tag */&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
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		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=240</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2024-10-30T12:15:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Transfusionshandbuch logo 135.png|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Transfusionshandbuch der Ubbo-Emmius Klinik Aurich&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einrichtungen der Krankenversorgung, die Blutprodukte anwenden, sind durch § 15 TFG gesetzlich zur Einrichtung eines Systems der Qualitätssicherung verpflichtet. Qualitätssicherung umfasst die Gesamtheit der personellen, organisatorischen und normativen Maßnahmen, die geeignet sind, die Qualität der Versorgung der Patienten zu sichern, zu verbessern und gemäß dem medizinisch wissenschaftlichen Kenntnisstand weiter zu entwickeln (s. auch §§ 112, 136 und 137 des Sozialgesetzbuches Band V). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vorliegende Qualitätsmanagementhandbuch (QMH) beschreibt und dokumentiert das bestehende Qualitätssicherungssystem für die Hämotherapie an der Ubbo-Emmius-Klinik Aurich-Norden gGmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die blutgruppenserologischen und immunhämatologischen Untersuchungen sind im Qualitätsmanagementsystem des Zentrallabors dargelegt. Das vorliegende QMH befasst sich daher ausschließlich mit der Qualitätssicherung für die klinische Anwendung von Blut und Blutbestandteilen und den Voraussetzungen, die seitens der klinischen Bereiche für eine ordnungsgemäße, qualitätsgesicherte und zeitgerechte Bereitstellung von Blutpräparaten erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Seiten richten sich in erster Linie an den Kolleg*Innen der Ubbo-Emmius-Klink Aurich und des RGZ Norden, stehen aber allen interessierten Leserinnen und Lesern gemeinfrei zur Verfügung. Bitte beachten Sie aber unsere[[Transfusionshandbuch:Datenschutz| Nutzungsbedingungen]], den [[Transfusionshandbuch:Impressum| Haftungsausschluß]] und natürlich den geltenden gesetzlichen Vorschriften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier geht es zum &#039;&#039;&#039;[[Transfusionshandbuch]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tile-container&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{TileBox&lt;br /&gt;
    | Bild = Logo-ab-fibel-340.png&lt;br /&gt;
    | Link = https://antibiotika-fibel.de&lt;br /&gt;
    | Titel = Antibiotika Fibel&lt;br /&gt;
    | Beschreibung = Hier geht es zu unserer Partnerseite der Antibiotika Fibel.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TileBox&lt;br /&gt;
    | Bild = logo_uek.png&lt;br /&gt;
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    | Beschreibung = Hier geht es zur Ubbo-Emmius-Klinik Aurich.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TileBox&lt;br /&gt;
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    | Beschreibung = Hier geht es zum Klinikum Emden.&lt;br /&gt;
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{{TileBox&lt;br /&gt;
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    | Titel = RGZ Norden&lt;br /&gt;
    | Beschreibung = Hier geht es zum RGZ Norden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{TileBox&lt;br /&gt;
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    | Beschreibung = Hier geht es zur Trägergesellschaft unseres Klinikverbunds&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=239</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=239"/>
		<updated>2024-10-30T12:14:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Transfusionshandbuch logo 135.png|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Transfusionshandbuch der Ubbo-Emmius Klinik Aurich&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einrichtungen der Krankenversorgung, die Blutprodukte anwenden, sind durch § 15 TFG gesetzlich zur Einrichtung eines Systems der Qualitätssicherung verpflichtet. Qualitätssicherung umfasst die Gesamtheit der personellen, organisatorischen und normativen Maßnahmen, die geeignet sind, die Qualität der Versorgung der Patienten zu sichern, zu verbessern und gemäß dem medizinisch wissenschaftlichen Kenntnisstand weiter zu entwickeln (s. auch §§ 112, 136 und 137 des Sozialgesetzbuches Band V). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vorliegende Qualitätsmanagementhandbuch (QMH) beschreibt und dokumentiert das bestehende Qualitätssicherungssystem für die Hämotherapie an der Ubbo-Emmius-Klinik Aurich-Norden gGmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die blutgruppenserologischen und immunhämatologischen Untersuchungen sind im Qualitätsmanagementsystem des Zentrallabors dargelegt. Das vorliegende QMH befasst sich daher ausschließlich mit der Qualitätssicherung für die klinische Anwendung von Blut und Blutbestandteilen und den Voraussetzungen, die seitens der klinischen Bereiche für eine ordnungsgemäße, qualitätsgesicherte und zeitgerechte Bereitstellung von Blutpräparaten erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Seiten richten sich in erster Linie an den Kolleg*Innen der Ubbo-Emmius-Klink Aurich und des RGZ Norden, stehen aber allen interessierten Leserinnen und Lesern gemeinfrei zur Verfügung. Bitte beachten Sie aber unsere[[Transfusionshandbuch:Datenschutz| Nutzungsbedingungen]], den [[Transfusionshandbuch:Impressum| Haftungsausschluß]] und natürlich den geltenden gesetzlichen Vorschriften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tile-container&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=238</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=238"/>
		<updated>2024-10-30T12:13:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Transfusionshandbuch logo 135.png|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Transfusionshandbuch der Ubbo-Emmius Klinik Aurich&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einrichtungen der Krankenversorgung, die Blutprodukte anwenden, sind durch § 15 TFG gesetzlich zur Einrichtung eines Systems der Qualitätssicherung verpflichtet. Qualitätssicherung umfasst die Gesamtheit der personellen, organisatorischen und normativen Maßnahmen, die geeignet sind, die Qualität der Versorgung der Patienten zu sichern, zu verbessern und gemäß dem medizinisch wissenschaftlichen Kenntnisstand weiter zu entwickeln (s. auch §§ 112, 136 und 137 des Sozialgesetzbuches Band V). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vorliegende Qualitätsmanagementhandbuch (QMH) beschreibt und dokumentiert das bestehende Qualitätssicherungssystem für die Hämotherapie an der Ubbo-Emmius-Klinik Aurich-Norden gGmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die blutgruppenserologischen und immunhämatologischen Untersuchungen sind im Qualitätsmanagementsystem des Zentrallabors dargelegt. Das vorliegende QMH befasst sich daher ausschließlich mit der Qualitätssicherung für die klinische Anwendung von Blut und Blutbestandteilen und den Voraussetzungen, die seitens der klinischen Bereiche für eine ordnungsgemäße, qualitätsgesicherte und zeitgerechte Bereitstellung von Blutpräparaten erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Seiten richten sich in erster Linie an den Kolleg*Innen der Ubbo-Emmius-Klink Aurich und des RGZ Norden, stehen aber allen interessierten Leserinnen und Lesern gemeinfrei zur Verfügung. Bitte beachten Sie aber unsere[[Transfusionshandbuch:Datenschutz| Nutzungsbedingungen]], den [[Transfusionshandbuch:Impressum| Haftungsausschluß]] und natürlich den geltenden gesetzlichen Vorschriften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=MediaWiki:Common.css&amp;diff=237</id>
		<title>MediaWiki:Common.css</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=MediaWiki:Common.css&amp;diff=237"/>
		<updated>2024-10-30T12:11:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;/* Das folgende CSS wird für alle Benutzeroberflächen geladen. */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
body.page-Hauptseite #firstHeading {&lt;br /&gt;
    display: none;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#p-personal .minerva-logo {&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
/* Container für mehrere Boxen */&lt;br /&gt;
.tile-container {&lt;br /&gt;
    display: flex;&lt;br /&gt;
    flex-wrap: wrap;&lt;br /&gt;
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/* Einzelne Box */&lt;br /&gt;
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    box-shadow: 0 2px 2px rgba(0, 0, 0, 0.25);&lt;br /&gt;
    text-decoration: none; /* Link-Dekoration entfernen */&lt;br /&gt;
    color: inherit;&lt;br /&gt;
    background-color: #fff;&lt;br /&gt;
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}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Bildbereich festlegen und skalieren */&lt;br /&gt;
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    width: 100%;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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    border: none; /* Entfernt eventuelle Ränder */&lt;br /&gt;
    box-shadow: none; /* Entfernt Schatten oder Linien */&lt;br /&gt;
    background: transparent; /* Stellt sicher, dass keine Hintergrundfarbe das Element beeinflusst */&lt;br /&gt;
    height: 130px; /* Festgelegte Höhe für Einheitlichkeit */&lt;br /&gt;
    padding-top: 15px;&lt;br /&gt;
    overflow: hidden;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
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	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=MediaWiki:Common.css&amp;diff=236</id>
		<title>MediaWiki:Common.css</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=MediaWiki:Common.css&amp;diff=236"/>
		<updated>2024-10-30T12:09:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;/* Das folgende CSS wird für alle Benutzeroberflächen geladen. */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
/* Container für mehrere Boxen */&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
/* Einzelne Box */&lt;br /&gt;
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    flex-direction: column;&lt;br /&gt;
   /* align-items: center; */&lt;br /&gt;
    width: 200px; /* Breite jeder Box */&lt;br /&gt;
    height: 250px; /* Einheitliche Höhe der Boxen */&lt;br /&gt;
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    color: darkgray; /* Optionale Farbe bei Hover */&lt;br /&gt;
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		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
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		<title>MediaWiki:Common.css</title>
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		<updated>2024-10-30T12:09:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;/* Das folgende CSS wird für alle Benutzeroberflächen geladen. */&lt;br /&gt;
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		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
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		<title>MediaWiki:Common.css</title>
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		<updated>2024-10-30T12:08:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;/* Das folgende CSS wird für alle Benutzeroberflächen geladen. */&lt;br /&gt;
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		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
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		<title>MediaWiki:Common.css</title>
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		<updated>2024-10-30T12:07:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;/* Das folgende CSS wird für alle Benutzeroberflächen geladen. */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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/* Einzelne Box */&lt;br /&gt;
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		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
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		<title>MediaWiki:Common.css</title>
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		<updated>2024-10-30T12:07:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;/* Das folgende CSS wird für alle Benutzeroberflächen geladen. */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=MediaWiki:Common.css&amp;diff=231</id>
		<title>MediaWiki:Common.css</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=MediaWiki:Common.css&amp;diff=231"/>
		<updated>2024-10-30T12:06:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;/* Das folgende CSS wird für alle Benutzeroberflächen geladen. */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
body.page-Hauptseite #firstHeading {&lt;br /&gt;
    display: none;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#p-personal .minerva-logo {&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
/* Container für mehrere Boxen */&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
/* Einzelne Box */&lt;br /&gt;
.custom-window-frame {&lt;br /&gt;
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   /* align-items: center; */&lt;br /&gt;
    width: 200px; /* Breite jeder Box */&lt;br /&gt;
    height: 250px; /* Einheitliche Höhe der Boxen */&lt;br /&gt;
    text-align: center;&lt;br /&gt;
    border: none;&lt;br /&gt;
    overflow: hidden;&lt;br /&gt;
    padding: 10px;&lt;br /&gt;
    box-shadow: 0 2px 2px rgba(0, 0, 0, 0.25);&lt;br /&gt;
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    /* height=100%; */&lt;br /&gt;
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		<title>MediaWiki:Common.css</title>
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		<updated>2024-10-30T12:04:25Z</updated>

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		<title>MediaWiki:Common.css</title>
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		<updated>2024-10-30T12:00:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
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		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
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		<title>MediaWiki:Common.css</title>
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		<updated>2024-10-30T12:00:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
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		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
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		<title>Vorlage:TileBox</title>
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		<updated>2024-10-30T11:59:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
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		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=MediaWiki:Common.css&amp;diff=224</id>
		<title>MediaWiki:Common.css</title>
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		<updated>2024-10-30T11:54:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.custom-window-frame .tile-bottom h2 a:visited {&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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    color: black; /* Farbe, wenn der Link aktiv ist */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
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		<title>MediaWiki:Common.css</title>
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		<updated>2024-10-30T11:54:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;/* Das folgende CSS wird für alle Benutzeroberflächen geladen. */&lt;br /&gt;
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    text-decoration: none; /* Link-Dekoration entfernen */&lt;br /&gt;
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    background: transparent; /* Stellt sicher, dass keine Hintergrundfarbe das Element beeinflusst */&lt;br /&gt;
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    overflow: hidden;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
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		<title>MediaWiki:Common.css</title>
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		<updated>2024-10-30T11:54:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;/* Das folgende CSS wird für alle Benutzeroberflächen geladen. */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    text-align: center;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
.custom-window-frame .tile-bottom h2 a:visited {&lt;br /&gt;
     style=color:black; /* Farbe für besuchte Links */&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
.custom-window-frame .tile-bottom h2 a:hover {&lt;br /&gt;
    color: darkgray; /* Optionale Farbe bei Hover */&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
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		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=MediaWiki:Common.css&amp;diff=221</id>
		<title>MediaWiki:Common.css</title>
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		<updated>2024-10-30T11:53:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;/* Das folgende CSS wird für alle Benutzeroberflächen geladen. */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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/* Einzelne Box */&lt;br /&gt;
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    align-items: center;&lt;br /&gt;
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    height: 250px; /* Einheitliche Höhe der Boxen */&lt;br /&gt;
    text-align: center;&lt;br /&gt;
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    padding: 10px;&lt;br /&gt;
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    color: inherit;&lt;br /&gt;
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/* Bildbereich festlegen und skalieren */&lt;br /&gt;
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.tile-top.tile-image .mw-file-element {&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=MediaWiki:Common.css&amp;diff=220</id>
		<title>MediaWiki:Common.css</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=MediaWiki:Common.css&amp;diff=220"/>
		<updated>2024-10-30T11:51:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;/* Das folgende CSS wird für alle Benutzeroberflächen geladen. */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    display: none;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
#p-personal .minerva-logo {&lt;br /&gt;
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/* Container für mehrere Boxen */&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
/* Einzelne Box */&lt;br /&gt;
.custom-window-frame {&lt;br /&gt;
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    flex-direction: column;&lt;br /&gt;
    align-items: center;&lt;br /&gt;
    width: 200px; /* Breite jeder Box */&lt;br /&gt;
    height: 250px; /* Einheitliche Höhe der Boxen */&lt;br /&gt;
    text-align: center;&lt;br /&gt;
    border: none;&lt;br /&gt;
    overflow: hidden;&lt;br /&gt;
    padding: 10px;&lt;br /&gt;
    box-shadow: 0 2px 2px rgba(0, 0, 0, 0.25);&lt;br /&gt;
    text-decoration: none; /* Link-Dekoration entfernen */&lt;br /&gt;
    color: inherit;&lt;br /&gt;
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    border-radius: 8px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Bildbereich festlegen und skalieren */&lt;br /&gt;
.tile-top.tile-image {&lt;br /&gt;
    height: 125px; /* Feste Höhe des Bildbereichs */&lt;br /&gt;
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}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.tile-top.tile-image .mw-file-element {&lt;br /&gt;
    width: 100%; /* Passt das Bild auf die Breite des Containers an */&lt;br /&gt;
    height: auto; /* Hält das Seitenverhältnis des Bildes bei */&lt;br /&gt;
    max-height: 100%; /* Verhindert, dass das Bild den Container überschreitet */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.tile-bottom.link-button {&lt;br /&gt;
    border: none; /* Entfernt eventuelle Ränder */&lt;br /&gt;
    box-shadow: none; /* Entfernt Schatten oder Linien */&lt;br /&gt;
    background: transparent; /* Stellt sicher, dass keine Hintergrundfarbe das Element beeinflusst */&lt;br /&gt;
    height: 125px; /* Festgelegte Höhe für Einheitlichkeit */&lt;br /&gt;
    overflow: hidden;&lt;br /&gt;
    display: flex;&lt;br /&gt;
    flex-direction: column;&lt;br /&gt;
    justify-content: center;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.tile-bottom h2 {&lt;br /&gt;
    border: none; /* Entfernt eventuelle untere Linien im h2-Tag */&lt;br /&gt;
    margin: 0px; /* Stellt sicher, dass keine unerwünschten Abstände vorhanden sind */&lt;br /&gt;
    font-size: 1.5em;&lt;br /&gt;
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}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.custom-window-frame .tile-bottom h2 a:visited {&lt;br /&gt;
     style=color:black; /* Farbe für besuchte Links */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.custom-window-frame .tile-bottom h2 a:hover {&lt;br /&gt;
    color: darkgray; /* Optionale Farbe bei Hover */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.custom-window-frame .tile-bottom h2 a:active {&lt;br /&gt;
    color: black; /* Farbe, wenn der Link aktiv ist */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.custom-window-frame .tile-top.tile-image {&lt;br /&gt;
    cursor: pointer;&lt;br /&gt;
}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=MediaWiki:Common.css&amp;diff=219</id>
		<title>MediaWiki:Common.css</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://transfusionshandbuch.de/index.php?title=MediaWiki:Common.css&amp;diff=219"/>
		<updated>2024-10-30T11:50:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Transfusions wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;/* Das folgende CSS wird für alle Benutzeroberflächen geladen. */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
body.page-Hauptseite #firstHeading {&lt;br /&gt;
    display: none;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#p-personal .minerva-logo {&lt;br /&gt;
    display: none;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Container für mehrere Boxen */&lt;br /&gt;
.tile-container {&lt;br /&gt;
    display: flex;&lt;br /&gt;
    flex-wrap: wrap;&lt;br /&gt;
    gap: 20px; /* Abstand zwischen den Boxen */&lt;br /&gt;
    justify-content: center;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Einzelne Box */&lt;br /&gt;
.custom-window-frame {&lt;br /&gt;
    display: flex;&lt;br /&gt;
    flex-direction: column;&lt;br /&gt;
    align-items: center;&lt;br /&gt;
    width: 200px; /* Breite jeder Box */&lt;br /&gt;
    height: 250px; /* Einheitliche Höhe der Boxen */&lt;br /&gt;
    text-align: center;&lt;br /&gt;
    border: none;&lt;br /&gt;
    overflow: hidden;&lt;br /&gt;
    padding: 10px;&lt;br /&gt;
    box-shadow: 0 2px 2px rgba(0, 0, 0, 0.25);&lt;br /&gt;
    text-decoration: none; /* Link-Dekoration entfernen */&lt;br /&gt;
    color: inherit;&lt;br /&gt;
    background-color: #fff;&lt;br /&gt;
    border-radius: 8px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Bildbereich festlegen und skalieren */&lt;br /&gt;
.tile-top.tile-image {&lt;br /&gt;
    height: 100px; /* Feste Höhe des Bildbereichs */&lt;br /&gt;
    overflow: hidden;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.tile-top.tile-image .mw-file-element {&lt;br /&gt;
    width: 100%; /* Passt das Bild auf die Breite des Containers an */&lt;br /&gt;
    height: auto; /* Hält das Seitenverhältnis des Bildes bei */&lt;br /&gt;
    max-height: 100%; /* Verhindert, dass das Bild den Container überschreitet */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.tile-bottom.link-button {&lt;br /&gt;
    border: none; /* Entfernt eventuelle Ränder */&lt;br /&gt;
    box-shadow: none; /* Entfernt Schatten oder Linien */&lt;br /&gt;
    background: transparent; /* Stellt sicher, dass keine Hintergrundfarbe das Element beeinflusst */&lt;br /&gt;
    height: 150px; /* Festgelegte Höhe für Einheitlichkeit */&lt;br /&gt;
    overflow: hidden;&lt;br /&gt;
    display: flex;&lt;br /&gt;
    flex-direction: column;&lt;br /&gt;
    justify-content: center;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.tile-bottom h2 {&lt;br /&gt;
    border: none; /* Entfernt eventuelle untere Linien im h2-Tag */&lt;br /&gt;
    margin: 0px; /* Stellt sicher, dass keine unerwünschten Abstände vorhanden sind */&lt;br /&gt;
    font-size: 1.5em;&lt;br /&gt;
    style=color:black; /* Standardfarbe für den Titel-Link */&lt;br /&gt;
    text-decoration: none; /* Entfernt eventuelle Unterstreichung *&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.custom-window-frame .tile-bottom h2 a:visited {&lt;br /&gt;
     style=color:black; /* Farbe für besuchte Links */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.custom-window-frame .tile-bottom h2 a:hover {&lt;br /&gt;
    color: darkgray; /* Optionale Farbe bei Hover */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.custom-window-frame .tile-bottom h2 a:active {&lt;br /&gt;
    color: black; /* Farbe, wenn der Link aktiv ist */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.custom-window-frame .tile-top.tile-image {&lt;br /&gt;
    cursor: pointer;&lt;br /&gt;
}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transfusions wiki</name></author>
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